Prediger 2 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
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Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan denn, ich will dich prüfen durch FreudeFreude, und genieße1 das Gute! Aber siehe, auch das ist Eitelkeit.1 Ich sprach in meinem Herzen: Wohlan, ich will wohl leben und gute TageTage haben! Aber siehe, das war auch eitel.
2 Zum Lachen sprach ich, es sei unsinnig; und zur FreudeFreude, was sie denn schaffe!2 Ich sprach zum Lachen: Du bist toll! und zur FreudeFreude: Was machst du?
3 Ich beschloss2 in meinem Herzen, meinen Leib durch WeinWein zu pflegen, während mein HerzHerz sich mit Weisheit benähme, und es mit der Torheit zu halten, bis ich sähe, was den Menschenkindern gut wäre, unter dem HimmelHimmel zu tun die Zahl ihrer Lebenstage. 3 Da dachte ich in meinem Herzen, meinen Leib mit WeinWein zu pflegen, doch also, dass mein HerzHerz mich mit Weisheit leitete, und zu ergreifen, was Torheit ist, bis ich lernte, was dem Menschen gut wäre, dass sie tun sollten, solange sie unter dem HimmelHimmel leben.
4 Ich unternahm große WerkeWerke: Ich baute mir Häuser, ich pflanzte mir WeinbergeWeinberge;4 Ich tat große Dinge: ich baute Häuser, pflanzte WeinbergeWeinberge;
5 ich machte mir Gärten und Parkanlagen und pflanzte darin Bäume von allerlei Frucht;5 ich machte mir Gärten und Lustgärten und pflanzte allerlei fruchtbare Bäume darein;
6 ich machte mir Wasserteiche, um daraus den mit Bäumen sprossenden WaldWald zu bewässern.6 ich machte mir TeicheTeiche, daraus zu wässern den WaldWald der grünenden Bäume;
7 Ich kaufte KnechteKnechte und Mägde und hatte Hausgeborene; auch hatte ich ein großes Besitztum an Rind- und Kleinvieh, mehr als alle, die vor mir in JerusalemJerusalem waren.7 ich hatte KnechteKnechte und Mägde und auch Gesinde, im HauseHause geboren; ich hatte eine größere Habe an RindernRindern und Schafen denn alle, die vor mir zu JerusalemJerusalem gewesen waren;
8 Ich sammelte mir auch SilberSilber und GoldGold und Reichtum3 der KönigeKönige und Landschaften; ich schaffte mir Sänger und Sängerinnen, und die Wonnen der Menschenkinder: FrauFrau und Frauen.8 ich sammelte mir auch SilberSilber und GoldGold und von den Königen und Ländern einen SchatzSchatz; ich schaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Wonne der Menschen, allerlei SaitenspielSaitenspiel;
9 Und ich wurde groß und größer, mehr als alle, die vor mir in JerusalemJerusalem waren. Auch meine Weisheit verblieb mir.9 und nahm zu über alle, die vor mir zu JerusalemJerusalem gewesen waren; auch blieb meine Weisheit bei mir;
10 Und was irgend meine AugenAugen begehrten, entzog ich ihnen nicht; ich versagte meinem Herzen keine FreudeFreude, denn mein HerzHerz hatte FreudeFreude von all meiner Mühe, und das war mein Teil von all meiner Mühe.10 und alles, was meine AugenAugen wünschten, das ließ ich ihnen und wehrte meinem Herzen keine FreudeFreude, dass es fröhlich war von aller meiner Arbeit; und das hielt ich für mein Teil von aller meiner Arbeit.
11 Und ich wandte mich hin zu allen meinen Werken, die meine Hände gemacht, und zu der Mühe, womit ich wirkend mich abgemüht hatte: Und siehe, das alles war Eitelkeit und ein Haschen nach WindWind; und es gibt keinen GewinnGewinn unter der SonneSonne.11 Da ich aber ansah alle meine WerkeWerke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach WindWind und kein GewinnGewinn unter der SonneSonne.
12 Und ich wandte mich, um Weisheit und Unsinn und Torheit zu betrachten. Denn was wird der MenschMensch tun, der nach dem König kommen wird? – Was man schon längst getan hat.12 Da wandte ich mich, zu sehen die Weisheit und die Tollheit und Torheit. Denn wer weiß, was der für ein MenschMensch werden wird nach dem König, den sie schon bereit gemacht haben?
13 Und ich sah, dass die Weisheit den Vorzug hat vor der Torheit, wie der Vorzug des LichtsLichts vor der FinsternisFinsternis:13 Da sah ich, dass die Weisheit die Torheit übertraf wie das LichtLicht die FinsternisFinsternis;
14 Der WeiseWeise hat seine AugenAugen in seinem KopfKopf, der TorTor aber wandelt in der FinsternisFinsternis. Und ich erkannte zugleich4, dass einerlei Geschick5 ihnen allen widerfährt; 14 dass dem Weisen seine AugenAugen im HauptHaupt stehen, aber die Narren in der FinsternisFinsternis gehen; und merkte doch, dass es einem geht wie dem anderen.
15 und ich sprach in meinem Herzen: Wie das Geschick des Toren wird auch mir widerfahren, und wozu bin ich dann überaus weise gewesen? Und ich sprach in meinem Herzen, dass auch das Eitelkeit sei.15 Da dachte ich in meinem Herzen: Weil es denn mir geht wie dem Narren, warum habe ich denn nach Weisheit getrachtet? Da dachte ich in meinem Herzen, dass solches auch eitel sei.
16 Denn dem Weisen, wie dem Toren, wird kein ewiges Andenken zuteil, weil in den kommenden Tagen alles längst vergessen sein wird. Und wie stirbt der WeiseWeise gleich dem Toren hin! 16 Denn man gedenkt des Weisen nicht immerdar, ebenso wenig wie des Narren, und die künftigen TageTage vergessen alles; und wie der Narr stirbt, also auch der WeiseWeise.
17 Da hasste ich das LebenLeben; denn das Tun, das unter der SonneSonne geschieht, missfiel mir; denn alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach WindWind.17 Darum verdross mich zu leben; denn es gefiel mir übel, was unter der SonneSonne geschieht, dass alles eitel ist und Haschen nach WindWind.
18 Und ich hasste all meine Mühe6, womit ich mich abmühte unter der SonneSonne, weil ich sie dem Menschen hinterlassen muss, der nach mir sein wird.18 Und mich verdross alle meine Arbeit, die ich unter der SonneSonne hatte, dass ich dieselbe einem Menschen lassen müsste, der nach mir sein sollte.
19 Und wer weiß, ob er weise oder töricht sein wird? Und doch wird er schalten über all meine Mühe, womit ich mich abgemüht habe und worin ich weise gewesen bin unter der SonneSonne. Auch das ist Eitelkeit. 19 Denn wer weiß, ob er weise oder toll sein wird? Und soll doch herrschen in aller meiner Arbeit, die ich weislich getan habe unter der SonneSonne. Das ist auch eitel.
20 Da wandte ich mich zu verzweifeln7 wegen all der Mühe, womit ich mich abgemüht hatte unter der SonneSonne.20 Darum wandte ich mich, dass mein HerzHerz abließe von aller Arbeit, die ich tat unter der SonneSonne.
21 Denn da ist ein MenschMensch, dessen Mühe mit Weisheit und mit KenntnisKenntnis und mit Tüchtigkeit geschieht; und doch muss er sie einem Menschen als sein Teil abgeben, der sich nicht darum gemüht hat. Auch das ist Eitelkeit und ein großes Übel. –21 Denn es muss ein MenschMensch, der seine Arbeit mit Weisheit, Vernunft und Geschicklichkeit getan hat, sie einem anderen zum ErbteilErbteil lassen, der nicht daran gearbeitet hat. Das ist auch eitel und ein großes Unglück.
22 Denn was wird dem Menschen bei all seiner Mühe und beim Trachten seines Herzens, womit er sich abmüht unter der SonneSonne? 22 Denn was kriegt der MenschMensch von aller seiner Arbeit und Mühe seines Herzens, die er hat unter der SonneSonne?
23 Denn alle seine TageTage sind Kummer8, und seine Geschäftigkeit9 ist Verdruss; selbst des NachtsNachts ruht sein HerzHerz nicht. Auch das ist Eitelkeit. 23 Denn alle seine Lebtage hat er Schmerzen mit Grämen und LeidLeid, dass auch sein HerzHerz des NachtsNachts nicht ruht. Das ist auch eitel.
24 Es gibt nichts Besseres unter den Menschen, als dass man esse und trinke und seine SeeleSeele Gutes sehen lasse bei seiner Mühe. Ich habe gesehen, dass auch das von der Hand GottesGottes abhängt.24 Ist’s nun nicht besser dem Menschen, dass er esse und trinke und seine SeeleSeele guter Dinge sei in seiner Arbeit? Aber solches sah ich auch, dass es von GottesGottes Hand kommt.
25 Denn wer kann essen und wer kann genießen ohne ihn10? 25 Denn wer kann fröhlich essen und sich ergötzen ohne ihn?
26 Denn dem Menschen, der ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und KenntnisKenntnis und FreudeFreude; dem Sünder aber gibt er das Geschäft, einzusammeln und aufzuhäufen, um es dem abzugeben, der GottGott wohlgefällig ist. Auch das ist Eitelkeit und ein Haschen nach WindWind. 26 Denn dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Vernunft und FreudeFreude; aber dem Sünder gibt er Mühe, dass er sammle und häufe, und es doch dem gegeben werde, der GottGott gefällt. Darum ist das auch eitel und Haschen nach dem WindWind.

Fußnoten

  • 1 Eig. sich, schaue; wie V. 24 usw.
  • 2 Eig. Ich spähte aus, ich ersah
  • 3 Eig. eigenes Gut
  • 4 Eig. Und ich, derselbe, erkannte
  • 5 Eig. Begegnis, Zufall; so auch V. 15
  • 6 O. Arbeit; so auch nachher
  • 7 Eig. mein Herz, (meinen Mut) aufzugeben
  • 8 Eig. Schmerzen
  • 9 O. Anstrengung; s. die Anm. zu Kap. 1,13
  • 10 So die alten Übersetzungen mit geringfügiger Textänderung; im hebr. Texte steht: genießen außer mir?