1. Korinther 11 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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1. Kor 11

1 Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi.

2 Ich lobelobe euch aber, dass ihr in allem meiner eingedenk seid und die ÜberlieferungenÜberlieferungen1, wie ich sie euch überliefert habe, festhaltet. 3 Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christusder Christus das HauptHaupt eines jeden MannesMannes ist, der FrauFrau HauptHaupt aber der MannMann, des ChristusChristus HauptHaupt aber GottGott. 4 Jeder MannMann, der betet oder weissagt, indem er etwas auf dem HauptHaupt hat, entehrt sein HauptHaupt. 5 Jede FrauFrau aber, die betet oder weissagt mit unbedecktem HauptHaupt, entehrt ihr HauptHaupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre.2 6 Denn wenn eine FrauFrau nicht bedeckt ist, so werde ihr auch das Haar abgeschnitten; wenn es aber für eine FrauFrau schändlich ist, dass ihr das Haar abgeschnitten oder sie geschoren werde, so lass sie sich bedecken. 7 Denn der MannMann freilich soll nicht das HauptHaupt bedecken, da er GottesGottes BildBild und HerrlichkeitHerrlichkeit ist; die FrauFrau aber ist des MannesMannes HerrlichkeitHerrlichkeit. 8 Denn der MannMann ist nicht von der FrauFrau, sondern die FrauFrau vom MannMann; 9 denn der MannMann wurde auch nicht um der FrauFrau willen geschaffen, sondern die FrauFrau um des MannesMannes willen. 10 Darum soll die FrauFrau eine MachtMacht3 auf dem HauptHaupt haben, um der EngelEngel willen. 11 Dennoch ist weder die FrauFrau ohne den MannMann, noch der MannMann ohne die FrauFrau im HerrnHerrn. 12 Denn wie die FrauFrau vom MannMann ist, so ist auch der MannMann durch die FrauFrau; alles aber von GottGott. 13 Urteilt bei euch selbst: Ist es anständig, dass eine FrauFrau unbedeckt zu GottGott bete? 14 Oder lehrt euch nicht auch selbst die NaturNatur, dass, wenn ein MannMann langes Haar hat, es eine Unehre für ihn ist? 15 wenn aber eine FrauFrau langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist? Weil das Haar ihr anstatt eines SchleiersSchleiers gegeben ist. 16 Wenn jemand es aber für gut hält, streitsüchtig zu sein, so haben wir solche Gewohnheit nicht, noch die VersammlungenVersammlungen GottesGottes.

17 Indem ich aber dieses4 vorschreibe, lobelobe ich nicht5, dass6 ihr nicht zum Besseren, sondern zum Schlechteren zusammenkommt. 18 Denn fürs erste, wenn ihr als7 VersammlungVersammlung zusammenkommt, höre ich, es seien SpaltungenSpaltungen unter euch, und zum Teil glaubeglaube ich es. 19 Denn es müssen auch ParteiungenParteiungen unter euch sein, damit die Bewährten unter euch offenbar werden.

20 Wenn ihr nun an einem Ort zusammenkommt, so ist das nicht des HerrnHerrn Mahl essenessen. 21 Denn jeder nimmt beim EssenEssen sein eigenes Mahl vorweg, und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, um zu essenessen und zu trinken? Oder verachtet ihr die VersammlungVersammlung GottesGottes und beschämt die, die nichts8 haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch lobenloben? In diesem lobelobe ich nicht. 23 Denn ich habe von dem HerrnHerrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr JesusHerr Jesus in der NachtNacht, in der er überliefert wurde, BrotBrot nahm, 24 und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch ist; dies tut zu meinem Gedächtnis. 25 Desgleichen auch den KelchKelch nach dem Mahl und sprach: Dieser KelchKelch ist der neueneue BundBund in meinem BlutBlut; dies tut, so oft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. 26 Denn so oft ihr dieses BrotBrot esst und den KelchKelch trinkt, verkündigt ihr den TodTod des HerrnHerrn, bis er kommt. 27 Wer so irgend das BrotBrot isst oder den KelchKelch des HerrnHerrn trinkt unwürdiglich, wird des9 Leibes und BlutesBlutes des HerrnHerrn schuldig sein. 28 Jeder10 aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem BrotBrot und trinke von dem KelchKelch. 29 Denn wer unwürdiglich isst und trinkt11, isst und trinkt sich selbst GerichtGericht, indem er den Leib nicht unterscheidet. 30 Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen. 31 Aber wenn wir uns selbst beurteilten12, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom HerrnHerrn gezüchtigt, damit wir nicht mit der WeltWelt verurteilt werden. 33 Daher, meine BrüderBrüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essenessen, so wartet aufeinander. 34 Wenn jemand hungert, der esse daheim, damit ihr nicht zum GerichtGericht zusammenkommt. Das übrige aber will ich anordnen, sobald ich komme.

Fußnoten

  • 1 O. Unterweisungen
  • 2 W. sie ist ... wie die Geschorene
  • 3 d.h. ein Zeichen der Macht oder Gewalt, unter der sie steht
  • 4 d.h. das was folgt
  • 5 Vergl. V. 2
  • 6 O. weil
  • 7 Eig. in
  • 8 O. keine
  • 9 O. hinsichtlich des; an dem
  • 10 W. Ein Mensch
  • 11 Eig. Denn der Esser und Trinker
  • 12 O. unterschieden; wie V. 29