Jesaja 58 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 RufeRufe aus voller Kehle, halte nicht zurück! Erhebe deine Stimme wie eine Posaune und teile meinem Volk seine Übertretung1 mit und dem HausHaus JakobJakob seine Sünden! 1 RufeRufe getrost, schone nicht, erhebe deine Stimme wie eine Posaune und verkündige meinem Volk ihr Übertreten und dem HauseHause JakobJakob ihre Sünden.
2 Und doch fragen sie nach mir TagTag für TagTag und begehren meine Wege zu kennen; wie eine Nation, die GerechtigkeitGerechtigkeit übt und das Recht ihres GottesGottes nicht verlassen hat, fordern sie von mir GerichteGerichte der GerechtigkeitGerechtigkeit, begehren das Herannahen GottesGottes. 2 Sie suchen mich täglich und wollen meine Wege wissen wie ein Volk, das GerechtigkeitGerechtigkeit schon getan und das Recht ihres GottesGottes nicht verlassen hätte. Sie fordern mich zu Recht und wollen mit ihrem GottGott rechten.
3 „Warum haben wir gefastetgefastet, und du hast es nicht gesehen, unsere Seelen kasteit, und du hast es nicht gemerkt?“ Siehe, am TagTag eures FastensFastens geht ihr euren Geschäften nach und drängt alle eure Arbeiter2.3 „Warum fastenfasten wir, und du siehst es nicht an? Warum tun wir unserem Leibe wehe, und du willst’s nicht wissen?“ Siehe, wenn ihr fastetfastet, so übet ihr doch euren Willen und treibet alle eure Arbeiter.
4 Siehe, zu StreitStreit und ZankZank fastetfastet ihr, und um zu schlagen mit boshafter Faust. Heutzutage fastetfastet ihr nicht, um eure Stimme hören zu lassen in der HöheHöhe.4 Siehe, ihr fastetfastet, dass ihr hadert und zanket und schlaget mit gottloser Faust. Wie ihr jetzt tut, fastetfastet ihr nicht also, dass eure Stimme in der HöheHöhe gehört würde.
5 Ist dergleichen ein FastenFasten, an dem ich Gefallen habe, ein TagTag, an dem der MenschMensch seine SeeleSeele kasteit? Seinen KopfKopf zu beugen wie ein SchilfSchilf, und SacktuchSacktuch und AscheAsche unter sich zu betten, nennst du das ein FastenFasten und einen dem HERRN wohlgefälligen TagTag? 5 Sollte das ein FastenFasten sein, das ich erwählen soll, dass ein MenschMensch seinem Leibe des TagesTages übel tue oder seinen KopfKopf hänge wie ein SchilfSchilf oder auf einem Sack und in der AscheAsche liege? Wollt ihr das ein FastenFasten nennen und einen TagTag, dem HERRN angenehm?
6 Ist nicht dieses ein FastenFasten, an dem ich Gefallen habe: dass man löse die Schlingen der Bosheit, dass man losmache die Knoten des JochesJoches und gewalttätig Behandelte als Freie entlasse und dass ihr jedes JochJoch zersprengt? 6 Das ist aber ein FastenFasten, das ich erwähle: Lass los, welche du mit Unrecht gebunden hast; lass ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei LastLast;
7 Besteht es nicht darin, dein BrotBrot dem Hungrigen zu brechen, und dass du verfolgte3 Elende ins HausHaus führst? Wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn bedeckst und deinem FleischFleisch dich nicht entziehst? 7 brich dem Hungrigen dein BrotBrot, und die, die im Elend sind, führe ins HausHaus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht von deinem FleischFleisch.
8 Dann wird dein LichtLicht hervorbrechen wie die MorgenröteMorgenröte, und deine HeilungHeilung wird schnell sprossen; und deine GerechtigkeitGerechtigkeit wird vor dir herziehen, die HerrlichkeitHerrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein.8 Alsdann wird dein LichtLicht hervorbrechen wie die MorgenröteMorgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine GerechtigkeitGerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die HerrlichkeitHerrlichkeit des HERRN wird dich zu sich nehmen.
9 Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst um Hilfe schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das JochJoch, das Fingerausstrecken4 und unheilvolle Reden aus deiner Mitte wegtust,9 Dann wirst du rufen, so wird dir der HERR antworten; wenn du wirst schreien, wird er sagen: Siehe, hier bin ich. So du niemand bei dir beschweren wirst noch mit Fingern zeigen noch übel reden
10 und deine Speise5 dem Hungrigen darreichst und die niedergedrückte SeeleSeele sättigst: so wird dein LichtLicht aufgehen in der FinsternisFinsternis, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.10 und wirst den Hungrigen lassen finden dein HerzHerz und die elende SeeleSeele sättigen: so wird dein LichtLicht in der FinsternisFinsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag;
11 Und beständig wird der HERR dich leiten, und er wird deine SeeleSeele sättigen in Zeiten6 der Dürre und deine Gebeine rüstig machen. Und du wirst sein wie ein bewässerter GartenGarten und wie eine Wasserquelle, deren Gewässer nicht trügen. 11 und der HERR wird dich immerdar führen und deine SeeleSeele sättigen in der Dürre und deine Gebeine stärken; und du wirst sein wie ein gewässerter GartenGarten und wie eine Wasserquelle, welcher es nimmer an Wasser fehlt;
12 Und die aus dir kommen, werden die uralten Trümmer aufbauen; die Grundmauern vergangener GeschlechterGeschlechter wirst du aufrichten; und du wirst genannt werden: Vermaurer der Lücken, Wiederhersteller bewohnbarer Straßen.12 und soll durch dich gebaut werden, was lange wüst gelegen ist; und wirst Grund legen, der für und für bleibe; und sollst heißen: Der die Lücken verzäunt und die Wege bessert, dass man da wohnen möge.
13 Wenn du deinen Fuß vom SabbatSabbat zurückhältst, dass du dein Geschäft nicht tust an meinem heiligen TagTag und den SabbatSabbat ein Ergötzen und den heiligen TagTag des HERRN ehrwürdig nennst; und wenn du ihn ehrst, so dass du nicht deine Wege verfolgst7, dein Geschäft treibst und eitle WorteWorte redest,13 So du deinen Fuß von dem SabbatSabbat kehrst, dass du nicht tust, was dir gefällt an meinem heiligen TageTage, und den SabbatSabbat eine Lust heißest und den TagTag, der dem HERRN heilig ist, ehrest, so du ihn also ehrest, dass du nicht tust deine Wege, noch darin erfunden werde, was dir gefällt, oder leeres Geschwätz;
14 dann wirst du dich an dem HERRN ergötzen, und ich werde dich umherfahren lassen auf den Höhen der Erde8 und werde dich speisen mit dem ErbteilErbteil JakobsJakobs, deines VatersVaters; denn der Mund des HERRN hat geredet.14 alsdann wirst du Lust haben am HERRN, und ich will dich über die Höhen auf Erden schweben lassen und will dich speisen mit dem ErbeErbe deines VatersVaters JakobJakob; denn des HERRN Mund sagt’s.

Fußnoten

  • 1 Eig. ihren Abfall
  • 2 O. und fordert streng alle eure Arbeiten
  • 3 O. umherirrende
  • 4 d.h. das Fingerdeuten, als Verhöhnung; wie Spr. 6,13
  • 5 W. Seele; od.: Gier, Hunger; d.h. also hier was den Hunger stillt
  • 6 O. an Örtern
  • 7 Eig. tust
  • 8 Vergl. 5. Mose 32,13;33,29