Betrachtungen über das fünfte Buch Mose

Die Darbringung der Erstlingsfrucht

Betrachtungen über das fünfte Buch Mose

In der Verordnung über die Darbringung der Erstlingsfrüchte in den ersten vier Versen dieses Kapitels gibt es einige Grundsätze von tiefster Bedeutung und praktischer Wichtigkeit. Natürlich konnte Israel erst dann die Früchte des Landes der Verheißung darbringen, wenn der HERR sie dorthin geführt hatte. Erst dann konnte der Anbeter sagen: „Ich tue heute dem HERRN, deinem Gott, kund, dass ich in das Land gekommen bin, das der HERR unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben“ (V. 3).

Auf dieser Tatsache beruht die Stellung des Anbeters. Er sagt nicht: „Ich werde kommen“, oder „Ich hoffe oder sehne mich danach, zu kommen“, sondern: „Ich bin gekommen in das Land der Verheißung“. Wir müssen wissen, dass wir errettet sind, ehe wir die Früchte einer gekannten Erlösung darbringen können. Wir mögen aufrichtig nach Erlösung verlangen und uns ernstlich anstrengen, ihrer teilhaftig zu werden, aber offenbar sind diese Anstrengungen ganz etwas anderes, als die Früchte einer bewussten und verwirklichten Erlösung. Der Israelit brachte nicht den Korb mit den Erstlingsfrüchten, um dadurch in das Land zu kommen, sondern weil er sich tatsächlich darin befand. Er sagte gleichsam: „Ich tue heute kund, dass ich in das Land gekommen bin, und hier ist die Frucht davon“. Damit aber konnte von einem Irrtum, von einem Zweifel oder von einer Hoffnung keine Rede mehr sein.

Erinnerung an das Tun Gottes

Die folgenden Verse enthalten ein schönes Bild von wirklicher Anbetung. „Ein umherirrender Aramäer war mein Vater“ (V. 5). Das war der Ursprung des israelitischen Anbeters. Da gab es für die Natur keinen Anlass zum Rühmen. In welchem Zustand hatte ihn die Gnade gefunden? In der Sklaverei Ägyptens, in den Ziegelbrennereien und unter der Geißel der ägyptischen Treiber. Aber was dann? „Da schrien wir zu dem HERRN“ (V. 7). Das war alles, was sie tun konnten, aber es war genug. Dieser Schrei der Hilflosigkeit und Not drang zu Gottes Thron und Herz und bewirkte, dass Er herabkam zu den Ziegelöfen Ägyptens. Hören wir die Worte, die Er zu Mose sprach: „Gesehen habe ich das Elend meines Volkes, das in Ägypten ist, und sein Schreien wegen seiner Treiber habe ich gehört; denn ich kenne seine Schmerzen. Und ich bin herabgekommen, um es aus der Hand der Ägypter zu erretten und es aus diesem Land hinaufzuführen in ein gutes und geräumiges Land, in ein Land, das von Milch und Honig fließt … Und nun siehe, das Schreien der Kinder Israel ist vor mich gekommen; und ich habe auch den Druck gesehen, womit die Ägypter sie drücken“ (2. Mo 3,7–9). So lautet die unmittelbare Antwort des HERRN auf das Schreien seines Volkes. „Ich bin herabgekommen, um es zu erretten.“ Ja, Er kam in seiner freien und unumschränkten Gnade herab, um sein Volk zu befreien, und keine Macht der Menschen oder der Teufel hätte die Israeliten über die bestimmte Zeit hinaus festhalten können. In unserem Kapitel nun finden wir das große Ergebnis des Eingreifens des HERRN in den Worten des Anbeters und in seinem gefüllten Korb. „Ich tue heute … kund, dass ich in das Land gekommen bin, das der HERR unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben! … Und nun siehe, ich habe die Erstlinge der Frucht des Landes gebracht, das du, HERR, mir gegeben hast“ (Kap. 26,3.10). Der HERR hatte nach der Liebe seines Herzens und nach der Treue seines Wortes alles erfüllt. Nicht ein Jota, nicht ein Strichlein war unverwirklicht geblieben. „Ich bin gekommen“ und: „ich habe die Frucht gebracht“. Die Frucht wovon? Von Ägypten? Nein; sondern „von dem Land, das du, HERR, mir gegeben hast“. Die Lippen des Anbeters verkündeten die Vollständigkeit des Werkes des HERRN, und sein Korb enthielt die Frucht des Landes des HERRN. Nichts konnte einfacher, nichts wirklicher sein. Da gab es keinen Raum für Zweifel oder Ungewissheit. Der Anbeter hatte nur das Werk des HERRN zu verkünden und die Frucht zu zeigen. Alles war von Gott, von Anfang bis Ende. Er hatte sie aus Ägypten geführt und nach Kanaan gebracht. Er hatte ihre Körbe mit den saftigen Früchten seines Landes und ihre Herzen mit seinem Lob gefüllt.

Die christliche Anbetung

War es Anmaßung, wenn ein Israelit so sprach? War es richtig, bescheiden und demütig von ihm, zu sagen: „Ich bin in das Land gekommen?“ Wäre ein unbestimmtes Hoffen, früher oder später einmal dorthin zu kommen, nicht passender für ihn, und wären Zweifel und Ungewissheit über seine Stellung und sein Besitz nicht ehrender für den Gott Israels gewesen? Mancher meint vielleicht: „Das lässt sich doch mit unserer gegenwärtigen Stellung als Christen nicht vergleichen“. Warum nicht? Wenn ein Israelit damals sagen konnte: „Ich bin in das Land gekommen, das der HERR unseren Vätern geschworen hat, uns zu geben“, sollte dann ein Gläubiger heute nicht sagen können: „Ich bin zu Jesus gekommen“? Zwar war es bei ihnen ein Schauen, während es bei uns Glaube ist. Aber beeinträchtigt das die Wirklichkeit? Sagt nicht der Apostel zu den Hebräern: „Ihr seid gekommen zum Berg Zion“? und: „Deshalb, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns Gnade haben, durch die wir Gott wohlgefällig dienen mögen mit Frömmigkeit und Furcht“? (Heb 12,22.28). Wenn wir uns nicht sicher sind, ob wir „zum Berg Zion gekommen sind“, oder ob wir „ein unerschütterliches Reich empfangen“, dann können wir unmöglich Gott anbeten oder ihm wohlgefällig dienen. Nur dann, wenn wir in dem bewussten Besitz unserer Stellung und unseres Teiles in Christus stehen, kann wirkliche Anbetung zum Thron Gottes aufsteigen und ein wirksamer Dienst in dem Weinberg des Herrn hier auf der Erde ausgeübt werden.

Worin besteht denn nun wirkliche Anbetung? Darin, dass man in der Gegenwart Gottes von dem redet, was Er ist und was Er getan hat. Das Herz ist beschäftigt mit ihm, erfreut sich an ihm und an allen seinen wunderbaren Handlungen und Wegen. Wie aber können wir ihn anbeten, wenn wir ihn nicht kennen und nicht an das glauben, was Er getan hat? „Denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist, und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist“ (Heb 11,6). Gott erkennen ist ewiges Leben (Joh 17,3). Man kann Gott nicht wirklich anbeten, wenn man ihn nicht kennt, und man kann ihn nicht kennen, ohne das ewige Leben zu haben. Die Athener hatten „dem unbekannten Gott“ einen Altar errichtet, und Paulus sagt ihnen, dass sie in Unwissenheit anbeteten und verkündigt ihnen dann den wirklichen Gott, wie Er sich in der Person und dem Werk des Menschen Christus Jesus offenbart hat.

Es ist wichtig, dass hierüber Klarheit herrscht. Ich muss Gott kennen, ehe ich ihn anbeten kann. Ich mag Gott suchen, ob ich ihn „wohl ertasten und finden möchte“ (Apg 17,27), aber nach einem Gott suchen, den man noch nicht gefunden hat, und sich an einem Gott erfreuen und einen Gott anbeten, den man gefunden hat, sind zwei ganz verschiedene Dinge. Gott hat sich offenbart. Er hat uns das Licht der Erkenntnis seiner Herrlichkeit in dem Angesicht Christi geschenkt. Er ist uns nahe gekommen in der Person des Gesegneten, so dass wir ihn kennen und lieben, uns an ihm erfreuen und ihm vertrauen können in all unseren Schwachheiten und Nöten. Wir brauchen nicht länger nach ihm zu tappen mitten in der Finsternis der Natur und des Nebels einer falschen Religion. Nein, Gott hat sich uns durch eine so klare Offenbarung bekannt gemacht, dass selbst Einfältige nicht irregehen können. Der Christ kann sagen: „Ich weiß, wem ich geglaubt habe“. Das ist die Grundlage aller wirklichen Anbetung. Ein Mensch kann viel fleischliche Frömmigkeit besitzen und unzählige Formen beobachten, ohne eine Spur von echter geistlicher Anbetung zu kennen. Diese entspringt einzig und allein der Erkenntnis Gottes.

Wohltun und Mitteilen

Nachdem wir gesehen haben, dass die Anbetung das Erste war, was der Israelit tat, sobald er das Land besaß, kommen wir jetzt zu einem anderen, sehr wichtigen praktischen Ergebnis dieser Besitznahme. Es heißt: Wohltätigkeit.

„Wenn du fertig bist mit dem Abtragen alles Zehnten deines Ertrages im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, und du ihn dem Leviten, dem Fremden, der Waise und der Witwe gegeben hast, damit sie in deinen Toren essen und sich sättigen, so sollst du vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: Ich habe das Heilige aus dem Haus gebracht und habe es auch dem Leviten und dem Fremden „der Waise und der Witwe gegeben, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast; ich habe deine Gebote nicht übertreten und nicht vergessen“ (V. 12.13).

Die innere Ordnung dieser Dinge gleicht genau dem, was wir in Hebräer 13,15.16 finden: „Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen“. Das ist die Anbetung. „Das Wohltun aber und Mitteilen vergesst nicht, denn an solchen Opfern hat Gott Wohlgefallen“. Das ist Wohltätigkeit. Man könnte beides zusammen die obere und untere Seite des christlichen Charakters nennen: Gott loben und den Menschen Gutes tun. Wertvolle Kennzeichen! Möchten wir sie treuer darstellen! Eins ist sicher, dass beide immer zusammengehen. Ein Mensch, dessen Herz wirklich mit Lob und Dank zu Gott erfüllt ist, hat auch ein mitfühlendes Herz und eine offene Hand für die verschiedenen menschlichen Nöte. Er mag vielleicht nicht reich sein an menschlichen Gütern. Es mag sein, dass er mit Petrus sagen muss: „Silber und Gold habe ich nicht“ (Apg 3,6), aber er wird Mitgefühl, einen freundlichen Blick, ein tröstendes Wort haben, und diese Dinge reden stärker zu dem Herzen als das Öffnen der Geldbörse. Unser Herr und Meister, unser großes Vorbild in allem, „der umherging, wohltuend und alle heilend“ (Apg 10,38), aber wir lesen nie, dass Er jemand Geld gegeben hätte. Ja, wir glauben, dass Er nie einen Pfennig besaß. Als Er den Herodianern auf ihre Frage wegen der Steuerzahlung zu antworten hatte, musste Er sie bitten, ihm eine Münze zu zeigen, und als Er aufgefordert wurde, die Tempelsteuer zu entrichten, sandte Er Petrus an den See, um einen Stater herbeizuholen. Er führte, wie es scheint, nie Geld bei sich, und in der Reihe der Gaben, die Er seinen Dienern geschenkt hat, wird das Geld nicht erwähnt. Dennoch ging Er umher und tat Gutes. Wir sollten danach trachten, in unserem geringen Maß dasselbe zu tun.

Die göttliche Ordnung

Beachten wir auch die göttliche Ordnung, die uns in Hebräer 13 vorgestellt und in 5. Mose 26 erläutert wird. Die Anbetung hat den ersten und höchsten Platz. Wir mögen in unserer Klugheit meinen, Gutes zu tun, sich der menschlichen Gesellschaft nützlich zu erweisen und dergleichen mehr sei das Höchste. Aber das ist ein Irrtum. „Wer Lob opfert, verherrlicht mich“ (Ps 50,23). Gott wohnt unter den Lobgesängen seines Volkes. Es ist seine Freude, solche um sich zu haben, deren Herzen von dem Wissen um seine Güte, Größe und Herrlichkeit erfüllt sind, und darum sollen wir ihm stets die Opfer des Lobes darbringen. Der Psalmist sagt: „Den HERRN will ich preisen allezeit, beständig soll sein Lob in meinem Mund sein“ (Ps 34,2), nicht nur dann und wann oder wenn alles um uns her freundlich und heiter ist, wenn unser Lebensschiff glatt und leicht über die Wellen gleitet, sondern „allezeit“ – „beständig“. Der Strom der Danksagung sollte ohne Unterbrechung fließen und kein Raum übrig bleiben für Murren und Klagen, Unmut oder Unzufriedenheit, Trübsinn oder Kleinmut. Wir sollten immer den Geist der Anbetung pflegen. Jeder Atemzug sollte gleichsam ein Halleluja sein. Die Zeit ist nicht mehr fern, wo es so sein wird. Alle Ewigkeiten hindurch wird unser Lob schallen. Wenn das „Wohltun und Mitteilen“ aufgehört hat, wenn niemand mehr unsere Hilfe und unser Mitgefühl braucht, wenn wir für immer Abschied genommen haben von dieser Szene des Kummers und der Leiden, des Todes und des Verderbens, dann werden wir, ohne müde zu werden, Gott in seinem Heiligtum droben preisen.

„Das Wohltun aber und Mitteilen vergesst nicht.“ Die Art und Weise, wie diese Ermahnung gegeben wird, ist von besonderem Interesse. Es heißt nicht: Vergesst nicht, „die Opfer des Lobes darzubringen“. Nein, wir sind in Gefahr, bei dem völligen und glückseligen Genuss unserer Stellung und unseres Teiles in Christus zu „vergessen“, dass wir von einer Welt des Mangels und der Not, der Prüfung und Schwierigkeiten umgeben sind, und darum fügt der Apostel diese heilsame und notwendige Ermahnung hinzu. Der geistliche Israelit sollte sich nicht nur des Guten erfreuen, das ihm sein Gott gegeben hatte, sondern er sollte sich auch an den Leviten, den Fremden, die Waise und die Witwe erinnern, d. h. an alle, die kein irdisches Erbe hatten und sich ganz und gar dem Werk des HERRN gewidmet hatten, und an die, die keine Heimat, keinen natürlichen Beschützer und keine irdische Stütze besaßen. So sollte es auch bei uns sein. Der reiche Strom der Gnade fließt aus dem Herzen Gottes, erfüllt unsere Herzen bis zum Überströmen und erfrischt und erfreut so unsere ganze Umgebung. Würden wir nur mehr genießen, was uns in Gott geschenkt ist, dann würde jede Bewegung und Handlung, jedes Wort, ja, jeder Blick wohltuend auf unsere Umgebung wirken. Nach den Gedanken Gottes ist der Christ ein Mensch, dessen eine Hand erhoben ist, um Gott die Opfer des Lobes darzubringen, während die andere mit den Früchten echten Mitgefühls gefüllt ist, um den menschlichen Nöten zu begegnen.

Die persönliche Heiligkeit

Wenn wir jetzt noch einen kurzen Blick auf den dritten Punkt werfen, den unser Kapitel enthält (V. 14–19), finden wir persönliche Heiligkeit, praktische Heiligkeit und völlige Trennung von allem, was nicht im Einklang mit der heiligen Stellung und Beziehung stand, in die Israel durch die unumschränkte Gnade und Barmherzigkeit Gottes gebracht worden war. Trauer, Unreinheit und tote Werke sollten sich nicht unter ihnen finden. Auch wir haben weder Raum noch Zeit für derartige Dinge. Sie gehören nicht in die gesegnete Sphäre, in der wir leben dürfen. Es gibt nur dreierlei für uns zu tun: Gott die Opfer des Lobes darzubringen, wohlzutun inmitten einer armen Welt und uns selbst von ihr unbefleckt zu erhalten (vgl. Jak 1,27).

Ob Mose, Paulus oder Jakobus zu uns reden, immer ist es derselbe Geist, der sich kundtut, und immer sind es dieselben Aufgaben, die wir zu lernen haben, Aufgaben von unschätzbarem Wert und moralischer Wichtigkeit, ganz besonders wichtig in unserer Zeit, in der die Lehre der Gnade so viel mit dem Verstand aufgefasst und mit aller Art von Weltlichkeit und Egoismus verbunden wird.

Eine eindringlichere und mehr ins Praktische gehende Betätigung tut unter uns not. Unserem Dienst fehlt so oft das prophetische und seelsorgerliche Element. Wir meinen mit dem prophetischen Element den Charakter des Dienstes, der sich mit dem Gewissen beschäftigt und es in die Gegenwart Gottes bringt. Diese Art des Dienstes benötigen wir vor allen Dingen. Der Dienst in unserer Mitte richtet sich zu viel an den Verstand und zu wenig an Herz und Gewissen. Der Lehrer wendet sich an den Verstand, der Prophet an das Gewissen 1, der Hirte an das Herz. Wir sprechen allgemein, da es sein kann, dass alle drei Elemente in dem Dienst eines Mannes vereinigt sind. Dennoch sind sie durchaus voneinander verschieden. Wo die Propheten- und Hirtengabe in einer Versammlung fehlt, da sollten die Lehrer ernstlich auf den Herrn blicken und ihn um Kraft und Befähigung bitten, sich mit den Herzen und Gewissen der Gläubigen beschäftigen zu können. Der Herr sei gepriesen, dass Er für seine Diener alle nötigen Gaben, alle Kraft und Gnade besitzt! Alles, was uns nottut, ist, wirklich ernst und aufrichtig auf ihn zu warten. Er wird uns sicher die nötige Gnade und Fähigkeit für jeden Dienst geben, zu dem wir in seiner Versammlung berufen sein mögen.

Fußnoten

  • 1 Man denkt sehr oft, dass nur der ein Prophet sei, der zukünftige Ereignisse vorhersage, aber eine solche Beschränkung jenes Ausdrucks ist falsch. 1. Korinther 14,28–32 gibt den Worten: „Prophet“ und „weissagen“ eine viel weitere Bedeutung. Lehrer und Prophet stehen eng und in schöner Weise miteinander in Verbindung. Der eine entfaltet die Wahrheiten des Wortes Gottes der andere wendet sie auf das Gewissen an. Der Hirte untersucht, ob und inwieweit der Dienst beider auf das Herz und Leben der einzelnen Gläubigen einwirkt.
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