Hohelied 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Ich bin eine NarzisseNarzisse SaronsSarons, eine LilieLilie der Täler.

2 Wie eine LilieLilie inmitten der DornenDornen, so ist meine Freundin inmitten der Töchter.

3 Wie ein ApfelbaumApfelbaum unter den Bäumen des WaldesWaldes, so ist mein Geliebter inmitten der Söhne; ich habe mich mit Wonne in seinen Schatten gesetzt, und seine Frucht ist meinem Gaumen süß. 4 Er hat mich in das HausHaus des WeinesWeines geführt, und sein PanierPanier über mir ist die Liebe. 5 Stärkt mich mit TraubenkuchenTraubenkuchen, erquickt mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe!

6 Seine Linke ist unter meinem HauptHaupt, und seine Rechte umfasst mich.

7 Ich beschwöre euch, Töchter JerusalemsJerusalems, bei den Gazellen oder bei den Hirschkühen des Feldes, dass ihr nicht weckt noch aufweckt die Liebe, bis es ihr gefällt!

8 Horch, mein Geliebter!1 Siehe, da kommt er, springend über die BergeBerge, hüpfend über die Hügel. 9 Mein Geliebter gleicht einer GazelleGazelle, oder einem Jungen der HirscheHirsche. Siehe, da steht er hinter unserer Mauer, schaut durch die FensterFenster, blickt durch die GitterGitter. 10 Mein Geliebter hob an und sprach zu mir: Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! 11 Denn siehe, der WinterWinter ist vorbei, der RegenRegen ist vorüber, er ist dahin. 12 Die Blumen erscheinen im Land, die ZeitZeit des GesangsGesangs ist gekommen, und die Stimme der TurteltaubeTurteltaube lässt sich hören in unserem Land. 13 Der FeigenbaumFeigenbaum rötet seine Feigen, und die Weinstöcke sind in der Blüte, geben Duft. Mach dich auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm! 14 Meine TaubeTaube im Geklüft der Felsen, im Versteck der Felswände, lass mich deine GestaltGestalt sehen, lass mich deine Stimme hören; denn deine Stimme ist süß und deine GestaltGestalt anmutig.

15 Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse, die die WeinbergeWeinberge verderbenverderben; denn unsere WeinbergeWeinberge sind in der Blüte! 16 Mein Geliebter ist mein, und ich bin sein, der unter den Lilien weidet. – 17 Bis der TagTag sich kühlt und die Schatten fliehen, wende dich, sei, mein Geliebter, wie eine GazelleGazelle oder einem Jungen der HirscheHirsche auf den zerklüfteten Bergen!

Fußnoten

  • 1 W. Stimme meines Geliebten! So auch an späteren Stellen