Sacharja 11 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Sach 11

1 Öffne, LibanonLibanon, deine ToreTore, und FeuerFeuer verzehre deine ZedernZedern! 2 Heule, ZypresseZypresse! Denn die ZederZeder ist gefallen, denn die Herrlichen sind verwüstet. Heult, Eichen BasansBasans! Denn der unzugängliche WaldWald ist niedergestreckt. 3 LautesLautes Heulen der Hirten, denn ihre HerrlichkeitHerrlichkeit ist verwüstet; lauteslautes Gebrüll1 der jungen Löwen, denn die Pracht des JordanJordan ist verwüstet!

4 So sprach der HERRHERR, mein GottGott: WeideWeide die HerdeHerde des Würgens, 5 deren Käufer sie erwürgen und es nicht büßen, und deren Verkäufer sprechen: Gepriesen sei der HERRHERR, denn ich werde reichreich!, und deren Hirten sie nicht verschonen. 6 Denn ich werde die Bewohner des Landes nicht mehr verschonen, spricht der HERRHERR; und siehe, ich überliefere die Menschen, jeden der Hand seines Nächsten und der Hand seines Königs; und sie werden das Land zertrümmern, und ich werde nicht aus ihrer Hand befreien.

7 Und ich weidete die HerdeHerde des Würgens, mithin die Elenden der HerdeHerde; und ich nahm mir zwei Stäbe: den einen nannte ich Huld, und den anderen nannte ich Verbindung, und ich weidete die HerdeHerde. 8 Und ich vertilgte dreidrei Hirten in einem Monat. Und meine SeeleSeele wurde ungeduldig über sie, und auch ihre SeeleSeele wurde meiner überdrüssig. 9 Da sprach ich: Ich will euch nicht mehr weiden; was stirbt, mag sterbensterben, und was umkommt, mag umkommen; und die Übrigbleibenden mögen einer des anderen FleischFleisch fressen. 10 Und ich nahm meinen Stab Huld und zerbrach ihn, um meinen BundBund zu brechen, den ich mit allen Völkern gemacht hatte. 11 Und er wurde gebrochen an jenem TagTag; und so erkannten die Elenden der HerdeHerde, die auf mich achteten, dass es das WortWort des HERRNHERRN war. 12 Und ich sprach zu ihnen2: Wenn es gut ist in euren AugenAugen, so gebt mir meinen LohnLohn, wenn aber nicht, so lasst es; und sie wogen meinen LohnLohn dar: 30 Silbersekel. [Mt 27,9-10] 13 Da sprach der HERRHERR zu mir: Wirf ihn dem TöpferTöpfer hin, den herrlichen PreisPreis, dessen ich von ihnen wertgeachtet bin! Und ich nahm die 30 Silbersekel und warf sie in das HausHaus des HERRNHERRN, dem TöpferTöpfer hin. 14 Und ich zerbrach meinen zweiten Stab, die Verbindung, um die Brüderschaft zwischen JudaJuda und IsraelIsrael zu brechen.

15 Und der HERRHERR sprach zu mir: Nimm dir noch das Gerät eines törichten Hirten. 16 Denn siehe, ich erwecke einen Hirten im Land: Der Umkommenden wird er sich nicht annehmen, das Versprengte wird er nicht suchen und das Verwundete nicht heilen; das Gesunde3 wird er nicht versorgen, und das FleischFleisch des Fetten wird er essenessen und ihre Klauen zerreißen. 17 WeheWehe dem nichtigen Hirten, der die HerdeHerde verlässt! Das SchwertSchwert über seinen ArmArm und über sein rechtes Auge! Sein ArmArm soll gänzlich verdorren, und sein rechtes Auge völlig erlöschen.

Fußnoten

  • 1 W. Stimme des Heulens ... des Gebrülls
  • 2 näml. zu der Herde oder den Schafen, V. 7 usw.
  • 3 Eig. das Stehende