Matthäus 20 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.8 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Mt 20

1 Denn das ReichReich der HimmelHimmel ist gleich einem HausherrnHausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter in seinen WeinbergWeinberg anzuwerben. 2 Nachdem er aber mit den Arbeitern um einen DenarDenar den TagTag übereingekommen war, sandte er sie in seinen WeinbergWeinberg. 3 Und als er um die dritte StundeStunde ausging, sah er andere auf dem Markt müßig stehen; 4 und zu diesen sprach er: Geht auch ihr hin in den WeinbergWeinberg, und was irgend recht ist, werde ich euch geben. 5 Sie aber gingen hin. Wiederum aber ging er aus um die sechste und neunte StundeStunde und tat desgleichen. 6 Als er aber um die elfte [StundeStunde] ausging, fand er andere stehen und spricht zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen TagTag müßig? 7 Sie sagen zu ihm: Weil niemand uns angeworben hat. Er spricht zu ihnen: Geht auch ihr hin in den WeinbergWeinberg, [und was irgend recht ist werdet ihr empfangen]. 8 Als es aber AbendAbend geworden war, spricht der HerrHerr des WeinbergsWeinbergs zu seinem Verwalter: RufeRufe die Arbeiter und zahle [ihnen] den LohnLohn, anfangend von den letzten bis zu den ersten. 9 Und als die um die elfte StundeStunde Angeworbenen kamen, empfingen sie je einen DenarDenar. 10 Als aber die ersten kamen, meinten sie, dass sie mehr empfangen würden; und auch sie empfingen je einen DenarDenar. 11 Als sie aber den empfingen, murrten sie gegen den HausherrnHausherrn 12 und sprachensprachen: Diese letzten haben eine StundeStunde gearbeitet, und du hast sie uns gleich gemacht, die wir die LastLast des TagesTages und die Hitze getragen haben. 13 Er aber antwortete und sprach zu einem von ihnen: Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen DenarDenar mit mir übereingekommen? 14 Nimm das Deine und geh hin. Ich will aber diesem letzten geben wie auch dir. 15 Ist es mir nicht erlaubt, mit dem Meinen zu tun, was ich will? Blickt1 dein Auge böse2, weil ich gütig bin? 16 So werden die Letzten Erste, und die Ersten Letzte sein; denn viele sind BerufeneBerufene, wenige aber Auserwählte.

17 Und als JesusJesus nach JerusalemJerusalem hinaufging, nahm er die zwölf JüngerJünger auf dem Weg besonders zu sich und sprach zu ihnen: [Mk 10,32-34; Lk 18,31-34] 18 Siehe, wir gehen hinauf nach JerusalemJerusalem, und der SohnSohn des Menschen wird den Hohenpriestern und Schriftgelehrten überliefert werden, und sie werden ihn zum TodTod verurteilen; 19 und sie werden ihn den NationenNationen überliefern, um ihn zu verspotten und zu geißeln und zu kreuzigen; und am dritten TagTag wird er auferstehen.

20 Dann trat die MutterMutter der Söhne des ZebedäusZebedäus mit ihren Söhnen zu ihm und warf sich nieder und erbat etwas von ihm. [Mk 10,35-45] 21 Er aber sprach zu ihr: Was willst du? Sie sagt zu ihm: Sprich, dass diese meine zwei Söhne einer zu deiner Rechten und einer zu deiner Linken sitzen mögen in deinem ReichReich. 22 JesusJesus aber antwortete und sprach: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den KelchKelch trinken, den ich trinken werde3? Sie sagen zu ihm: Wir können es. 23 [Und] er spricht zu ihnen: Meinen KelchKelch werdet ihr zwar trinken, aber das Sitzen zu meiner Rechten und zu [meiner] Linken steht nicht bei mir zu vergebenvergeben, sondern ist für die, denen es von meinem VaterVater bereitet ist. 24 Und als die ZehnZehn es hörten, wurden sie unwillig über die zwei BrüderBrüder. 25 JesusJesus aber rief sie herzu und sprach: Ihr wisst, dass die Regenten der NationenNationen über dieselben herrschen und die Großen GewaltGewalt über sie üben. 26 Unter euch soll es nicht so sein; sondern wer unter euch groß werden will, soll euer DienerDiener sein, 27 und wer unter euch der Erste sein will, soll euer KnechtKnecht sein; 28 wie der SohnSohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein LebenLeben zu geben als LösegeldLösegeld für viele.

29 Und als sie von JerichoJericho auszogen, folgte ihm eine große Volksmenge. [Mk 10,46-52; Lk 18,35-43] 30 Und siehe, zwei Blinde, die am Weg saßen, als sie hörten, dass JesusJesus vorübergehe, schrien und sprachensprachen: Erbarme dich unser, HerrHerr, SohnSohn DavidsDavids! 31 Die Volksmenge aber bedrohte sie, dass sie schweigen sollten. Sie aber schrien noch mehr und sprachensprachen: Erbarme dich unser, HerrHerr, SohnSohn DavidsDavids! 32 Und JesusJesus blieb stehen und rief sie und sprach: Was wollt ihr, dass ich euch tun soll? 33 Sie sagen zu ihm: HerrHerr, dass unsere AugenAugen aufgetan werden. 34 JesusJesus aber, innerlich bewegt, rührte ihre AugenAugen an; und sogleich wurden ihre AugenAugen sehend, und sie folgten ihm nach.

Fußnoten

  • 1 W. Ist
  • 2 d.i. neidisch, missgünstig
  • 3 O. zu trinken im Begriff stehe