Sprüche 16 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 Die Entwürfe des Herzens sind von dem Menschen, aber die Antwort der Zunge kommt von dem HERRN.1 Der MenschMensch setzt sich’s wohl vor im Herzen; aber vom HERRN kommt, was die Zunge reden soll.
2 Alle Wege eines MannesMannes sind rein in seinen AugenAugen, aber der HERR prüft die GeisterGeister. 2 Einen jeglichen dünken seine Wege rein; aber der HERR wägt die GeisterGeister.
3 Befiehl dem HERRNERRN">1 deine WerkeWerke, und deine Gedanken werden zustande kommen.3 Befiehl dem HERRN deine WerkeWerke, so werden deine Anschläge fortgehen.
4 Der HERR hat alles zu seiner Absicht gemacht, und auch den Gottlosen für den TagTag des Unglücks. 4 Der HERR macht alles zu bestimmtem Ziel, auch den Gottlosen für den bösen TagTag.
5 Jeder Hochmütige ist dem HERRN ein GräuelGräuel. Die Hand darauf: Er wird nicht für schuldlos gehalten werden2.5 Ein stolzes HerzHerz ist dem HERRN ein GräuelGräuel und wird nicht ungestraft bleiben, wenn sie sich gleich alle aneinander hängen.
6 Durch Güte und WahrheitWahrheit wird die Ungerechtigkeit gesühnt, und durch die Furcht des HERRN weicht man vom Bösen3.6 Durch Güte und TreueTreue wird Missetat versöhnt, und durch die Furcht des HERRN meidet man das Böse.
7 Wenn die Wege eines MannesMannes dem HERRN wohlgefallen, so lässt er selbst seine Feinde mit ihm in Frieden sein. 7 Wenn jemands Wege dem HERRN wohl gefallen, so macht er auch seine Feinde mit ihm zufrieden.
8 Besser wenig mit GerechtigkeitGerechtigkeit, als viel Einkommen mit Unrecht.8 Es ist besser wenig mit GerechtigkeitGerechtigkeit denn viel Einkommen mit Unrecht.
9 Das HerzHerz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der HERR lenkt seine Schritte.9 Des Menschen HerzHerz erdenkt sich seinen Weg; aber der HERR allein gibt, dass er fortgehe.
10 Ein Orakelspruch ist auf den Lippen des Königs: Sein Mund vergeht sich nicht am Recht4.10 Weissagung ist in dem Munde des Königs; sein Mund fehlt nicht im GerichtGericht.
11 Gerechte WaageWaage und Waagschalen sind des HERRN; sein Werk sind alle Gewichtssteine des BeutelsBeutels.11 Rechte WaageWaage und Gewicht ist vom HERRN; und alle PfundePfunde im Sack sind seine WerkeWerke.
12 Ein GräuelGräuel der KönigeKönige ist es, Gottlosigkeit zu tun; denn durch GerechtigkeitGerechtigkeit steht ein ThronThron fest. 12 Den Königen ist Unrecht tun ein GräuelGräuel; denn durch GerechtigkeitGerechtigkeit wird der ThronThron befestigtbefestigt.
13 Das Wohlgefallen der KönigeKönige sind gerechte Lippen; und wer Aufrichtiges redet, den liebt er.13 Recht raten gefällt den Königen; und wer aufrichtig redet, wird geliebt.
14 Der Grimm des Königs gleicht Todesboten; aber ein weiser MannMann versöhnt ihn5.14 Des Königs Grimm ist ein BoteBote des TodesTodes; aber ein weiser MannMann wird ihn versöhnen.
15 Im LichtLicht des Angesichts des Königs ist LebenLeben, und sein Wohlgefallen ist wie eine WolkeWolke des Spätregens.15 Wenn des Königs Angesicht freundlich ist, das ist LebenLeben, und seine GnadeGnade ist wie ein Spätregen.
16 Weisheit erwerben, wieviel besser ist es als feines GoldGold, und Verstand erwerben, wieviel vorzüglicher als SilberSilber! 16 Nimm an die Weisheit, denn sie ist besser als GoldGold; und Verstand haben ist edler als SilberSilber.
17 Die Straße der Aufrichtigen ist: vom Bösen weichen; wer seinen Weg bewahrt, behütet seine SeeleSeele. 17 Der Frommen Weg meidet das Arge; und wer seinen Weg bewahrt, der erhält sein LebenLeben.
18 Stolz geht dem Sturz6, und Hochmut dem Fall voraus.18 Wer zu Grunde gehen soll, der wird zuvor stolz; und Hochmut kommt vor dem Fall.
19 Besser niedrigen GeistesGeistes sein mit den Demütigen7, als RaubRaub teilen mit den Stolzen.19 Es ist besser, niedriges Gemüts sein mit den Elenden, denn RaubRaub austeilen mit den Hoffärtigen.
20 Wer auf das WortWort achtet, wird Gutes8 erlangen; und wer auf den HERRN vertraut, ist glückselig. 20 Wer eine Sache klüglich führt, der findet Glück; und wohl dem, der sich auf den HERRN verlässt!
21 Wer ein weises Herzens hat, wird verständig genannt; und Süßigkeit der Lippen vermehrt9 die LehreLehre.21 Ein Verständiger wird gerühmt für einen weisen MannMann, und liebliche Reden lehren wohl.
22 EinsichtEinsicht ist für ihre Besitzer eine QuelleQuelle des LebensLebens, aber die ZüchtigungZüchtigung der Narren ist die Narrheit.22 Klugheit ist wie ein BrunnenBrunnen des LebensLebens dem, der sie hat; aber die ZuchtZucht der Narren ist Narrheit.
23 Das HerzHerz des Weisen gibt seinem Mund EinsichtEinsicht, und vermehrt10 auf seinen Lippen die LehreLehre.23 Ein weises HerzHerz redet klug und lehrt wohl.
24 Huldvolle WorteWorte sind eine Honigwabe, Süßes für die SeeleSeele und Gesundheit für das Gebein.24 Die Reden des Freundlichen sind Honigseim, trösten die SeeleSeele und erfrischen die Gebeine.
25 Da ist ein Weg, der einem Menschen gerade erscheint, aber sein Ende sind Wege des TodesTodes.25 Manchem gefällt ein Weg wohl; aber zuletzt bringt er ihn zum TodeTode.
26 Der Hunger des Arbeiters arbeitet für ihn, denn sein Mund spornt ihn an.26 Mancher kommt zu großem Unglück durch sein eigen Maul.
27 Ein Belialsmann gräbt nach Bösem, und auf seinen Lippen ist es wie brennendes FeuerFeuer.27 Ein loser MenschMensch gräbt nach Unglück, und in seinem Maul brennt FeuerFeuer.
28 Ein verkehrter MannMann streut Zwietracht aus, und ein Ohrenbläser entzweit Vertraute.28 Ein verkehrter MenschMensch richtet Hader an, und ein Verleumder macht Freunde uneins.
29 Ein MannMann der Gewalttat verlockt seinen Nächsten und führt ihn auf einen Weg, der nicht gut ist.29 Ein Frevler lockt seinen Nächsten und führt ihn auf keinen guten Weg.
30 Wer seine AugenAugen zudrückt, um Verkehrtes zu ersinnen, seine Lippen zusammenkneift, hat das Böse beschlossen.30 Wer mit den AugenAugen winkt, denkt nichts Gutes; und wer mit den Lippen andeutet, vollbringt Böses.
31 Das graue Haar ist eine prächtige11 KroneKrone: Auf dem Weg der GerechtigkeitGerechtigkeit wird sie gefunden.31 Graue HaareHaare sind eine KroneKrone der Ehren, die auf dem Wege der GerechtigkeitGerechtigkeit gefunden wird.
32 Besser ein Langmütiger als ein HeldHeld, und wer seinen GeistGeist beherrscht, als wer eine Stadt erobert.32 Ein Geduldiger ist besser denn ein Starker, und der seines Mutes HerrHerr ist, denn der Städte gewinnt.
33 Das Los wird in dem Gewandbausch12 geworfen, aber all seine Entscheidung kommt von dem HERRN.33 Das Los wird geworfen in den SchoßSchoß; aber es fällt, wie der HERR will.

Fußnoten

  • 1 W. Wälze auf den HERRN
  • 2 O. nicht ungestraft bleiben
  • 3 O. entgeht man dem Bösen
  • 4 d.h. im Urteil, im Rechtsprechen
  • 5 d.h. den Grimm
  • 6 Eig. dem Zusammenbruch; so auch Kap. 18,12
  • 7 O. Sanftmütigen
  • 8 O. Glück
  • 9 d.h. fördert, steigert
  • 10 d.h. fördert, steigert
  • 11 O. zierende
  • 12 S. die Anm. zu Neh. 5,13