2. Mose 15 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Damals sangen MoseMose und die KinderKinder IsraelIsrael dieses Lied dem HERRN und sprachen so:Singen will ich dem HERRN, denn hoch erhaben ist er1; das PferdPferd und seinen Reiter hat er ins MeerMeer gestürzt.1 Da sang MoseMose und die KinderKinder IsraelIsrael dies Lied dem HERRN und sprachen: Ich will dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und MannMann hat er ins MeerMeer gestürzt.
2 Meine Stärke2 und mein GesangGesang ist JahJah, denn er ist mir zur Rettung geworden; dieser ist mein GottGott3, und ich will ihn verherrlichen4, meines VatersVaters GottGott, und ich will ihn erheben.2 Der HERR ist meine Stärke und mein Lobgesang und ist mein HeilHeil. Das ist mein GottGott, ich will ihn preisen; er ist meines VatersVaters GottGott, ich will ihn erheben.
3 Der HERR ist ein KriegsmannKriegsmann, HERR sein Name.3 Der HERR ist der rechte KriegsmannKriegsmann; HERR ist sein Name.
4 Die WagenWagen des PharaosPharaos und seine Heeresmacht hat er ins MeerMeer gestürzt, und die Auserlesenen seiner Wagenkämpfer sind versunken im SchilfmeerSchilfmeer.4 Die WagenWagen PharaosPharaos und seine MachtMacht warf er ins MeerMeer; seine auserwählten Hauptleute versanken im SchilfmeerSchilfmeer.
5 Die Fluten bedeckten sie, sie sind hinuntergefahren in die Tiefen wie ein Stein.5 Die Tiefe hat sie bedeckt; sie fielen zu Grund wie die SteineSteine.
6 Deine Rechte, HERR, ist herrlich in MachtMacht; deine Rechte, HERR, hat zerschmettert den Feind.6 HERR, deine rechte Hand tut große WunderWunder; HERR, deine rechte Hand hat die Feinde zerschlagen.
7 Und in der Größe deiner Hoheit hast du niedergerissen, die sich gegen dich erhoben. Du ließest deine Zornglut los: Sie hat sie verzehrt wie StoppelnStoppeln.7 Und mit deiner großen HerrlichkeitHerrlichkeit hast du deine WidersacherWidersacher gestürzt; denn da du deinen Grimm ausließest, verzehrte er sie wie StoppelnStoppeln.
8 Und durch den Hauch deiner Nase türmten sich die Wasser, es standen die Strömungen wie ein Damm, es gerannen die Fluten im Herzen des MeeresMeeres.8 Durch dein Blasen taten sich die Wasser empor, und die Fluten standen in Haufen; die Tiefe wallte voneinander mitten im MeerMeer.
9 Der Feind sprach: Ich will nachjagen, einholen, BeuteBeute teilen. Meine Gier soll sich sättigen an ihnen; ich will mein SchwertSchwert ziehen, meine Hand soll sie vertilgen.9 Der Feind gedachte: Ich will nachjagen und erhaschen und den RaubRaub austeilen und meinen Mut an ihnen kühlen; ich will mein SchwertSchwert ausziehen, und meine Hand soll sie verderben.
10 Du hauchtest mit deinem Odem – das MeerMeer bedeckte sie; sie sanken unter wie BleiBlei in die gewaltigen Wasser.10 Da ließest du deinen WindWind blasen, und das MeerMeer bedeckte sie, und sie sanken unter wie BleiBlei im mächtigen Wasser.
11 Wer ist dir gleich unter den GötternGöttern, HERR! Wer ist dir gleich, herrlich in HeiligkeitHeiligkeit, furchtbar an Ruhm, WunderWunder tuend!11 HERR, wer ist dir gleich unter den GötternGöttern? Wer ist dir gleich, der so mächtig, heilig, schrecklich, löblich und wundertätig sei?
12 Du strecktest deine Rechte aus – die ErdeErde verschlang sie.12 Da du deine rechte Hand ausrecktest, verschlang sie die ErdeErde.
13 Du hast durch deine Güte geleitet das Volk, das du erlöst, hast es durch deine Stärke geführt zu deiner heiligen Wohnung.13 Du hast geleitet durch deine BarmherzigkeitBarmherzigkeit dein Volk, das du erlöset hast, und hast sie geführt durch deine Stärke zu deiner heiligen Wohnung.
14 Die Völker hörten es, sie bebten; Angst ergriff die Bewohner PhilistäasPhilistäas.14 Da das die Völker hörten, erbebten sie; Angst kam die PhilisterPhilister an;
15 Da wurden bestürzt die Fürsten EdomsEdoms; die Starken MoabsMoabs, sie ergriff Beben; es verzagten alle Bewohner KanaansKanaans.15 da erschraken die Fürsten EdomsEdoms; Zittern kam die Gewaltigen MoabsMoabs an; alle Einwohner KanaansKanaans wurden feig.
16 Es überfiel sie Schrecken und Furcht; ob der Größe deines ArmesArmes verstummten sie wie ein Stein, bis hindurchzog dein Volk, HERR, bis hindurchzog das Volk, das du erworben hast.16 Es fällt auf sie Erschrecken und Furcht durch deinen großen ArmArm, dass sie erstarren wie die SteineSteine, bis dein Volk, HERR, hindurchkomme, bis das Volk hindurchkomme, das du erworben hast.
17 Du wirst sie bringen und pflanzen auf den BergBerg deines ErbteilsErbteils, die Stätte, die du, HERRHERR, zu deiner Wohnung gemacht, das HeiligtumHeiligtum, HerrHerr, das deine Hände bereitet haben.17 Du bringst sie hinein und pflanzest sie auf dem BergeBerge deines ErbteilsErbteils, den du, HERR, dir zur Wohnung gemacht hast, zu deinem HeiligtumHeiligtum, HERR, das deine Hand bereitet hat.
18 Der HERR wird König sein immer und ewiglich! – 18 Der HERR wird König sein immer und ewig.
19 Denn die PferdePferde des PharaosPharaos mit seinen WagenWagen und mit seinen Reitern sind ins MeerMeer gekommen, und der HERR hat die Wasser des MeeresMeeres über sie zurückgeführt; und die KinderKinder IsraelIsrael gingen auf dem Trockenen mitten durchs MeerMeer.19 Denn PharaoPharao zog hinein ins MeerMeer mit Rossen und WagenWagen und Reitern; und der HERR ließ das MeerMeer wieder über sie fallen. Aber die KinderKinder IsraelIsrael gingen trocken mitten durchs MeerMeer.
20 Und MirjamMirjam, die Prophetin, AaronsAarons Schwester, nahm das TamburinTamburin in ihre Hand; und alle Frauen zogen aus, hinter ihr her, mit Tamburinen und in Reigen.20 Und MirjamMirjam, die Prophetin, AaronsAarons Schwester, nahm eine Pauke in ihre Hand, und alle Weiber folgten ihr nach hinaus mit Pauken im Reigen.
21 Und MirjamMirjam antwortete ihnen5:Singt dem HERRN, denn hoch erhaben ist er; das PferdPferd und seinen Reiter hat er ins MeerMeer gestürzt! –21 Und MirjamMirjam sang ihnen vor: Lasst uns dem HERRN singen, denn er hat eine herrliche Tat getan; Ross und MannMann hat er ins MeerMeer gestürzt.
22 Und MoseMose ließ IsraelIsrael vom SchilfmeerSchilfmeer aufbrechen, und sie zogen aus in die WüsteWüste SurSur; und sie wanderten drei TageTage in der WüsteWüste und fanden kein Wasser.22 MoseMose ließ die KinderKinder IsraelIsrael ziehen vom SchilfmeerSchilfmeer hinaus zu der WüsteWüste SurSur. Und sie wanderten drei TageTage in der WüsteWüste, dass sie kein Wasser fanden.
23 Und sie kamen nach MaraMara; aber sie konnten das Wasser von MaraMara nicht trinken, denn es war bitter: Darum gab man ihm den NamenNamen MaraMara6.23 Da kamen sie gen MaraMara; aber sie konnten das Wasser nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher hieß man den Ort MaraMara.
24 Und das Volk murrte gegen MoseMose und sprach: Was sollen wir trinken?24 Da murrte das Volk wider MoseMose und sprach: Was sollen wir trinken?
25 Und er schrie zu dem HERRN, und der HERR wies ihm ein HolzHolz; und er warf es in das Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort stellte er ihm SatzungSatzung und Recht, und dort versuchte er es; 25 Er schrie zu dem HERRN, und der HERR wies ihm einen Baum; den tat er ins Wasser, da ward es süß. Daselbst stellte er ihnen ein GesetzGesetz und ein Recht und versuchte sie
26 und er sprach: Wenn du fleißig auf die Stimme des HERRN, deines GottesGottes, hören wirst, und tun was recht ist in seinen AugenAugen, und horchen wirst auf seine GeboteGebote und beobachten alle seine SatzungenSatzungen, so werde ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, der dich heilt. 26 und sprach: Wirst du der Stimme des HERRN, deines GottesGottes, gehorchen und tun, was recht ist vor ihm, und zu Ohren fassen seine GeboteGebote und halten alle seine GesetzeGesetze, so will ich der Krankheiten keine auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein ArztArzt.
27 Und sie kamen nach ElimElim, und dort waren 12 Wasserquellen und 70 Palmbäume; und sie lagerten sich dort an den Wassern. 27 Und sie kamen gen ElimElim, da waren zwölf Wasserbrunnen und siebzig Palmbäume, und sie lagerten sich daselbst ans Wasser.

Fußnoten

  • 1 O. hoch hat er sich erhoben; so auch V. 21
  • 2 And.: Mein Lob, Preis
  • 3 El
  • 4 And.: ihm eine Wohnung machen
  • 5 d.h. den Männern im Wechselgesang
  • 6 Bitterkeit