Sprüche 21 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Gleich Wasserbächen ist das HerzHerz eines Königs in der Hand des HERRN; wohin immer er will, neigt er es.1 Des Königs HerzHerz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es, wohin er will.
2 Jeder Weg eines MannesMannes ist in seinen AugenAugen gerade, aber der HERR prüft die Herzen. 2 Einen jeglichen dünkt sein Weg recht; aber der HERR wägt die Herzen.
3 GerechtigkeitGerechtigkeit und Recht üben ist dem HERRN angenehmer als OpferOpfer.3 Wohl und recht tun ist dem HERRN lieber denn OpferOpfer.
4 Stolz der AugenAugen und Hochmut1 des Herzens, die LeuchteLeuchte der Gottlosen, sind SündeSünde. 4 Hoffärtige AugenAugen und stolzer Mut, die LeuchteLeuchte der Gottlosen, ist SündeSünde.
5 Die Gedanken des Fleißigen führen nur zum Überfluss2; und jeder, der hastig ist – es ist nur zum Mangel3.5 Die Anschläge eines Emsigen bringen Überfluss; wer aber allzu jach1 ist, dem wird’s mangeln.
6 Erwerb von Schätzen durch Lügenzunge ist verwehender Dunst; solche suchen den TodTod4.6 Wer Schätze sammelt mit Lügen, der wird fehlgehen und ist unter denen, die den TodTod suchen.
7 Die Gewalttätigkeit der Gottlosen rafft sie weg, denn sie weigern sich, Recht zu üben.7 Der Gottlosen Rauben wird sie erschrecken; denn sie wollten nicht tun, was recht war.
8 Der der Weg des schuldbeladenen MannesMannes ist vielgewunden; der Lautere aber, sein Tun ist gerade.8 Wer mit SchuldSchuld beladen ist, geht krumme Wege; wer aber rein ist, des Werk ist recht.
9 Besser ist es, auf einer Dachecke zu wohnen, als eine zänkische FrauFrau und ein gemeinsames HausHaus zu haben.9 Es ist besser, wohnen im Winkel auf dem Dach, denn bei einem zänkischen Weibe in einem HauseHause beisammen.
10 Die SeeleSeele des Gottlosen begehrt das Böse: sein Nächster findet keine GnadeGnade in seinen AugenAugen. 10 Die SeeleSeele des Gottlosen wünscht Arges und gönnt seinem Nächsten nichts.
11 Wenn man den Spötter bestraft, so wird der Einfältige weise; und wenn man den Weisen belehrt, so nimmt er ErkenntnisErkenntnis an.11 Wenn der Spötter gestraft wird, so werden die Unvernünftigen WeiseWeise; und wenn man einen Weisen unterrichtet, so wird er vernünftig.
12 Ein Gerechter hat acht auf das HausHaus des Gottlosen, er stürzt die Gottlosen ins Unglück.12 Der Gerechte hält sich weislich gegen des Gottlosen HausHaus; aber die Gottlosen denken nur, Schaden zu tun.
13 Wer sein OhrOhr verstopft vor dem Schrei des Armen, auch er wird rufen und nicht erhört werden. 13 Wer seine Ohren verstopft vor dem Schreien des Armen, der wird auch rufen, und nicht erhört werden.
14 Eine Gabe im Verborgenen wendet den ZornZorn ab, und ein Geschenk im GewandbauschGewandbausch den heftigen Grimm.14 Eine heimliche Gabe stillt den ZornZorn, und ein Geschenk im SchoßSchoß den heftigen Grimm.
15 Dem Gerechten ist es FreudeFreude, Recht zu üben; aber denen, die Frevel tun, ein Schrecken.15 Es ist dem Gerechten eine FreudeFreude, zu tun, was recht ist, aber eine Furcht den Übeltätern.
16 Ein MenschMensch, der von dem Weg der EinsichtEinsicht abirrt, wird ruhen in der VersammlungVersammlung der Schatten5. 16 Ein MenschMensch, der vom Wege der Klugheit irrt, der wird bleiben in der Toten GemeindeGemeinde.
17 Wer FreudeFreude liebt, wird ein MannMann des Mangels werden; wer WeinWein und Öl liebt, wird nicht reich.17 Wer gern in Freuden lebt, dem wird’s mangeln; und wer WeinWein und Öl liebt, wird nicht reich.
18 Der Gottlose ist ein LösegeldLösegeld für den Gerechten, und der Treulose tritt an die Stelle der Aufrichtigen.18 Der Gottlose muss für den Gerechten gegeben werden und der Verächter für die Frommen.
19 Besser ist es, in einem wüsten Land zu wohnen, als eine zänkische FrauFrau und Ärger zu haben.19 Es ist besser, wohnen im wüsten Lande denn bei einem zänkischen und zornigen Weibe.
20 Ein kostbarer SchatzSchatz und Öl ist in der Wohnung des Weisen, aber ein törichter MenschMensch verschlingt es.20 Im HauseHause des Weisen ist ein lieblicher SchatzSchatz und Öl; aber ein Narr verschlemmt es.
21 Wer der GerechtigkeitGerechtigkeit und der Güte nachjagt, wird LebenLeben finden, GerechtigkeitGerechtigkeit und Ehre.21 Wer der GerechtigkeitGerechtigkeit und Güte nachjagt, der findet LebenLeben, GerechtigkeitGerechtigkeit und Ehre.
22 Der WeiseWeise ersteigt die Stadt der Helden und stürzt die FestungFestung ihres6 VertrauensVertrauens nieder.22 Ein Weiser gewinnt die Stadt der Starken und stürzt ihre MachtMacht, darauf sie sich verlässt.
23 Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, bewahrt seine SeeleSeele vor Drangsalen. 23 Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, der bewahrt seine SeeleSeele vor Angst.
24 Der Übermütige, Stolze – Spötter ist sein Name – handelt mit vermessenem Übermut.24 Der stolz und vermessen ist, heißt ein Spötter, der im ZornZorn Stolz beweist.
25 Die BegierdeBegierde des Faulen tötet ihn, denn seine Hände weigern sich, zu arbeiten.25 Der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände wollen nichts tun.
26 Den ganzen TagTag begehrt und begehrt man7, aber der Gerechte gibt und hält nicht zurück.26 Er wünscht den ganzen TagTag; aber der Gerechte gibt, und versagt nicht.
27 Das OpferOpfer der Gottlosen ist ein GräuelGräuel; wieviel mehr, wenn er es in böser Absicht8 bringt! 27 Der Gottlosen OpferOpfer ist ein GräuelGräuel; denn es wird in Sünden geopfert.
28 Ein Lügenzeuge wird umkommen; ein MannMann aber, der hört, darf immer reden.28 Ein lügenhafter Zeuge wird umkommen; aber wer sich sagen lässt, den lässt man auch allezeit wiederum reden.
29 Ein gottloser MannMann zeigt ein trotziges Gesicht; aber der Aufrichtige, er achtet auf seinen Weg9.29 Der Gottlose fährt mit dem KopfKopf hindurch; aber wer fromm ist, des Weg wird bestehen.
30 Da ist keine Weisheit und keine EinsichtEinsicht und kein RatRat gegenüber dem HERRN.30 Es hilft keine Weisheit, kein Verstand, kein RatRat wider den HERRN.
31 Das PferdPferd wird gerüstet für den TagTag des KampfesKampfes, aber die Rettung10 kommt von dem HERRN.31 Rosse werden zum Streittage bereitet; aber der Sieg kommt vom HERRN.

Fußnoten

  • 1 Eig. Aufgeblasenheit
  • 2 O. Gewinn ... Verlust
  • 3 O. Gewinn ... Verlust
  • 4 O. solcher, die den Tod suchen. And. l. mit der alexandr. Übersetzung: Fallstricke des Todes
  • 5 S. die Anm. zu Ps. 88,10
  • 6 d.h. der Stadt
  • 7 O. er
  • 8 O. für eine Schandtat
  • 9 Nach and. Les.: er richtet seine Wege
  • 10 O. der Sieg

Fußnoten

  • 1 bedeutet: rasch