Hiob 10 – Studienbibel

Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1905 mit Strongs
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Hiob 10

1 Meine SeeleSeele5315 ist meines LebensLebens2416 überdrüssig; ich will meiner Klage7879 in mir freien LaufLauf lassen5800, will reden1696 in der BitterkeitBitterkeit4751 meiner SeeleSeele5315. 2 Ich7378 will zu GottGott433 sagen559: Verdamme7561 mich nicht! laß mich wissenwissen3045, worüber du mit mir rechtest. 3 Gefällt es dir, daß du bedrückst, daß du die Arbeit3018 deiner Hände3709 verwirfst3988 und über den RatRat6098 der Gesetzlosen dein LichtLicht leuchten lässest? 4 Hast du AugenAugen5869 des FleischesFleisches1320, oder siehst7200 du, wie ein MenschMensch582 sieht7200? 5 Sind deine TageTage3117 wie die TageTage3117 eines Menschen582, oder deine JahreJahre8141 wie die TageTage3117 eines MannesMannes1397, 6 daß du1245 nach1875 meiner Ungerechtigkeit suchst und nach meiner SündeSünde2403 forschest, 7 obwohl du weißt1847, daß ich nicht schuldig bin7561, und daß niemand ist, der aus deiner Hand3027 errette5337?

8 Deine Hände3027 haben mich ganz gebildet und6213 gestaltet um5439 und um, und du verschlingst mich! 9 Gedenke2142 doch, daß du7725 wie Ton2563 mich gestaltet-und6213 zum StaubeStaube6083 willst du7725 mich zurückkehren lassen! 10 Hast du mich nicht hingegossen5413 wie MilchMilch2461, und wie KäseKäse1385 mich gerinnen7087 lassen? 11 Mit Haut5785 und FleischFleisch1320 hast3847 du mich bekleidet, und mit Knochen und SehnenSehnen1517 mich durchflochten. 12 LebenLeben2416 und6213 Huld hast du mir gewährt, und deine Obhut bewahrte meinen GeistGeist7307. 13 Doch solches bargest du6845 in deinem Herzen3824; ich weiß3045, daß dieses bei dir war: 14 Wenn ich sündigte2398, so würdest du mich8104 beobachten, und von meiner Missetat5771 mich nicht5352 freisprechen. 15 Wenn ich schuldig wäre, wehewehe480 mir! Und7561 wäre ich gerecht6663, so dürfte ich mein HauptHaupt7218 nicht erheben5375, gesättigt von Schande7036 und mein Elend6040 schauend. 16 Und richtete es sich empor, wie ein LöweLöwe7826 würdest du6679 mich jagen, und immer wieder7725 deine Wunderkraft an mir erweisen. 17 Du würdest deine ZeugenZeugen5707 mir5978 gegenüber erneuern2318 und deinen ZornZorn wider mich mehren7235, stets frische Scharen und ein Heer6635 wider mich entbieten.

18 Warum hast du mich doch aus3318 Mutterleibe7358 hervorgehen lassen? Ich hätte verscheidenverscheiden1478, und kein Auge5869 hätte mich sehen7200 sollen! 19 Als ob ich nicht gewesen wäre, so hätte ich sein sollen, vom MutterschoßeMutterschoße zu GrabeGrabe6913 getragen!

20 Sind meiner TageTage3117 nicht wenige4592? Er lasse2308 ab2308, wende sich7896 von mir, daß ich ein wenig4592 mich erheitere, 21 eheehe ich hingehe3212 (und nicht wiederkomme7725) in das Land776 der FinsternisFinsternis2822 und des Todesschattens, 22 in das Land776, düster wie das Dunkel652, das Land des Todesschattens und der Unordnung, und wo das Hellwerden dem Dunkel6757 gleich ist!