Prophetische Übersicht über die Psalmen

Psalm 79-87

Psalm 79

Mit diesem Psalm beginnt eine neue Serie. Er führt uns erneut zurück in die Zeit, in welcher die Armeen des Königs des Nordens durch das Land Israel marschiert sein werden. Sowohl die Stadt Jerusalem im Allgemeinen als auch der Tempel im Speziellen werden bei diesem Eroberungsfeldzug in Richtung Ägypten zerstört worden sein (Dan 11,40–42). Die Juden des gottesfürchtigen Überrestes rufen zu Gott, als sie mitansehen müssen, wie das Land, das ihnen als Erbteil versprochen ist, durch die Angreifer aus dem Norden zerstört wurde. Sie beten, dass Gott sein Gericht nun schnell über sie ausgießen möge.

Psalm 80

Während die Juden des Überrestes auf das Eingreifen Gottes warten, beten sie dreimal für die Wiederherstellung ihrer Nation (Ps 80,4.8.201). Sie verwenden in ihrem Gebet das bekannte Bild des Weinstocks für Israel und erinnern Ihn an seine wunderbare Fürsorge für sein Volk in der Vergangenheit (Ps 80,2–12). Doch verwirrt und erschüttert fragen sie auch, warum Er erlaubt hat, dass ihr Land von einem „wilden Eber“ (den unreinen heidnischen Armeen des Königs des Nordens) niedergetrampelt und mit Feuer verbrannt wurde (Ps 80,13–17). Weiterhin beten sie, dass die Hand Gottes auf dem Mann seiner rechten Hand (dem Messias) sei, wohlwissend, dass ihre einzige Hoffnung auf Wiederherstellung in Ihm besteht (Ps 80,18–19).

Psalm 81

Die Wiederherstellung Israels voraussehend sehnen sich die Gläubigen des Überrestes nach der Posaune am Neumond (das Fest des Posaunenhalls, 3. Mos 23), welches die nationale Sammlung und Wiederherstellung des Volkes symbolisiert (Ps 81,2–6). Während sie auf das Eingreifen des Herrn warten, spricht Er selbst und erinnert sie daran, dass nachdem sie zu Ihm schrien und Er sie errettet hatte, sie sich gegen Ihn empörten (Ps 81,7–17). Auf diese Weise prüft Er die Echtheit ihres Sehnens nach Ihm. Darauf bezeugt der Herr, dass wenn sie bloß auf sein Wort hörten und auf seinen Wegen wandelten, Er sie mit Sicherheit von all ihren Feinden befreien würde.

Psalm 82

Nun ist der Herr zurückgekehrt (die Erscheinung Christi) und die Gegenwart Gottes ist in Israel Realität. Es ist die Erhörung der Gebete des Überrests aus den vorherigen Psalmen. Der Herr wird hier gesehen als Richter über diejenigen, die im Lande Israel Autorität ausgeübt hatten (den Antichristen, den eigenwilligen König, und seine Regierungsbeamten; Dan 11,39). Da das Gericht am Haus Gottes beginnen muss (1. Pet 4,17), werden diejenigen, die diese Stellung hoher Verantwortung eingenommen hatten, als erstes gerichtet (Ps 82,7). Der Herr wandte diesen Psalm auf die Zeit seines ersten Kommens an (Joh 10,34). Damals sprach Er nicht von Gericht, denn Er war in Gnade gekommen, um zu retten. Doch wenn Er das zweite Mal kommt, wird Er in Israel Gericht ausüben anfangend bei den verantwortlichen (abtrünnigen) jüdischen Herrschern. Dieser Psalm beschreibt anschließend das Gericht, das der Herr an dem Tag ausüben wird, an welchem Er zur Rettung des Überrestes kommen wird.2 Und der Überrest ruft auch zu dem Herrn darum, dass Dieser dieses Gericht auf die heidnischen Nationen der Erde ausweiten möge (Ps 82,8).

Psalm 833

Nach seiner Wiederkunft setzt der Herr sein Gericht fort. Dieser Psalm thematisiert, wie sich sein Gericht auf die verbündeten Nationen4 des Assyrers ausweitet, die das Land verwüstet haben. Dies war zuvor vom Überrest erbeten worden (Ps 82,8). Dieses Gericht wird deshalb an diesen Nationen ausgeübt, da sie das irdische Volk Gottes, die Juden, gehasst haben (Ps 83,2–9). Es wird mit zwei entscheidenden Siegen aus der Geschichte Israels verbunden (Barak und Gideon in Ri 4–8), als Gott zu Gunsten seines Volkes in der Talebene Megiddo (Harmagedon) eingriff. Jene Siege waren eine Vorschattung dieses Gerichtes (Ps 83,10–18). Durch die Vernichtung dieser durch Assyrien gesandten Nationen wird der Name des Herrn auf der ganzen Erde bekannt (Ps 83,19). „JEHOVA“, sein Bündnis-Name für Israel, wird nun eingeführt. Die Erwähnung des Namens JEHOVA an dieser Stelle markiert die Wende von den sogenannten elohimistischen Psalmen zu den jehovaitischen Psalmen. Von Psalm 42 bis zu diesem Psalm war das Rufen des Überrestes an Gott (Elohim) gerichtet. Aber ab Psalm 84 ist es an den HERRN (Jehova) gerichtet. Dadurch wird angedeutet, dass der Überrest befreit wurde und nun seine Bündnissegnungen in Jehova realisiert.5

Psalm 84

Die Überschrift dieses Psalms deutet erneut an, dass der gottesfürchtige jüdische Überrest (die zwei Stämme, Juda und Benjamin) bereits befreit wurde (Ps 84,1). Die Rotte Korahs, die vernichtet wurde, ist ein Bild von den abtrünnigen Juden, die Gott verworfen haben. Seine Kinder (die Söhne Korahs) hingegen sind ein Bild des verschonten Überrestes (4. Mos 26,10–11). Im Weiteren zeigt der Psalm die Übungen der zehn zerstreuten Stämme auf, während diese in das Land Israel zurückkehren.6 Dies geschieht nach dem Gericht über den arabischen Staatenbund, der unter der Führung Assyriens stand. Sehnsucht nach Gott steigt in ihnen auf. Als wahre Israeliten sehnen sie sich nach ihrem wahren irdischen Platz in „den Vorhöfen des Herrn“ (Ps 84,2–5). Sie beneiden die Sperlinge und die Schwalben, die einen Platz im Hause Jehovas gefunden haben und wünschten sich ebenfalls schon dort sein zu können, denn sie empfinden eine tiefe Sehnsucht nach Gott und nach der Stätte seiner Wohnung. Daher brechen sie als seine Auserwählten aus den vier Winden (Mt 24,31) auf zu einer Reise dorthin (Ps 84,6–9). In Vers 6 heißt es über sie: „Glückselig der Mensch, ... in deren Herzen gebahnte Wege sind“7. Die gebahnten Wege beziehen sich auf diese Reise nach Zion. Vergleiche auch Jesaja 11,15–16; 19,23; 35,8–10; 49,9–12. Ihr Pfad führt sie durch das Baka-Tal (das Tränental), wodurch angedeutet wird, dass bei ihrer Rückkehr ein Werk der Buße in ihren Herzen stattgefunden haben wird (Jer 31,9.18–21). Sie gehen von „von Kraft zu Kraft“ (Ps 84,8). Die Anzahl dieser israelitischen Pilger wächst weiter an, da sie unterwegs andere Gruppen ihrer Brüder treffen, sodass ein beträchtlicher Zug nach Zion entstehen wird. Der Psalm schließt mit ihrem Wunsch, den Messias zu sehen („deinen Gesalbten“), den sie als Sonne und Schild anerkennen (Ps 84,10–13).

Psalm 85

Die Gläubigen des Überrestes Israels8 sind nun aus den vier Winden (Mt 24,31) zurück in den Bereich der Gunst Jehovas geführt worden. Ihre Sünden sind vergeben und der Grimm Gottes über sie hinweggetan (Ps 85,2–4). Der Psalm zeigt ferner, dass es eine weitergehende Wiederherstellung ihren Seelen geben wird, nachdem sie äußerlich befreit und in ihr Land zurückgeführt wurden. Dies geschieht bevor sie in die Freiheit versetzt werden, die Segnungen des Reiches zu genießen9 (Ps 85,5–8). Ihr eindringliches Rufen zum Herrn, sein Zorn gegen sie möge weggetan werden, offenbart die Notwendigkeit, dass sie sich des Ausmaßes der Rettung bewusstwerden, die ihnen nun geschenkt ist. Sie sind sich noch nicht seiner Empfindungen für sie bewusst und haben folglich noch keinen Frieden.10 Um ihnen die Angst zu nehmen und ihre Zweifel zu zerstreuen, spricht der Herr ihnen Frieden zu. Er stellt ihnen die Größe des Heiles vor, das ihnen nahegebracht ist. Und Er unterrichtet sie über die wahre Bedeutung und den wahren Wert des Kreuzes, wo sich Güte und Wahrheit begegnet sind und wo Gerechtigkeit und Frieden sich geküsst haben (Ps 85,9–11). Dabei lernen sie, dass das abgeschlossene Werk Christi am Kreuz die Grundlage für die Segnungen des Reiches bildet und dass sie es genießen sollen (Ps 85,12–14).

Psalm 86

Obwohl die Israeliten des Überrestes (die zehn Stämme) in ihr Land zurückgekehrt (Ps 84) und vor dem Herrn wiederhergestellt sind (Ps 85), zeigt dieser Psalm, dass sie in ihrem verheißenen Erbteil noch nicht völlig zur Ruhe gekommen sind.11 Bedrängnis durch die sie umgebenden Feinde („die Rotte der Gewalttätigen“ Ps 86,14) führen sie dahin, zum Herrn um Bewahrung zu rufen (Ps 86,1–7). Sie geben ihrer Zuversicht Ausdruck, dass der Herr in Kraft erscheinen wird, um ihre Feinde zu besiegen bis Ihm alle Nationen unterworfen sein werden (Ps 86,8–10). Des Überrestes Anerkennung der Macht des Herrn findet ihren Ausdruck in dem siebenfachen Gebrauch des Namens „Herr“ (Adonai), welcher sich auf die Ausübung seiner allmächtigen Herrschaft bezieht. Im Gegensatz dazu bezieht sich „HERR“ (Jehova) auf seine Bündnisbeziehung zu Israel. Sie erinnern sich an die wunderbare Errettung, die Er für sie bewirkt hat, als Er ihre vorherigen Feinde vernichtete und nun vertrauen sie, dass Er dasselbe mit der „Rotte der Gewalttätigen“ tun wird, die gegen sie aufgestanden ist (Ps 86,13–17). Der Feind („die Gewalttätigen“) ist in diesem Fall Assyrien und in seiner letzten Form ist es Russland.12 Die Prophetie offenbart, dass es sich um die russischen Truppen (Gog) handelt, die von Norden kommend versuchen werden, das wiederversammelte Israel zu stürzen (Hes 37–39, insbesondere Hes 38,11–12). In der Formulierung, dass sie den Herrn nicht „vor sich gestellt“ haben, offenbart sich ihre atheistische Grundeinstellung (Ps 86,14).

Psalm 8713

Nun, da alle Feinde besiegt sind, bildet Zion (Jerusalem) die Stadt Gottes auf der Erde (Ps 87,1–3). Die Israeliten des Überrestes (die zehn Stämme) erhalten Kenntnis über die verschiedenen Nationen, einschließlich Rahab (Ägypten Jes 51,9; Ps 89,11) und Babylon (das Tier, die westlichen Mächte), die gerichtet wurden bevor sie in das Land zurückkehrten. Da sich die Israeliten dieses Überrestes noch nicht im Land aufhielten, als diese Nationen gerichtet wurden, erfahren sie jetzt im Nachhinein davon (Ps 87,4). Sobald das Tausendjährige Reich14 beginnt, wird das Volk Jehovas auf der ganzen Welt dafür bekannt werden (Jes 61,9), aus Gott geboren und aus Gnade mit Zion verbunden zu sein (Ps 87,5). Und der Herr wird jeden einzelnen aus den Nationen („Völker“) verzeichnen, der ebenfalls neugeboren ist (Ps 87,6). Der letzte Vers zeigt, dass alle irdische Freunde sein Zentrum und seinen Ursprung in Zion haben wird (Ps 87,7).

Fußnoten

  • 1 Die Formulierung „führe uns zurück“ wird in diesen drei Versen in der Übersetzung Darbys jeweils mit „restore us“ (schenke uns Wiederherstellung) wiedergegeben.
  • 2 Es fällt auf, dass das Gericht an dem Tier (dem Staatenbund des Westens) hier unerwähnt bleibt, obwohl es zu genau diesem Zeitpunkt geschehen wird. Doch die westlichen Nationen sind nicht der Gegenstand der Psalmen; stattdessen werden sie im Buch Daniel und in der Offenbarung behandelt. Darby sagte: „Ich habe den Eindruck, dass der Antichrist ab dem Zeitpunkt, zu dem Psalm 83 geschieht, aus dem Weg geschaffen sein wird. Psalm 83 findet nach der Zerstörung aller Mächte des Tieres statt.“ („Notes and Comments“, Bd. 3, S. 174. Siehe auch: A. C. Gaebelein: „The Book of the Psalms“, S. 317.)
  • 3 Darby schreibt in seiner Synopsis über Psalm 83, dass es sich bei diesem Bündnis um „das letzte Bündnis“ handle. Manche haben diese Aussage so verstanden, dass diese verbündeten Staaten erst ganz am Ende auftreten würden, wenn Gog (Russland) angreift (Hes 38–39). Ich glaube, hier handelt es sich um ein Missverständnis dessen, was Darby meinte. Später schreibt er in seiner Synopsis (über Obadja), dass „das letzte Bündnis“ Jerusalem angreifen und zerstören wird! Dies wird Gog nicht tun. Beim Angriff Gogs wird die Stadt vom Herrn verteidigt werden. Dieser wird zurückgekehrt sein, um den gottesfürchtigen jüdischen Überrest zu befreien und die zehn Stämme Israels wiederherzustellen. Der Herr wird zu dieser Zeit aus Zion brüllen (vgl. Joel 4,16 und Am 1,2) und Gog und die ihm folgenden Armeen vernichten. Doch was meint Darby, wenn er den Begriff „das letzte Bündnis“ verwendet? Er bezieht sich auf den Assyrer der Prophetie. Dabei handelt es sich um ein riesiges Bündnis, welches sowohl den König des Nordens als auch seine arabische Konföderation (Ps 83) und Gog (Hes 38,1–6) umfasst. Gog wird den gesamten Staatenbund anführen. Die Nationen in Psalm 83 sind seine Satellitenstaaten (Dan 8,24). Dieses „letzte Bündnis“ wird Israel nicht zu einem Zeitpunkt als Gesamtheit angreifen. Der König des Nordens und seine arabische Konföderation, auf die sich dieser Psalm bezieht (vermutlich von Gog ausgesandt), werden als erstes angreifen. Es wird ihnen gelingen, das Land (Joel 2,1–11) und die Stadt Jerusalem (Ps 79,1–3; Sach 14,1–2) zu zerstören, während sie weiter nach Ägypten ziehen (Dan 11,40–43). Diese Kriegshandlung wird manchmal als erster Angriff des Assyrers bezeichnet. Der zweite Angriff des Assyrers findet später statt, wenn Gog (Russland) und seine Armeen ankommen und von dem Herrn vernichtet werden (Hes 38–39). Beide werden als „letztes Bündnis“ bezeichnet, da der westliche Staatenbund (das Tier) bereits gerichtet und aus dem Weg geschaffen sein wird.
  • 4 Dieser Zehn-Staaten-Bund entspricht zweifellos nicht dem Tier, dessen Reich ebenfalls zehn Staaten umfasst (Off 13,1; Off 17,12). Die Nationen, die sich unter der Führung des Tieres zusammenschließen, stammen aus Westeuropa, während die Nationen in diesem Psalm unmittelbar nördlich und östlich von Israel liegen.
  • 5 Siehe J. N. Darby: „Synopsis of the Books of the Bible“ über Psalm 83.
  • 6 „Die zehn Stämme, zumindest ihr Überrest, befinden sich im Land, wenn sich die letzten Geschehnisse ereignen werden. In Psalm 84 ziehen sie wieder hinauf nach Jerusalem, und in Psalm 85 findet ihre Wiederherstellung statt.“ J. N. Darby: „Notes and Comments“, Bd. 3, S. 160.175.
  • 7 Im Original weist der Autor an dieser Stelle eigentlich darauf hin, dass dieser Vers in der Übersetzung Darbys besser wiedergegeben wird als in der King-James-Version. Für den Leser der Elberfelder Bibelübersetzung erübrigt sich dieser Hinweis, da diese hier äquivalent zu Darby übersetzt. (Anm. des Übers.)
  • 8 Mit dem „Überrest Israels“ sind im Gegensatz zum „jüdischen Überrest“ die zehn Stämme gemeint. (Anm. des Übers.)
  • 9 Siehe J. N. Darby: „Synopsis of the Books of the Bible“ über Psalm 85.
  • 10 Vielleicht vergleichbar mit Josephs Brüdern, die sich auch nach ihrer Wiederherstellung vor ihm, nicht seiner Gunst ihnen gegenüber bewusst waren (1. Mos 50,15–21). Vergleiche auch C. E. Lunden: „Notes for Prophetic Scriptures“, S. 33–34.
  • 11 „Der Psalm ist seinem wesentlichen Inhalt nach die fromme Berufung des ins Land zurückgekehrten treuen Überrestes auf Jehova.“ J. N. Darby: „Synopsis of the Books of the Bible“.
  • 12 „Ich glaube, dass mit dem,Gottlosenʼ der Antichrist gemeint ist; die,Gewalttätigenʼ sind die späteren Feinde der Juden, die Assyrer.“ J. N. Darby: „Notes and Comments“, Bd. 3, S. 264. „Bei Gog handelt es sich um die letzte Form des Assyrers.“ JND Letters, Bd. 1, S. 522–523. „Gewalttätige“ ist ein passender Name für die Assyrer. Sie waren in besonderer Weise bekannt für ihre Grausamkeit (Jona 3,8).
  • 13 Anscheinend wurde dieser Psalm nach der Befreiung Jerusalems abgefasst, als die Armeen Sanheribs, des Königs von Assyrien, vernichtet wurden (2. Chr 32,21–23). Wenn dies richtig ist, ist die Platzierung dieses Psalms sehr bemerkenswert, da Sanherib ein sehr bekanntes Bild von Gog (Russland) ist. Nachdem die Armeen Gogs gerichtet sind (Ps 86), wird die königliche Herrlichkeit Zions offenbart (Ps 87). Sie wird gemeinsam vorgestellt mit dem Höchsten.
  • 14 Dass das Tausendjährige Reich begonnen hat, zeigt sich daran, dass der Herr „der Höchste“ genannt wird (Ps 87,5). Dieser Name lässt erkennen, dass Er die Himmel und die Erde in Besitz genommen hat (1. Mos 14,19; Ps 2,8).
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