Hebräer 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Fürchten wir uns nun, dass nicht etwa, da eine Verheißung, in seine RuheRuhe einzugehen, hinterlassen ist, jemand von euch scheine zurückgeblieben zu sein1! 2 Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das WortWort der Verkündigung nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, nicht mit dem Glauben vermischt war. 3 Denn wir, die wir geglaubt haben, gehen in die RuheRuhe ein, wie er gesagt hat: „So schwurschwur ich in meinem ZornZorn: Wenn sie in meine RuheRuhe eingehen werden!“ obwohl die WerkeWerke von Grundlegung der WeltWelt an geworden waren. 4 Denn er hat irgendwo von dem siebten TagTag so gesprochen: „Und GottGott ruhte am siebten TagTag von allen seinen Werken.“2 [1. Mo 2,2] 5 Und an dieser Stelle wiederum: „Wenn sie in meine RuheRuhe eingehen werden!“ 6 Weil nun übrigbleibt, dass einige in dieselbe eingehen, und die, denen zuerst die gute Botschaft verkündigt worden ist, des Ungehorsams wegen nicht eingegangen sind, 7 so bestimmt er wiederum einen gewissengewissen TagTag: „Heute“, in DavidDavid nach so langer ZeitZeit sagend, wie vorhin gesagt worden ist: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.“ 8 Denn wenn JosuaJosua3 sie in die RuheRuhe gebracht hätte, so würde er danach nicht von einem anderen TagTag geredet haben. 9 Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk GottesGottes aufbewahrt. 10 Denn wer in seine RuheRuhe eingegangen ist, der ist auch zur RuheRuhe gelangt von seinen Werken, wie GottGott von seinen eigenen. 11 Lasst uns nun Fleiß anwenden, in jene RuheRuhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle.4 12 Denn das WortWort GottesGottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige SchwertSchwert und durchdringend bis zur ScheidungScheidung von SeeleSeele und GeistGeist, sowohl der Gelenke als auch des Markes, und ein Beurteiler5 der Gedanken und Gesinnungen des Herzens; 13 und kein Geschöpf ist vor ihm unsichtbar, sondern alles bloß und aufgedeckt vor den AugenAugen dessen, mit dem wir es zu tun haben.

14 Da wir nun einen großen Hohenpriester haben, der durch die HimmelHimmel gegangen ist, JesusJesus, den SohnSohn GottesGottes, so lasst uns das BekenntnisBekenntnis festhalten; 15 denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist in gleicher WeiseWeise wie wir, ausgenommen die SündeSünde. 16 Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem ThronThron der GnadeGnade, damit wir BarmherzigkeitBarmherzigkeit empfangen und GnadeGnade finden zur rechtzeitigen Hilfe.

Fußnoten

  • 1 O. sie nicht erreicht, od. sie verfehlt zu haben
  • 2 1. Mose 2,2
  • 3 Griech.: Jesus
  • 4 Vergl. Kap. 3,18 mit Anm.
  • 5 O. Richter