Micha 6 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.1 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Hört doch, was der HERRHERR sagt: Mach dich auf, rechte vor den Bergen und lass die Hügel deine Stimme hören! 2 Hört, ihr BergeBerge, den Rechtsstreit des HERRNHERRN, und ihr Unwandelbaren, ihr Grundfesten der ErdeErde! Denn der HERRHERR hat einen Rechtsstreit mit seinem Volk, und mit IsraelIsrael wird er rechten. 3 „Mein Volk, was habe ich dir getan, und womit habe ich dich ermüdet? Lege ZeugnisZeugnis gegen mich ab! 4 Denn ich habe dich aus dem Land ÄgyptenÄgypten heraufgeführt und aus dem Diensthaus1 dich erlöst; und ich habe MoseMose, AaronAaron und MirjamMirjam vor dir hergesandt. 5 Mein Volk, gedenke doch, was BalakBalak, der König von MoabMoab, beratschlagt, und was BileamBileam, der Sohnder Sohn BeorsBeors, ihm geantwortet hat, dessen was von SittimSittim bis GilgalGilgal geschehen ist; damit du die gerechten Taten des HERRNHERRN erkennst.“

6 „Womit soll ich vor den HERRNHERRN treten, mich beugen vor dem GottGott der HöheHöhe? Soll ich vor ihn treten mit BrandopfernBrandopfern, mit einjährigen Kälbern? 7 Wird der HERRHERR Wohlgefallen haben an Tausenden von Widdern, an Zehntausenden von Strömen ÖlsÖls? Soll ich meinen Erstgeborenen geben für meine ÜbertretungÜbertretung, die Frucht meines Leibes für die SündeSünde meiner SeeleSeele?“ 8 Er hat dir mitgeteilt, o MenschMensch, was gut ist; und was fordert der HERRHERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandelnwandeln mit deinem GottGott?

9 Die Stimme des HERRNHERRN ruft der Stadt, und dein Name hat Weisheit im Auge2: Hört auf die Zuchtrute und auf den, der sie bestellt! 10 Sind noch im HausHaus des Gottlosen Schätze der Gottlosigkeit und das knappe, verfluchte EphaEpha? 11 „Sollte ich rein sein bei der WaageWaage der Gottlosigkeit und bei einem BeutelBeutel mit betrügerischen Gewichtsteinen?“ 12 Ihre Reichen sind voll Gewalttat, und ihre Bewohner reden Lügen, und ihre Zunge ist Trug in ihrem Mund! 13 So will auch ich dich unheilbar schlagen, dich verwüsten um deiner Sünden willen. 14 Du wirst essenessen, aber nicht satt werden; und dein Inneres wird leer bleiben. Und du wirst fortschaffen und nicht retten; und was du rettest werde ich dem SchwertSchwert hingeben. 15 Du wirst säensäen, aber nicht ernten; du wirst Oliven kelternkeltern, aber dich nicht mit ÖlÖl salbensalben, und Most, aber keinen WeinWein trinken. 16 Und man beobachtet eifrig die SatzungenSatzungen OmrisOmris und alles Tun des Hauses AhabsAhabs, und ihr wandelt in ihren Ratschlägen: damit ich dich zum Entsetzen mache und ihre3 Bewohner zum Gezisch; und ihr werdet die Schmach meines Volkes tragen.

Fußnoten

  • 1 Eig. dem Haus der Knechte (Sklaven)
  • 2 O. die Weisheit hat deinen Namen im Auge; and.l.: und Weisheit ist es, deinen Namen zu fürchten
  • 3 d.i. der Stadt (V. 9.12)