Botschafter des Heils in Christo 1855

Gedanken über die Erfahrungen Abrahams und Jakobs

Gedanken über die Erfahrungen Abrahams und Jakobs

Die Erfahrungen des Herzens nehmen einen großen Teil der Gedanken der Christen in Anspruch. Jedoch ist es wichtig, dieselben stets nach dem Wort Gottes zu beurteilen. Diese Erfahrungen sind der Ausdruck des inneren Zustands des Herzens und unseres Verhältnisses mit anderen sowie die Gefühle, welche mein Verfahren in diesem Verhältnis in dem Herzen und Gewissen wirkt.

Es ist nicht nötig, hier von den Erfahrungen eines Unbekehrten zu reden, obgleich auch ein solcher nicht ohne Erfahrungen ist. Wohl erkennt er Gott nicht, aber er genießt etwas von seiner Güte nach der Natur. Sein Gewissen kann ihn tadeln, er kann ermüdet werden von der Sünde und erschrecken vor dem Gericht. Letzteres kann er vielleicht auch vergessen, indem er in einem ehrbaren Leben von seiner Familie und von den Menschen nach der Natur genießt. Doch weiter geht er nicht.

In den Erfahrungen der Menschen, in welchen der Geist Gottes wirkt, gibt es einen großen Unterschied. Dieser Unterschied hängt einerseits vom Verhältnis ab, in welchem wir mit Gott stehen, andererseits von unserem Benehmen in diesem Verhältnis. Es ist wahr, Gott hat uns nicht unter das Gesetz gestellt. Dennoch ist das erweckte Gewissen in seinem Verhältnis mit Gott entweder unter dem Gesetz oder unter der Gnade. Der Geist Gottes, der es erweckt hat, lässt das Licht hinein dringen und wirkt in ihm das Bewusstsein seiner Verantwortlichkeit. So lange ich meine Aufnahme bei Gott von meiner Treue, d. h. von der Erfüllung dessen, was mir obliegt, abhängig mache, bin ich unter dem Gesetz. Wenn die Liebe Gottes und sein Werk in Christus für mein Gewissen der einzige und vollkommene Grund meiner Aufnahme ist, so stehe ich unter der Gnade. Der Heilige Geist kann die Verantwortlichkeit nicht schwächen, aber Er kann offenbaren, dass Gott meine Seele errettet hat, welche verloren war, weil mein Leben dieser Verantwortlichkeit nicht entsprach. So lange die erweckte Seele unter dem Gesetz bleibt, macht sie traurige Erfahrungen. Sie fühlt, dass sie nach dem Gesetz schuldig ist und dass sie keine Kraft hat, dasselbe zu erfüllen. Sie erkennt wohl, dass das Gesetz gut ist, aber trotz aller ihrer Anstrengungen erreicht sie das Ziel des Gehorsams nicht. Die Erfahrungen solcher Seele sind die Erfahrungen ihrer Schuld, ihrer Schwachheit und der Kraft der Sünde. Wenn sie auch noch nicht ganz durch die Erwartung des gerechten Gerichts Gottes zur Verzweiflung gebracht ist, etwas von der Liebe Gottes spürt und von dem Werke Christi hofft, so bleibt doch immer die Ungewissheit in ihrem Verhältnis mit Gott. Friede und Unfriede wechseln. In diesem Fall hat wohl die Gnade die Seele gezogen, aber weder ist das Gewissen gereinigt noch das Herz befreit. Diese Erfahrungen sind nützlich, um uns von der Sünde und von unserer Ohnmacht zu überzeugen und alles Vertrauen auf uns selbst zu zerstören. Es ist notwendig zu fühlen, dass wir vor Gott verdammt sind und dass alles ganz und gar von seiner unverdienten Gnade abhängt.

Etwas anderes ist es aber, wenn unser Gewissen gereinigt ist und wir unsere Stellung vor Gott in Christus verstanden haben. Verurteilt in der Gegenwart Gottes erkennen wir, dass Gott uns geliebt hat und dass Er uns durch das Werk seines Sohnes rechtfertigt. Wir verstehen, dass die Sünde nicht mehr vorhanden und unser Gewissen vollkommen gemacht ist. Dieses hat kein Bewusstsein der Sünde mehr vor Gott, weil Er sie selbst durch das Blut Christi für immer hinweggetan hat und dieses Blut zu jeder Zeit vor seinen Augen ist. Wir wissen, dass wir, vereinigt mit Christus, der Gott im Hinblick auf unserer Sünde vollkommen geehrt hat, in Ihm zur Gerechtigkeit Gottes gemacht sind. Jetzt ist das Herz frei, um seine Liebe in der Gegenwart Gottes zu genießen.

Also stehen wir unter der Gnade. Unser Verhältnis mit Gott hängt nun dem ab, was Gott ist, und von der Gerechtigkeit, welche Christus für uns geworden ist, nicht von dem, was wir als verantwortliche Menschen vor Ihm sind. Unsere Erfahrungen bestehen jetzt stets darin, dass Gott die Liebe ist, dass Christus unsere Gerechtigkeit und Gott unser Vater ist. Dies ist unser Verhältnis mit Gott und kein anderes. Alle unsere Erfahrungen hängen jetzt von diesem Verhältnis ab. Wir haben Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir genießen alle die Vorrechte dieses Verhältnisses, doch wirkt die Beschäftigung mit diesen Vorrechten auf den Genuss. Das Verhältnis bleibt stets dasselbe, so wie auch unser Bewusstsein davon. Aber dass Genießen dessen, was Gott in diesem Verhältnis ist, hängt von unserem Benehmen darin ab.

Die Erfahrungen sind immer auf das Verhältnis gegründet, in welchem ich mit Gott stehe. Wenn ich traurig bin, so ist es, weil die Gemeinschaft mit Gott, die diesem Verhältnis entspricht, unterbrochen ist. Das Bewusstsein, dass ich nicht von der segensreichen Gemeinschaft, zu welcher ich gelangt bin, genieße, ist die Quelle meiner Traurigkeit, nicht aber die Ungewissheit über diese Gemeinschaft. Das Fleisch hat kein Verhältnis mit Gott und das Fleisch ist immer in uns. „… denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist“ (Röm 5,5). Durch diesen Geist haben wir Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus (vgl. 1. Joh 1,3) und sind berufen im Licht zu wandeln, wie Gott selbst im Licht ist (vgl. 1. Joh 1,7). Unsere Gemeinschaft mit Gott hängt von unserem Wandel im Licht ab, obgleich uns Gott durch seine Gnade besuchen und die Gemeinschaft erneuern kann, wenn wir sie verloren haben. Gott aber ist treu und erlaubt nicht die Sünde in seinen Kindern. Wenn sie nicht mit Ihm im Licht wandeln, so lässt Er sie durch alle die Prüfungen und Anfechtungen gehen, die zur Selbsterkenntnis nötig sind, damit sie im Licht stehen und die Gemeinschaft wahrhaft und echt sei.

Diese Prüfungen und Anfechtungen rühren dies Verhältnis mit Gott nicht an, weil das von dem abhängt, was Gott nach seiner Gnade und nach seiner Gerechtigkeit in Christus ist. Aber die Unterbrechung der Gemeinschaft Gottes, wodurch wir außerhalb des Genusses des Lichts sind, bereitet uns allerlei Kampf und schmerzliche und demütigende Erfahrungen von dem, was unser eigenes Herz ist. Gott gebraucht auch selbst die Züchtigung, um uns zu demütigen und unseren Willen zu brechen. Nicht nur ist der wirkliche Fall in die Sünde ein Anlass zu der Handlung Gottes mit unseren Seelen, sondern alles das, was in unseren Herzen hart und ungebrochen ist. Die Folge dieser Wahrheiten ist, dass die Erfahrungen einer Seele, die im Verkehr mit Gott lebt, viel einfacher als die einer untreuen Seele sind, und dennoch ihre Erkenntnis Gottes und des menschlichen Herzens viel tiefer ist. Insofern wir in der Gemeinschaft mit Ihm leben, leben wir im Licht und haben das fortdauernde Bewusstsein seiner väterlichen Liebe in seiner Gegenwart. Diese Gegenwart aber ist in unserer Seele wirksam, um alles zu zeigen, was nicht dem Licht entspricht. Das Selbstgericht wird in der Gegenwart Gottes gewirkt, im Bewusstsein seiner Liebe und in Beziehung mit derselben. Die Sünde hat den Charakter alles dessen, was nicht Licht ist und ist gerichtet, nicht allein darum, weil sie der Heiligkeit, sondern auch, weil sie der Liebe Gottes nicht entspricht. Gereinigt im Herzen und durch die Liebe Gottes in der Gemeinschaft mit Ihm gestärkt, ist die also in uns wirksame Gnade an die Stelle der gerichteten Sünde getreten. Unser Leben in der Welt ist dann die Wirkung der Gemeinschaft Gottes in unseren Herzen. Wir tragen Gott sozusagen in unseren Herzen durch die Welt. Erfüllt mit seiner Liebe und lebend in der Kraft des Lebens Christi lockt uns nichts, was uns Satan darbietet. Unsere Prüfungen in der Welt sind ein Anlass zum Gehorsam und nicht zum Fall. Die Gegenwart Gottes in unseren Herzen bewahrt uns in unserem Verkehr mit den Menschen.

Die Erfahrungen unseres Verderbens machen wir jetzt in der Gegenwart und Gemeinschaft Gottes. Hier ist es, wo wir die Sünde in uns richten. So gerichtet, zeigt sie sich in unserem wirklichen Leben nicht, leben wir aber nicht in der Gemeinschaft Gottes, wird die Sünde nicht so gerichtet und so gehen wir mehr oder weniger mit ungebrochenem Willen und mit ungerichteten Lüsten in der Welt fort. Die Wirkung unseres Willens macht uns unruhig, weil man nicht befriedigt wird, und wird man befriedigt, so ist Gott vergessen. Satan stellt solche Versuchungen hin, welche den ungerichteten Lüsten entsprechen, und das Verderben des Herzens wird erkannt durch den Fall und durch unseren Verkehr mit Satan anstatt mit Gott. Solche Kenntnis von dem Verderben des Herzens ist nie so tief, nie so klar, nie so wahrhaft, als wenn sie in der Gegenwart Gottes durch das Licht selbst gemacht wird. Wir erkennen die Sünde durch die Sünde, durch ein böses Gewissen, anstatt sie durch das Licht Gottes selbst zu richten. Anstatt demütig zu sein, sind wir gedemütigt. Die Treue Gottes wird die Seele wieder herstellen, aber die bleibende Kraft und das wachsende Licht seiner Gemeinschaft sind nicht dieselben. Wir erfahren wohl seine Geduld und seine Güte, aber wir erkennen Gott nicht auf dieselbe Art. Ohne Zweifel verherrlicht sich Gott durch seine Handlungen mit einer solchen Seele, weil alles zu seiner ewigen Verherrlichung ist, aber die Kenntnis Gottes wächst durch unsere Gemeinschaft mit Ihm.

Das Leben Abrahams und Jakobs unterstützen das Gesagte durch interessante Beispiele. Es ist wahr, dass weder das Gesetz noch die Vollkommenheit der Gnade offenbart war, aber im Allgemeinen waren die Grundsätze des Lebens des Glaubens durch die Verheißungen Gottes dieselben, wie wir in Hebräer 11 sehen.

Wir alle fehlen mannigfaltig. Dem Abraham selbst hat der Glaube in einigen Fällen gemangelt, aber im Allgemeinen war sein Leben ein Wandel des Glaubens mit Gott. Daher sind auch seine Erfahrungen anderer Art, viel vertraulicher mit Gott und einfacher als die des Jakob. Seine Geschichte ist kurz und an Umständen nicht sehr reichhaltig, dagegen sind die Mitteilungen Gottes zahlreich und mannigfaltig. In seiner Geschichte ist viel von Gott und wenig vom Menschen. Er ist, einen Fall ausgenommen, in dem Land der Verheißung geblieben. Wohl war er noch ein Fremdling und Pilger in dem Land, weil die Kanaaniter darin wohnten (1. Mo 12,6), aber er war im Verkehr mit Gott und lebte vor seinen Augen.

Als ihn Gott im Anfang berufen hatte, folgte er dieser Berufung nicht ganz. Er verließ wohl sein Vaterland und seine Freundschaft, aber nicht seines Vaters Haus. So kam er nicht nach Kanaan. Wohl hatte er vieles verlassen, er war von Ur in Chaldäa abgereist, jedoch kam er zunächst nur bis Haran und wohnte daselbst (1. Mo 11,31). So geht es einem Herzen, das nicht verstanden hat, dass es sich Gott ganz ergeben hat. Wir können nicht anders in die Stellung der Verheißung Gottes kommen als der Berufung Gottes gemäß.

Nach dem Tod Tarahs, seines Vaters, reiste er nach der Berufung Gottes ab. „Und sie zogen aus, um in das Land Kanaan zu gehen; und sie kamen in das Land Kanaan“ (1. Mo 12,5). Hier haben wir die Stellung des himmlischen Volkes. Durch die Gnade und die Kraft Gottes in die himmlische Stellung gesetzt, wovon Kanaan bekanntlich ein Bild ist, wohnen sie dort. Sie haben alles in Verheißung, aber noch nichts im Besitz. Der Herr hatte sich Abraham offenbart, als Er ihn berief, Er offenbart sich ihm in dem Land aufs Neue, um ihm die Gewissheit zu geben, dass sein Same das Land, welches er jetzt schon kannte, besitzen sollte. „Deiner Nachkommenschaft will ich dieses Land geben“ (1.Mo 12,7). Dies ist im Allgemeinen die Versicherung Gottes, dass wir das, was wir jetzt als Fremdlinge kennen, in der Zukunft wirklich besitzen werden.

Abraham baute dort dem Herrn, der ihm erschienen war, einen Altar (1. Mo 12,7). Er dient Gott und genießt die Gemeinschaft mit Ihm. Dann zieht er an einen anderen Ort und schlägt da sein Zelt auf. Er baut wieder einen Altar und ruft den Namen des Herrn an (1. Mo 12,8). Er ist Pilger in dem Land der Verheißung und dies ist seine ganze Geschichte. Wir wohnen in himmlischen Örtern, wir genießen davon durch den Glauben und haben Gemeinschaft mit Gott, der uns dahin gebracht hat. Das Zelt Abrahams und sein Altar in dem Land bezeichnen den Charakter seiner ganzen Geschichte. Alle Erfahrungen des Glaubens bestehen darin.

Sein Unglaube führt ihn nach Ägypten (vgl. 1. Mo 12,10–20). Hier hatte er keinen Altar und eine ägyptische Magd wurde später der Anlass seines Falles und die Quelle seiner Beunruhigung. Sie ist, wie wir Galater 4,24.25 sehen, ein Bild des Gesetzes, denn das Fleisch und das Gesetz sind immer im Verhältnis zusammen. Die Gnade Gottes führt den Abraham wieder zurück, aber er findet nicht eher einen Altar, bis er wieder zu dem Ort gekommen ist, wo er am Anfang sein Zelt aufgeschlagen und bis zu dem Altar, den er früher gebaut hatte. Hier hat er von neuem mit dem Herrn Gemeinschaft (1. Mo 13,3.4).

Die Verheißungen Gottes sind das Teil Abrahams, er lässt Lot nehmen, was er will. „Ist nicht das ganze Land vor dir? Trenne dich doch von mir! Willst du zur Linken, so will ich mich zur Rechten wenden, und willst du zur Rechten, so will ich mich zur Linken wenden. Und Lot erhob seine Augen und sah die ganze Ebene des Jordan, dass sie ganz bewässert war (bevor der HERR Sodom und Gomorra zerstört hatte), gleich dem Garten des HERRN, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hin. Und Lot erwählte sich die ganze Ebene des Jordan“ (1. Mo 13,9–11). Lot ist das Vorbild eines weltlichen Gläubigen. Er nimmt, was für die Gegenwart das beste Teil zu sein scheint, und wählt den Ort, auf welchem das Gericht Gottes ruht. Abraham hatte nach dem Fleisch alles verlassen und Gott zeigt ihm den ganzen Umfang der Verheißung. Er lässt ihn die sichtbare Erfahrung von dem machen, was Er ihm gegeben hat und befestigt ihm alles für immerdar (vgl. 1. Mo 13,14–18). Lot, der weltliche Gläubige, wird von den Fürsten der Welt überwunden. Abraham befreit ihn. Mit dem Gesinde seines Hauses überwindet er die Kraft des Feindes (1. Mo 14,1–21). Von der Welt will er nichts nehmen. Er spricht zu dem König von Sodom: „Ich hebe meine Hand auf zu dem HERRN, zu Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde besitzt: Wenn vom Faden bis zum Schuhriemen, ja, wenn ich irgendetwas nehme von dem, was dein ist! – damit du nicht sagst: Ich habe Abram reich gemacht“ (1. Mo 14,22.23).

Danach offenbart sich Gott dem Abraham als sein Schild und sein Teil. Er versichert ihm einen Nachkommen, als sein Leib schon erstorben war und, gerechtfertigt durch den Glauben, befestigt ihm Gott alle die Verheißungen, sich verbindend durch ein Opfer, ein Vorbild des Opfers Christi. Dann wird ihm das Erbteil in seinen Einzelheiten vorgestellt (1. Mo 15).

Nach den Ratschlägen des Fleisches will Abraham für einen Augenblick die Erfüllung der Verheißung durch das Gesetz, d. i. durch Hagar. Er lernt aber dadurch nur, dass es unmöglich ist, dass das Kind des Gesetzes erben kann mit dem Kind der Verheißung (1. Mo 16). Danach offenbart sich ihm Gott aufs Neue als der allmächtige Gott. Er teilt ihm mit, dass er Vater vieler Nationen werden solle und dass Gott für immerdar sein Gott sein werde (vgl. 1. Mo 17,1–14). Der Nachkomme der Verheißung wird verheißen (vgl. 1. Mo 17,15–19).

Nach diesem besucht Gott noch einmal den Abraham und gibt ihm bestimmte Verheißungen der baldigen Geburt seines Sohnes (vgl. 1. Mo 18,9–15). Er betrachtet ihn als seinen Freund, sagend: „Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun will?“ (1. Mo 18,17). Er teilt ihm seine Gedanken bezüglich der Welt mit und Abraham unterhält sich mit Ihm in allem Frieden und aller Vertraulichkeit. Er bittet für die Leute, die den Herrn vergessen hatten (1. Mo 18,23–33). Abraham musste auch in dem Fall Ismaels noch erfahren, dass das Gesetz Trübsal und Angst bringt. An dem Hof Abimelechs lernte er kennen, dass der Unglaube, wenn er wirksam ist, nur Verwirrung und Unannehmlichkeit zur Folge hat. Gott aber in seiner Treue wacht über ihn wie über die Mutter des Nachkommens.

Danach wurde Abraham im höchsten Grad geprüft, alles, und selbst die Verheißungen nach dem Fleisch, aufzugeben (vgl. 1. Mo 22,1–14). Die Verheißungen in einem im Vorbild auferstandenen Christus aber sind Christus selbst und in Ihm dem sämtlichen geistlichen Nachkommen Abraham befestigt (vgl. 1. Mo 22,15–19; Gal 3,16–18).

So hat Abraham durch den Fall gelernt, dass das Gesetz und die Verheißung für das Fleisch nichts taugen, im Allgemeinen aber bestanden seine einzelne Erfahrungen in der Pilgerschaft und Anbetung, wohnend im Land der Verheißung. Wie schon bemerkt ist sein Leben charakterisiert durch ein Zelt und einen Altar. Die ganze Erfahrung, das ganze Leben des gläubigen Abrahams, umfasst beinahe nur Anbetung, Fürbitte und Mitteilung Gottes in sich, und auf diese Weise lernte er letztere immer klarer und genauer verstehen. Seine Zeit brachte er in dem Land zu, zu welchem ihn Gott berufen hatte. Die Offenbarungen Gottes waren für ihn reich, süß und wunderbar, die Kenntnis Gottes vertraulich und tief, seine persönlichen Erfahrungen glücklich und einfach. Denn er lebte mit dem Gott, der sich ihm in Gnade offenbart hatte. Jetzt lasst uns auch etwas näher in das Leben und die Geschichte Jakobs eingehen.

Jakob war Erbe derselben Verheißung und als Gläubiger schätzte er sie, aber er traute nicht allein auf Gott. Er lebte nicht wie Abraham im täglichen Verkehr mit dem Herrn und auf den Herrn wartend. Wohl hat er die Verheißung davon getragen, aber seine Erfahrungen waren mannigfaltiger als die des Abraham. Obgleich er am Ende seines Lebens sagen konnte: „Der Engel, der mich erlöst hat von allem Bösen … (1. Mo 48,16), so musste er doch hinzufügen: „… wenig und böse waren die Tage meiner Lebensjahre, und sie haben die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft nicht erreicht“ (1. Mo 47,9). Die Mannigfaltigkeit seiner Erfahrungen ist ein Beweis der Untreue.

Auf den Rat seiner Mutter gebrauchte er unheilige Mittel, um sich den Segen seines Vaters zu erwerben und musste aus Furcht vor dem getäuschten aber ruchlosen Bruder das Land der Verheißung verlassen (vgl. 1. Mo 27; 28). Jetzt ist seine Stellung ganz verändert, seine Untreue hat ihn aus dem Land der Verheißung getrieben. Seine Pilgerschaft ist nicht, wie die des Abraham, in dem Land, sondern außerhalb desselben. Gott zwar wacht über ihn, leistet ihm Beistand und bewahrt ihn, aber er lebt nicht mit Gott. Er hat keinen Altar, bis er nach einer Reihe von schmerzlichen Erfahrungen zurückgekehrt ist (1. Mo 33,20). Er hatte keine vollkommene Gemeinschaft mit Gott bis zu dem Ort, wo er das letzte Mal die Offenbarung Gottes genossen hatte und durch seine Verheißungen gestärkt worden war. 21 Jahre lang hatte er Verkehr mit den Menschen, welche ihn täuschten und unterdrückten, während ihn Gott heimlich bewahrte, aber einen Altar konnte er außerhalb des verheißenen Landes nicht haben. Auch wir beten an und haben Gemeinschaft mit Gott, wenn wir durch den Geist in den himmlischen Örtern wohnen, wo selbst uns Gott unsere eigentliche Stellung gegeben hat. Sind wir aber fern von da, so können wir keine Gemeinschaft mit Ihm haben, obwohl Er uns durch seine Gnade und Treue zu bewahren weiß.

Am Ende der 21 Jahre ruft Gott den Jakob, dass er zurückkehren solle. Er muss von seinem Schwiegervater fliehen wie ein schuldiger Flüchtling. Es ist unmöglich, von der Welt rein zu bleiben, wenn wir die himmlische Gemeinschaft mit Gott verloren haben und es ist schwierig, nichts von dem, was der Welt angehört, mitzubringen, wenn wir dieselbe verlassen. Gott aber ist treu. Es beginnen jetzt für den Jakob eine Reihe von Erfahrungen, wie man diese gewöhnlich nennt, welche doch nichts anderes sind als das Ergebnis seiner Entfernung von Gott.

Jakob, befreit von Laban, geht seinen Weg nach Kanaan. Gott, um ihn zu trösten und zu stärken, schickt die Schar seiner Engel ihm entgegen (1. Mo 32,2). Doch trotz dieser Stärkung von Gott erneuert der Unglaube, den die Entfernung von der Gefahr nicht wegnimmt, die Furcht Jakobs vor seinem Bruder Esau. Die Vermeidung der Schwierigkeiten des Lebens des Glaubens beseitigt diese Schwierigkeiten nicht, man muss durch die Kraft Gottes überwinden. Jakob hatte sich dieselben selbst geschaffen, weil er Gott nicht vertraute. Die Schar Gottes war vergessen und die Schar Esaus, der jetzt seinen Hass gegen seinen Bruder im Herzen nährte, erschreckte den schwachen Jakob (1. Mo 32,8). Jetzt musste er allerlei Mittel gebrauchen, um den vermuteten und befürchteten Zorn seines Bruders zu versöhnen. Er lässt Herde nach Herde folgen und dies offenbart viel mehr den Zustand des Herzens von Jakob als dass es den von Esau verändert. Dennoch denkt Jakob an Gott. Er erinnert Ihn, dass Er ihm gesagt habe, dass er zurückkehren sollte. Er ruft Ihn an, dass Er ihn aus den Händen seines Bruders errette, er gedenkt des Zustandes, in welchem er das Land verlassen und erkennt, dass Gott ihm alles, was er besaß, gegeben hatte (1. Mo 32, 10–13). Sein Gebet aber zeigt seine unbegründete Furcht, er erinnert Gott seiner Verheißungen, als ob es möglich sei, dass Er sie vergäße. Der Glaube ist wohl da, aber die Wirkung des Unglaubens entwirft ein buntes und verschiedenartiges Gemälde. Nicht allein hat der furchtsame Jakob die Herden vorausgeschickt, um Esau zu versöhnen (1. Mo 32,14–22), sondern er schickt seine ganze Familie über den Bach und bleibt allein dahinter (1. Mo 32,23–25). Sein Herz ist voll von Sorge. Gott aber, der alles leitet, erwartet ihn dort. Wenn Er auch nicht zuließ, dass Esau ein Haar von dem Haupt Jakobs antastete, so musste Er selbst ihn doch richten und in das Licht seiner Gegenwart bringen. Denn nur so konnte er das Land der Verheißung mit Gott genießen. Gott ringt mit ihm in Finsternis, bis die Morgenröte aufgeht (1. Mo 32,25). Es ist hier nicht Jakob, der nach eigenem Antrieb mit Gott ringt, sondern Gott ringt mit ihm. Er kann ihn nicht einfacher Weise segnen wie den Abraham, er hat zuvor einen Streit mit dem Unglauben seines Herzens. Jakob muss die Erfahrung der Wirkung seines Lebens machen und sogar leiden, wenn Gott ihn segnen will. Doch darin ist die Liebe Gottes wirksam. Er gibt Jakob Kraft in dem Kampf, den er führen muss, um die Segnungen zu erlangen, auszuharren. Er muss aber den fortdauernden Beweis seiner Schwachheit und früheren Untreue behalten. Das Gelenk seiner Hüfte wurde verrenkt, indem Er mit ihm kämpfte (1. Mo 32,26). Nicht allein aber das, sondern Gott verweigert ihm auch, ihm seinen Namen unbedingt zu offenbaren. Er segnet den Jakob, Er gibt ihm einen Namen zum Andenken an seinen Glaubenskampf; aber Er offenbart sich selbst nicht. Wie groß ist hier der Unterschied zwischen ihm und Abraham! Diesem offenbart Gott ungebeten seinen Namen, damit er Ihn wohl kenne, denn Abraham lebte im Allgemeinen mit Ihm in der Kraft dieser Offenbarung. Er hatte keinen Kampf mit Gott, und anstatt seine Verwandten zu fürchten, überwindet er die Kraft der Könige der Welt. Er ist wie ein Fürst unter den Einwohnern des Landes. Gott unterhält sich oft mit ihm. Anstatt zu ringen, um einen Segen für sich zu erlangen, betet er für die anderen. Er sieht das Gericht der Welt von der Höhe, wo er in Gemeinschaft mit Gott war. Wir kehren zu der Geschichte Jakobs zurück.

Trotz allem ist seine Furcht nicht gewichen. Gesegnet von Gott durch das Mittel seines Kampfs, zittert er noch immer vor seinem Bruder Esau. Er teilt seine Kinder und seine Frauen nach dem Maß seiner Neigung, sodass die Geliebtesten am entferntesten von Esau waren. Jetzt erst wagte er es, seinem Bruder entgegen zu gehen, aber er täuscht ihn doch noch. Er lehnt die Begleitung Esaus ab und verspricht, ihm etwas langsamer nachzufolgen in seine Wohnung nach Seir (1. Mo 33,14). Jakob brach aber auf nach Sukkot (1. Mo 33,17).

Jetzt ist Israel (Jakob) im Land, doch sein Herz, lange Zeit ein Wanderer weit von Gott, versteht noch nicht ein Pilger mit Gott zu sein. Er kauft ein Feld bei Sichem und siedelt sich an in dem Land, wo Abraham nur ein Fremdling war und wo er, erkennend den Willen Gottes, nicht einen Fußbreit besaß (1. Mo 33,19).

Bei Sichem erst, als er wieder in dem Land ist, baut er einen Altar. Der Name des Altars aber deutet die Segnung Israels an und nicht den Namen des Gottes der Verheißung. Er nennt ihn „Gott, der Gott Israels“ (1. Mo 33,20). Die Dankbarkeit erkennt wohl die Segnungen, welche Jakob empfangen hatte, aber der Gott, der ihn segnete, wird noch nicht offenbart.

In seiner Familie finden wir jetzt das Verderbnis und die Gewalttat (1. Mo 34). Der grausame und Gott nicht fürchtende Zorn seiner Söhne treibt ihn aus seiner falschen Ruhe, die nicht in Gott gewurzelt war. Allein die Treue Gottes bewahrt ihn aufs Neue. Jakob hatte bisher noch nicht an den Ort gedacht, wo selbst Gott ihm bei seiner Abreise die Verheißung gegeben und wo Jakob versprochen hatte, anzubeten, wenn er durch seine Hilfe zurückgekehrt sei. Gott beruft ihn jetzt selbst dorthin, indem Er zu ihm sagt: „Mach dich auf, zieh hinauf nach Bethel und wohne dort, und mache dort einen Altar dem Gott, der dir erschienen ist, als du vor deinem Bruder Esau flohest“ (1. Mo 35,1). Gott, der ihn bewahrt, geleitet und gezüchtigt hatte, hatte ihn vorbereitet, in seine Gemeinschaft einzutreten. Vorher aber musste er seine falsche Ansiedelung, die ohne Gott war, aufgeben. Er sollte in Bethel wohnen und dort dem Gott, der sich ihm hier zuerst offenbart hatte, einen Altar bauen. Wir sehen hier auf der Stelle die Wirkung der vor ihm stehenden Gegenwart Gottes, die er trotz allen seinen Erfahrungen bis jetzt noch nicht kennen gelernt hatte. Der Gedanke an diese Gegenwart erinnert ihn sofort an die falschen Götter, die noch unter seinem Hausgerät waren. Diese waren aus seinem Verkehr mit der Welt mitgebracht und früher von Rahel aus Furcht vor Laban unter dem Kamelsattel verborgen worden. Er wusste wohl, dass sie da waren, denn er sprach zu seinem Haus und zu allen, die mit ihm waren: „Tut die fremden Götter weg, die in eurer Mitte sind, und reinigt euch, und wechselt eure Kleidung; und wir wollen uns aufmachen und nach Bethel hinaufziehen, und ich werde dort einen Altar machen dem Gott, der mir geantwortet hat am Tag meiner Drangsal und mit mir gewesen ist auf dem Weg, den ich gegangen bin. Und sie gaben Jakob alle fremden Götter, die in ihrer Hand waren, und die Ringe, die in ihren Ohren waren, und Jakob vergrub sie unter der Terebinthe, die bei Sichem ist“ (1. Mo 35,2–4). Der Gedanke an die Gegenwart Gottes erinnerte ihn an die falschen Götter und erweckt in seiner Seele das Bewusstsein, dass die Götter, die Gegenstände der Anbetung dieser Welt, mit dem treuen Gott unmöglich zusammen behalten werden können. Nichts anderes konnte dies Bewusstsein hervorrufen, alle Erfahrungen können nicht die Wirkung haben, welche die Gegenwart Gottes in einer Seele hat. Solche Erfahrungen sind nützlich, um uns zu demütigen und sind ein Mittel, uns von uns selbst zu trennen. Doch nur die Gegenwart Gottes, als das Licht, kann uns die tiefsten, die wohlbekannten, obgleich verborgenen Götzenbilder in uns verurteilen lassen und uns von ihnen reinigen. Dem Abraham waren sowohl die Götzenbilder als auch die Erfahrungen Jakobs fremd.

Die Furcht Gottes herrschte jetzt über die Feinde Jakobs, sodass sie ihn trotz der mörderischen Gewalttat seiner Söhne nicht verfolgten (1. Mo 35,5). Jetzt konnte sich Gott dem Jakob offenbaren und ausgenommen, dass dieser stets lahm war, geschah alles, als wenn vorher nicht eine einzige Erfahrung gemacht wäre. Jakob war in Bethel angekommen, wovon er abgereist war. Hier baut er dem Gott, der ihm die Verheißungen gegeben hatte und ihm immer treu gewesen war, einen Altar. Der Name des Ortes seines Altars erinnert uns nicht mehr an den gesegneten Jakob, sondern an den, welcher segnet und an dessen Wohnung. Er heißt nicht: Gott, der Gott Israels, sondern: (Altar) des Gottes von Bethel, d. h. des Hauses Gottes (1. Mo 35,7). Gott spricht jetzt mit Jakob, ohne im Geringsten seine früheren Erfahrungen zu erwähnen. Jene waren nötig, um Jakob zu züchtigen und um ihn von sich zu entleeren, weil er untreu gewesen war. Gott selbst erschien ihm jetzt ungebeten. Wir lesen in 1. Mose 35,9: „Und Gott erschien Jakob wiederum, als er aus Paddan-Aram kam, und segnete ihn.“ Er gibt ihm den Namen „Israel“, als wenn Er ihm denselben niemals gegeben hätte, und offenbart ihm seinen Namen, ohne dass es Jakob vorher forderte. Er unterhält sich mit ihm wie früher mit dem Abraham. Er erneuert und befestigt ihm die Verheißungen, wenigstens die, welche sich auf Israel beziehen und nachdem Er seine Unterhaltungen mit ihm vollendet hat, steigt Er auf von ihm (1. Mo 35,13), denn Er hatte ihn besucht.

Jakob war also nach einer Reihe von Erfahrungen zu dem Ort zurückgekommen, wo er Gemeinschaft mit Gott haben konnte, zu der Stellung, in welcher Abraham sich beinahe stets durch die Gnade Gottes erhielt. Jakob dient uns als Warnung, dagegen Abraham als Vorbild. Jener hat wohl den Herrn durch dessen Gnade aufs Neue gefunden, aber er hat nicht die zahlreichen und so segensreichen Erfahrungen empfangen, er bittet nicht für die anderen. Das Höchste, was er erlangt hat, ist der Ausgangspunkt Abrahams, der Wohnort seiner Seele. Abgerechnet einiger Fälle war dies der gewöhnliche Zustand Abrahams, worin er mit Gott lebte. Abraham starb in einem ruhigen Alter, da er alt und lebenssatt war, und wurde zu seinen Völkern versammelt. Jakob aber sagt: „… wenig und böse waren die Tage meiner Lebensjahre, und sie haben die Tage der Lebensjahre meiner Väter in den Tagen ihrer Fremdlingschaft nicht erreicht“ (1. Mo 47,9). Das Ende seines Lebens brachte er in Ägypten zu.

Die Erfahrungen Jakobs sind Erfahrungen der Herzen der Menschen. Die Erfahrungen Abrahams sind die des Herzens Gottes. Wir haben dreierlei Erfahrungen vorgestellt. Die Erfahrungen unter dem Gesetz, wo die Stellung des Gläubigen nicht erkannt wird, oder wenn man nicht unwissend darin ist, sich doch mit seinem Herzen unter dem Gesetz befindet, dann die Erfahrungen, welche man von seinem Herzen macht, wenn man weit von der Stellung wandelt, wo Gott sich offenbart, um diese Gemeinschaft zu unterhalten und zu nähren und schließlich die einfachen und segensreichen Erfahrungen, welche man macht, wenn man mit Gott lebt, in der Stellung, in welche Gott uns gesetzt hat, um von seiner Gemeinschaft in Demut und Dankbarkeit zu genießen. Die letzteren sind die Erfahrungen des Herzens Gottes, welche uns einführen in die Erkenntnis seiner Ratschlüsse und der treuen Liebe, welche darin entwickelt ist. Sie finden im vertraulichen Verkehr mit Gott selbst statt. Die anderen sind, wie schon gesagt, die schmerzlichen Erfahrungen des Herzens der Menschen, worin der höchste Punkt des Glaubens, wenn auch köstlich für uns, der ist, dass Gott in unserer Untreue treu bleibt und geduldig mit unserer Torheit ist, in welcher wir uns von seiner Gegenwart trennen.

Unser Vorrecht ist wie Abraham zu leben. Unsere Zuflucht ist, wenn wir ohne Notwendigkeit untreu sind (denn Gott ist treu, der nicht zulässt, dass wir über Vermögen versucht werden), dass Gott treu bleibt und uns aus aller Not bis ans Ende errettet. Gott gebe uns, bei Ihm zu bleiben, mit Ihm zu leben, damit unsere Erfahrungen die wachsende Erkenntnis seiner Liebe und seiner Natur seien (vgl. Kol 1,9–12).

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