5. Mose 5 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 Und MoseMose berief das ganze IsraelIsrael und sprach zu ihnen: Höre, IsraelIsrael, die SatzungenSatzungen und die Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede; und lernt sie, und achtet darauf, sie zu tun. 1 Und MoseMose rief das ganze IsraelIsrael und sprach zu ihnen: Höre, IsraelIsrael, die GeboteGebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernet sie und behaltet sie, dass ihr darnach tut!
2 Der HERR, unser GottGott, hat am HorebHoreb einen BundBund mit uns gemacht. 2 Der HERR, unser GottGott, hat einen BundBund mit uns gemacht am HorebHoreb
3 Nicht mit unseren VäternVätern hat der HERR diesen BundBund gemacht, sondern mit uns, die wir heute hier alle am LebenLeben sind. 3 und hat nicht mit unseren VäternVätern diesen BundBund gemacht, sondern mit uns, die wir hier sind heutigestages und alle leben.
4 Von Angesicht zu Angesicht hat der HERR auf dem BergBerg, mitten aus dem FeuerFeuer, mit euch geredet, –4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem FeuerFeuer auf dem BergeBerge geredet.
5 ich stand zwischen dem HERRN und euch in jener ZeitZeit, um euch das WortWort des HERRN zu verkünden; denn ihr fürchtetet euch vor dem FeuerFeuer und stiegt nicht auf den BergBerg – indem er sprach:5 Ich stand zu derselben ZeitZeit zwischen dem HERRN und euch, dass ich euch ansagte des HERRN WortWort; denn ihr fürchtetet euch vor dem FeuerFeuer und ginget nicht auf den BergBerg. Und er sprach:
6 Ich1 bin der HERR, dein GottGott, der ich dich herausgeführt habe aus dem Land Ägypten, aus dem HausHaus der Knechtschaft2.6 Ich bin der HERR, dein GottGott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus dem Diensthause.
7 Du sollst keine anderen GötterGötter haben neben mir3.7 Du sollst keine anderen GötterGötter haben vor mir.
8 Du sollst dir kein geschnitztes BildBild machen, irgendein GleichnisGleichnis dessen, was oben im HimmelHimmel, und was unten auf der ErdeErde, und was in den Wassern unter der ErdeErde ist.8 Du sollst dir kein BildnisBildnis machen, keinerlei GleichnisGleichnis, weder des, das oben im HimmelHimmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der ErdeErde ist.
9 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, der HERR, dein GottGott, bin ein eifernder GottGott4, der die Ungerechtigkeit der VäterVäter heimsucht an den KindernKindern, ja, am dritten und am vierten Glied derer, die mich hassen;9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, der HERR, dein GottGott, bin ein eifriger GottGott, der die Missetat der VäterVäter heimsucht über die KinderKinder ins dritte und vierte Glied, die mich hassen;
10 und der Güte erweist, auf Tausende hin, an denen, die mich lieben und meine GeboteGebote beobachten. 10 und BarmherzigkeitBarmherzigkeit erzeige in viel tausend, die mich lieben und meine GeboteGebote halten.
11 Du sollst den NamenNamen des HERRN, deines GottesGottes, nicht zu Eitlem aussprechen; denn der HERR wird den nicht für schuldlos halten5, der seinen NamenNamen zu Eitlem ausspricht.11 Du sollst den NamenNamen des HERRN, deines GottesGottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen NamenNamen missbraucht.
12 Beobachte den Sabbattag, ihn zu heiligen, so wie der HERR, dein GottGott, dir geboten hat. 12 Den Sabbattag sollst du halten, dass du ihn heiligest, wie dir der HERR, dein GottGott, geboten hat.
13 Sechs TageTage sollst du arbeiten und all dein Werk tun;13 Sechs TageTage sollst du arbeiten und alle deine WerkeWerke tun.
14 aber der siebte TagTag ist SabbatSabbat dem HERRN, deinem GottGott: Du sollst keinerlei Werk tun, du und dein SohnSohn und deine TochterTochter und dein KnechtKnecht und deine MagdMagd, und dein RindRind und dein EselEsel und all dein ViehVieh, und dein FremderFremder, der in deinen Toren ist; damit dein KnechtKnecht und deine MagdMagd ruhen wie du.14 Aber am siebenten TageTage ist der SabbatSabbat des HERRN, deines GottesGottes. Da sollst du keine Arbeit tun noch dein SohnSohn noch deine TochterTochter noch dein KnechtKnecht noch deine MagdMagd noch dein OchseOchse noch dein EselEsel noch all dein ViehVieh noch dein FremdlingFremdling, der in deinen Toren ist, auf dass dein KnechtKnecht und deine MagdMagd ruhe gleich wie du.
15 Und gedenke, dass du ein KnechtKnecht gewesen bist im Land Ägypten, und dass der HERR, dein GottGott, dich mit starker Hand und mit ausgestrecktem ArmArm von dort herausgeführt hat; darum hat der HERR, dein GottGott, dir geboten, den Sabbattag zu feiern. 15 Denn du sollst gedenken, dass du auch KnechtKnecht in Ägyptenland warest und der HERR, dein GottGott, dich von dort ausgeführt hat mit einer mächtigen Hand und mit ausgerecktem ArmArm. Darum hat dir der HERR, dein GottGott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst.
16 Ehre deinen VaterVater und deine MutterMutter, so wie der HERR, dein GottGott, dir geboten hat, damit deine TageTage verlängert werden, und damit es dir wohlgehe in dem Land, das der HERR, dein GottGott, dir gibt. 16 Du sollst deinen VaterVater und deine MutterMutter ehren, wie dir der HERR, dein GottGott, geboten hat, auf dass du lange lebest und dass dir’s wohl gehe in dem Lande, das dir der HERR, dein GottGott, geben wird.
17 Du sollst nicht töten.17 Du sollst nicht töten.
18 Und du sollst nicht ehebrechen.18 Du sollst nicht ehebrechen.
19 Und du sollst nicht stehlen.19 Du sollst nicht stehlen.
20 Und du sollst kein falsches ZeugnisZeugnis ablegen gegen deinen Nächsten.20 Du sollst kein falsch ZeugnisZeugnis reden wider deinen Nächsten.
21 Und du sollst nicht begehren deines Nächsten FrauFrau; und du sollst dich nicht gelüstengelüsten lassen deines Nächsten Hauses, noch seines Feldes, noch seines KnechtesKnechtes, noch seiner MagdMagd, noch seines RindesRindes, noch seines EselsEsels, noch alles dessen, was dein Nächster hat. 21 5:18 Lass dich nicht gelüstengelüsten deines Nächsten Weibes. Du sollst nicht begehren deines Nächsten HausHaus, Acker, KnechtKnecht, MagdMagd, Ochsen, EselEsel noch alles, was sein ist.
22 Diese WorteWorte hat der HERR auf dem BergBerg zu eurer ganzen VersammlungVersammlung geredet, mitten aus dem FeuerFeuer, dem Gewölk und dem Dunkel, mit starker Stimme, und er fügte nichts hinzu. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.22 5:19 Das sind die WorteWorte, die der HERR redete zu eurer ganzen GemeindeGemeinde auf dem BergeBerge, aus dem FeuerFeuer und der WolkeWolke und dem Dunkel, mit großer Stimme, und tat nichts dazu und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.
23 Und es geschah, als ihr die Stimme mitten aus der FinsternisFinsternis hörtet, während der BergBerg im FeuerFeuer brannte, da nahtet ihr zu mir, alle Häupter eurer StämmeStämme und eure Ältesten, 23 5:20 Da ihr aber die Stimme aus der FinsternisFinsternis hörtet und den BergBerg mit FeuerFeuer brennen sahet, tratet ihr zu mir, alle Obersten unter euren Stämmen und eure Ältesten,
24 und spracht: Siehe, der HERR, unser GottGott, hat uns seine HerrlichkeitHerrlichkeit und seine Größe sehen lassen, und wir haben seine Stimme mitten aus dem FeuerFeuer gehört; an diesem TagTag haben wir gesehen, dass der HERR mit dem Menschen redet, und er am LebenLeben bleibt.24 5:21 und spracht: Siehe, der HERR, unser GottGott, hat uns lassen sehen seine HerrlichkeitHerrlichkeit und seine Majestät; und wir haben seine Stimme aus dem FeuerFeuer gehört. Heutigestages haben wir gesehen, dass GottGott mit Menschen redet und sie lebendig bleiben.
25 Und nun, warum sollten wir sterben? Denn dieses große FeuerFeuer wird uns verzehren. Wenn wir die Stimme des HERRN, unseres GottesGottes, noch weiter hören, so werden wir sterben.25 5:22 Und nun, warum sollen wir sterben, dass uns dies große FeuerFeuer verzehre? Wenn wir des HERRN, unseres GottesGottes, Stimme weiter hören, so müssen wir sterben.
26 Denn wer ist von allem FleischFleisch, der die Stimme des lebendigen GottesGottes mitten aus dem FeuerFeuer hätte reden hören, wie wir, und wäre am LebenLeben geblieben?26 5:23 Denn was ist alles FleischFleisch, dass es hören möge die Stimme des lebendigen GottesGottes aus dem FeuerFeuer reden wie wir, und lebendig bleibe?
27 Nahe du hinzu und höre alles, was der HERR, unser GottGott, sagen wird; und du, du sollst alles zu uns reden, was der HERR, unser GottGott, zu dir reden wird, und wir wollen hören und es tun. 27 5:24 Tritt du hinzu und höre alles, was der HERR, unser GottGott, sagt, und sage es uns. Alles, was der HERR, unser GottGott, mit dir reden wird, das wollen wir hören und tun.
28 Und der HERR hörte die Stimme eurer WorteWorte, als ihr zu mir redetet; und der HERR sprach zu mir: Ich habe die Stimme der WorteWorte dieses Volkes gehört, die sie zu dir geredet haben; es ist alles gut, was sie geredet haben.28 5:25 Da aber der HERR eure WorteWorte hörte, die ihr mit mir redetet, sprach er zu mir: Ich habe gehört die WorteWorte dieses Volks, die sie mit dir geredet haben; es ist alles gut, was sie geredet haben.
29 Möchte doch dieses ihr HerzHerz ihnen bleiben6, mich allezeit zu fürchten und alle meine GeboteGebote zu beobachten, damit es ihnen und ihren KindernKindern wohlgehe ewiglich! 29 5:26 Ach, dass sie ein solch HerzHerz hätten, mich zu fürchten, und zu halten alle meine GeboteGebote ihr LebenLeben lang, auf dass es ihnen wohl ginge und ihren KindernKindern ewiglich!
30 Geh hin, sprich zu ihnen: Kehrt in eure ZelteZelte zurück!30 5:27 Gehe hin und sage ihnen: Gehet heim in eure HüttenHütten.
31 Du aber bleibe hier bei mir, und ich will zu dir reden alle die GeboteGebote und die SatzungenSatzungen und die Rechte, die du sie lehren sollst, damit sie sie tun in dem Land, das ich ihnen gebe, es zu besitzen. 31 5:28 Du aber sollst hier vor mir stehen, dass ich mit dir rede alle GesetzeGesetze und GeboteGebote und Rechte, die du sie lehren sollst, dass sie darnach tun in dem Lande, das ich ihnen geben werde einzunehmen.
32 So achtet denn darauf, zu tun, wie der HERR, euer GottGott, euch geboten hat; weicht nicht ab zur Rechten noch zur Linken. 32 5:29 So habt nun AchtAcht, dass ihr tut, wie euch der HERR, euer GottGott, geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,
33 Auf dem ganzen Weg, den der HERR, euer GottGott, euch geboten hat, sollt ihr wandeln, damit ihr lebt und es euch wohlgehe und ihr eure TageTage verlängert in dem Land, das ihr besitzen werdet. 33 5:30 sondern wandelt in allen Wegen, die euch der HERR, euer GottGott, geboten hat, auf dass ihr leben möget und es euch wohl gehe und ihr lange lebet in dem Lande, das ihr einnehmen werdet.

Fußnoten

  • 1 Vergl. 2. Mose 20,1–17; auch bezüglich der Anmerkungen
  • 2 Eig. aus dem Sklavenhaus. So auch Kap. 6,12; 7,8; 8,14 usw.
  • 3 Eig. zu meinem Angesicht hinzu
  • 4 El
  • 5 O. ungestraft lassen
  • 6 W. sein