Sprüche 6 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
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ELB-BK Luther 1912
1 Mein SohnSohn, wenn du BürgeBürge geworden bist für deinen Nächsten, für einen anderen deine Hand eingeschlagen hast;1 Mein Kind, wirst du BürgeBürge für deinen Nächsten und hast deine Hand bei einem Fremden verhaftet,
2 bist du verstrickt durch die WorteWorte deines Mundes, gefangen durch die WorteWorte deines Mundes:2 so bist du verknüpft durch die Rede deines Mundes und gefangen mit den Reden deines Mundes.
3 tu dann dieses, mein SohnSohn, und reiß dich los, da du in die Hand deines Nächsten gekommen bist; geh hin, wirf dich nieder, und bestürme deinen Nächsten;3 So tue doch, mein Kind, also und errette dich – denn du bist deinem Nächsten in die Hände gekommen –: eile, dränge und treibe deinen Nächsten.
4 gestatte deinen AugenAugen keinen Schlaf und deinen Wimpern keinen Schlummer;4 Lass deine AugenAugen nicht schlafen, noch deine Augenlider schlummern.
5 reiß dich wie eine GazelleGazelle aus der Hand los, und wie ein VogelVogel aus der Hand des VogelfängersVogelfängers. 5 Errette dich wie ein RehReh von der Hand und wie eine VogelVogel aus der Hand des Voglers.
6 Geh hin zur AmeiseAmeise, du Fauler, sieh ihre Wege und werde weise.6 Gehe hin zur AmeiseAmeise, du Fauler; siehe ihre WeiseWeise an und lerne!
7 Sie, die keinen RichterRichter, VorsteherVorsteher und GebieterGebieter hat,7 Ob sie wohl keinen Fürsten noch HauptmannHauptmann noch HerrnHerrn hat,
8 sie bereitet im SommerSommer ihr BrotBrot, hat in der ErnteErnte ihre Nahrung eingesammelt. 8 bereitet sie doch ihr BrotBrot im SommerSommer und sammelt ihre Speise in der ErnteErnte.
9 Bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf aufstehen?9 Wie lange liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf?
10 Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummer, ein wenig Händefalten, um auszuruhen:10 Ja, schlafe noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, dass du schlafest,
11 und deine Armut wird kommen wie ein Wegelagerer, und deine Not wie ein gewappneter MannMann1. 11 so wird dich die Armut übereilen wie ein Fußgänger und der Mangel wie ein gewappneter MannMann.
12 Ein Belialsmensch, ein böser, MannMann ist, wer umhergeht mit Verkehrtheit2 des Mundes, 12 Ein heilloser MenschMensch, ein schädlicher MannMann geht mit verstelltem Munde,
13 mit seinen AugenAugen zwinkert, mit seinen Füßen scharrt, mit seinen Fingern deutet.13 winkt mit AugenAugen, deutet mit Füßen, zeigt mit Fingern,
14 Verkehrtheiten sind in seinem Herzen; er schmiedet Böses zu aller ZeitZeit, streut Zwietracht aus.14 trachtet allezeit Böses und Verkehrtes in seinem Herzen und richtet Hader an.
15 Darum wird sein VerderbenVerderben plötzlich kommen; in einem Augenblick wird er zerschmettert werden ohne HeilungHeilung.15 Darum wird ihm plötzlich sein VerderbenVerderben kommen, und er wird schnell zerbrochen werden, da keine Hilfe dasein wird.
16 Sechs sind es, die der HERR hasst, und sieben sind seiner SeeleSeele ein GräuelGräuel:16 Diese sechs Stücke hasst der HERR, und am siebenten hat er einen GräuelGräuel:
17 hohe AugenAugen, eine Lügenzunge, und Hände, die unschuldiges BlutBlut vergießen;17 hohe AugenAugen, falsche Zunge, Hände, die unschuldig BlutBlut vergießen,
18 ein HerzHerz, das böse Anschläge schmiedet, Füße, die schnell zum Bösen hinlaufen; 18 HerzHerz, das mit böser Tücke umgeht, Füße, die behende sind, Schaden zu tun,
19 wer Lügen ausspricht als falscher Zeuge, und wer Zwietracht ausstreut zwischen BrüdernBrüdern.19 falscher Zeuge, der frech Lügen redet, und wer Hader zwischen BrüdernBrüdern anrichtet.
20 Mein SohnSohn, bewahre das Gebot deines VatersVaters, und verlass nicht die Belehrung deiner MutterMutter;20 Mein Kind, bewahre die GeboteGebote deines VatersVaters und lass nicht fahren das GesetzGesetz deiner MutterMutter.
21 binde sie stets auf dein HerzHerz, knüpfe sie um deinen Hals.21 Binde sie zusammen auf dein HerzHerz allewege und hänge sie an deinen Hals,
22 Wenn du umhergehst, wird sie dich leiten; wenn du dich niederlegst3, wird sie über dich wachen; und erwachst du, so wird sie mit dir reden.22 wenn du gehst, dass sie dich geleiten; wenn du dich legst, dass sie dich bewahren; wenn du aufwachst, dass sie zu dir sprechen.
23 Denn das Gebot ist eine LeuchteLeuchte, und die Belehrung ein LichtLicht; und die Zurechtweisungen der ZuchtZucht sind der Weg des LebensLebens:23 Denn das Gebot ist eine LeuchteLeuchte und das GesetzGesetz ein LichtLicht, und die StrafeStrafe der ZuchtZucht ist ein Weg des LebensLebens,
24 um dich zu bewahren vor der bösen FrauFrau, vor der Glätte der Zunge einer Fremden4.24 auf dass du bewahrt werdest vor dem bösen Weibe, vor der glatten Zunge der Fremden.
25 Begehre in deinem Herzen nicht nach ihrer Schönheit, und sie fange dich nicht mit ihren Wimpern!25 Lass dich ihre Schöne nicht gelüstengelüsten in deinem Herzen und verfange dich nicht an ihren Augenlidern.
26 Denn wegen einer hurerischen FrauFrau kommt man bis auf einen Laib BrotBrot, und eines MannesMannes FrauFrau stellt einer kostbaren SeeleSeele nach.26 Denn eine HureHure bringt einen ums BrotBrot; aber eines anderen Weib fängt das edle LebenLeben.
27 Sollte jemand FeuerFeuer in seinen GewandbauschGewandbausch nehmen5, ohne dass seine KleiderKleider verbrännten?27 Kann auch jemand ein FeuerFeuer im BusenBusen behalten, dass seine KleiderKleider nicht brennen?
28 Oder sollte jemand über glühende Kohlen gehen, ohne dass seine Füße versengt würden?28 Wie sollte jemand auf Kohlen gehen, dass seine Füße nicht verbrannt würden?
29 So der, der zu der FrauFrau seines Nächsten eingeht: Keiner, der sie berührt, wird für schuldlos gehalten werden6. 29 Also gehet’s dem, der zu seines Nächsten Weib geht; es bleibt keiner ungestraft, der sie berührt.
30 Man verachtet den DiebDieb nicht, wenn er stiehlt, um seine Gier zu stillen, weil ihn hungert; 30 Es ist einem DiebeDiebe nicht so große Schmach, ob er stiehlt, seine SeeleSeele zu sättigen, weil ihn hungert;
31 und wenn er gefunden wird, kann er siebenfach erstatten, kann alles Gut seines Hauses hingeben.31 und ob er ergriffen wird, gibt er’s siebenfältig wieder und legt dar alles Gut in seinem HauseHause.
32 Wer mit einer FrauFrau EhebruchEhebruch begeht, ist unsinnig; wer seine SeeleSeele verderben will, der tut so etwas.32 Aber wer mit einem Weibe die EheEhe bricht, der ist ein Narr; der bringt sein LebenLeben in das VerderbenVerderben.
33 Plage und Schande wird er finden, und seine Schmach wird nicht ausgelöscht werden.33 Dazu trifft ihn Plage und Schande, und seine Schande wird nicht ausgetilgt.
34 Denn EifersuchtEifersucht ist eines MannesMannes Grimm, und am TagTag der Rache schont er nicht.34 Denn der Grimm des MannesMannes eifert, und schont nicht zur ZeitZeit der Rache
35 Er nimmt keine Rücksicht auf irgendwelche SühneSühne und willigt nicht ein, magst du das Geschenk auch vergrößern. 35 und sieht keine Person an, die da versöhne, und nimmt’s nicht an, ob du viel schenken wolltest.

Fußnoten

  • 1 W. ein Mann des Schildes
  • 2 O. Verziehung
  • 3 O. wenn du liegst
  • 4 Eig. Ausländerin
  • 5 Eig. wegnehmen (vom Herd)
  • 6 O. ungestraft bleiben