Sprüche 26 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Wie SchneeSchnee im SommerSommer und wie RegenRegen in der ErnteErnte, so steht dem Toren keine Ehre zu. 1 Wie der SchneeSchnee im SommerSommer und RegenRegen in der ErnteErnte, also reimt sich dem Narren Ehre nicht.
2 Wie der SperlingSperling hin und her flattert, wie die SchwalbeSchwalbe wegfliegt, so ist ein unverdienter FluchFluch: Er trifft nicht ein.2 Wie ein VogelVogel dahinfährt und eine SchwalbeSchwalbe fliegt, also ein unverdienter FluchFluch trifft nicht.
3 Die Peitsche dem PferdPferd, der Zaum dem EselEsel, und der StockStock dem Rücken der Toren.3 Dem Ross eine Geißel und dem EselEsel einen Zaum und dem Narren eine RuteRute auf den Rücken!
4 Antworte dem Toren nicht nach seiner Narrheit, damit nicht auch du ihm gleich wirst. 4 Antworte dem Narren nicht nach seiner Narrheit, dass du ihm nicht auch gleich werdest.
5 Antworte dem Toren nach seiner Narrheit, damit er nicht weise sei in seinen AugenAugen.5 Antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, dass er sich nicht weise lasse dünken.
6 Die Füße haut sich ab, Unheil trinkt, wer Bestellungen durch einen Toren ausrichten lässt.6 Wer eine Sache durch einen törichten Boten ausrichtet, der ist wie ein Lahmer an den Füßen und nimmt Schaden.
7 Schlaff hängen die Beine des Lahmen1 herab: So ist ein Spruch im Mund der Toren.7 Wie einem Krüppel das Tanzen, also steht den Narren an, von Weisheit zu reden.
8 Wie das Binden eines Steins in eine Schleuder, so ist, wer einem Toren Ehre erweist.8 Wer einem Narren Ehre antut, das ist, als wenn einer einen edlen Stein auf den Rabenstein würfe1.
9 Ein DornDorn, der in die Hand eines Betrunkenen gerät: So ist ein Spruch im Mund der Toren.9 Ein Spruch in eines Narren Mund ist wie ein Dornzweig, der in eines Trunkenen Hand sticht.
10 Ein Schütze, der alles verwundet: So ist, wer den Toren anwirbt und die Vorübergehenden anwirbt2.10 Ein guter MeisterMeister macht ein Ding recht; aber wer einen Stümper dingt, dem wird’s verderbt.
11 Wie ein HundHund, der zurückkehrt zu seinem Gespei: So ist ein TorTor, der seine Narrheit wiederholt.11 Wie ein HundHund sein Gespeites wieder frisst, also ist der Narr, der seine Narrheit wieder treibt.
12 Siehst du einen MannMann, der in seinen AugenAugen weise ist – für einen Toren ist mehr HoffnungHoffnung als für ihn.12 Wenn du einen siehst, der sich weise dünkt, da ist an einem Narren mehr HoffnungHoffnung denn an ihm.
13 Der Faule spricht: Der Brüller ist auf dem Weg, ein LöweLöwe inmitten der Straßen.13 Der Faule spricht: Es ist ein junger LöweLöwe auf dem Wege und ein LöweLöwe auf den Gassen.
14 Die TürTür dreht sich in ihrer AngelAngel: so der Faule auf seinem BettBett.14 Ein Fauler wendet sich im BetteBette wie die TürTür in der AngelAngel.
15 Hat der Faule seine Hand in die SchüsselSchüssel gesteckt, beschwerlich wird es ihm, sie zu seinem Mund zurückzubringen. 15 Der Faule verbirgt seine Hand in dem TopfTopf, und wird ihm sauer, dass er sie zum Munde bringe.
16 Der Faule ist weiser in seinen AugenAugen als sieben, die verständig antworten.16 Ein Fauler dünket sich weiser denn sieben, die da Sitten lehren.
17 Der ergreift einen HundHund bei den Ohren, wer vorbeigehend sich über einen StreitStreit ereifert3, der ihn nichts angeht.17 Wer vorgeht und sich mengt in fremden Hader, der ist wie einer, der den HundHund bei den Ohren zwackt.
18 Wie ein Wahnsinniger, der Brandgeschosse, PfeilePfeile und TodTod schleudert:18 Wie ein Unsinniger mit Geschoss und Pfeilen schießt und tötet,
19 so ist ein MannMann, der seinen Nächsten betrügt und spricht: Habe ich nicht nur einen Scherz gemacht? 19 also tut ein falscher MenschMensch mit seinem Nächsten und spricht darnach: Ich habe gescherzt.
20 Wo es an HolzHolz fehlt, erlischt das FeuerFeuer; und wo kein Ohrenbläser ist, hört der ZankZank auf.20 Wenn nimmer HolzHolz da ist, so verlischt das FeuerFeuer; und wenn der Verleumder weg ist, so hört der Hader auf.
21 KohleKohle zur Glut und HolzHolz zum FeuerFeuer, und ein zänkischer MannMann zum Schüren des StreitesStreites.21 Wie die Kohlen eine Glut und HolzHolz ein FeuerFeuer, also facht ein zänkischer MannMann Hader an.
22 Die WorteWorte des Ohrenbläsers sind wie Leckerbissen, und sie dringen hinab in das InnersteInnerste des Leibes.22 Die WorteWorte des Verleumders sind wie Schläge, und sie gehen durchs HerzHerz.
23 Ein Tongeschirr, das mit Silberglasur4 überzogen ist: so sind feurige Lippen und ein böses HerzHerz. 23 Brünstige Lippen und böses HerzHerz ist wie eine ScherbeScherbe, mit Silberschaum überzogen.
24 Der Hasser verstellt sich mit seinen Lippen, aber in seinem Innern hegt er Trug.24 Der Feind verstellt sich mit seiner Rede, und im Herzen ist er falsch.
25 Wenn er seine Stimme lieblich macht, traue ihm nicht; denn sieben GräuelGräuel sind in seinem Herzen. 25 Wenn er seine Stimme holdselig macht, so glaube ihm nicht; denn es sind sieben GräuelGräuel in seinem Herzen.
26 Versteckt sich der Hass in Trug, seine Bosheit wird sich in der VersammlungVersammlung enthüllen.26 Wer den Hass heimlich hält, Schaden zu tun, des Bosheit wird vor der GemeindeGemeinde offenbar werden.
27 Wer eine GrubeGrube gräbt, fällt hinein; und wer einen Stein wälzt, auf den kehrt er zurück.27 Wer eine GrubeGrube macht, der wird hineinfallen; und wer einen Stein wälzt, auf den wird er zurückkommen.
28 Eine Lügenzunge hasst diejenigen, die sie zermalmt; und ein glatter Mund bereitet Sturz.28 Eine falsche Zunge hasst den, der sie straft; und ein Heuchelmaul richtet VerderbenVerderben an.

Fußnoten

  • 1 Eig. an dem Lahmen
  • 2 O. mit geringer Textänderung: Viel bringt alles hervor, aber des Toren Lohn und wer ihn anwirbt, vergehen. Der hebr. Text ist schwer verständlich
  • 3 Mit anderer Interpunktion: Der ergreift einen vorüberlaufenden Hund bei den Ohren, wer sich über einen Streit ereifert usw.
  • 4 W. Schlackensilber

Fußnoten

  • 1 auf den Rabenstein = auf der Schleuder festbinden