Offenbarung 18 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Nach diesem sah ich einen anderen EngelEngel aus dem HimmelHimmel herabkommen, der große GewaltGewalt hatte; und die ErdeErde wurde von seiner HerrlichkeitHerrlichkeit erleuchtet. 2 Und er rief mit starker Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist BabylonBabylon, die große, und ist eine Behausung von Dämonen geworden und ein Gewahrsam1 jedes unreinen GeistesGeistes und ein Gewahrsam2 jedes unreinen und gehassten VogelsVogels. 3 Denn von dem WeinWein der Wut ihrer HurereiHurerei haben alle NationenNationen getrunken, und die KönigeKönige der ErdeErde haben HurereiHurerei mit ihr getrieben, und die Kaufleute der ErdeErde sind durch die MachtMacht ihrer Üppigkeit reichreich geworden.

4 Und ich hörte eine andere Stimme aus dem HimmelHimmel sagen: Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet und damit ihr nicht empfangt von ihren Plagen; 5 denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum HimmelHimmel, und GottGott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. 6 Vergeltet ihr, wie auch sie vergolten hat, und verdoppelt [ihr] doppelt nach ihren Werken; in dem KelchKelch, den sie gemischt hat, mischt ihr doppelt. 7 Wie viel sie sich verherrlicht und Üppigkeit getrieben hat, so viel Qual und TrauerTrauer gebt ihr. Denn sie spricht in ihrem Herzen: Ich sitze als KöniginKönigin, und Witwe bin ich nicht, und Traurigkeit werde ich nicht sehen. 8 Darum werden ihre Plagen an einem TagTag kommen: TodTod und Traurigkeit und HungersnotHungersnot, und mit FeuerFeuer wird sie verbrannt werden; denn stark ist der HerrHerr, GottGott3, der sie gerichtet hat. 9 Und es werden über sie weinen und wehklagen die KönigeKönige der ErdeErde, die HurereiHurerei und Üppigkeit mit ihr getrieben haben, wenn sie den Rauch ihres Brandes sehen; 10 und sie werden von ferne stehen aus Furcht vor ihrer Qual und sagen: WeheWehe, wehewehe! Die große Stadt, BabylonBabylon, die starke Stadt! Denn in einer StundeStunde ist dein GerichtGericht gekommen. 11 Und die Kaufleute der ErdeErde weinen und trauerntrauern über sie, weil niemand mehr ihre Ware4 kauft; 12 Ware5 aus GoldGold und SilberSilber und Edelgestein und PerlenPerlen und feiner LeinwandLeinwand6 und PurpurPurpur und SeideSeide und Scharlach7, und alles Thynenholz8 und jedes Gerät von ElfenbeinElfenbein und jedes Gerät von kostbarstem HolzHolz und aus KupferKupfer und EisenEisen und MarmorMarmor, 13 und ZimtZimt und Amomum9 und RäucherwerkRäucherwerk und SalbeSalbe und WeihrauchWeihrauch und WeinWein und ÖlÖl und Feinmehl und WeizenWeizen und ViehVieh und SchafeSchafe, und von Pferden und von WagenWagen und von Leibeigenen10, und Menschenseelen. 14 Und das Obst der Lust deiner SeeleSeele ist von dir gewichen, und alles Glänzende11 und Prächtige ist dir verloren12, und du wirst es nie mehr finden. 15 Die Kaufleute dieser Dinge, die an ihr reichreich geworden sind, werden aus Furcht vor ihrer Qual von fern stehen, weinend und trauernd, 16 und werden sagen: WeheWehe, wehewehe! Die große Stadt, die bekleidet war mit feiner LeinwandLeinwand und PurpurPurpur und Scharlach und übergoldet mit GoldGold und Edelgestein und PerlenPerlen! Denn in einer StundeStunde ist der so große Reichtum verwüstet worden. 17 Und jeder Steuermann und jeder, der nach irgendeinem Ort segelt, und Schiffsleute und so viele auf dem MeerMeer beschäftigt sind, standen von fern 18 und riefen, als sie den Rauch ihres Brandes sahen, und sprachensprachen: Welche Stadt ist gleich der großen Stadt? 19 Und sie warfen StaubStaub auf ihre Häupter und riefen weinend und trauernd und sprachensprachen: WeheWehe, wehewehe! Die große Stadt, in der alle, die SchiffeSchiffe auf dem MeerMeer hatten, reichreich wurden von ihrer Kostbarkeit! Denn in einer StundeStunde ist sie verwüstet worden.

20 Sei fröhlich über sie, du HimmelHimmel, und ihr Heiligen und ihr ApostelApostel und ihr ProphetenPropheten! Denn GottGott hat euer Urteil13 an ihr vollzogen.

21 Und ein starker EngelEngel hob einen Stein auf wie einen großen MühlsteinMühlstein und warf ihn ins MeerMeer und sprach: So wird BabylonBabylon, die große Stadt, mit GewaltGewalt niedergeworfen und nie mehr gefunden werden. 22 Und die Stimme der Harfensänger und MusikerMusiker und Flötenspieler und Trompeter wird nie mehr in dir gehört werden, und nie mehr wird ein KünstlerKünstler irgend der KunstKunst in dir gefunden werden, und das Geräusch des MühlsteinsMühlsteins wird nie mehr in dir gehört werden, 23 und das LichtLicht einer LampeLampe wird nie mehr in dir scheinen, und die Stimme des BräutigamsBräutigams und der BrautBraut wird nie mehr in dir gehört werden; denn deine Kaufleute waren die Großen der ErdeErde; denn durch deine ZaubereiZauberei sind alle NationenNationen verführt worden. 24 Und in ihr wurde das BlutBlut von ProphetenPropheten und Heiligen gefunden und von allen denen, die auf der ErdeErde geschlachtet worden sind.

Fußnoten

  • 1 O. Gefängnis
  • 2 O. Gefängnis
  • 3 Siehe die Anm. zu Lk 1,32
  • 4 Eig. Schiffsladung
  • 5 Eig. Schiffsladung
  • 6 O. Byssus; so auch V. 16; Kap. 19,8.14
  • 7 O. Scharlachstoff; so auch V. 16
  • 8 O. Thujaholz
  • 9 eine indische Gewürzpflanze, aus welcher eine wohlriechende Salbe bereitet wurde
  • 10 W. Leibern
  • 11 Eig. Fette
  • 12 O. vernichtet
  • 13 O. euer Gericht, od. eure Rechtssache; vergl. Jes 34,8