2. Korinther 3 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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2. Kor 3

1 Fangen wir wiederum an, uns selbst zu empfehlen? Oder bedürfen wir etwa, wie einige, Empfehlungsbriefe an euch oder [Empfehlungsbriefe] von euch? 2 Ihr seid unser BriefBrief, eingeschrieben in unsere Herzen, gekannt und gelesen1 von allen Menschen; 3 die ihr offenbar geworden, dass ihr ein BriefBrief Christi seid, angefertigt durch uns im Dienst2, geschrieben nicht mit TinteTinte, sondern mit dem GeistGeist des lebendigen GottesGottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischernefleischerne Tafeln des Herzens. 4 Solches VertrauenVertrauen aber haben wir durch ChristusChristus3 zu GottGott: 5 nicht dass wir von uns selbst aus tüchtig sind, etwas zu denken, als aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von GottGott, 6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu DienernDienern des neuen BundesBundes, nicht des Buchstabens, sondern des GeistesGeistes. Denn der BuchstabeBuchstabe tötet, der GeistGeist aber machtmacht lebendig. 7 (Wenn aber der Dienst des TodesTodes, mit Buchstaben in SteineSteine eingegraben, in HerrlichkeitHerrlichkeit begann4, so dass die Söhne IsraelsIsraels das Angesicht MosesMoses' nicht unverwandt anschauen konnten5 wegen der HerrlichkeitHerrlichkeit seines Angesichts, die weggetan werden sollte6, 8 wie wird nicht vielmehr der Dienst des GeistesGeistes in HerrlichkeitHerrlichkeit bestehen7? 9 Denn wenn der Dienst der VerdammnisVerdammnis HerrlichkeitHerrlichkeit ist8, so ist vielmehr der Dienst der GerechtigkeitGerechtigkeit überströmend in HerrlichkeitHerrlichkeit. 10 Denn auch das Verherrlichte ist nicht in dieser Beziehung verherrlicht worden, wegen der überschwenglichen HerrlichkeitHerrlichkeit. 11 Denn wenn das, was weggetan werden sollte, mit HerrlichkeitHerrlichkeit eingeführt wurde, wieviel mehr wird das Bleibende in HerrlichkeitHerrlichkeit bestehen! 12 Da wir nun eine solche HoffnungHoffnung haben, so gebrauchen wir große Freimütigkeit, 13 und tun nicht wie MosesMoses, der eine DeckeDecke über sein Angesicht legte, damit die Söhne IsraelsIsraels nicht anschauen möchten9 das Ende dessen, was weggetan werden sollte. 14 Aber ihr Sinn ist10 verstockt worden, denn bis auf den heutigen TagTag bleibt beim Lesen des alten BundesBundes dieselbe DeckeDecke unaufgedeckt, die11 in ChristusChristus weggetan wird12. 15 Aber bis auf den heutigen TagTag, wenn MosesMoses gelesen wird, liegt die DeckeDecke auf ihrem Herzen. 16 Wenn es aber zum HerrnHerrn umkehrenumkehren wird, so wird die DeckeDecke weggenommen.) 17 Der HerrHerr aber ist der GeistGeist; wo aber der GeistGeist des HerrnHerrn ist, ist FreiheitFreiheit. 18 Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die HerrlichkeitHerrlichkeit des HerrnHerrn anschauend, werden verwandelt nach demselben BildeBilde13 von HerrlichkeitHerrlichkeit zu HerrlichkeitHerrlichkeit, als durch den HerrnHerrn, den GeistGeist14.

Fußnoten

  • 1 O. und wohl gekannt
  • 2 W. durch uns bedient
  • 3 O. durch den Christus
  • 4 Eig. wurde
  • 5 Vergl. 2. Mose 34,29–35
  • 6 O. die im Verschwinden begriffen war; so auch V. 11.13
  • 7 Eig. sein
  • 8 O. war
  • 9 O. nicht ihre Augen heften möchten auf
  • 10 Eig. ihre Gedanken sind
  • 11 O. weil sie
  • 12 And. üb.: ohne dass aufgedeckt wird, dass er (der Bund) in Christus weggetan wird
  • 13 O. in das Bild
  • 14 S. V. 6 u. 17