Hiob 17 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.1 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Mein GeistGeist ist verstört, meine TageTage erlöschen, die Gräber sind für mich. 2 Sind nicht Spöttereien um mich her, und muss sich nicht mein Auge ihre Beleidigungen ansehen? 3 Setze doch ein, leiste BürgschaftBürgschaft für mich bei dir selbst! Wer ist es sonst, der in meine Hand einschlagen wird? 4 Denn ihre Herzen hast du der EinsichtEinsicht verschlossen; darum wirst du ihnen nicht die Oberhand geben. 5 Wenn einer die Freunde zur BeuteBeute ausbietet, so werden die AugenAugen seiner KinderKinder verschmachten.

6 Und er hat mich hingestellt zum SprichwortSprichwort der Völker1, und ich bin zum Anspeien ins Angesicht. 7 Und mein Auge ist trübe geworden vor Kummer, und wie der Schatten sind alle meine Glieder. 8 Die Aufrichtigen werden sich hierüber entsetzen, und der SchuldloseSchuldlose wird aufgebracht werden über2 den Gesetzlosen. 9 Doch der Gerechte wird an seinem Weg festhalten, und der an Händen Reine wird an Stärke zunehmen. 10 Aber ihr alle, kommt nur wieder heran! Und einen Weisen werde ich nicht unter euch finden.

11 Meine TageTage sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, das Eigentum meines Herzens. 12 Die NachtNacht machen sie3 zum TagTag, das LichtLicht nahe vor lauter FinsternisFinsternis. 13 Wenn ich hoffe, so ist der ScheolScheol mein HausHaus, in der FinsternisFinsternis bettebette ich mein LagerLager. 14 Zur Verwesung ruferufe ich: Du bist mein VaterVater!, zu dem Gewürm: Meine MutterMutter und meine Schwester! 15 Wo denn so ist meine HoffnungHoffnung? Ja, meine HoffnungHoffnung, wer wird sie schauen? 16 Sie fährt hinab zu den Riegeln des ScheolsScheols, wenn wir miteinander im StaubStaub RuheRuhe haben4.

Fußnoten

  • 1 O. der Leute; wie Kap. 12,2
  • 2 O. wird sich erheben gegen
  • 3 d.h. die Freunde Hiobs
  • 4 W. wenn allzumal (od. zugleich) im Staub Ruhe