Jeremia 35 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.3 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Das WortWort, das vonseiten des HERRN an JeremiaJeremia erging in den Tagen JojakimsJojakims, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs von JudaJuda, indem er sprach: 1 Dies ist das WortWort, das vom HERRN geschah zu JeremiaJeremia zur ZeitZeit JojakimsJojakims, des SohnesSohnes JosiasJosias, des Königs in JudaJuda, und sprach:
2 Geh zum HausHaus1 der RekabiterRekabiter2 und rede mit ihnen und bring sie in das HausHaus des HERRN in eine der Zellen3, und gib ihnen WeinWein zu trinken.2 Gehe hin zu dem HauseHause der RechabiterRechabiter und rede mit ihnen und führe sie in des HERRN HausHaus, in der Kapellen eine, und schenke ihnen WeinWein.
3 Und ich nahm JaasanjaJaasanja, den SohnSohn JeremiasJeremias, des SohnesSohnes ChabazinjasChabazinjas, und seine BrüderBrüder und alle seine Söhne und das ganze HausHaus der RekabiterRekabiter,3 Da nahm ich JaasanjaJaasanja, den SohnSohn JeremiasJeremias, des SohnesSohnes HabazinjasHabazinjas, samt seinen BrüdernBrüdern und allen seinen Söhnen und das ganze HausHaus der RechabiterRechabiter
4 und ich brachte sie in das HausHaus des HERRN, in die Zelle der Söhne ChanansChanans, des SohnesSohnes JigdaljasJigdaljas, des MannesMannes GottesGottes, neben der Zelle der Fürsten, die oberhalb der Zelle MaasejasMaasejas war, des SohnesSohnes SchallumsSchallums, des Hüters der Schwelle.4 und führte sie in des HERRN HausHaus, in die Kapelle der KinderKinder HanansHanans, des SohnesSohnes JigdaljasJigdaljas, des MannesMannes GottesGottes, welche neben der Fürstenkapelle ist, über der Kapelle MaasejasMaasejas, des SohnesSohnes SallumsSallums, des TorhütersTorhüters.
5 Und ich setzte den Söhnen des Hauses der RekabiterRekabiter KelcheKelche, mit WeinWein gefüllt, und BecherBecher vor und sprach zu ihnen: Trinkt WeinWein!5 Und ich setzte den KindernKindern von der RechabiterRechabiter HauseHause BecherBecher voll WeinWein und Schalen vor und sprach zu ihnen: Trinkt WeinWein!
6 Aber sie sprachen: Wir trinken keinen WeinWein; denn Jonadab4, der SohnSohn RekabsRekabs, unser VaterVater, hat uns geboten und gesagt: Ihr sollt keinen WeinWein trinken, weder ihr noch eure KinderKinder, ewiglich; 6 Sie aber antworteten: Wir trinken nicht WeinWein; denn unser VaterVater JonadabJonadab, der SohnSohn RechabsRechabs, hat uns geboten und gesagt: Ihr und eure KinderKinder sollt nimmermehr WeinWein trinken
7 und ihr sollt kein HausHaus bauen und keinen Samen säen und keinen WeinbergWeinberg pflanzen, noch sie besitzen; sondern in Zelten sollt ihr wohnen alle eure TageTage, damit ihr viele TageTage lebt auf dem Erdboden, wo ihr euch aufhaltet.7 und kein HausHaus bauen, keinen Samen säen, keinen WeinbergWeinberg pflanzen noch haben, sondern sollt in HüttenHütten wohnen euer LebenLeben lang, auf dass ihr lange lebet in dem Lande, darin ihr wallet.
8 Und wir haben der Stimme JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, unseres VatersVaters, gehorcht nach allem, was er uns geboten hat: keinen WeinWein zu trinken alle unsere TageTage, weder wir noch unsere Frauen, noch unsere Söhne, noch unsere Töchter,8 Also gehorchen wir der Stimme unseres VatersVaters JonadabJonadab, des SohnesSohnes RechabsRechabs, in allem, was er uns geboten hat, dass wir keinen WeinWein trinken unser LebenLeben lang, weder wir noch unsere Weiber noch Söhne noch Töchter,
9 und keine Häuser zu unserer Wohnung zu bauen; und wir besitzen weder WeinbergWeinberg noch Feld, noch SaatSaat; 9 und bauen auch keine Häuser, darin wir wohnten, und haben weder WeinbergeWeinberge noch Äcker noch Samen,
10 und wir haben in Zelten gewohnt und haben gehorcht und getan nach allem, was unser VaterVater JonadabJonadab uns geboten hat.10 sondern wohnen in HüttenHütten und gehorchen und tun alles, wie unser VaterVater JonadabJonadab geboten hat.
11 Und es geschah, als NebukadrezarNebukadrezar, der König von BabelBabel, nach diesem Land heraufzog, da sprachen wir: Kommt und lasst uns nach JerusalemJerusalem ziehen vor dem Heer der ChaldäerChaldäer und vor dem Heer der Syrer; und so wohnen wir in JerusalemJerusalem. 11 Als aber NebukadnezarNebukadnezar, der König zu BabelBabel, herauf ins Land zog, sprachen wir: „Kommt, lasst uns gen JerusalemJerusalem ziehen vor dem Heer der ChaldäerChaldäer und der Syrer!“ und sind also zu JerusalemJerusalem geblieben.
12 Und das WortWort des HERRN erging an JeremiaJeremia, indem er sprach:12 Da geschah des HERRN WortWort zu JeremiaJeremia und sprach:
13 So spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, der GottGott IsraelsIsraels: Geh und sprich zu den Männern von JudaJuda und zu den Bewohnern von JerusalemJerusalem: Werdet ihr keine ZuchtZucht annehmen, um auf meine WorteWorte zu hören?, spricht der HERR.13 So spricht der HERR ZebaothZebaoth, der GottGott IsraelsIsraels: Gehe hin und sprich zu denen in JudaJuda und zu den BürgernBürgern zu JerusalemJerusalem: Wollt ihr euch denn nicht bessern, dass ihr meinen Worten gehorchet? spricht der HERR.
14 Die WorteWorte JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, die er seinen KindernKindern geboten hat, keinen WeinWein zu trinken, sind gehalten worden, und bis auf diesen TagTag trinken sie keinen WeinWein; denn sie haben dem Gebot ihres VatersVaters gehorcht. Und ich habe zu euch geredet, früh mich aufmachend und redend; aber ihr habt nicht auf mich gehört.14 Die WorteWorte JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RechabsRechabs, die er seinen KindernKindern geboten hat, dass sie nicht sollen WeinWein trinken, werden gehalten, und sie trinken keinen WeinWein bis auf diesen TagTag, darum dass sie ihres VatersVaters Gebot gehorchen. Ich aber habe stets euch predigen lassen; doch gehorchtet ihr mir nicht.
15 Und ich habe alle meine KnechteKnechte, die ProphetenPropheten, zu euch gesandt, früh mich aufmachend und sendend, und habe gesprochen: Kehrt doch um, jeder von seinem bösen Weg, und macht eure Handlungen gut, und wandelt nicht anderen GötternGöttern nach, um ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Land wohnen, das ich euch und euren VäternVätern gegeben habe; aber ihr habt euer OhrOhr nicht geneigt und nicht auf mich gehört.15 So habe ich auch stets zu euch gesandt alle meine KnechteKnechte, die ProphetenPropheten, und lassen sagen: Bekehret euch, ein jeglicher von seinem bösen WesenWesen, und bessert euren WandelWandel und folget nicht anderen GötternGöttern nach, ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande bleiben, welches ich euch und euren VäternVätern gegeben habe. Aber ihr wolltet eure Ohren nicht neigen noch mir gehorchen,
16 Ja, die KinderKinder JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RekabsRekabs, haben das Gebot ihres VatersVaters gehalten, das er ihnen geboten hat; aber dieses Volk hat nicht auf mich gehört.16 so doch die KinderKinder JonadabsJonadabs, des SohnesSohnes RechabsRechabs, haben ihres VatersVaters Gebot, das er ihnen geboten hat, gehalten. Aber dieses Volk gehorchte mir nicht.
17 Darum spricht der HERR, der GottGott der HeerscharenHeerscharen, der GottGott IsraelsIsraels, so: Siehe, ich bringe über JudaJuda und über alle Bewohner von JerusalemJerusalem all das Unglück, das ich über sie geredet habe, weil ich zu ihnen geredet und sie nicht gehört, und ich ihnen zugerufen und sie nicht geantwortet haben. 17 Darum so spricht der HERR, der GottGott ZebaothZebaoth und der GottGott IsraelsIsraels: Siehe, ich will über JudaJuda und über alle BürgerBürger zu JerusalemJerusalem kommen lassen all das Unglück, das ich wider sie geredet habe, darum dass ich zu ihnen geredet habe und sie nicht wollen hören, dass ich gerufen habe und sie mir nicht wollen antworten.
18 Und JeremiaJeremia sprach zu dem HausHaus der RekabiterRekabiter: So spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, der GottGott IsraelsIsraels: Weil ihr dem Gebot JonadabsJonadabs, eures VatersVaters, gehorcht und alle seine GeboteGebote bewahrt, und getan habt nach allem, was er euch geboten hat,18 Und zum HauseHause der RechabiterRechabiter sprach JeremiaJeremia: So spricht der HERR ZebaothZebaoth, der GottGott IsraelsIsraels: Darum dass ihr dem Gebot eures VatersVaters JonadabJonadab habt gehorcht und alle seine GeboteGebote gehalten und alles getan, was er euch geboten hat,
19 darum spricht der HERR der HeerscharenHeerscharen, der GottGott IsraelsIsraels, so: Es soll JonadabJonadab, dem SohnSohn RekabsRekabs, nicht an einem MannMann fehlen, der vor mir stehe, alle TageTage.19 darum spricht der HERR ZebaothZebaoth, der GottGott IsraelsIsraels, also: Es soll dem JonadabJonadab, dem SohneSohne RechabsRechabs, nimmer fehlen, es soll jemand von den Seinen allezeit vor mir stehen.

Fußnoten

  • 1 d.h. zum Geschlecht
  • 2 Die Rekabiter waren ein Zweig der Keniter. (S. 1. Chron. 2,55; Richter 1,16.)
  • 3 Nebengegäude in den Höfen des Tempels; vergl. 1. Chron. 28,12
  • 4 S. 2. Kön. 10,15