Esra 4 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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Ansicht

1 Und die Feinde JudasJudas und BenjaminsBenjamins hörten, dass die KinderKinder der WegführungWegführung dem HERRNHERRN, dem GottGott IsraelsIsraels, einen TempelTempel bauten; 2 und sie traten zu SerubbabelSerubbabel und zu den Häuptern der VäterVäter und sprachensprachen zu ihnen: Wir wollen mit euch bauen; denn wir suchen euren GottGott wie ihr; und ihm opfernopfern wir seit den Tagen Esar-HaddonsEsar-Haddons, des Königs von AssyrienAssyrien, der uns hierher heraufgeführt hat1. 3 Aber SerubbabelSerubbabel und JeschuaJeschua und die übrigen Häupter der VäterVäter IsraelsIsraels sprachensprachen zu ihnen: Es steht euch nicht zu, mit uns unserem GottGott ein HausHaus zu bauen; sondern wir allein wollen dem HERRNHERRN, dem GottGott IsraelsIsraels, bauen, wie der König KoresKores, der König von PersienPersien, uns geboten hat. 4 Da suchte das Volk des Landes die Hände des Volkes JudaJuda schlaff zu machen und sie vom Bauen abzuschrecken. 5 Und sie bestachen RatgeberRatgeber gegen sie, um ihren Plan zu vereiteln, alle die TageTage KoresKores', des Königs von PersienPersien, und bis zur Regierung DariusDarius', des Königs von PersienPersien.

6 Und unter der Regierung des AhasverosAhasveros, im AnfangAnfang seiner Regierung, schrieben sie eine Anklage gegen die Bewohner von JudaJuda und JerusalemJerusalem.

7 Und in den Tagen ArtasastasArtasastas schrieben BischlamBischlam, MithredatMithredat, TabeelTabeel und seine übrigen Gefährten an ArtasastaArtasasta, den König von PersienPersien. Die Schrift des BriefesBriefes war aber aramäischaramäisch geschrieben und ins AramäischeAramäische übersetzt2. 8 RechumRechum, der StatthalterStatthalter, und SchimschaiSchimschai, der Schreiber, schrieben an ArtasastaArtasasta, den König, einen BriefBrief gegen JerusalemJerusalem wie folgt: – 9 Damals schrieben nämlich RechumRechum, der StatthalterStatthalter, und SchimschaiSchimschai, der Schreiber, und ihre übrigen Gefährten, DiniterDiniter und ApharsatkiterApharsatkiter, TarpeliterTarpeliter, ApharsiterApharsiter, ArkewiterArkewiter, BabylonierBabylonier, SusaniterSusaniter, DehiterDehiter und ElamiterElamiter, 10 und die übrigen Völker, die der große und erlauchte OsnapparOsnappar wegführte und in den Städten SamariasSamarias3 und in dem übrigen Gebiet jenseits des Stromes wohnen ließ, und so weiter: – 11 Dies ist die Abschrift des BriefesBriefes, den sie an ihn, an den König ArtasastaArtasasta, sandten: Deine KnechteKnechte, die Männer diesseits des Stromes, und so weiter. 12 Es sei dem König mitgeteilt, dass die Juden, die von dir heraufgezogen, zu uns nach JerusalemJerusalem gekommen sind; sie bauen die aufrührerische und böse Stadt wieder auf, und vollenden die Mauern und bessern die Grundlagen aus. 13 So sei nun dem König mitgeteilt, dass, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird, und die Mauern vollendetvollendet werden, sie Steuer, ZollZoll4 und Weggeld nicht mehr geben werden, und dies5 schließlich die KönigeKönige benachteiligen wird. 14 Weil wir nun das SalzSalz des PalastesPalastes essenessen und wir es nicht ertragen, den Schaden des Königs anzusehen, deswegen senden wir und tun es dem König kund, 15 damit man in dem BuchBuch der Denkwürdigkeiten deiner VäterVäter nachsuche; und du wirst in dem BuchBuch der Denkwürdigkeiten finden und wirst erkennen, dass diese Stadt eine aufrührerische Stadt gewesen ist, und nachteilig den Königen und Ländern, und dass man von den Tagen der Vorzeit her Empörung darin gestiftet hat, weswegen diese Stadt zerstört worden ist. 16 Wir tun dem König kund, dass, wenn diese Stadt wieder aufgebaut wird und die Mauern vollendetvollendet werden, du deshalb diesseits des Stromes kein Teil mehr haben wirst.

17 Der König sandte eine Antwort an RechumRechum, den StatthalterStatthalter, und SchimschaiSchimschai, den Schreiber, und an ihre übrigen Gefährten, die in SamariaSamaria und in dem übrigen Gebiet jenseits des Stromes wohnten: Frieden, und so weiter. 18 Der BriefBrief, den ihr an uns gesandt habt, ist deutlich vor mir gelesen worden. 19 Und von mir ist Befehl gegeben worden, und man hat nachgesucht und gefunden, dass diese Stadt von den Tagen der Vorzeit her sich gegen die KönigeKönige aufgelehnt hat und dass Aufruhr und Empörung in ihr gestiftet worden sind. 20 Und mächtige KönigeKönige sind über JerusalemJerusalem gewesen, die über alles geherrscht haben, was jenseits des Stromes ist; und Steuer, ZollZoll und Weggeld wurde ihnen gegeben. 21 So gebt nun Befehl, diesen Männern zu wehren, damit diese Stadt nicht wieder aufgebaut werde, bis von mir Befehl gegeben wird. 22 Und hütet euch, hierin einen Fehler zu begehen. Warum sollte der Schaden wachsen, um den Königen Nachteil zu bringen?

23 Hierauf, sobald die Abschrift des BriefesBriefes des Königs ArtasastaArtasasta vor RechumRechum und SchimschaiSchimschai, dem Schreiber, und ihren Gefährten gelesen war, gingen sie eilends nach JerusalemJerusalem zu den Juden, und wehrten ihnen mit GewaltGewalt und MachtMacht.

24 Damals hörte die Arbeit am HausHaus GottesGottes in JerusalemJerusalem auf, und sie unterblieb bis zum 2. JahrJahr der Regierung des Königs DariusDarius von PersienPersien.

Fußnoten

  • 1 Vergl. 2. Kön 17
  • 2 d.h. aramäisch verfasst
  • 3 Vergl. 2. Kön 17.24
  • 4 Eig. Lebensmittelsteuer; so auch V. 20;7,24
  • 5 O. sie, d.h. die Stadt