Matthäus 11 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen

Mt 11

1 Und es geschah, als JesusJesus seine Befehle an seine zwölf JüngerJünger vollendetvollendet hatte, ging er von dort weg, um in ihren Städten zu lehren und zu predigenpredigen.

2 Als aber JohannesJohannes im GefängnisGefängnis die WerkeWerke des ChristusChristus hörte, sandte er durch seine JüngerJünger [Lk 7,18-35] 3 und ließ ihm sagen: Bist du der Kommende, oder sollen wir auf einen anderen warten? 4 Und JesusJesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und verkündet JohannesJohannes, was ihr hört und seht: 5 Blinde werden sehend und Lahme wandelnwandeln, Aussätzige werden gereinigt und TaubeTaube hören und Tote werden auferweckt und Armen wird gute Botschaft verkündigt; 6 und glückselig ist, wer sich nicht an mir ärgern wird!

7 Als diese aber hingingen, fing JesusJesus an, zu den Volksmengen zu reden über JohannesJohannes: Was seid ihr in die WüsteWüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, vom WindWind hin und her bewegt? 8 Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen [KleidernKleidern] angetan? Siehe, die die weichen KleiderKleider tragen, sind in den Häusern der KönigeKönige. 9 Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen ProphetenPropheten? Ja, sagesage ich euch, und mehr1 als einen ProphetenPropheten. 10 Denn dieser ist es, von dem geschrieben steht: „Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird“.2 [Mal 3,1] 11 Wahrlich, ich sagesage euch: Unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der TäuferJohannes der Täufer; der Kleinste aber im Reich der HimmelReich der Himmel ist größer als er. 12 Aber von den Tagen JohannesJohannes' des Täufers an bis jetzt wird dem Reich der HimmelReich der Himmel GewaltGewalt angetan3, und Gewalttuende reißen es an sich. 13 Denn alle ProphetenPropheten und das GesetzGesetz haben geweissagt bis auf JohannesJohannes. 14 Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist EliasElias, der kommen soll. 15 Wer Ohren hat, zu hören, der höre! 16 Wem aber soll ich dieses GeschlechtGeschlecht vergleichen? Es ist KindernKindern gleich, die auf den Märkten sitzen und ihren Gespielen zurufen 17 und sagen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben [euch] KlageliederKlagelieder gesungen, und ihr habt nicht gewehklagt. 18 Denn JohannesJohannes ist gekommen, der weder aß noch trank, und sie sagen: Er hat einen DämonDämon. 19 Der SohnDer Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt, und sie sagen: Siehe, ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der ZöllnerZöllner und Sünder. Und die Weisheit ist gerechtfertigt worden von ihren KindernKindern.

20 Dann fing er an die Städte zu schelten, in denen seine meisten Wunderwerke geschehen waren, weil sie nicht BußeBuße getan hatten: 21 WeheWehe dir, ChorazinChorazin! WeheWehe dir, BethsaidaBethsaida! Denn wenn zu TyrusTyrus und SidonSidon die Wunderwerke geschehen wären, die unter euch geschehen sind, längst hätten sie in Sack und AscheAsche BußeBuße getan. 22 Doch ich sagesage euch: TyrusTyrus und SidonSidon wird es erträglicher ergehen am TagTag des GerichtsGerichts als euch. 23 Und du, KapernaumKapernaum, die du bis zum HimmelHimmel erhöht worden bist, bis zum HadesHades wirst du hinabgestoßen werden; denn wenn in SodomSodom die Wunderwerke geschehen wären, die in dir geschehen sind, es wäre geblieben bis auf den heutigen TagTag. 24 Doch ich sagesage euch: Dem Land von SodomSodom wird es erträglicher ergehen am TagTag des GerichtsGerichts als dir.

25 Zu jener ZeitZeit hob JesusJesus an und sprach: Ich preisepreise dich, VaterVater, HerrHerr des HimmelsHimmels und der ErdeErde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen hast, und hast es Unmündigen offenbart. 26 Ja, VaterVater, denn so war es wohlgefällig vor dir. 27 Alles ist mir übergeben von meinem VaterVater; und niemand erkennt den SohnSohn als nur der VaterVater, noch erkennt jemand den VaterVater als nur der Sohnder Sohn und wem irgend der Sohnder Sohn ihn offenbaren will. 28 Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch RuheRuhe geben4. 29 Nehmt auf euch mein JochJoch und lernt von mir, denn ich binich bin sanftmütig und von5 Herzen demütig, und ihr werdet RuheRuhe finden für eure Seelen; 30 denn mein JochJoch ist sanft, und meine LastLast ist leicht.

Fußnoten

  • 1 Eig. Vortrefflicheres
  • 2 Mal. 3,1
  • 3 d.h. es wird mit Gewalt eingenommen
  • 4 O. zu Ruhe bringen
  • 5 O. im