Richter 9 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 Und AbimelechAbimelech, der SohnSohn Jerub-BaalsJerub-Baals, ging nach SichemSichem zu den BrüdernBrüdern seiner MutterMutter; und er redete zu ihnen und zu dem ganzen GeschlechtGeschlecht des Hauses des VatersVaters seiner MutterMutter und sprach: 1 AbimelechAbimelech aber, der SohnSohn Jerubbaals, ging hin gen SichemSichem zu den BrüdernBrüdern seiner MutterMutter und redete mit ihnen und mit dem ganzen GeschlechtGeschlecht des Vaterhauses seiner MutterMutter und sprach:
2 Redet doch vor den Ohren aller BürgerBürger von SichemSichem: Was ist besser für euch, dass 70 Männer über euch herrschen, alle Söhne Jerub-BaalsJerub-Baals, oder dass ein MannMann über euch herrsche? Und bedenkt, dass ich euer Gebein und euer FleischFleisch bin.2 Redet doch vor den Ohren aller Männer zu SichemSichem: was ist euch besser, dass siebzig Männer, alle KinderKinder Jerubbaals, über euch Herren seien, oder dass ein MannMann über euch HerrHerr sei? Gedenkt auch dabei, dass ich euer Gebein und FleischFleisch bin.
3 Und die BrüderBrüder seiner MutterMutter redeten von ihm vor den Ohren aller BürgerBürger von SichemSichem alle diese WorteWorte. Und ihr HerzHerz neigte sich AbimelechAbimelech nach; denn sie sprachen: Er ist unser BruderBruder.3 Da redeten die BrüderBrüder seiner MutterMutter von ihm alle diese WorteWorte vor den Ohren aller Männer zu SichemSichem. Und ihr HerzHerz neigte sich AbimelechAbimelech nach; denn sie gedachten: Er ist unser BruderBruder.
4 Und sie gaben ihm 70 SekelSekel SilberSilber aus dem HausHaus des Baal-BeritBaal-Berit; und AbimelechAbimelech warb damit lose und übermütige Männer an, und sie folgten ihm nach. 4 Und sie gaben ihm siebzig SilberlingeSilberlinge aus dem HausHaus Baal-BerithsBaal-Beriths. Und AbimelechAbimelech dingte damit lose, leichtfertige Männer, die ihm nachfolgten.
5 Und er kam in das HausHaus seines VatersVaters, nach OphraOphra, und ermordete seine BrüderBrüder, die Söhne Jerub-BaalsJerub-Baals, 70 MannMann auf einem Stein; aber JothamJotham, der jüngste SohnSohn Jerub-BaalsJerub-Baals, blieb übrig, denn er hatte sich versteckt.5 Und er kam in seines VatersVaters HausHaus gen OphraOphra und erwürgte seine BrüderBrüder, die KinderKinder Jerubbaals, siebzig MannMann, auf einem Stein. Es blieb aber übrig JothamJotham, der jüngste SohnSohn Jerubbaals; denn er war versteckt.
6 Und alle BürgerBürger von SichemSichem und das ganze HausHaus Millo1 versammelten sich und gingen hin und machten AbimelechAbimelech zum König bei der TerebintheTerebinthe des DenkmalsDenkmals, die bei SichemSichem ist2.6 Und es versammelten sich alle Männer von SichemSichem und das ganze HausHaus MilloMillo, gingen hin und machten AbimelechAbimelech zum König bei der hohen EicheEiche, die zu SichemSichem steht.
7 Und man berichtete es JothamJotham. Da ging er hin und stellte sich auf den Gipfel des BergesBerges GerisimGerisim, und er erhob seine Stimme und rief und sprach zu ihnen: Hört auf mich, BürgerBürger von SichemSichem, so wird GottGott auf euch hören!7 Da das angesagt ward dem JothamJotham, ging er hin und trat auf die HöheHöhe des BergesBerges GarizimGarizim und hob auf seine Stimme, rief und sprach zu ihnen: Höret mich, ihr Männer zu SichemSichem, dass euch GottGott auch höre!
8 EinstEinst gingen die Bäume hin, einen König über sich zu salben; und sie sprachen zum OlivenbaumOlivenbaum: Sei König über uns!8 Die Bäume gingen hin, dass sie einen König über sich salbten, und sprachen zum Ölbaum: Sei unser König!
9 Und der OlivenbaumOlivenbaum sprach zu ihnen: Sollte ich meine Fettigkeit aufgeben, die GötterGötter und Menschen an mir preisen3, und sollte hingehen, zu schweben über den Bäumen?9 Aber der Ölbaum antwortete ihnen: Soll ich meine Fettigkeit lassen, die beide, GötterGötter und Menschen, an mir preisen, und hingehen, dass ich schwebe über den Bäumen?
10 Da sprachen die Bäume zum FeigenbaumFeigenbaum: Komm du, sei König über uns!10 Da sprachen die Bäume zum FeigenbaumFeigenbaum: Komm du und sei unser König!
11 Und der FeigenbaumFeigenbaum sprach zu ihnen: Sollte ich meine Süßigkeit aufgeben und meine gute Frucht, und sollte hingehen, zu schweben über den Bäumen?11 Aber der FeigenbaumFeigenbaum sprach zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen und hingehen, dass ich über den Bäumen schwebe?
12 Da sprachen die Bäume zum Weinstock: Komm du, sei König über uns!12 Da sprachen die Bäume zum Weinstock: Komm du und sei unser König!
13 Und der Weinstock sprach zu ihnen: Sollte ich meinen Most aufgeben, der GötterGötter und Menschen erfreut, und sollte hingehen, zu schweben über den Bäumen?13 Aber der Weinstock sprach zu ihnen: Soll ich meinen Most lassen, der GötterGötter und Menschen fröhlich macht, und hingehen, dass ich über den Bäumen schwebe?
14 Da sprachen alle Bäume zum DornstrauchDornstrauch: Komm du, sei König über uns!14 Da sprachen alle Bäume zum DornbuschDornbusch: Komm du und sei unser König!
15 Und der DornstrauchDornstrauch sprach zu den Bäumen: Wenn ihr mich in WahrheitWahrheit zum König über euch salben wollt, so kommt, vertraut euch meinem Schatten an4; wenn aber nicht, so soll FeuerFeuer von dem DornstrauchDornstrauch ausgehen und die ZedernZedern des LibanonLibanon verzehren. 15 Und der DornbuschDornbusch sprach zu den Bäumen: Ist’s wahr, dass ihr mich zum König salbt über euch, so kommt und vertraut euch unter meinen Schatten; wo nicht, so gehe FeuerFeuer aus dem DornbuschDornbusch und verzehre die ZedernZedern LibanonsLibanons.
16 Und nun, wenn ihr in WahrheitWahrheit und in Redlichkeit gehandelt habt, dass ihr AbimelechAbimelech zum König gemacht, und wenn ihr Gutes getan habt an Jerub-BaalJerub-Baal und an seinem HausHaus, und wenn ihr ihm getan habt nach dem Tun seiner Hände, – 16 Habt ihr nun recht und redlich getan, dass ihr AbimelechAbimelech zum König gemacht habt; und habt ihr wohl getan an Jerubbaal und an seinem HauseHause und habt ihm getan, wie er um euch verdient hat
17 denn mein VaterVater hat für euch gekämpft und sein LebenLeben dahingeworfen und euch aus der Hand MidiansMidians errettet;17 (denn mein VaterVater hat gestritten um euretwillen und seine SeeleSeele dahingeworfen von sich, dass er euch errettete von der MidianiterMidianiter Hand;
18 ihr aber habt euch heute gegen das HausHaus meines VatersVaters erhoben und seine Söhne ermordet, 70 MannMann auf einem Stein, und habt AbimelechAbimelech, den SohnSohn seiner MagdMagd, zum König gemacht über die BürgerBürger von SichemSichem, weil er euer BruderBruder ist –18 und ihr lehnet euch auf heute wider meines VatersVaters HausHaus und erwürget seine KinderKinder, siebzig MannMann, auf einem Stein und macht euch AbimelechAbimelech, seiner MagdMagd SohnSohn, zum König über die Männer zu SichemSichem, weil er euer BruderBruder ist);
19 wenn ihr so an diesem TagTag in WahrheitWahrheit und in Redlichkeit an Jerub-BaalJerub-Baal und an seinem HausHaus gehandelt habt, so freut euch AbimelechsAbimelechs, und auch er möge sich euer freuen! 19 und habt ihr nun recht und redlich gehandelt an Jerubbaal und an seinem HauseHause an diesem TageTage: so seid fröhlich über AbimelechAbimelech und er sei fröhlich über euch;
20 Wenn aber nicht, so gehe FeuerFeuer von AbimelechAbimelech aus und verzehre die BürgerBürger von SichemSichem und das HausHaus MilloMillo; und es gehe ein FeuerFeuer aus von den BürgernBürgern von SichemSichem und von dem HausHaus MilloMillo und verzehre AbimelechAbimelech! 20 wo nicht, so gehe FeuerFeuer aus von AbimelechAbimelech und verzehre die Männer zu SichemSichem und das HausHaus MilloMillo, und gehe auch FeuerFeuer aus von den Männern zu SichemSichem und vom HausHaus MilloMillo und verzehre AbimelechAbimelech.
21 Und JothamJotham floh und entwich und ging nach BeerBeer; und er blieb dort wegen seines5 BrudersBruders AbimelechAbimelech.21 Und JothamJotham floh vor seinem BruderBruder AbimelechAbimelech und entwich und ging gen BeerBeer und wohnte daselbst.
22 Und AbimelechAbimelech herrschte über IsraelIsrael 3 JahreJahre.22 Als nun AbimelechAbimelech drei JahreJahre über IsraelIsrael geherrscht hatte,
23 Und GottGott sandte einen bösen GeistGeist zwischen AbimelechAbimelech und die BürgerBürger von SichemSichem; und die BürgerBürger von SichemSichem handelten treulos gegen AbimelechAbimelech,23 sandte GottGott einen bösen Willen zwischen AbimelechAbimelech und den Männern zu SichemSichem. Und die Männer zu SichemSichem wurden AbimelechAbimelech untreu,
24 damit die Gewalttat an den 70 Söhnen Jerub-BaalsJerub-Baals über ihn käme und ihr BlutBlut gelegt würde auf ihren BruderBruder AbimelechAbimelech, der sie ermordet, und auf die BürgerBürger von SichemSichem, die seine Hände gestärkt hatten, seine BrüderBrüder zu ermorden.24 auf dass der Frevel, an den siebzig Söhnen Jerubbaals begangen, und ihr BlutBlut käme auf AbimelechAbimelech, ihren BruderBruder, der sie erwürgt hatte, und auf die Männer zu SichemSichem, die ihm seine Hand dazu gestärkt hatten, dass er seine BrüderBrüder erwürgte.
25 Und die BürgerBürger von SichemSichem legten einen HinterhaltHinterhalt6 gegen ihn auf die Gipfel der BergeBerge, und sie7 beraubten jeden, der auf dem Weg bei ihnen vorüberzog. Und es wurde dem AbimelechAbimelech berichtet.25 Und die Männer zu SichemSichem stellten einen HinterhaltHinterhalt auf den Spitzen der BergeBerge und beraubten alle, die auf der Straße zu ihnen wandelten. Und es ward AbimelechAbimelech angesagt.
26 Und GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, kam mit seinen BrüdernBrüdern, und sie zogen durch SichemSichem; und die BürgerBürger von SichemSichem vertrauten ihm. 26 Es kam aber GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, und seine BrüderBrüder und zogen zu SichemSichem ein. Und die Männer zu SichemSichem verließen sich auf ihn
27 Und sie gingen aufs Feld hinaus und lasen ihre WeinbergeWeinberge und kelterten; und sie hielten ein Dankfest und gingen in das HausHaus ihres GottesGottes und aßen und tranken und fluchten dem AbimelechAbimelech.27 und zogen heraus aufs Feld und lasen ab ihre WeinbergeWeinberge und kelterten und machten einen Tanz und gingen in ihres GottesGottes HausHaus und aßen und tranken und fluchten dem AbimelechAbimelech.
28 Und GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, sprach: Wer ist AbimelechAbimelech und wer SichemSichem, dass wir ihm dienen sollten? Ist er nicht der SohnSohn Jerub-BaalsJerub-Baals, und SebulSebul sein StatthalterStatthalter? Dient den Männern HemorsHemors, des VatersVaters von SichemSichem! Denn warum sollten wir ihm dienen?28 Und GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, sprach: Wer ist AbimelechAbimelech, und was ist SichemSichem, dass wir ihm dienen sollten? Ist er nicht Jerubbaals SohnSohn und hat SebulSebul, seinen KnechtKnecht, hergesetzt? Dienet den Leuten HemorsHemors, des VatersVaters SichemsSichems! Warum sollten wir jenen dienen?
29 Hätte ich nur dieses Volk unter meiner Hand, so wollte ich AbimelechAbimelech wegschaffen! Und er sprach von AbimelechAbimelech: Mehre nur dein Heer und zieh aus!29 Wollte GottGott, das Volk wäre unter meiner Hand, dass ich AbimelechAbimelech vertriebe! Und es ward AbimelechAbimelech gesagt: Mehre dein Heer und zieh aus!
30 Und SebulSebul, der Oberste der Stadt, hörte die WorteWorte GaalsGaals, des SohnesSohnes EbedsEbeds, und sein ZornZorn entbrannte;30 Denn SebulSebul, der Oberste in der Stadt, da er die WorteWorte GaalsGaals, des SohnesSohnes EbedsEbeds, hörte, ergrimmte er in seinem ZornZorn
31 und er sandte Boten an AbimelechAbimelech mit List und sprach: Siehe, GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, und seine BrüderBrüder sind nach SichemSichem gekommen, und siehe, sie wiegeln die Stadt gegen dich auf8. 31 und sandte Botschaft zu AbimelechAbimelech heimlich und ließ ihm sagen: Siehe, GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, und seine BrüderBrüder sind gen SichemSichem gekommen und machen dir die Stadt aufrührerisch.
32 Und nun, mach dich in der NachtNacht auf, du und das Volk, das bei dir ist, und lege dich in HinterhaltHinterhalt auf dem Feld.32 So mache dich nun auf bei der NachtNacht, du und dein Volk, das bei dir ist, und mache einen HinterhaltHinterhalt auf sie im Felde.
33 Und es geschehe am MorgenMorgen, wenn die SonneSonne aufgeht, so mach dich früh auf und überfalle die Stadt; und siehe, wenn er und das Volk, das bei ihm ist, gegen dich hinausziehen, so tu ihm, wie deine Hand es finden wird.33 Und des MorgensMorgens, wenn die SonneSonne aufgeht, so mache dich früh auf und überfalle die Stadt. Und wo er und das Volk, das bei ihm ist, zu dir hinauszieht, so tue mit ihm, wie es deine Hand findet.
34 Und AbimelechAbimelech und alles Volk, das mit ihm war, machten sich in der NachtNacht auf, und sie legten sich in vier Haufen gegen SichemSichem in HinterhaltHinterhalt. 34 AbimelechAbimelech stand auf bei der NachtNacht und alles Volk, das bei ihm war, und hielt auf SichemSichem mit vier Haufen.
35 Und GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, ging hinaus und trat an den Eingang des Stadttores. Da machten sich AbimelechAbimelech und das Volk, das bei ihm war, aus dem HinterhaltHinterhalt auf.35 Und GaalGaal, der SohnSohn EbedsEbeds, zog heraus und trat vor die TürTür an der Stadt TorTor. Aber AbimelechAbimelech machte sich auf aus dem HinterhaltHinterhalt samt dem Volk, das mit ihm war.
36 Und GaalGaal sah das Volk und sprach zu SebulSebul: Siehe, Volk kommt von den Gipfeln der BergeBerge herab. Und SebulSebul sprach zu ihm: Den Schatten der BergeBerge siehst du für Männer an.36 Da nun GaalGaal das Volk sah, sprach er zu SebulSebul: Siehe, da kommt ein Volk von der HöheHöhe des GebirgesGebirges hernieder. SebulSebul aber sprach zu ihm: Du siehst die Schatten der BergeBerge für Leute an.
37 Und GaalGaal redete wiederum und sprach: Siehe, Volk kommt von der HöheHöhe des Landes herab, und eine AbteilungAbteilung kommt auf dem Weg nach Elon-Meonenim9. 37 GaalGaal redete noch mehr und sprach: Siehe, ein Volk kommt hernieder aus der Mitte des Landes, und ein Haufe kommt auf dem Wege zur Zaubereiche.
38 Da sprach SebulSebul zu ihm: Wo ist nun dein Maul, da du sprachst: Wer ist AbimelechAbimelech, dass wir ihm dienen sollten? Ist das nicht das Volk, das du verachtet hast? Zieh doch jetzt aus und kämpfe gegen ihn!38 Da sprach SebulSebul zu ihm: Wo ist nun hier dein Maul, das da sagte: Wer ist AbimelechAbimelech, dass wir ihm dienen sollten? Ist das nicht das Volk, das du verachtet hast? Zieh nun aus und streite mit ihm!
39 Und GaalGaal zog aus vor den BürgernBürgern von SichemSichem und kämpfte gegen AbimelechAbimelech.39 GaalGaal zog aus vor den Männern zu SichemSichem her und stritt mit AbimelechAbimelech.
40 Und AbimelechAbimelech jagte ihm nach, und er floh vor ihm; und es fielen viele Erschlagene bis an den Eingang des ToresTores.40 Aber AbimelechAbimelech jagte ihn, dass er floh vor ihm; und fielen viel Erschlagene bis an die TürTür des TorsTors.
41 Und AbimelechAbimelech blieb in ArumaAruma; und SebulSebul vertrieb GaalGaal und seine BrüderBrüder, so dass sie nicht mehr in SichemSichem blieben.41 Und AbimelechAbimelech blieb zu ArumaAruma. SebulSebul aber verjagte den GaalGaal und seine BrüderBrüder, dass sie zu SichemSichem nicht durften bleiben.
42 Und es geschah am anderen TagTag, da ging das Volk aufs Feld hinaus; und man berichtete es dem AbimelechAbimelech. 42 Am MorgenMorgen aber ging das Volk heraus aufs Feld. Da das AbimelechAbimelech ward angesagt,
43 Und er nahm das Volk und teilte es in drei Haufen und legte sich in HinterhaltHinterhalt auf dem Feld. Und er sah: Und siehe, das Volk kam aus der Stadt heraus; und er erhob sich gegen sie und schlug sie. 43 nahm er das Kriegsvolk und teilte es in drei Haufen und machte einen HinterhaltHinterhalt auf sie im Felde. Als er nun sah, dass das Volk aus der Stadt ging, erhob er sich über sie und schlug sie.
44 Und AbimelechAbimelech und die Haufen, die mit ihm waren, brachen hervor und stellten sich an den Eingang des Stadttores; und zwei der Haufen fielen über alle her, die auf dem Feld waren, und erschlugen sie. 44 AbimelechAbimelech aber und die Haufen, die bei ihm waren, überfielen sie und traten an die TürTür des Stadttors; und zwei der Haufen überfielen alle, die auf dem Felde waren, und schlugen sie.
45 Und AbimelechAbimelech kämpfte gegen die Stadt jenen ganzen TagTag; und er nahm die Stadt ein, und das Volk, das darin war, tötete er; und er riss die Stadt nieder und bestreute sie mit Salz10.45 Da stritt AbimelechAbimelech wider die Stadt denselben ganzen TagTag und gewann sie und erwürgte das Volk, das darin war, und zerbrach die Stadt und säte SalzSalz darauf.
46 Und alle Bewohner11 des TurmesTurmes von SichemSichem hörten es, und sie gingen in die Burg12 des Hauses des Gottes13 Berit14. 46 Da das hörten alle Männer des TurmsTurms zu SichemSichem, gingen sie in die FestungFestung des Hauses des GottesGottes Berith.
47 Und es wurde dem AbimelechAbimelech berichtet, dass alle Bewohner des TurmesTurmes von SichemSichem sich versammelt hätten.47 Da das AbimelechAbimelech hörte, dass sich alle Männer des TurmsTurms zu SichemSichem versammelt hatten,
48 Da stieg AbimelechAbimelech auf den BergBerg ZalmonZalmon, er und alles Volk, das bei ihm war; und AbimelechAbimelech nahm eine AxtAxt in seine Hand und hieb einen Baumast ab und hob ihn auf und legte ihn auf seine SchulterSchulter, und er sprach zu dem Volk, das mit ihm war: Was ihr gesehen habt, das ich getan habe, das tut schnell wie ich. 48 ging er auf den Berg ZalmonBerg Zalmon mit allem seinem Volk, das bei ihm war und nahm eine AxtAxt in seine Hand und hieb einen Ast von den Bäumen und hob ihn auf und legte ihn auf seine Achsel und sprach zu allem Volk, das mit ihm war: Was ihr gesehen habt, dass ich tue, das tut auch ihr eilend wie ich.
49 Da hieb auch das ganze Volk jeder seinen Ast ab, und sie folgten AbimelechAbimelech nach und legten sie an die BurgBurg und zündeten die BurgBurg über ihnen mit FeuerFeuer an. Und so starben auch alle Leute des TurmesTurmes von SichemSichem, etwa 1000 Männer und Frauen. 49 Da hieb alles Volk ein jeglicher einen Ast ab und folgten AbimelechAbimelech nach und legten sie an die FestungFestung und steckten’s an mit FeuerFeuer, dass auch alle Männer des TurmsTurms zu SichemSichem starben, bei tausend MannMann und Weib.
50 Und AbimelechAbimelech zog nach TebezTebez, und er belagerte TebezTebez und nahm es ein.50 AbimelechAbimelech aber zog gen ThebezThebez und belagerte es und gewann es.
51 Es war aber ein starker TurmTurm mitten in der Stadt, und dahin flohen alle Männer und Frauen, alle BürgerBürger der Stadt; und sie schlossen hinter sich zu und stiegen auf das Dach des TurmesTurmes.51 Es war aber ein starker TurmTurm mitten in der Stadt. Auf den flohen alle Männer und Weiber und alle BürgerBürger der Stadt und schlossen hinter sich zu und stiegen auf das Dach des TurmsTurms.
52 Und AbimelechAbimelech kam an den TurmTurm und kämpfte gegen ihn; und er nahte zum Eingang des TurmesTurmes, um ihn mit FeuerFeuer zu verbrennen. 52 Da kam AbimelechAbimelech zum TurmTurm und stritt dawider und nahte sich zur TürTür des TurmsTurms, dass er ihn mit FeuerFeuer verbrennte.
53 Da warf eine FrauFrau den oberen Stein einer Handmühle auf den KopfKopf AbimelechsAbimelechs und zerschmetterte ihm den Schädel.53 Aber ein Weib warf einen MühlsteinMühlstein AbimelechAbimelech auf den KopfKopf und zerbrach ihm den Schädel.
54 Und er rief schnell dem Knaben, der seine WaffenWaffen trug, und sprach zu ihm: Zieh dein SchwertSchwert und töte mich, dass man nicht von mir sage: Eine FrauFrau hat ihn umgebracht! Und sein Knabe durchstach ihn, und er starb.54 Da rief AbimelechAbimelech eilend dem DienerDiener, der seine WaffenWaffen trug, und sprach zu ihm: Zieh dein SchwertSchwert aus und töte mich, dass man nicht von mir sage: Ein Weib hat ihn erwürgt. Da durchstach ihn sein DienerDiener, und er starb.
55 Und als die Männer von IsraelIsrael sahen, dass AbimelechAbimelech tot war, da gingen sie jeder an seinen Ort.55 Da aber die Israeliten, die mit ihm waren, sahen, dass AbimelechAbimelech tot war, ging ein jeglicher an seinen Ort.
56 Und so brachte GottGott die Bosheit AbimelechsAbimelechs, die er an seinem VaterVater verübt hatte, indem er seine 70 BrüderBrüder ermordete, auf ihn zurück.56 Also bezahlte GottGott AbimelechAbimelech das Übel, das er an seinem VaterVater getan hatte, da er seine siebzig BrüderBrüder erwürgte;
57 Und die ganze Bosheit der Männer von SichemSichem brachte GottGott auf ihren KopfKopf zurück, und es kam über sie der FluchFluch JothamsJothams, des SohnesSohnes Jerub-BaalsJerub-Baals.57 desgleichen alles Übel der Männer SichemsSichems vergalt ihnen GottGott auf ihren KopfKopf, und es kam über sie der FluchFluch JothamsJothams, des SohnesSohnes Serubbaals.

Fußnoten

  • 1 Wall, Burg
  • 2 S. Jos. 24,26
  • 3 And.: womit man Götter und Menschen durch mich ehrt
  • 4 O. sucht Zuflucht in (oder unter) meinem Schatten
  • 5 O. aus Furcht vor seinem
  • 6 Eig. Nachsteller
  • 7 d.h. der Hinterhalt, die Nachsteller
  • 8 O. verschließen, versperren die Stadt gegen dich
  • 9 Terebinthe der Zauberer
  • 10 als Zeichen bleibender Verwüstung
  • 11 O. Bürger
  • 12 Viell. ein unterirdischer Raum; die Bedeutung des hebr. Wortes ist ungewiss
  • 13 El
  • 14 O. des Bundesgottes. Vergl. Kap. 8,33