1. Könige 21 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1 Und es geschah nach diesen Dingen: NabotNabot, der JisreeliterJisreeliter, hatte einen WeinbergWeinberg, der zu JisreelJisreel war, neben dem PalastPalast AhabsAhabs, des Königs von SamariaSamaria. 2 Und AhabAhab redete zu NabotNabot und sprach: Gib mir deinen WeinbergWeinberg, dass er mein Krautgarten werde, denn er ist nahe bei meinem HausHaus; und ich will dir statt seiner einen besseren WeinbergWeinberg geben; oder wenn es gut ist in deinen AugenAugen, will ich dir GeldGeld geben, im Wert desselben. 3 Aber NabotNabot sprach zu AhabAhab: Das lasse der HERRHERR fern von mir sein, dass ich dir das ErbeErbe meiner VäterVäter geben sollte! 4 Und AhabAhab kam in sein HausHaus, missmutig und zornig über das WortWort, das NabotNabot, der JisreeliterJisreeliter, zu ihm geredet hatte, indem er sprach: Ich will dir das ErbeErbe meiner VäterVäter nicht geben. Und er legte sich auf sein BettBett und wandte sein Angesicht ab und aß nichts.

5 Und IsebelIsebel, seine FrauFrau, kam zu ihm hinein und sprach zu ihm: Warum ist doch dein GeistGeist missmutig, und warum isst du nichts? 6 Und er sprach zu ihr: Weil ich zu NabotNabot, dem JisreeliterJisreeliter, geredet und ihm gesagt habe1: Gib mir deinen WeinbergWeinberg um GeldGeld, oder wenn du Lust hast, will ich dir statt seiner einen anderen WeinbergWeinberg geben; aber er sagte: Ich will dir meinen WeinbergWeinberg nicht geben. 7 Da sprach IsebelIsebel, seine FrauFrau, zu ihm: Du, übst du jetzt Königsmacht über IsraelIsrael aus? Steh auf, iss, und lass dein HerzHerz fröhlich sein. Ich werde dir den WeinbergWeinberg NabotsNabots, des JisreelitersJisreeliters, geben. 8 Und sie schrieb BriefeBriefe im NamenNamen AhabsAhabs und siegelte sie mit seinem SiegelSiegel, und sandte die BriefeBriefe an die Ältesten und an die Edlen, die in seiner Stadt waren, die mit NabotNabot zusammen wohnten. 9 Und sie schrieb in den Briefen folgendes: Ruft ein FastenFasten aus, und setzt NabotNabot obenan unter dem Volk; 10 und setzt zwei Männer, Söhne BelialsBelials2, ihm gegenüber, dass sie gegen ihn zeugenzeugen und sprechen: Du hast GottGott und den König gelästert! Und führt ihn hinaus und steinigt ihn, dass er sterbe. 11 Und die Männer seiner Stadt, die Ältesten und die Edlen, die in seiner Stadt wohnten, taten, wie IsebelIsebel ihnen entboten hatte, so wie in den Briefen geschrieben war, die sie an sie gesandt hatte. 12 Sie riefen ein FastenFasten aus und setzten NabotNabot obenan unter dem Volk; 13 und die zwei Männer, Söhne BelialsBelials, kamen und setzten sich ihm gegenüber; und die Männer BelialsBelials zeugten gegen ihn, gegen NabotNabot, vor dem Volk und sprachensprachen: NabotNabot hat GottGott und den König gelästert! Und sie führten ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn, und er starb. 14 Und sie sandten zu IsebelIsebel und ließen ihr sagen: NabotNabot ist gesteinigt worden und ist gestorben. 15 Und es geschah, als IsebelIsebel hörte, dass NabotNabot gesteinigt worden und gestorben war, da sprach IsebelIsebel zu AhabAhab: Mach dich auf, nimm den WeinbergWeinberg NabotsNabots, des JisreelitersJisreeliters, in Besitz, den er sich geweigert hat, dir um GeldGeld zu geben; denn NabotNabot lebt nicht mehr, sondern ist tot.

16 Und es geschah, als AhabAhab hörte, dass NabotNabot tot war, da machtemachte sich AhabAhab auf, um in den WeinbergWeinberg NabotsNabots, des JisreelitersJisreeliters, hinabzugehen, um ihn in Besitz zu nehmen.

17 Da erging das WortWort des HERRNHERRN an EliaElia, dem TisbiterTisbiter, indem er sprach: 18 Mach dich auf, geh hinab, AhabAhab, dem König von IsraelIsrael, entgegen, der in SamariaSamaria ist; siehe, er ist im WeinbergWeinberg NabotsNabots, wohin er hinabgegangen ist, um ihn in Besitz zu nehmen. 19 Und rede zu ihm und sprich: So spricht der HERRHERR: Hast du gemordet und auch in Besitz genommen? Und rede zu ihm und sprich: So spricht der HERRHERR: An der Stelle, wo die HundeHunde das BlutBlut NabotsNabots geleckt haben, sollen die HundeHunde dein, auch dein BlutBlut lecken. 20 Und AhabAhab sprach zu EliaElia: Hast du mich gefunden, mein Feind? Und er sprach: Ich habe dich gefunden, weil du dich verkauft hast, um zu tun, was böse ist in den AugenAugen des HERRNHERRN. 21 Siehe, ich will Unglück über dich bringen und hinter dir her ausfegen; und ich werde von AhabAhab ausrotten, was männlich ist, sowohl den Gebundenen als auch den Freien in IsraelIsrael; 22 und ich werde dein HausHaus machen wie das HausHaus Jerobeams, des SohnesSohnes NebatsNebats, und wie das HausHaus BaesasBaesas, des SohnesSohnes AchijasAchijas, wegen der Reizung, womit du mich gereizt und IsraelIsrael sündigen gemacht hast. 23 Und auch von IsebelIsebel hat der HERRHERR geredet und gesprochen: Die HundeHunde sollen IsebelIsebel fressen an der Vormauer von JisreelJisreel. 24 Wer von AhabAhab in der Stadt stirbt, den sollen die HundeHunde fressen, und wer auf dem Feld stirbt, den sollen die VögelVögel des HimmelsHimmels fressen. 25 (Es ist gar keiner gewesen wie AhabAhab, der sich verkauft hätte, um zu tun, was böse ist in den AugenAugen des HERRNHERRN, den IsebelIsebel, seine FrauFrau, anreizte3. 26 Und er tat sehr viele GräuelGräuel4, indem er den Götzen nachwandelte, nach allem, was die AmoriterAmoriter getan, die der HERRHERR vor den KindernKindern IsraelIsrael ausgetrieben hatte.)

27 Und es geschah, als AhabAhab diese WorteWorte hörte, da zerriss er seine KleiderKleider und legte SacktuchSacktuch um seinen Leib und fastete; und er lag im SacktuchSacktuch, und er ging still umher. 28 Da erging das WortWort des HERRNHERRN an EliaElia, dem TisbiterTisbiter, indem er sprach: 29 Hast du gesehen, dass AhabAhab sich vor mir gedemütigt hat? Weil er sich vor mir gedemütigt hat, will ich das Unglück in seinen Tagen nicht bringen; in den Tagen seines SohnesSohnes will ich das Unglück über sein HausHaus bringen.

Fußnoten

  • 1 O. Ich habe zu Nabot, dem Jisreeliter, geredet und gesagt
  • 2 S. die Anm. zu Ri 19,22
  • 3 O. denn Isebel, seine Frau, reizte ihn an
  • 4 W. er handelte sehr gräulich