2. Könige 6 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.3 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Und die Söhne der ProphetenPropheten sprachen zu ElisaElisa: Sieh doch, der Ort, wo wir vor dir wohnen, ist uns zu enge;1 Die KinderKinder der ProphetenPropheten sprachen zu ElisaElisa: Siehe, der Raum, da wir vor dir wohnen, ist uns zu enge.
2 lass uns doch an den JordanJordan gehen und von dort jeder einen Balken holen und uns dort einen Ort herrichten, um dort zu wohnen. Und er sprach: Geht hin.2 Lass uns an den JordanJordan gehen und einen jeglichen daselbst HolzHolz holen, dass wir uns daselbst eine Stätte bauen, da wir wohnen. Er sprach: Gehet hin!
3 Und einer sprach: Lass es dir doch gefallen und geh mit deinen Knechten! Und er sprach: Ich will mitgehen.3 Und einer sprach: Gehe lieber mit deinen Knechten! Er sprach: Ich will mitgehen.
4 Und er ging mit ihnen; und sie kamen an den JordanJordan und hieben die Bäume um.4 Und er ging mit ihnen. Und da sie an den JordanJordan kamen, hieben sie HolzHolz ab.
5 Es geschah aber, als einer einen Balken fällte, da fiel das EisenEisen ins Wasser; und er schrie und sprach: Ach, mein HerrHerr! Und es war entlehnt! 5 Und da einer ein HolzHolz fällte, fiel das EisenEisen ins Wasser. Und er schrie und sprach: O weh, mein HerrHerr! dazu ist’s entlehnt.
6 Und der MannMann GottesGottes sprach: Wohin ist es gefallen? Und er zeigte ihm die Stelle; da schnitt er ein HolzHolz ab und warf es hinein und machte das EisenEisen schwimmen.6 Aber der MannMann GottesGottes sprach: Wo ist’s entfallen? Und da er ihm den Ort zeigte, schnitt er ein HolzHolz ab und stieß da hin. Da schwamm das EisenEisen.
7 Und er sprach: Nimm es dir auf. Und er streckte seine Hand aus und nahm es. 7 Und er sprach: Heb’s auf! Da reckte er seine Hand aus und nahm’s.
8 Und der König von SyrienSyrien führte Krieg gegen IsraelIsrael; und er beriet sich mit seinen Knechten und sprach: An dem und dem Ort soll mein LagerLager sein.8 Und der König von SyrienSyrien führte einen Krieg wider IsraelIsrael und beratschlagte sich mit seinen Knechten und sprach: Wir wollen uns lagern da und da.
9 Da sandte der MannMann GottesGottes zum König von IsraelIsrael und ließ ihm sagen: Hüte dich, diesen Ort zu vernachlässigen1; denn dort kommen die Syrer herab. 9 Aber der MannMann GottesGottes sandte zum König IsraelsIsraels und ließ ihm sagen: Hüte dich, dass du nicht an dem Ort vorüberziehst; denn die Syrer ruhen daselbst.
10 Und der König von IsraelIsrael sandte an den Ort, den der MannMann GottesGottes ihm gesagt und vor dem er ihn gewarnt hatte, und er verwahrte sich dort; und das geschah nicht einmal und nicht zweimal. 10 So sandte denn der König IsraelsIsraels hin an den Ort, den ihm der MannMann GottesGottes gesagt und vor dem er ihn gewarnt hatte, und war daselbst auf der HutHut; und tat das nicht einmal oder zweimal allein.
11 Da wurde das HerzHerz des Königs von SyrienSyrien über diese Sache beunruhigt; und er rief seine KnechteKnechte und sprach zu ihnen: Könnt ihr mir nicht mitteilen, wer von den Unsrigen für den König von IsraelIsrael ist? 11 Da ward das HerzHerz des Königs von SyrienSyrien voll Unmuts darüber und er rief seine KnechteKnechte und sprach zu ihnen: Wollt ihr mir denn nicht ansagen: Wer von den Unseren hält es mit dem König IsraelsIsraels?
12 Und einer von seinen Knechten sprach: Nicht doch, mein HerrHerr König; sondern ElisaElisa, der ProphetProphet, der in IsraelIsrael ist, teilt dem König von IsraelIsrael die WorteWorte mit, die du in deinem SchlafgemachSchlafgemach redest. 12 Da sprach seiner KnechteKnechte einer: Nicht also, mein HerrHerr König; sondern ElisaElisa, der ProphetProphet in IsraelIsrael, sagt alles dem König IsraelsIsraels, was du in der Kammer redest, da dein LagerLager ist.
13 Da sprach er: Geht hin und seht, wo er ist; und ich werde hinsenden und ihn holen. Und es wurde ihm berichtet und gesagt: Siehe, er ist in DothanDothan.13 Er sprach: So gehet hin und sehet, wo er ist, dass ich hinsende und lasse ihn holen. Und sie zeigten ihm an und sprachen: Siehe, er ist zu DothanDothan.
14 Da sandte er PferdePferde und WagenWagen dorthin und ein starkes Heer; und sie kamen des NachtsNachts und umzingelten die Stadt.14 Da sandte er hin Rosse und WagenWagen und eine große MachtMacht. Und da sie bei der NachtNacht hinkamen, umgaben sie die Stadt.
15 Und als der DienerDiener des MannesMannes GottesGottes früh aufstand und hinaustrat, siehe da, ein Heer umringte die Stadt, und PferdePferde und WagenWagen. Und sein Knabe sprach zu ihm: Ach, mein HerrHerr! Was2 sollen wir tun?15 Und der DienerDiener des MannesMannes GottesGottes stand früh auf, dass er sich aufmachte und auszöge; und siehe, da lag eine MachtMacht um die Stadt mit Rossen und WagenWagen. Da sprach sein DienerDiener zu ihm: O weh, mein HerrHerr! wie wollen wir nun tun?
16 Aber er sprach: Fürchte dich nicht! Denn mehr sind derer, die bei uns, als derer, die bei ihnen sind. 16 Er sprach: Fürchte dich nicht! denn derer ist mehr, die bei uns sind, als derer, die bei ihnen sind.
17 Und ElisaElisa betetebetete und sprach: HERR, öffne doch seine AugenAugen, dass er sehe! Da öffnete der HERR die AugenAugen des Knaben; und er sah: Und siehe, der BergBerg war voll feuriger PferdePferde und WagenWagen, rings um ElisaElisa her. 17 Und ElisaElisa betetebetete und sprach: HERR, öffne ihm die AugenAugen, dass er sehe! Da öffnete der HERR dem DienerDiener die AugenAugen, dass er sah; und siehe, da war der BergBerg voll feuriger Rosse und WagenWagen um ElisaElisa her.
18 Und sie kamen zu ihm herab; und ElisaElisa betetebetete zu dem HERRN und sprach: Schlage doch dieses Volk3 mit BlindheitBlindheit! Und er schlug sie mit BlindheitBlindheit nach dem WortWort ElisasElisas.18 Und da sie zu ihm hinabkamen, bat ElisaElisa und sprach: HERR, schlage dies Volk mit BlindheitBlindheit! Und er schlug sie mit BlindheitBlindheit nach dem WortWort ElisasElisas.
19 Und ElisaElisa sprach zu ihnen: Dies ist nicht der Weg, und dies nicht die Stadt; folgt mir, und ich werde euch zu dem MannMann führen, den ihr sucht. Und er führte sie nach SamariaSamaria.19 Und ElisaElisa sprach zu ihnen: Dies ist nicht der Weg noch die Stadt. Folget mir nach! ich will euch führen zu dem MannMann, den ihr sucht. Und führte sie gen SamariaSamaria.
20 Und es geschah, als sie nach SamariaSamaria gekommen waren, da sprach ElisaElisa: HERR, öffne diesen die AugenAugen, dass sie sehen! Da öffnete der HERR ihnen die AugenAugen; und sie sahen: und siehe, sie waren mitten in SamariaSamaria. 20 Und da sie gen SamariaSamaria kamen, sprach ElisaElisa: HERR, öffne diesen die AugenAugen, dass sie sehen! Und der HERR öffnete ihnen die AugenAugen, dass sie sahen; und siehe, da waren sie mitten in SamariaSamaria.
21 Und der König von IsraelIsrael sprach zu ElisaElisa, als er sie sah: Soll ich schlagen, soll ich schlagen, mein VaterVater?21 Und der König IsraelsIsraels, da er sie sah, sprach er zu ElisaElisa: Mein VaterVater, soll ich sie schlagen?
22 Aber er sprach: Du sollst nicht schlagen. Würdest du die schlagen, die du mit deinem SchwertSchwert und mit deinem BogenBogen gefangen genommen hast? Setze ihnen BrotBrot und Wasser vor, dass sie essen und trinken, und dann zu ihrem HerrnHerrn ziehen.22 Er sprach: Du sollst sie nicht schlagen. Schlägst du denn die, welche du mit deinem SchwertSchwert und BogenBogen gefangen hast? Setze ihnen BrotBrot und Wasser vor, dass sie essen und trinken, und lass sie zu ihrem HerrnHerrn ziehen!
23 Und er richtete ihnen ein großes Mahl zu, und sie aßen und tranken; und er entließ sie, und sie zogen zu ihrem HerrnHerrn. Und die Streifscharen der Syrer kamen seitdem nicht mehr in das Land IsraelIsrael. 23 Da ward ein großes Mahl zugerichtet. Und da sie gegessen und getrunken hatten, ließ er sie gehen, dass sie zu ihrem HerrnHerrn zogen. Seit dem kamen streifende Rotten der Syrer nicht mehr ins Land IsraelIsrael.
24 Und es geschah danach, da versammelte Ben-HadadBen-Hadad, der König von SyrienSyrien, sein ganzes Heer, und zog herauf und belagerte SamariaSamaria.24 Nach diesem begab sich’s, dass BenhadadBenhadad, der König von SyrienSyrien all sein Heer versammelte und zog herauf und belagerte SamariaSamaria.
25 Und es entstand eine große HungersnotHungersnot in SamariaSamaria; und siehe, sie belagerten es, bis ein Eselskopf 80 SekelSekel SilberSilber und ein Viertel KabKab4 TaubenmistTaubenmist 5 SekelSekel SilberSilber galt. 25 Und es war eine große Teuerung zu SamariaSamaria. Sie aber belagerten die Stadt, bis dass ein Eselskopf achtzig SilberlingeSilberlinge und ein viertel KabKab1 TaubenmistTaubenmist fünf SilberlingeSilberlinge galt.
26 Und es geschah, als der König von IsraelIsrael auf der Mauer umherging, da schrie eine FrauFrau zu ihm und sprach: Hilf, mein HerrHerr König!26 Und da der König IsraelsIsraels auf der Mauer einherging, schrie ihn ein Weib an und sprach: Hilf mir, mein HerrHerr König!
27 Aber er sprach: Hilft dir der HERR nicht, woher sollte ich dir helfen? Von der Tenne oder von der KelterKelter?27 Er sprach: Hilft dir der HERR nicht, woher soll ich dir helfen? von der Tenne oder von der KelterKelter?
28 Und der König sprach zu ihr: Was ist dir? Und sie sprach: Diese FrauFrau da hat zu mir gesagt: Gib deinen SohnSohn her, dass wir ihn heute essen; und meinen SohnSohn wollen wir morgen essen.28 Und der König sprach zu ihr: Was ist dir? Sie sprach: Dies Weib sprach zu mir: Gib deinen SohnSohn her, dass wir heute essen; morgen wollen wir meinen SohnSohn essen.
29 Und so kochten wir meinen SohnSohn und aßen ihn. Und ich sprach zu ihr am anderen TagTag: Gib deinen SohnSohn her, dass wir ihn essen! Aber sie hat ihren SohnSohn verborgen. 29 So haben wir meinen SohnSohn gekocht und gegessen. Und ich sprach zu ihr am anderen TageTage: Gib deinen SohnSohn her und lass uns essen! Aber sie hat ihren SohnSohn versteckt.
30 Und es geschah, als der König die WorteWorte der FrauFrau hörte, da zerriss er seine KleiderKleider, während er auf der Mauer umherging; und das Volk sah, und siehe, er trug SacktuchSacktuch darunter auf seinem Leib.30 Da der König die WorteWorte des Weibes hörte, zerriss er seine KleiderKleider, indem er auf der Mauer ging. Da sah alles Volk, dass er darunter einen Sack am Leibe anhatte.
31 Und er sprach: So soll mir GottGott tun und so hinzufügen, wenn der KopfKopf ElisasElisas, des SohnesSohnes SaphatsSaphats, heute auf ihm bleibt!31 Und er sprach: GottGott tue mir dies und das, wo das HauptHaupt ElisasElisas, des SohnesSohnes SaphatsSaphats, heute auf ihm stehen wird!
32 Und ElisaElisa saß in seinem HausHaus, und die Ältesten saßen bei ihm. Und der König5 sandte einen MannMann vor sich her. EheEhe der BoteBote zu ihm kam, sprach er aber zu den Ältesten: Habt ihr gesehen, dass dieser Mördersohn hergesandt hat, um mir den KopfKopf wegzunehmen? Seht zu, sobald der BoteBote kommt, verschließt die TürTür und drängt ihn mit der TürTür weg! Ist nicht der Schall der Tritte seines HerrnHerrn hinter ihm? 32 ElisaElisa aber saß in seinem HauseHause, und alle Ältesten saßen bei ihm. Und der König sandte einen MannMann vor sich her. Aber ehe der BoteBote zu ihm kam, sprach er zu den Ältesten: Habt ihr gesehen, wie dies Mordkind hat hergesandt, dass er mein HauptHaupt abreiße? Sehet zu, wenn der BoteBote kommt, dass ihr die TürTür zuschließt und stoßet ihn mit der TürTür weg! Siehe, das Rauschen der Füße seines HerrnHerrn folgt ihm nach.
33 Noch redete er mit ihnen, siehe, da kam der BoteBote zu ihm herab; und er6 sprach: Siehe, dieses Unglück ist von dem HERRN; was soll ich noch auf den HERRN harren?33 Da er noch also mit ihnen redete, siehe, da kam der BoteBote zu ihm hinab; und er sprach: Siehe, solches Übel kommt von dem HERRN! Was soll ich mehr von dem HERRN erwarten?

Fußnoten

  • 1 And. üb.: an diesem Ort vorbeizuziehen
  • 2 Eig. wie
  • 3 anderswo mit „Nation“ übersetzt
  • 4 1 Kab = der achtzehnte Teil eines Epha
  • 5 W. er
  • 6 d.h. wahrsch. der König

Fußnoten

  • 1 Ein Kab entspricht dem 18. Teil eines Epha, also etwa 2 Litern