Hiob 8 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und BildadBildad, der SchuchiterSchuchiter, antwortete und sprach:

2 Wie lange willst du so etwas reden, und sollen die WorteWorte deines Mundes ungestümer WindWind sein? 3 Wird GottGott1 das Recht beugen, oder wird der AllmächtigeAllmächtige beugen die GerechtigkeitGerechtigkeit? 4 Wenn deine KinderKinder gegen ihn gesündigt haben, so gab er sie ihrer ÜbertretungÜbertretung preispreis. 5 Wenn du GottGott2 eifrig suchst und zu dem Allmächtigen um GnadeGnade flehst, 6 wenn du lauter und rechtschaffen bist, ja, dann wird er zu deinen Gunsten aufwachen und Wohlfahrt geben der Wohnung deiner GerechtigkeitGerechtigkeit; 7 und dein AnfangAnfang wird gering erscheinen, aber dein Ende sehr groß werden.

8 Denn befrage doch das vorige GeschlechtGeschlecht, und richte deinen Sinn auf das, was ihre VäterVäter erforscht haben. 9 (Denn wir sind von gesterngestern und wissenwissen nichts, denn ein Schatten sind unsere TageTage auf der ErdeErde.) 10 Werden jene dich nicht belehren, dir es sagen und WorteWorte aus ihrem Herzen hervorbringen?

11 Schießt Papierschilf auf, wo kein SumpfSumpf ist? Wächst RiedgrasRiedgras empor ohne Wasser? 12 Noch ist es am Grünen, wird nicht ausgerauft, so verdorrt es vor allem GrasGras. 13 So sind die Pfade aller, die GottesGottes3 vergessen; und des Gesetzlosen HoffnungHoffnung geht zugrunde. 14 Sein VertrauenVertrauen wird abgeschnitten, und seine ZuversichtZuversicht ist ein Spinnengewebe. 15 Er stützt sich auf sein HausHaus, und es hält nicht stand; er hält sich daran fest, und es bleibt nicht aufrecht.

16 Saftvoll ist er vor der SonneSonne, und seine Schösslinge dehnen sich aus über seinen GartenGarten hin; 17 über Steinhaufen schlingen sich seine Wurzeln, er schaut die4 Wohnung der SteineSteine. 18 Wenn er5 ihn wegreißt von seiner Stätte, so verleugnet sie ihn: „Ich habe dich nie gesehen!“ 19 Siehe, das ist die FreudeFreude seines Weges; und aus dem StaubStaub sprossen andere hervor.

20 Siehe, GottGott6 wird den Vollkommenen7 nicht verwerfenverwerfen und nicht bei der Hand fassen die Übeltäter. 21 Während er deinen Mund mit Lachen füllen wird und deine Lippen mit Jubelschall, 22 werden deine Hasser bekleidet werden mit Scham, und das ZeltZelt der Gottlosen wird nicht mehr sein.

Fußnoten

  • 1 El
  • 2 El
  • 3 El
  • 4 O. drängt sich hindurch in die
  • 5 d.h. Gott
  • 7 S. die Anm. zu Kap. 1,1