Hiob 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.1 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht

1 Und EliphasEliphas, der TemaniterTemaniter, antwortete und sprach:

2 Wenn man ein WortWort an dich versucht, wird es dich verdrießen? Doch die WorteWorte zurückzuhalten, wer vermöchte es? 3 Siehe, du hast viele unterwiesen1, und erschlaffte Hände stärktest du; 4 den Stürzenden richteten deine WorteWorte auf, und sinkende Knie hast du befestigt. 5 Doch nun kommt es an dich, und es verdrießt dich; es erreicht dich, und du bist bestürzt. 6 Ist nicht deine Gottesfurcht deine ZuversichtZuversicht, die Vollkommenheit deiner Wege deine HoffnungHoffnung? 7 Gedenke doch: Wer ist als UnschuldigerUnschuldiger umgekommen, und wo sind Rechtschaffene vertilgt worden? 8 So wie ich es gesehen habe: Die Unheil pflügenpflügen und Mühsal säensäen, ernten es. 9 Durch den Odem GottesGottes kommen sie um und durch den Hauch seiner Nase vergehen sie. 10 Das Brüllen des Löwen und des Brüllers Stimme sind verstummt, und die Zähne der jungen Löwen sind ausgebrochen; 11 der LöweLöwe kommt um aus Mangel an RaubRaub, und die Jungen der Löwin werden zerstreut2.

12 Und zu mir gelangte verstohlen ein WortWort, und mein OhrOhr vernahm ein Geflüster davon. 13 In Gedanken, die NachtgesichteNachtgesichte hervorrufen, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt, 14 kam Schauer über mich und Beben, und durchschauerte alle meine Gebeine; 15 und ein GeistGeist3 zog vor meinem Angesicht vorüber, das Haar meines Leibes starrte empor. 16 Es stand da, und ich erkannte sein Aussehen nicht; ein BildBild war vor meinen AugenAugen, ein Säuseln und eine Stimme hörte ich:

17 Sollte ein MenschMensch gerechter sein als GottGott, oder ein MannMann reiner als der ihn gemacht hat? 18 Siehe, auf seine KnechteKnechte vertraut er nicht, und seinen Engeln legt er Irrtum4 zur LastLast: 19 wieviel mehr denen, die in Lehmhäusern wohnen, deren Grund im StaubStaub ist! Wie Motten werden sie zertreten. 20 Von MorgenMorgen bis AbendAbend5 werden sie zerschmettert; ohne dass man es beachtet, kommen sie um auf ewigewig. 21 Ist es nicht so? Wird ihr Zeltstrick an ihnen weggerissen6, so sterbensterben sie, und nicht in Weisheit.

Fußnoten

  • 1 O. zurechtgewiesen
  • 2 Eig. zerstieben
  • 3 O. ein Hauch
  • 4 And. l.: Torheit
  • 5 d.h. in sehr kurzer Zeit
  • 6 Der Mensch wird hier mit einem Zelt verglichen, das durch Stricke und Pflöcke befestigt wird.