2. Mose 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Und MoseMose antwortete und sprach: Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hören; denn sie werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen.1 MoseMose antwortete und sprach: Siehe, sie werden mir nicht glauben noch meine Stimme hören, sondern werden sagen: Der HERR ist dir nicht erschienen.
2 Da sprach der HERR zu ihm: Was ist das in deiner Hand? Und er sprach: Ein Stab.2 Der HERR sprach zu ihm: Was ist’s, was du in deiner Hand hast? Er sprach: Ein Stab.
3 Und er sprach: Wirf ihn auf die ErdeErde. Da warf er ihn auf die ErdeErde, und er wurde zur SchlangeSchlange; und MoseMose floh vor ihr.3 Er sprach: Wirf ihn von dir auf die ErdeErde. Und er warf ihn von sich; da ward er zur SchlangeSchlange, und MoseMose floh vor ihr.
4 Und der HERR sprach zu MoseMose: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim Schwanz. Und er streckte seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde zum Stab in seiner Hand4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie bei dem Schwanz. Da streckte er seine Hand aus und hielt sie, und sie ward zum Stab in seiner Hand.
5 damit sie glauben, dass der HERR dir erschienen ist, der GottGott ihrer VäterVäter, der GottGott AbrahamsAbrahams, der GottGott IsaaksIsaaks und der GottGott JakobsJakobs.5 Darum werden sie glauben, dass dir erschienen sei der HERR, der GottGott ihrer VäterVäter, der GottGott AbrahamsAbrahams, der GottGott IsaaksIsaaks, der GottGott JakobsJakobs.
6 Und der HERR sprach weiter zu ihm: Stecke doch deine Hand in deinen GewandbauschGewandbausch1. Und er steckte seine Hand in seinen GewandbauschGewandbausch; und er zog sie heraus, und siehe, seine Hand war aussätzig wie SchneeSchnee.6 Und der HERR sprach weiter zu ihm: Stecke deine Hand in deinen BusenBusen. Und er steckte sie in seinen BusenBusen und zog sie wieder heraus; siehe, da war sie aussätzig wie SchneeSchnee.
7 Und er sprach: Tu deine Hand wieder in deinen GewandbauschGewandbausch. Und er tat seine Hand wieder in seinen GewandbauschGewandbausch; und er zog sie aus seinem GewandbauschGewandbausch heraus, und siehe, sie war wieder wie sein FleischFleisch.7 Und er sprach: Tue sie wieder in deinen BusenBusen. Und er tat sie wieder in den BusenBusen und zog sie heraus; siehe, da ward sie wieder wie sein anderes FleischFleisch.
8 Und es wird geschehen, wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme des ersten ZeichensZeichens hören, so werden sie der Stimme des anderen ZeichensZeichens glauben.8 Wenn sie dir nun nicht werden glauben noch deine Stimme hören bei dem einen ZeichenZeichen, so werden sie doch glauben deiner Stimme bei dem anderen ZeichenZeichen.
9 Und es wird geschehen, wenn sie selbst diesen zwei ZeichenZeichen nicht glauben und nicht auf deine Stimme hören, so sollst du von dem Wasser des Stromes nehmen und es auf das Trockene gießen; und das Wasser, das du aus dem Strom nehmen wirst, es wird zu BlutBlut werden auf dem Trockenen. 9 Wenn sie aber diesen zwei ZeichenZeichen nicht glauben werden noch deine Stimme hören, so nimm Wasser aus dem Strom und gieß es auf das trockene Land, so wird das Wasser, das du aus dem Strom genommen hast, BlutBlut werden auf dem trockenen Lande.
10 Und MoseMose sprach zu dem HERRN: Ach, HerrHerr! Ich bin kein MannMann der Rede, weder seit gestern noch seit vorgestern, noch seitdem du zu deinem KnechtKnecht redest; denn ich bin schwer von Mund und schwer von Zunge.10 MoseMose aber sprach zu dem HERRN: Ach mein HerrHerr, ich bin je und je nicht wohl beredt gewesen, auch nicht seit der ZeitZeit, da du mit deinem KnechtKnecht geredet hast; denn ich habe eine schwere Sprache und eine schwere Zunge.
11 Da sprach der HERR zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer macht stumm oder taub oder sehend oder blind? Nicht ich, der HERR?11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich’s nicht getan, der HERR?
12 Und nun geh hin, und ich will mit deinem Mund sein und dich lehren was du reden sollst.12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst.
13 Und er sprach: Ach, HerrHerr! Sende doch, durch wen du senden willst!13 MoseMose sprach aber: Mein HerrHerr, sende, welchen du senden willst.
14 Da entbrannte der ZornZorn des HERRN gegen MoseMose, und er sprach: Ist nicht AaronAaron, der LevitLevit, dein BruderBruder? Ich weiß, dass er reden kann; und siehe, er geht auch aus, dir entgegen; und sieht er dich, so wird er sich freuen in seinem Herzen.14 Da ward der HERR sehr zornig über MoseMose und sprach: Weiß ich denn nicht, dass dein BruderBruder AaronAaron aus dem Stamm LeviLevi beredt ist? Und siehe, er wird herausgehen dir entgegen; und wenn er dich sieht, wir er sich von Herzen freuen.
15 Und du sollst zu ihm reden und die WorteWorte in seinen Mund legen, und ich will mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und will euch lehren, was ihr tun sollt.15 Du sollst zu ihm reden und die WorteWorte in seinen Mund legen. Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt.
16 Und er soll für dich zum Volk reden; und es wird geschehen, er wird dir zum Mund sein, und du wirst ihm zum GottGott sein.16 Und er soll für dich zum Volk reden; er soll dein Mund sein, und du sollst sein GottGott sein.
17 Und diesen Stab sollst du in deine Hand nehmen, mit dem du die ZeichenZeichen tun sollst.17 Und diesen Stab nimm in deine Hand, mit dem du die ZeichenZeichen tun sollst.
18 Und MoseMose ging hin und kehrte zu JethroJethro, seinem Schwiegervater, zurück und sprach zu ihm: Lass mich doch gehen und zu meinen BrüdernBrüdern zurückkehren, die in Ägypten sind, dass ich sehe, ob sie noch leben. Und JethroJethro sprach zu MoseMose: Geh hin in Frieden!18 MoseMose ging hin und kam wieder zu JethroJethro, seinem Schwiegervater, und sprach zu ihm: Lass mich doch gehen, dass ich wieder zu meinen BrüdernBrüdern komme, die in Ägypten sind, und sehe, ob sie noch leben. JethroJethro sprach zu ihm: Gehe hin mit Frieden.
19 Und der HERR sprach zu MoseMose in MidianMidian: Geh hin, kehre nach Ägypten zurück; denn alle die Männer sind gestorben, die nach deinem LebenLeben trachteten.19 Auch sprach der HERR zu ihm in MidianMidian: Gehe hin und ziehe wieder nach Ägypten; denn die Leute sind tot, die nach deinem LebenLeben standen.
20 Und MoseMose nahm seine FrauFrau und seine Söhne und ließ sie auf Eseln reiten und kehrte in das Land Ägypten zurück; und MoseMose nahm den Stab GottesGottes in seine Hand.20 Also nahm MoseMose sein Weib und seine Söhne und führte sie auf einem EselEsel und zog wieder nach Ägyptenland und nahm den Stab GottesGottes in seine Hand.
21 Und der HERR sprach zu MoseMose: Wenn du hinziehst, um nach Ägypten zurückzukehren, so sieh zu, dass du alle die WunderWunder, die ich in deine Hand gelegt habe, vor dem PharaoPharao tust. Und ich, ich will sein HerzHerz verhärten, so dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.21 Und der HERR sprach zu MoseMose: Siehe zu, wenn du wieder nach Ägypten kommst, dass du alle die WunderWunder tust vor PharaoPharao, die ich dir in deine Hand gegeben habe; ich aber will sein HerzHerz verstocken, dass er das Volk nicht lassen wird.
22 Und du sollst zu dem PharaoPharao sagen: So spricht der HERR: Mein SohnSohn, mein erstgeborener, ist IsraelIsrael; 22 Und du sollst zu ihm sagen: So sagt der HERR: IsraelIsrael ist mein erstgeborener SohnSohn;
23 und ich sage zu dir: Lass meinen SohnSohn ziehen, dass er mir diene! Und weigerst du dich, ihn ziehen zu lassen, siehe, so werde ich deinen SohnSohn, deinen erstgeborenen, töten.23 und ich gebiete dir, dass du meinen SohnSohn ziehen lassest, dass er mir diene. Wirst du dich des weigern, so will ich deinen erstgeborenen SohnSohn erwürgen.
24 Und es geschah auf dem Weg, in der HerbergeHerberge, da fiel der HERR ihn an und suchte ihn zu töten. 24 Und als er unterwegs in der HerbergeHerberge war, kam ihm der HERR entgegen und wollte ihn töten.
25 Da nahm ZipporaZippora einen scharfen Stein und schnitt die Vorhaut ihres SohnesSohnes ab und warf sie an seine Füße und sprach: Ein Blutbräutigam bist du mir!25 Da nahm ZipporaZippora einen Stein und beschnitt ihrem SohnSohn die Vorhaut und rührte ihm seine Füße an und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam.
26 Da ließ er von ihm ab. Damals sprach sie „Blutbräutigam“ der BeschneidungBeschneidung wegen. 26 Da ließ er von ihm ab. Sie sprach aber Blutbräutigam um der BeschneidungBeschneidung willen.
27 Und der HERR sprach zu AaronAaron: Geh hin, MoseMose entgegen in die WüsteWüste! Und er ging hin und traf ihn am BergBerg GottesGottes und küsste ihn.27 Und der HERR sprach zu AaronAaron: Gehe hin MoseMose entgegen in die WüsteWüste. Und er ging hin und begegnete ihm am BergeBerge GottesGottes und küsste ihn.
28 Und MoseMose berichtete dem AaronAaron alle WorteWorte des HERRN, der ihn gesandt, und alle die ZeichenZeichen, die er ihm geboten hatte.28 Und MoseMose sagte AaronAaron alle WorteWorte des HERRN, der ihn gesandt hatte, und alle ZeichenZeichen, die er ihm befohlen hatte.
29 Und MoseMose und AaronAaron gingen hin, und sie versammelten alle Ältesten der KinderKinder IsraelIsrael.29 Und sie gingen hin und versammelten alle Ältesten von den KindernKindern IsraelIsrael.
30 Und AaronAaron redete alle die WorteWorte, die der HERR zu MoseMose geredet hatte, und er tat die ZeichenZeichen vor den AugenAugen des Volkes.30 Und AaronAaron redete alle WorteWorte, die der HERR mit MoseMose geredet hatte, und er tat die ZeichenZeichen vor dem Volk.
31 Und das Volk glaubte; und als sie hörten, dass der HERR die KinderKinder IsraelIsrael heimgesucht, und dass er ihr Elend gesehen habe, da neigten sie sich und beteten an. 31 Und das Volk glaubte. Und da sie hörten, dass der HERR die KinderKinder IsraelIsrael heimgesucht und ihr Elend angesehen hätte, neigten sie sich und beteten an.

Fußnoten

  • 1 d.h. den Bausch, den das Oberkleid über der Brust bildete, wenn man es zusammenfasste