Hebräer 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 0.9 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Heb 2

1 Deswegen sollen wir umsomehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa abgleiten1. 2 Denn wenn das durch EngelEngel geredete WortWort fest war und jede ÜbertretungÜbertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, 3 wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große ErrettungErrettung vernachlässigen2? Die den AnfangAnfang ihrer Verkündigung durch den HerrnHerrn empfangen hat und uns von denen bestätigt worden ist, die es gehört haben, 4 indem GottGott außerdem mitzeugte, sowohl durch ZeichenZeichen als durch WunderWunder und verschiedene Wunderwerke und Austeilungen des Heiligen GeistesGeistes nach seinem Willen.

5 Denn nicht Engeln hat er unterworfen den zukünftigen Erdkreis, von dem wir reden; 6 es hat aber irgendwo jemand bezeugt und gesagt: „Was ist der MenschMensch, dass du seiner gedenkst, oder des Menschen SohnSohn, dass du auf ihn siehst3? [Ps 8,5-7] 7 Du hast ihn ein wenig unter die EngelEngel erniedrigt4; mit HerrlichkeitHerrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt [und ihn gesetzt über die WerkeWerke deiner Hände]; 8 du hast alles seinen Füßen5 unterworfen.“6 Denn indem er ihm alles unterworfen, hat er nichts gelassen, das ihm nicht unterworfen wäre; jetzt aber sehen wir ihm noch nicht alles unterworfen. 9 Wir sehen aber JesusJesus, der ein wenig unter die EngelEngel wegen des Leidens des TodesTodes erniedrigt war, mit7 HerrlichkeitHerrlichkeit und Ehre gekrönt – so dass8 er durch GottesGottes GnadeGnade für alles9 den TodTod schmeckte. 10 Denn es war ihm angemessen, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur HerrlichkeitHerrlichkeit brachte, den UrheberUrheber ihrer ErrettungErrettung durch Leiden vollkommenvollkommen zu machen. 11 Denn sowohl der, der heiligt, als auch die, die geheiligt werden, sind alle von einem; um der Ursache willen er sich nicht schämt, sie BrüderBrüder zu nennen, 12 indem er spricht: „Ich will deinen NamenNamen meinen BrüdernBrüdern verkünden; inmitten der VersammlungVersammlung will ich dir lobsingen“.10 [Ps 22,23] 13 Und wiederum: „Ich will mein VertrauenVertrauen auf ihn setzen“.11 Und wiederum: „Siehe, ich und die KinderKinder, die GottGott mir gegeben hat“.12 [Ps 16,1; Jes 8,18] 14 Weil nun die KinderKinder BlutesBlutes und FleischesFleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher13 WeiseWeise an denselben teilgenommen, damit er durch den TodTod den zunichte machtemachte, der die MachtMacht des TodesTodes hat, das ist den TeufelTeufel, 15 und alle die befreite, die durch Todesfurcht das ganze LebenLeben hindurch der Knechtschaft14 unterworfen15 waren. 16 Denn er nimmt sich durchaus nicht der EngelEngel an16, sondern der Nachkommen AbrahamsAbrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste er in allem den BrüdernBrüdern gleich werden, damit er in den Sachen mit GottGott17 ein barmherziger und treuertreuer HoherpriesterHoherpriester werden möchte, um die Sünden des Volkes zu sühnen; 18 denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, vermag er denen zu helfen, die versucht werden.

Fußnoten

  • 1 O. daran vorbeigleiten, es verfehlen
  • 2 O. missachten
  • 3 O. achthast
  • 4 Eig. geringer gemacht als
  • 5 Eig. unter seine Füße
  • 6 Ps. 8,5–7
  • 7 O. den, der ein wenig geringer gemacht war als die Engel, Jesus, wegen des Leidens des Todes mit
  • 8 O. damit, damit
  • 9 O. jeden
  • 10 Ps. 22,23
  • 11 Ps. 16,1; Jes. 8,17 u. and. St.
  • 12 Jes. 8,18
  • 13 Eig. nahekommender
  • 14 O. Sklaverei
  • 15 O. verfallen
  • 16 Eig. er ergreift nicht Engel, d.h. um sie herauszuführen, zu befreien
  • 17 O. die Gott betreffen; so auch Kap. 5,1