Jesaja 24 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Siehe, der HERR leert das Land1 aus und verödet es; und er kehrt seine Oberfläche um und zerstreut seine Bewohner.1 Siehe, der HERR macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner.
2 Und wie dem Volk, so ergeht es dem PriesterPriester; wie dem KnechtKnecht, so seinem HerrnHerrn; wie der MagdMagd, so ihrer GebieterinGebieterin; wie dem Käufer, so dem Verkäufer; wie dem Leiher, so dem Borger; wie dem Schuldner, so seinem GläubigerGläubiger. 2 Und es geht dem PriesterPriester wie dem Volk, dem HerrnHerrn wie dem KnechtKnecht, der FrauFrau wie der MagdMagd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner.
3 Das Land wird völlig ausgeleert und geplündert; denn der HERR hat dieses WortWort geredet.3 Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der HERR hat solches geredet.
4 Es trauert, es welkt hin das Land; es schmachtet, es welkt hin der Erdkreis; es schmachten hin die Hohen des Volkes im Land.4 Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.
5 Und die ErdeErde ist entweiht worden unter ihren Bewohnern; denn sie haben die GesetzeGesetze übertreten, die SatzungSatzung überschritten, gebrochen den ewigen BundBund.5 Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das GesetzGesetz und ändern die GeboteGebote und lassen fahren den ewigen BundBund.
6 Darum hat der FluchFluch die ErdeErde verzehrt, und es büßen ihre Bewohner; darum sind verbrannt der ErdeErde Bewohner, und wenig Menschen bleiben übrig.6 Darum frisst der FluchFluch das Land; denn sie verschulden’s, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also dass wenig Leute übrigbleiben.
7 Es trauert der Most, es schmachtet der Weinstock; es seufzen alle, die fröhlichen Herzens waren;7 Der Most verschwindet, der Weinstock verschmachtet; und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen.
8 es feiert die FreudeFreude der TamburineTamburine, aufgehört hat der Frohlockenden Getümmel, es feiert die FreudeFreude der LauteLaute; 8 Die FreudeFreude der Pauken feiert, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die FreudeFreude der HarfeHarfe hat ein Ende.
9 man trinkt keinen WeinWein mehr unter GesangGesang, bitter schmeckt das starke Getränk denen, die es trinken.9 Man singt nicht beim Weintrinken, und gutes Getränk ist bitter denen, die es trinken.
10 Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes HausHaus, so dass niemand hineingeht2.10 Die leere Stadt ist zerbrochen; alle Häuser sind zugeschlossen, dass niemand hineingeht.
11 Klaggeschrei ob des WeinesWeines ist auf den Straßen3; untergegangen ist alle FreudeFreude, weggezogen die Wonne der ErdeErde. 11 Man klagt um den WeinWein auf den Gassen, dass alle FreudeFreude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.
12 Von der Stadt ist nur eine WüsteWüste übriggeblieben, und in Trümmer zerschlagen wurde das TorTor. 12 Eitel Wüstung ist in der Stadt geblieben, und die ToreTore stehen öde.
13 Denn so wird es geschehen inmitten der ErdeErde, in der Mitte der Völker: wie beim Abschlagen der Oliven, wie bei der NachleseNachlese, wenn die Weinernte zu Ende ist.13 Denn es geht im Lande und im Volk eben, wie wenn ein Ölbaum abgepflückt ist, wie wenn man nachliest, so die Weinernte aus ist.
14 Jene4 werden ihre Stimme erheben, werden jubeln. Ob der Majestät des HERRN jauchzen sie vom MeerMeer her:14 Dieselben heben ihre Stimme auf und rühmen und jauchzen vom MeerMeer her über der HerrlichkeitHerrlichkeit des HERRN.
15 Darum gebt dem HERRN Ehre im Osten5, auf den InselnInseln des MeeresMeeres6 dem NamenNamen des HERRN, des GottesGottes IsraelsIsraels!15 So preiset nun den HERRN in den Gründen, in den InselnInseln des MeeresMeeres den NamenNamen des HERRN, des GottesGottes IsraelsIsraels.
16 Vom Ende der ErdeErde her hören wir Gesänge: „HerrlichkeitHerrlichkeit dem Gerechten!“ – Da sprach ich: Ich vergehe, ich vergehe, wehe mir! Räuber7 raubenrauben, und räuberisch raubend raubenrauben sie.16 Wir hören Lobgesänge vom Ende der ErdeErde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muss sagen: Wie bin ich aber so elend; wie bin ich aber so elend! WehWeh mir! denn es raubenrauben die RäuberRäuber, ja immerfort raubenrauben die RäuberRäuber.
17 Grauen und GrubeGrube und Garn über dich, Bewohner der ErdeErde!17 Darum kommt über euch, Bewohner der ErdeBewohner der Erde, Schrecken, GrubeGrube und Strick.
18 Und es geschieht, wer vor der Stimme des Grauens8 flieht, fällt in die GrubeGrube; und wer aus der GrubeGrube heraufsteigt, wird im Garn gefangen. Denn die FensterFenster in der HöheHöhe tun sich auf, und es erbeben die Grundfesten der ErdeErde. 18 Und ob einer entflöhe vor dem Geschrei des Schreckens, so wird er doch in die GrubeGrube fallen; kommt er aus der GrubeGrube, so wird er doch im Strick gefangen werden. Denn die FensterFenster in der HöheHöhe sind aufgetan, und die Grundfesten der ErdeErde beben.
19 Die ErdeErde klafft auseinander, die ErdeErde zerberstet, die ErdeErde schwankt hin und her;19 Es wird die ErdeErde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen.
20 die ErdeErde taumelt wie ein Betrunkener und schaukelt wie eine Hängematte; und schwer lastet auf ihr ihre Übertretung9. Und sie fällt und steht nicht wieder auf. 20 Die ErdeErde wird taumelm wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie ein Hängebett; denn ihre Missetat drückt sie, dass sie fallen muss und kann nicht stehenbleiben.
21 Und es wird geschehen an jenem TagTag, da wird der HERR heimsuchen die Heerschar der HöheHöhe in der HöheHöhe und die KönigeKönige der ErdeErde auf der ErdeErde.21 Zu der ZeitZeit wird der HERR heimsuchen das hohe Heer, das in der HöheHöhe ist, und die KönigeKönige der ErdeErde, die auf Erden sind,
22 Und sie werden in die GrubeGrube eingesperrt, wie man Gefangene einsperrt, und in den KerkerKerker eingeschlossen; und nach vielen Tagen werden sie heimgesucht werden.22 dass sie versammelt werden als Gefangene in die GrubeGrube und verschlossen werden im KerkerKerker und nach langer ZeitZeit wieder heimgesucht werden.
23 Und der MondMond wird mit Scham bedeckt und die SonneSonne beschämt werden; denn der HERR der HeerscharenHeerscharen herrscht als König auf dem BergBerg ZionZion und in JerusalemJerusalem, und vor seinen Ältesten ist HerrlichkeitHerrlichkeit.23 Und der MondMond wird sich schämen, und die SonneSonne mit Schanden bestehen, wenn der HERR ZebaothZebaoth König sein wird auf dem BergeBerge ZionZion und zu JerusalemJerusalem und vor seinen Ältesten in der HerrlichkeitHerrlichkeit.

Fußnoten

  • 1 O. die Erde; so auch V. 3 usw. Die Prophezeiung beginnt, wie es scheint, mit dem Land Israel und geht nachher auf die ganze Erde über
  • 2 O. hineingehen kann; eig. ohne Eintritt
  • 3 O. Fluren
  • 4 d.h. die Entkommen aus der Zerstreuung Israels
  • 5 Eig. in den Lichtgegenden
  • 6 d.h. den Inseln und Küstenländern des Mittelländischen Meeres
  • 7 S. die Anm. zu Kap. 21,2
  • 8 d.h. vor der grauenvollen Nachricht
  • 9 O. ihr Frevel (eig. Treubruch, Abfall)