Hiob 18 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und BildadBildad, der SchuchiterSchuchiter, antwortete und sprach:

2 Wie lange wollt ihr auf WorteWorte Jagd machen? Werdet verständig, und danach wollen wir reden! 3 Warum werden wir dem ViehVieh gleich geachtet, sind dumm in euren AugenAugen? 4 Du, der sich selbst zerfleischt in seinem ZornZorn, soll um deinetwillen die ErdeErde verlassen werden und ein FelsFels wegrücken von seiner Stelle?

5 Doch das LichtLicht der Gottlosen wird erlöschen, und nicht leuchten wird die Flamme seines FeuersFeuers. 6 Das LichtLicht wird finster in seinem ZeltZelt, und seine LampeLampe erlischt über ihm. 7 Die Schritte seiner KraftKraft werden eingeengt werden, und sein Ratschlag wird ihn stürzen. 8 Denn durch seine eigenen Füße wird er ins NetzNetz getrieben, und auf Fallgittern wird er umhergehen. 9 Der FallstrickFallstrick wird seine Ferse erfassen, die SchlingeSchlinge ihn ergreifen. 10 Sein Garn ist verborgen in der ErdeErde und seine Falle auf dem Pfad. 11 Schrecken ängstigen ihn ringsum und scheuchen ihn auf Schritt und Tritt. 12 Seine KraftKraft wird aufgezehrt werden durch Hunger1, und das VerderbenVerderben steht bereit an seiner Seite2. 13 Der Erstgeborene des TodesTodes wird fressen die Glieder seines Leibes3, seine Glieder wird er fressen. 14 Seine ZuversichtZuversicht wird weggerissen werden aus seinem ZeltZelt, und es wird ihn forttreiben zu dem König der Schrecken. 15 Was nicht sein ist, wird in seinem ZeltZelt wohnen, auf seine Wohnstätte wird SchwefelSchwefel gestreut werden. 16 Unten werden seine Wurzeln verdorren, und oben wird sein Gezweig verwelken. 17 Sein Andenken verschwindet von der ErdeErde, und auf der Fläche des Landes hat er keinen NamenNamen. 18 Man wird ihn aus dem LichtLicht in die FinsternisFinsternis stoßen und aus der WeltWelt ihn verjagen. 19 Er wird keinen SohnSohn und keinen Nachkommen4 haben unter seinem Volk, noch wird ein Entkommener in seinen Wohnsitzen sein. 20 Über seinen TagTag entsetzen sich die im WestenWesten Wohnenden, und die im OstenOsten5 erfasst Schauder.

21 Ja, so sind die Wohnungen des Ungerechten, und so ist die Stätte dessen, der GottGott6 nicht kennt.

Fußnoten

  • 1 O. Sein Unheil hungert ihm nach
  • 2 O. zu seinem Fall
  • 3 W. seiner Haut
  • 4 Eig. keinen Spross und keinen Schoß
  • 5 And. üb.: entsetzen sich die Nachkommen, und die Vorfahren usw.