Jesaja 57 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.3 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Der Gerechte kommt um, und niemand nimmt es zu Herzen, und die Frommen werden weggerafft, ohne dass jemand es beachtet, dass der Gerechte vor dem Unglück weggerafft wird.1 Aber der Gerechte kommt um, und niemand ist, der es zu Herzen nehme; und heilige Leute werden aufgerafft, und niemand achtet darauf. Denn die Gerechten werden weggerafft vor dem Unglück;
2 Er geht ein zum Frieden; sie ruhen auf ihren Lagerstätten, jeder, der in Geradheit1 gewandelt hat.2 und die richtig vor sich gewandelt haben, kommen zum Frieden und ruhen in ihren Kammern.
3 Und ihr, naht hierher, KinderKinder der Zauberin, Nachkommen des Ehebrechers und der HureHure!3 Und ihr, kommt herzu, ihr KinderKinder der Tagewählerin, ihr Same des Ehebrechers und der HureHure!
4 Über wen macht ihr euch lustig2, über wen sperrt ihr das Maul auf und streckt die Zunge heraus? Seid ihr nicht KinderKinder des AbfallsAbfalls, Nachkommen der Lüge,4 An wem wollt ihr nun eure Lust haben? Über wen wollt ihr nun das Maul aufsperren und die Zunge herausrecken? Seid ihr nicht die KinderKinder der Übertretung und ein falscher Same,
5 die ihr für die Götzen entbranntet unter3 jedem grünen Baum, die ihr KinderKinder in den Tälern schlachtetet unter den Klüften der Felsen?5 die ihr in der Brunst zu den Götzen lauft unter alle grünen Bäume und schlachtet die KinderKinder an den Bächen, unter den Felsklippen?
6 An den glatten Steinen4 des Talbaches war dein Teil; sie, sie waren dein Los; auch gossest du ihnen TrankopferTrankopfer aus, opfertest ihnen SpeisopferSpeisopfer. Sollte ich mich darüber trösten? 6 Dein WesenWesen ist an den glatten Bachsteinen, die sind dein Teil; ihnen schüttest du dein TrankopferTrankopfer, da du SpeisopferSpeisopfer opferst. Sollte ich mich darüber trösten?
7 Auf einem hohen und erhabenen BergBerg schlugst du dein LagerLager auf; auch stiegst du dort hinauf, um SchlachtopferSchlachtopfer zu opfern.7 Du machst dein LagerLager auf einem hohen, erhabenen BergBerg und gehst daselbst auch hinauf, zu opfern.
8 Und hinter die TürTür und den PfostenPfosten setztest du dein Gedächtnis5. Denn von mir abgewendet6 decktest du auf und bestiegst, machtest breit dein LagerLager, und du bedingtest dir LohnLohn von ihnen aus; du liebtest ihr Beilager, schautest ihre Blöße. 8 Und hinter die TürTür und den PfostenPfosten setzest du dein DenkmalDenkmal. Denn du wendest dich von mir und gehst hinauf und machst dein LagerLager weit und verbindest dich mit ihnen; du liebst ihr LagerLager, wo du sie ersiehst.
9 Und du zogst mit Öl zu dem König und machtest viel deiner wohlriechenden SalbenSalben; und du sandtest deine Boten in die Ferne und erniedrigtest dich bis zum ScheolScheol. 9 Du ziehst mit Öl zum König und machst viel deiner Würze und sendest deine Botschaft in die Ferne und bist erniedrigt bis zur HölleHölle.
10 Durch die Weite deines Weges bist du müde geworden, doch du sprachst nicht: Es ist umsonst! Du gewannst neue KraftKraft7, darum bist du nicht erschlafft.10 Du zerarbeitest dich in der Menge deiner Wege und sprichst nicht: Ich lasse es; – sondern weil du LebenLeben findest in deiner Hand, wirst du nicht müde.
11 Und vor wem hast du dich gescheut und gefürchtet, dass du gelogen hast und meiner nicht gedachtest, es nicht zu Herzen nahmst? Habe ich nicht geschwiegen, und zwar seit langer Zeit8? Und mich fürchtest du nicht. 11 Vor wem bist du so in Sorge und fürchtest dich also, dass du mit Lügen umgehst und denkst an mich nicht und nimmst es nicht zu Herzen? Meinst du, ich werde allewege schweigen, dass du mich so gar nicht fürchtest?
12 Ich, ich werde deine GerechtigkeitGerechtigkeit verkünden; und deine Machwerke, sie werden dir nichts nützen. 12 Ich will aber deine GerechtigkeitGerechtigkeit anzeigen und deine WerkeWerke, dass sie dir nichts nütze sein sollen.
13 Wenn du schreist, mögen dich deine Götzenhaufen erretten! Aber ein WindWind wird sie allesamt entführen, ein Hauch sie wegnehmen. Wer aber zu mir seine ZufluchtZuflucht nimmt, wird das Land erben und meinen heiligen BergBerg besitzen. 13 Wenn du rufen wirst, so lass dir deine Götzenhaufen helfen; aber der WindWind wird sie alle wegführen, und ein Hauch wird sie wegnehmen. Aber wer auf mich traut, wird das Land erben und meinen heiligen BergBerg besitzen
14 Und man wird sagen: MachtMacht Bahn, machtmacht Bahn; bereitet9 einen Weg, hebt aus dem Weg meines Volkes jeden AnstoßAnstoß weg!14 und (GottGott) wird sagen: Machet Bahn, machet Bahn! räumet den Weg, hebet die Anstöße aus dem Wege meines Volks!
15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt10, und dessen Name der HeiligeHeilige ist: Ich wohne in der HöheHöhe und im HeiligtumHeiligtum und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten GeistesGeistes ist, um zu belebenbeleben den GeistGeist der Gebeugten und zu belebenbeleben das HerzHerz der Zerschlagenen.15 Denn also spricht der Hohe und Erhabene, der ewiglich wohnt, des Name heilig ist: Der ich in der HöheHöhe und im HeiligtumHeiligtum wohne und bei denen, die zerschlagenen und demütigen GeistesGeistes sind, auf dass ich erquicke den GeistGeist der Gedemütigten und das HerzHerz der Zerschlagenen:
16 Denn ich will nicht ewiglich rechten und nicht für immer ergrimmt sein; denn der GeistGeist würde vor mir verschmachten, und die Seelen11, die ich ja gemacht habe. 16 Ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sondern es soll von meinem Angesicht ein GeistGeist wehen, und ich will Odem machen.
17 Wegen der Ungerechtigkeit seiner Habsucht ergrimmte ich und schlug es, indem ich mich verbarg und ergrimmt war; und es wandelte abtrünnig auf dem Weg seines Herzens.17 Ich war zornig über die Untugend ihres Geizes und schlug sie, verbarg mich und zürnte; da gingen sie hin und her im Wege ihres Herzens.
18 Seine Wege habe ich gesehen und werde es heilen; und ich werde es leiten und Tröstungen erstatten ihm und12 seinen Trauernden.18 Aber da ich ihre Wege ansah, heilte ich sie und leitete sie und gab ihnen wieder Trost und denen, die über jene LeidLeid trugen.
19 Die Frucht der Lippen schaffend, spricht der HERR: FriedeFriede, FriedeFriede den Fernen und den NahenERR">13, und ich will es heilen. –19 Ich will Frucht der Lippen schaffen, die da predigen: FriedeFriede, FriedeFriede, denen in der Ferne und denen in der Nähe, spricht der HERR, und ich will sie heilen.
20 Aber die Gottlosen sind wie das aufgewühlte MeerMeer, denn es kann nicht ruhig sein, und seine Wasser wühlen Schlamm und Kot auf.20 Aber die Gottlosen sind wie ein ungestümes MeerMeer, das nicht still sein kann, und dessen Wellen Kot und Unflat auswerfen.
21 Kein FriedeFriede den Gottlosen!, spricht mein GottGott. –21 Die Gottlosen haben nicht Frieden, spricht mein GottGott.

Fußnoten

  • 1 Eig. gerade vor sich hin
  • 2 Eig. empfindet ihr Wonne, d.h. Schadenfreude
  • 3 O. die ihr bei den Terebinthen entbranntet, unter usw.
  • 4 d.h. Steinblöcken
  • 5 Vergl. 5. Mose 6,9
  • 6 Eig. von mir weg
  • 7 Eig. Wiederbelebung deiner Kraft
  • 8 Eig. seit ewiglang
  • 9 Eig. räumt auf, lichtet
  • 10 O. bleibt
  • 11 W. die Odem
  • 12 O. und zwar
  • 13 W. Gespross der Lippen schaffend, Friede ... den Nahen, spricht der HERR