Hiob 10 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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  • WLC – Westminster Leningrad Codex
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Ansicht

1 Meine SeeleSeele5315 ist meines LebensLebens2416 überdrüssig; ich will meiner Klage7879 in5921 mir freien LaufLauf lassen5800, will reden1696 in der BitterkeitBitterkeit4751 meiner SeeleSeele5315. [?]5354 2 Ich will zu413 GottGott433 sagen559: Verdamme7561 mich nicht408! Lass mich wissenwissen3045, worüber5921 4100 du mit mir rechtest7378. 3 Gefällt es dir, dass3588 du bedrückst6231, dass3588 du die Arbeit3018 deiner Hände3709 verwirfst3988 und über5921 den RatRat6098 der Gottlosen7563 dein LichtLicht leuchten3313 lässt? [?]2895 4 Hast du AugenAugen5869 des FleischesFleisches1320, oder518 siehst7200 du, wie ein MenschMensch582 sieht7200? 5 Sind deine TageTage3117 wie die TageTage3117 eines Menschen582, oder518 deine JahreJahre8141 wie die TageTage3117 eines MannesMannes1397? 6 dass3588 du nach meiner Ungerechtigkeit57711 suchst1245 und nach meiner SündeSünde2403 forschst1875, 7 obwohl5921 du weißt1847, dass3588 ich nicht3808 schuldig7561 bin und dass niemand369 ist, der aus4480 deiner Hand3027 errette5337?

8 Deine Hände3027 haben mich ganz3162 gebildet6087 und gestaltet6213 um5439 und5439 um5439, und du verschlingst1104 mich! 9 Gedenke2142 doch4994, dass3588 du wie Ton2563 mich gestaltet6213 – und zum413 StaubStaub6083 willst du mich zurückkehren7725 lassen! 10 Hast du mich nicht3808 hingegossen5413 wie MilchMilch2461, und wie KäseKäse1385 mich gerinnen7087 lassen? 11 Mit Haut5785 und FleischFleisch1320 hast du mich bekleidet3847 und mit Knochen6106 und SehnenSehnen1517 mich durchflochten7753. 12 LebenLeben2416 und Huld2617 hast du mir5973 gewährt6213, und deine Obhut6486 bewahrte8104 meinen GeistGeist7307. 13 Doch dies bargst6845 du in deinem Herzen3824; ich weiß3045, dass3588 dieses bei dir war2: [?]428 [?]2063 [?]5973 14 Wenn518 ich sündigte2398, so würdest du mich beobachten8104 und von4480 meiner Ungerechtigkeit5771 mich nicht3808 freisprechen5352. 15 Wenn518 ich schuldig7561 wäre, wehewehe480 mir! Und wäre ich gerecht6663, so dürfte ich mein HauptHaupt7218 nicht3808 erheben5375, gesättigt7649 von Schande7036 und mein Elend6040 schauend7202. 16 Und richtete1342 es sich empor1342, wie ein LöweLöwe7826 würdest du mich jagen6679 und immer wieder7725 deine Wunderkraft6381 an mir erweisen. 17 Du würdest deine ZeugenZeugen5707 mir gegenüber5048 erneuern23183 und deinen ZornZorn3708 gegen5973 mich vermehren7235, stets frische Scharen6635 und ein Heer24874 gegen5973 mich entbieten.

18 Warum4100 hast du mich doch aus4480 dem Mutterleib7358 hervorgehen3318 lassen? Ich hätte verscheidenverscheiden1478, und kein3808 Auge5869 hätte mich sehen7200 sollen! 19 Als834 ob ich nicht3808 gewesen1961 wäre, so hätte ich sein1961 sollen, vom4480 MutterschoßMutterschoß990 zu GrabeGrabe6913 getragen2986!

20 Sind meiner TageTage3117 nicht3808 wenige4592? Er lasse2308 ab2308, wende7896 sich5 von4480 mir, dass ich mich ein wenig4592 erfreue, [?]1082 21 eheehe2962 ich hingehe3212 (und nicht3808 wiederkomme7725) in413 das Land776 der FinsternisFinsternis2822 und des Todesschattens6757, 22 in das Land776, düster5890 wie3644 das Dunkel652, das Land des Todesschattens6757 und der Unordnung3808 5468 und wo das Hellwerden3313 dem Dunkel652 gleich3644 ist!

Fußnoten

  • 1 O. Schuld
  • 2 d.h. dass du dieses im Sinn hattest
  • 3 And. üb.: Und es (das Elend) wächst; wie ein Löwe jagst du mich und erweist ... Du erneuerst usw.
  • 4 W. Ablösungen und Heerschar. And. üb.: stets sich ablösende Heerscharen (von Qualen)
  • 5 Nach and. Lesart: Lass ab, wende dich