Ährenlese im Alten Testament (2.Samuel)

Kapitel 11 - 24

Ährenlese im Alten Testament (2.Samuel)

2. Samuel 11,1–27

Man würde gerne bei den Siegen des 10. Kapitels stehen bleiben und das, was jetzt folgt, mit Schweigen übergehen, denn David erleidet hier von Seiten des Feindes der Seelen die härteste Niederlage seines Lebens. Doch dieser traurige Bericht ist als eine ernste Mahnung für jeden von uns im Buch Gottes enthalten. Der frömmste Gläubige besitzt ein verderbtes Herz, das gegenüber allen Begierden weit offen ist, und muss über die Eingänge wachen, die zu diesem bösen Herzen führen, vor allem über seine Augen. Diese tragische Geschichte zeigt uns einen König, der ein Sklave wird: Sklave seiner Begierden, der aus dem schrecklichen Räderwerk der Sünde nicht mehr herauskommt. Statt mit seinen Soldaten im Kampf zu sein, ruht sich David in Jerusalem aus und spaziert untätig auf der Dachterrasse seines Palastes hin und her. Denken wir daran: Müßiggang ist aller Laster Anfang; die Faulheit mehrt für das Kind Gottes die Gelegenheit zum Fall. In der Untätigkeit lässt die Wachsamkeit unweigerlich nach; und der Teufel, der selbst nie locker lässt, weiß daraus Nutzen zu ziehen. Achten wir deshalb darauf, beschäftigt zu sein.

David nimmt die Frau Urijas und, um seine Sünde zu verbergen, begeht er mit Hilfe Joabs eine zweite, indem er den Plan ausheckt, dass sein edler und ergebener Soldat getötet wird.

2. Samuel 12,1–12

„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“ sagte das Gesetz. „Du sollst nicht ehebrechen.“ – „Du sollst nicht töten“ (2. Mose 20,17.14.13). David, der in Psalm 19,7 erklärt: „Das Gesetz Jehovas ist vollkommen“, hat nacheinander drei seiner Gebote übertreten. Und doch regt sich sein Gewissen noch immer nicht. Jehova muss Nathan zu ihm senden. Und das ergreifende Gleichnis von dem gestohlenen Lamm, das wohl dazu angetan ist, das Herz des einstigen Hirten zu erreichen, wird ihm helfen, die Schrecklichkeit seiner Verfehlung zu ermessen. Aber David erkennt sich nicht sogleich. Er ist ohne Erbarmen für den reichen Mann. So sind wir! Der Splitter im Auge unseres Bruders entgeht uns nicht, während wir nicht einmal den Balken in unserem eigenen bemerken. Aber nun zeigt Gottes Finger mit feierlichem Ernst auf ihn selbst: „Du bist der Mann!“ Und dann wird die ganze traurige, so sorgfältig verheimlichte Angelegenheit schonungslos aufgedeckt: Du hast dieses und jenes getan! Um Davids Herz zu beschämen, ruft Gott ihm schließlich in Erinnerung, was seine Gnade alles für ihn getan hat. War es wenig? David hatte in Kapitel 7,19 das Gegenteil gesagt. Je mehr wir empfangen haben, desto weniger sind unsere Begierden zu entschuldigen. Und wir haben viel empfangen!

2. Samuel 12,13–25

Das so lange eingeschlafene Gewissen Davids wird jetzt von einem tiefen Sündenbewusstsein ergriffen. Und er erkennt, dass sein Verbrechen nicht nur Urija und seine Frau betrifft, sondern sich in erster Linie gegen Jehova richtet.

Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Verfehlungen gegenüber unseren Brüdern und Schwestern, unseren Eltern und irgend jemand sonst zuerst Sünden gegen Gott sind. Es genügt deshalb nicht, das Böse bei dem, dem wir es zugefügt haben, wieder gutzumachen – sofern das möglich ist (David konnte es nicht mehr); man muss es auch Gott bekennen.

Das tut David im 51. Psalm, den er in diesem Augenblick bitterer Verzweiflung geschrieben hat (siehe auch Psalm 32, Verse 5, 1 und 2). Es ist wirklich so: „Gott wird ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz nicht verachten“ (Psalm 51,17). Er vergibt seinem armen Knecht; Er vergibt ihm völlig. David ist „weißer als Schnee“, denn er wurde vorausblickend durch das gleiche kostbare Blut Jesu gewaschen, das für ihn, für dich und für mich vergossen wurde. Was aber nicht ausgewischt werden kann, das sind die Folgen der begangenen bösen Tat. Sie sind sehr schmerzlich. In erster Linie muss sein kleines Kind sterben. So wird jeder wissen, dass Gott, wenn Er auch dem Sünder vergibt, die Sünde absolut verurteilt, selbst und gerade dann, wenn sie durch einen seiner Diener begangen wurde.

2. Samuel 14,25–33

Verderbtheit, Gewalttat: das sind die Überschriften, die man den Kapiteln 11 bis 13 geben könnte. Seit dem Anfang von 1. Mose sind das die Merkmale dieser Welt. Und es ist heute noch so. Aber wie schrecklich, wenn sich diese Merkmale in der Familie des Mannes Gottes offenbaren. David hatte diesen beiden Formen des Bösen freien Lauf gelassen, indem er Bathseba nahm und den Tod Urijas anordnete. Nun treten sie auch in seinem Haus auf.

Amnon ist tot. Durch die Vermittlung Joabs kehrt Absalom, der Mörder seines Bruders, nach Jerusalem zurück. Aber man sieht bei ihm keine Reue, keine Regung zur Demütigung. List, Hochmut, Ehrgeiz, jedes Fehlen von Gottesfurcht und natürlicher Zuneigung, das ist es, was wir bei diesem Mann finden, und die Fortsetzung seiner Geschichte wird dieses Bild noch dunkler malen. Absalom ist ein Mann, dessen moralischer Zustand weit davon entfernt ist, der Schönheit seiner äußeren Erscheinung zu entsprechen. Wie kann ein solch elender Mensch der Sohn des geliebten Königs sein? Und doch ist es so! Wir erben den Glauben unserer Eltern nicht. Man muss ihn persönlich besitzen. 2. Timotheus 3,1–5 bringt uns den Beweis, dass es auch in den christlichen Familien solche „Absalom“ geben kann.

2. Samuel 15,1–12

Absalom hatte seinen Staatsstreich gut vorbereitet. Tag für Tag begab er sich an den Torweg, um dort denen zu begegnen, die eine Rechtssache hatten. Er streckte ihnen die Hand entgegen, küsste sie und erkundigte sich nach dem Grund, der sie herführte. Dann gab er ihnen zu verstehen, sein Vater werde sie nicht anhören, um in richtiger Weise Recht zu sprechen. Er dagegen, so fügte er hinzu, würde nicht verfehlen, ihnen zu ihrem Recht zu verhelfen, wenn er an die Macht käme.

Seine Eltern zu kritisieren und vorzugeben, man wisse mehr als sie, ist immer ein sehr beunruhigendes Zeichen. Als Heuchler und Schmeichler gelang es Absalom indes auf diese Weise, sich bei ganz Israel einen Ruf für seine Wohltaten, seine Liebenswürdigkeit und Gerechtigkeit zu schaffen, und das auf Kosten des Königs, seines eigenen Vaters. Er „stahl das Herz der Männer von Israel“ von ihrem wahren Herrn (Vers 6). Gibt es nicht heute noch Personen und Dinge, die dazu angetan sind, unsere Herzen dem wahren David zu stehlen? Denken wir daran, dass unsere Herzen dem Herrn Jesus gehören. Er hat einen überaus hohen Preis bezahlt, um sie vorbehaltlos und für immer zu besitzen.

In den Versen 7 bis 12 sehen wir, wie Absalom sein gemeines Handeln mit einem religiösen Deckmantel versieht, während er die Verschwörung organisiert, die ihn, wie er sich ausrechnet, auf den Thron bringen muss.

2. Samuel 15,13–29

Solange für den König und seine Umgebung alles gut ging, war es unmöglich, zwischen denen zu unterscheiden, die David wirklich anhingen, und denen, die nur aus persönlichen Interessen bei ihm blieben. Die Prüfung wird jetzt zeigen, was in den Herzen ist und den Ausschlag geben. Die einen folgen Absalom (Vers 13), die andern David (Vers 18). Neutralität ist nicht mehr möglich.

Haben wir schon daran gedacht, was wir tun würden, wenn die Christen morgen verfolgt, mit Gefängnis oder Tod bestraft werden sollten, wie es früher geschah und heute noch in manchen Ländern der Fall ist? Dann erst wäre sichtbar, ob wir den Herrn Jesus wirklich lieben und Ihm nicht nur nachfolgen, wenn der Weg leicht ist, sondern auch dann, wenn man alles verlassen und ertragen muss, um bei Ihm zu bleiben.

Ittai war ein Fremder, der erst kurz zuvor zum König gekommen war. Es wird oft beobachtet, wie Neubekehrte aus Kreisen, wo wenig Licht vorhanden ist, einen großen Glauben und eine große Hingabe entfalten. Andere Christen dagegen, von denen man wegen ihrer Kenntnis und ihrer Erziehung viel erwartete, haben im Augenblick der Prüfung versagt. Möchten wir alle Ittai, dem Gathiter, gleichen!

2. Samuel 15,30–16,4

Der Schmerz, den David jetzt erfahren muss, ist die Folge seiner eigenen Verfehlungen. Er kann somit nicht mit den Leiden des Herrn Jesus verglichen werden, die alle die Folge unserer Sünden waren. Er gestattet uns jedoch in gewisser Hinsicht, besser zu verstehen, was unser Heiland durchgemacht hat. Wir sehen David, inmitten einiger treuer Freunde, unter Weinen die Anhöhe der Olivenbäume hinaufsteigen. Am gleichen Ort, im Garten Gethsemane, hat später der Mann der Schmerzen in der Qual seines Kampfes mit starkem Geschrei und Tränen seine Bitten und sein Flehen Dem dargebracht, der Ihn aus dem Tod zu erretten vermochte (Hebräer 5,7). Dort ist es, wo David von dem Verrat Ahitophels, seines Begleiters und Beraters, erfährt (dessen Name jedoch ~Bruder der Torheit“ bedeutet!).

Und dorthin hat Judas, Jahrhunderte später, die Soldaten und Gerichtsdiener geführt.

Zweifellos war es in diesem Augenblick, dass David den erschütternden Ausruf in Psalm 55,13.14 tat: „Du bist es, ein Mensch meinesgleichen, mein Freund und mein Vertrauter; die wir trauten Umgang miteinander pflogen.“ Das lässt uns denken, mit weicher Traurigkeit auch der Herr seinen elenden Jünger fragen musste: „Freund, wozu bist du gekommen!“ (Matthäus 26,50).

2. Samuel 16,5–19

Während David seinen Weg der Schmerzen und der Verwerfung weitergeht, benützt ein Benjaminiter namens Simei die Gelegenheit, um mit Steinen nach ihm zu werfen und ihn mit Flüchen zu überschütten. Gegen den Herrn Jesus war es nicht nur ein Ankläger, sondern eine ganze Meute von „Hunden“ (Psalm 22,16), die sich um das Kreuz versammelten und seine Erniedrigung ausnützten, um Ihn zu verspotten, ihre Köpfe zu schütteln und Ihn zu beleidigen. Er hat ihnen aber nicht nur keine Antwort gegeben, sondern sich mehr denn je an seinen Gott gewandt (Psalm 22,9). Und David, indem er Distanz bewahrt, tut dasselbe angesichts der ungerechten Anklagen. Er wendet sich an Den, der die Wahrheit kennt (vergleiche Psalm 7, Überschrift und Verse 3 und 4). Zudem nimmt er diese neue Prüfung als aus göttlicher Hand kommend entgegen und nimmt die ungerechte Verfluchung als eine Sache an, die Gott für nötig befunden hat. Er tadelt Abisai, dessen glühender Eifer sich in einem Geist der Rache offenbart (Vers 9 – wie in 1. Samuel 26,8). Hat das nicht auch unser Erretter, aber in Vollkommenheit, getan, als Er im gleichen Garten, wo wir Ihn schon betrachtet haben, zu Petrus sagen konnte: „Stecke das Schwert in die Scheide. Den Kelch, den mir der Vater gegeben hat, soll ich den nicht trinken?“ (Johannes 18,11).

2. Samuel 17,1–14

Husai war von David nach Jerusalem zurückgesandt worden, um bei Absalom den Rat Ahitophels zunichte zu machen. Und als Antwort auf das Gebet des Königs (Kapitel 15,31) greift Gott ein, um diese Kriegslist gelingen zu lassen. Heute könnte Gott eine solche Handlungsweise nicht mehr segnen, denn das Kommen des Herrn Jesus hat uns einen ganz neuen Maßstab von gottgemäßer Wahrheit und Rechtschaffenheit geoffenbart.

Der Rat Husais gestattete David, rechtzeitig unterrichtet zu werden, sich zu entfernen und seine Verteidigung vorzubereiten.

Wir haben noch nicht darauf aufmerksam gemacht, dass dieser ganze Bericht eine prophetische Bedeutung hat. Er spricht zu uns von einer noch zukünftigen Zeit, wenn in Israel eine gewisse Anzahl Getreuer, ein „Überrest“, verfolgt und gezwungen sein wird, zu fliehen, weil sie von den Feinden Christi gejagt werden. Diese Feinde: der König und der falsche Prophet (oder Antichrist), die wir hier im Bild von Absalom und seinem Berater Ahitophel sehen, werden gegen den armen Überrest Krieg führen. Die Psalmen lassen uns etwas von dessen Todesangst erkennen. Doch nach einer kurzen Verfolgungszeit werden die beiden Verbündeten ein schreckliches und plötzliches Ende finden: Der König, „das Tier“ genannt, und der falsche Prophet werden die ersten Menschen sein, die lebendig in den Feuersee geworfen werden, welches der zweite Tod ist (Offenbarung 19,20).

2. Samuel 17,15–29

Die Psalmen beziehen sich auf dieses dunkle Blatt in der Geschichte Davids. Sich vor Saul zu flüchten war nichts, im Vergleich zu dieser Flucht vor seinem eigenen rebellischen Sohn.

Aber wenn auch sein Herz zerrissen ist, bleiben seine Ergebenheit und sein Vertrauen in Gott doch unerschütterlich. Hören wir diese schönen Worte: „Du aber, Jehova, bist ein Schild um mich her.“ Was erklärt David, gerade während Ahitophel vorschlägt, aus einem Hinterhalt bei Nacht über ihn herzufallen und ihn in Schrecken zu versetzen (Vers 2)? „Ich legte mich nieder und schlief; ich erwachte, denn Jehova stützt mich. Nicht fürchte ich mich vor Zehntausenden des Volkes“ (Psalm 3,3.5.6).

Beachten wir die Hingabe derer, die David treu geblieben sind. Vor allem die beiden Jünglinge Jonathan und Achimaaz, deren Beine und deren Geist der Entschlossenheit, sind im Dienst des Königs nützlich.

Was uns betrifft, möchten wir doch auch jede Gelegenheit ergreifen, um andern zu helfen. Es geht indirekt um den Dienst des „Königs“. Am Ende des Kapitels finden wir noch weitere Beispiele der Tätigkeit für den Herrn und für sein Volk: sich mit dem Wohl und der Stärkung derer befassen, die müde sind, Gastfreundschaft ausüben usw.

2. Samuel 18,1–18

Die Schlacht wird jetzt beginnen. Aber es handelt sich wieder um einen Bürgerkrieg. Und der arme König befindet sich in einer tragischen Lage. Kann er sich den Sieg wünschen, wenn das die Niederlage und möglicherweise den Tod seines Sohnes bedeutet, den er immer noch liebt?

„Was irgend ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ (Galater 6,7). Für den elenden Absalom hat die Stunde dieser ernsten „Ernte“ geschlagen. Auf ihn kann die schreckliche Erklärung aus Sprüche 30,17 angewandt werden: „Ein Auge, das den Vater verspottet und den Gehorsam gegen die Mutter verachtet, das werden die Raben des Baches aushacken und die Jungen des Adlers fressen.“ Der schöne Haarwuchs, der seinen Ruhm ausmachte, wird das Mittel zu seinem Untergang. Und der grausame Joab ist das Werkzeug, durch das Gottes Gericht ausgeführt wird. Das entschuldigt ihn jedoch in keiner Weise. Trotz des Befehls des Königs, fürchtet er sich nicht, kaltblütig diesen neuen Mord zu begehen.

Als Absalom eine Denksäule zu seiner Ehre aufstellte, hatte er nicht vorausgesehen, dass ein anderes Denkmal zu seiner Schande errichtet werden würde: dieser große Steinhaufen über der Grube, wohin sein Leichnam geworfen wurde (wie für Achan – Josua 7,26), ein Haufen, zu dem jeder kommen würde, um seinen Stein darauf zu werfen, als Zeichen der Verachtung und der Verurteilung.

2. Samuel 18,19–33

Die Hingabe Achimaaz an David ist groß. Im vorhergehenden Kapitel hat er ihm unter Lebensgefahr eine wichtige Mitteilung Husais überbracht, die dem König von Nutzen war. Nun wollte ihm der Jüngling unbedingt auch die Botschaft vom Sieg über die Feinde verkünden, ihn vor allem aber auf die Kunde des Todes Absaloms vorbereiten, den der König immer noch liebte. Ob ihm dies gelang, ist zweifelhaft. – Im Dienst unseres Herrn ist es wichtig, uns nicht nur von unseren Gefühlen treiben zu lassen, sondern von Ihm abhängig zu bleiben.

Der Sieg, der eben errungen wurde, erfreut das Herz Davids nicht. Was bedeutet ihm der Thron, ja selbst das Leben; Absalom ist tot, und die schmerzliche Nachricht durchbohrt das Herz des armen Vaters, der seinen Teil der Verantwortung für die Ereignisse fühlt, die sich eben abgespielt haben. „Absalom, mein Sohn, mein Sohn!“ Wir haben hier einen der schrecklichsten Ausrufe in der ganzen Schrift, dazu angetan, alle christlichen Eltern erschauern zu lassen. Ein Schrei ohne Echo, ohne Hoffnung, der die schreckliche Gewissheit einer endgültigen, ewigen Trennung ausdrückt. Wie ganz anders war es beim Tod des kleinen Kindes der Bathseba! Statt trostlos zu sein, hatte David damals mit der Überzeugung des Wiedersehens in der Auferstehung erklärt: „Ich gehe zu ihm“ (Kapitel 12,23). Für Absalom aber wäre es, wie für Judas, gut gewesen, wenn er nicht geboren wäre (Matthäus 26,24).

2. Samuel 19,1–15

Nicht alle, die David gefolgt sind, haben es aus Glauben getan. Joab ist ein Beispiel dafür. Für diesen Mann zählen nur seine eigenen Interessen. Er ist gewissenlos und schreckt nicht vor einem Verbrechen zurück, wenn jemand seine Pläne durchkreuzt. Die Vorwürfe, die er David macht, sind um so weniger am Platz, als er selbst es ist, der durch die Ermordung Absaloms für den Schmerz des armen Königs verantwortlich ist. Sie helfen dem König aber doch, sich wieder zu fassen, um an die Interessen des Volkes zu denken, statt an seinen eigenen Kummer.

Die Unglücke, die über David gekommen sind, haben jetzt ihre Früchte gebracht. Die Prüfung hat bewirkt, dass er seinen Gott noch besser, noch näher kennen gelernt hat. Er ist der Drangsal, der Angst, der Verfolgung, der Gefahr, dem Schwert begegnet. Aber das waren alles nur Gelegenheiten gewesen, die unerschöpflichen Quellen der göttlichen Liebe um so besser zu verstehen (siehe Römer 8,35).

Inmitten des Volkes bemerkt man jetzt Streitigkeiten (Vers 9); bei Juda einen unerfreulichen Mangel an Bereitwilligkeit, den König zurückzuführen. Aber David handelt in einem Geist der Gnade. Und die Herzen neigen sich ihm zu, wie sie sich später dem Herrn Jesus unterwerfen werden, wenn Er nach seinem endgültigen Sieg über seine Feinde erscheinen wird, um in Herrlichkeit zu regieren.

2. Samuel 19,16–30

Wir erfahren, wie der Sieger David sich denen gegenüber verhält, die ihm nicht gefolgt sind. Simei, der Ankläger, kommt, um die Vergebung des Königs zu erflehen. Dieser gewährt sie ihm, obwohl er Zweifel hegen könnte an der Aufrichtigkeit seiner Reue. Dann ist Mephiboseth an der Reihe. Ziba hatte ihn böswillig bei David beschuldigt (Kapitel 16,3). Kommt es nie vor, dass wir, um uns selbst wichtiger zu machen, anderen schlechte Absichten unterschieben und sie fälschlich anklagen? Dem sagt man Verleumdung (Vers 27).

Mephiboseth hat seine Anhänglichkeit für den wahren König gezeigt, indem er während dessen Abwesenheit öffentlich Trauer trug (Vers 24). Wie hätte er sich freuen können, während sein Herr und Wohltäter verachtet und verworfen war? Wir denken an das, was der Herr Jesus zu seinen Jüngern sagte, als Er im Begriff stand, sie zu verlassen: „Über ein Kleines, und ihr schauet mich nicht... ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden“ (Johannes 16,19.20 – siehe auch Markus 2,20). Die Freude Mephiboseths lässt ihn jetzt über alle Ungerechtigkeiten erhaben sein. Er kann ohne Bedauern auf alle seine Güter verzichten. Die Gegenwart des Königs genügt ihm (Vers 30). Was hat er übrigens noch nötig, wenn er an seinem Tisch isst?

2. Samuel 19,31–43

Barsillai war einer der treuen Männer, von denen uns am Schluss des 17. Kapitels gesagt wird, dass sie die Reichtümer, über die sie verfügten, für das Volk einsetzten. David hat ihn nicht vergessen. Und wenn der große König einst in seiner Herrlichkeit kommt, wird auch Er sich der „Gesegneten seines Vaters“ erinnern. Er wird am Tag der Belohnung zu ihnen sagen: „Mich hungerte, und ihr gabet mir zu essen... „ (Matthäus 25,34.35).

Taktvoll zieht sich Barsillai zurück; er möchte dem König nicht zur Last fallen, aber er vertraut ihm seinen Sohn, Kimham, an. Das ist der größte Wunsch christlicher Eltern, ihre Kinder dem Herrn nachfolgen zu sehen, damit Er sie versorge und segne. David verspricht Barsillai: „Alles was du von mir begehren wirst, will ich für dich tun“ (Vers 38; vergleiche Johannes 14,14, wo der Herr zu den Seinen sagt: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun“).

David zieht wieder über den Jordan. Er genießt von neuem das Land Kanaan, ein Bild des Himmels, das ihm wegen seiner Sünde während einiger Zeit versagt war.

Für das Kind Gottes ist es ebenso. Jede Verfehlung raubt ihm die gegenwärtige Freude des Himmels, und es muss die Wegstrecken noch einmal zurücklegen: den „Jordan“ überqueren (ein Bild des Todes), sich in Gilgal aufhalten (Selbstgericht), um die glückliche Gemeinschaft mit dem Herrn wiederzufinden.

2. Samuel 21,1–11

Wie wir am Schluss des 19. Kapitels gesehen haben, erhob sich zwischen Juda und den Stämmen Israel ein Streit. Scheba, ein neuer Feind, benützte dies, um das Volk zu einem Aufstand mitzureißen (Kapitel 20). So zieht Satan Nutzen aus unseren Streitigkeiten und freut sich über die Uneinigkeiten, die es zwischen den Kindern Gottes gibt.

Scheba stirbt, alles kehrt zur Ordnung zurück. Die Regierung des Reiches nach Kapitel 8,15–18 wird wiederhergestellt (Kapitel 20,23–26), mit dem Unterschied, dass die Söhne Davids nicht mehr Krondiener waren. Nach der Sache mit Absalom, verstehen wir den Grund dafür.

Unser Kapitel gibt uns noch einen traurigen Bericht. Saul hatte den Eid gebrochen, den Israel einst den Gibeonitern geschworen hatte (Josua 9,15). Viel später wird nun sein Vergehen wieder in Erinnerung gerufen und verlangt eine Sühnung, gemäss 4. Mose 35,19. Wir können sicher sein, die Zeit löscht die begangenen Sünden nicht aus. Sie bestehen immer noch vor Gott. Aber für den Gläubigen hat das Blut Christi alle Sünden völlig hinweggetan. An einem Holz hängend (Apostelgeschichte 5,30 und 10,39), den Fluch tragend, hat der Herr Jesus unsere Sünden gesühnt, Er, der Gerechte, für uns, die Ungerechten. Ihm gehört unser Dank und unsere Anbetung, jetzt und in alle Ewigkeit!

2. Samuel 21,12–22

Noch einmal ehrt David das Gedächtnis Sauls und seiner Nachkommen. Er trägt persönlich Sorge für ihre Gräber.

Dann schildert uns Gott noch eine ruhmreiche Zeit. Vier schreckliche Feinde, Söhne des Riesen, haben sich erhoben. Sie sind einer nach dem andern durch die Begleiter Davids geschlagen worden. Er selbst hat seinen Männern das Beispiel gegeben, indem er als der erste über den wahren Goliath triumphierte, über den größten und gefährlichsten aller Feinde. Er hat ihnen gezeigt, was das Vertrauen in Gott vermag.

Der große Kampf des Kreuzes muss nicht noch einmal beginnen. Satan ist besiegt. Aber wenn wir Jünger Christi sind, werden auch wir zu kämpfen haben. Im Gegensatz zu David hier, ist unser Herr immer bei uns und wird niemals müde. Er wird uns den Sieg geben, denn wir kämpfen für seinen Namen und für seine Ehre – oft durch das einfache und anhaltende Gebet des Glaubens. Und die Feinde, die uns manchmal so schrecklich und ungeheuer groß vorkommen, werden vor dem allmächtigen Namen Jesus, mit dem wir ihnen entgegentreten, wie ein Schatten entfliehen. Kennen wir die unsichtbare Macht dieses Namens Jesus aus Erfahrung?

2. Samuel 22,1–19

Die letzten Feinde des Königs sind vernichtet worden. Wie Israel nach dem Roten Meer (der 16. Vers ist eine Anspielung darauf), wie Debora und Barak nach ihrem Sieg und wie Hanna nach der Erhörung ihrer Gebete, so kann David jetzt die Befreiungen Jehovas rühmen. Mit einem Lied dankt er seinem Retter (Vers 3). Singen wir auch manchmal Dankeslieder? Gewiss tun wir es in den Zusammenkünften, oder in der Familie! Aber warum sollen wir es nicht auch tun, wenn wir allein sind?

Dieses Lied enthält einen großen Teil von Psalm 18. Und wie alle Psalmen geht es weit über die Erfahrungen dessen hinaus, der es verfasst hat. Was sind die Leiden Davids im Vergleich zu denen unseres Herrn? Was sind die Gewalttätigkeit und die Bosheit Sauls gegenüber dem Hass Satans, des Starken? Dieser hat versucht, den Herrn Jesus im Hinblick auf den Zorn Gottes in Angst zu versetzen, und Ihn dann im „Fallstrick des Todes“ zurückzuhalten (Vers 6). Aber in Gethsemane ist Christus „um seiner Frömmigkeit willen“ erhört worden (Hebräer 5,7). Gewiss, Gott konnte seinem Sohn das Kreuz nicht ersparen und „diesen Kelch nicht von ihm wegnehmen“. Aber Er hat Ihm doch geantwortet, indem Er Ihn von seinem „starken Feind“, dem Teufel (Vers 18) befreit und Ihn (durch die Auferstehung) aus den „großen Wassern“ gezogen hat (Vers 17), aus diesen schrecklichen „Wogen des Todes“ (Vers 5).

2. Samuel 22,20–32

Die Befreiungen, die Gott uns gewährt (und vor allem unser Heil), sind nicht von unseren Verdiensten abhängig, sondern nur von seiner Gnade. Wenn es sich dagegen um seinen Sohn handelt, fand Gott in Ihm eine solche Vortrefflichkeit, dass Er gar nicht anders konnte, als Ihn zu befreien. Unter allen Menschen ist Christus der einzige, wenn man so sagen darf, der seine Auferstehung verdiente. Denen, die Jesus am Kreuz betrachteten, schien sein Verlassensein ein Zeichen der Verwerfung von Seiten Gottes zu sein. Die Spötter schüttelten den Kopf: „Der befreie ihn, weil er Lust an ihm hat“ (Psalm 22,8), oder „... wenn er ihn begehrt“ (Matthäus 27,43). Gott hat auf diese Herausforderung geantwortet, indem Er den Herrn Jesus auferweckte. Und der Sohn, der das Herz seines Vaters kennt, antwortet jenseits des Todes: „Er befreite mich, weil er Lust an mir hatte“ (Vers 20).

Betrachten wir die wunderbaren Beweggründe, die der Herr Jesus seinem Gott gab, um sein Wohlgefallen in Ihm zu finden!: seine Gerechtigkeit und die Reinheit seiner Handlungen (Verse 21,25), seine Treue (Vers 22), sein Gehorsam (Vers 23), seine Heiligkeit (Vers 24), seine Gnade (Vers 26), seine Abhängigkeit (Verse 29, 30), sein Vertrauen (Vers 31); alles zusammengefasst: seine Vollkommenheit (Vers 24). In Wahrheit, der Blick des Vaters konnte mit völliger Befriedigung auf dem „vollkommenen Mann“ (Vers 26) ruhen.

2. Samuel 22,33–51

Wir haben in diesem Lied der Befreiung das gesehen, was David und gleichzeitig den Gläubigen betrifft; dann das, was Christus betrifft, von dem David ein Vorbild ist. Nun bleibt uns noch übrig, die Seite Gottes zu betrachten. „Gott – sein Weg ist vollkommen“, so beginnt der 31. Vers. Der Herr Jesus wünscht, dass wir den Urheber seiner Befreiung kennen (lies noch einmal die Verse 17 und 18 – Psalm 40,2). Was war seine erste Botschaft an die Jünger durch Maria, sogleich nach seiner Auferstehung? (Vergleiche Psalm 22,22 und Johannes 20,17). Es ist, wie wenn Er ihnen gesagt hätte: Der Vater, der mich liebt, der mächtige Gott, der mich befreit hat, wird euer Vater, euer Gott. Er liebt auch euch, und durch die gleiche Macht befreit Er auch euch von der Macht Satans und des Todes. Alles, was dieser Name des Vaters für mich bedeutet, wird er fortan auch für euch sein.

Die Verse 33 und folgende zeigen uns Gott auch mächtig, die, die Ihm vertrauen, in ihrem Wandel und in ihren Kämpfen zu stärken. So hat Er auch den Herrn Jesus geführt, der Ihm völlig vertraute.

Der Schluss dieses Kapitels führt uns in die Zukunft. Er zeigt uns, was Gott tun wird, um die Feinde Christi auf dieser Erde endgültig zu schlagen, die Völker unter seine Herrschaft zu stellen und Ihn endlich als König über das ganze Universum einzusetzen.

2. Samuel 23,1–12

Das Leben Davids nähert sich seinem Ende. Und seine letzten inspirierten Worte werden uns mitgeteilt. Der „Liebliche in Gesängen Israels“ erinnert sich an die Vergangenheit: Er weiss, dass er sein Haus nicht geführt hat, wie er es hätte tun sollen! Aber er stützt sich ganz auf die Gnade Gottes. Diese hat für Israel und für die Welt eine Zukunft in Herrlichkeit unter der Herrschaft Christi, des Königs der Gerechtigkeit und des Friedens, zubereitet. Das wird sein wie der glänzende Tag, der sich nach der dunklen Nacht erhebt und die Finsternis vertreibt, die jetzt über die Welt regiert. Unter dieser Herrschaft werden die Menschen Gott fürchten und Ihm dienen, sie werden Frucht bringen, so wie eine fruchtbare und gut bewässerte Erde sie hervorbringt.

Ohne das Ende unseres Lebens abzuwarten, ist es notwendig, dass wir von Zeit zu Zeit unseren Standort feststellen, wie der Seemann auf seinem Schiff. Die Vergangenheit: das ist meine traurige Geschichte, aber auch die ergreifende Geschichte der Gnade des Herrn gegen mich. Die Gegenwart ist durch zwei hauptsächliche Aufgaben gekennzeichnet: dem Herrn gehorchen und Ihm allein vertrauen. Was die Zukunft der Gläubigen betrifft, wissen wir, dass es die Herrlichkeit ist. Christus wird seine Herrlichkeit mit ihnen teilen, wie Er es zu seinem Vater gesagt hat (Johannes 17,22).

2. Samuel 23,13–39

Hier haben wir das „goldene Buch“ der Gefährten des Königs. Sie haben einst mit ihm gekämpft und gelitten. Jetzt herrschen sie auch mit ihm (2. Timotheus 2,12). Welch ruhmreiches Blatt, wo jeder Name, jede Heldentat getreulich aufgezeichnet ist! So wird nichts von all dem vergessen werden, was der Herr uns erlaubt, für Ihn zu tun. Hat Er nicht versprochen: „Wer irgend einen dieser Kleinen nur mit einem Becher kalten Wassers tränken wird..., er wird seinen Lohn, nicht verlieren“? (Matthäus 10,42). Betrachten wir das Unternehmen der drei Helden an der Zisterne von Bethlehem: sie wagen ihr Leben, für ein wenig frisches Wasser! Aber der kleinste Wunsch des Anführers, den sie lieben, ist in ihren Augen ein solches Opfer wert. „Das taten die drei Helden“ (Vers 17). Sind wir aus Liebe zu einem viel größeren Meister zu solcher Hingabe bereit?

Der Herr bewertet den Schwierigkeitsgrad dessen, was für Ihn getan wird, genau: Zwei Löwen zu töten, ist schon etwas Außergewöhnliches; im Schnee wurde das aber für den mutigen Benaja noch mühsamer, und deshalb wird das schlechte Wetter besonders erwähnt!

Dann folgt die Liste mit den Namen dieser Helden. Alle sind da, sie sind dem Herzen des Königs kostbar, auch der treue Urija (Vers 39). Dagegen fehlt Joab, trotz seiner vielen Taten.

2. Samuel 24,1–13

David begeht einen neuen Fehler: er führt eine Volkszählung durch. Der 1. Vers scheint ihn zu entschuldigen, weil er durch Jehova dazu gereizt wird. Aber 1. Chronika 21,1 offenbart uns, dass Satan das boshafte Werkzeug dazu ist und ihm von Gott Handlungsfreiheit gewährt wird; denn Gott will Israel dadurch züchtigen, aber hernach seine Gnade erweisen. Und der Feind kommt nur zu seinem Ziel wegen des Hochmuts des Königs, der stolz ist, über ein zahlreiches Volk zu herrschen und über eine mächtige Armee zu verfügen. Der Hochmut führt dazu, uns selbst wichtig zu nehmen und dabei zu vergessen, dass nur die Gnade Gottes uns zu dem gemacht hat, was wir sind, und uns das gegeben hat, was wir besitzen. In besseren Tagen hatte David anerkannt: „Wer bin ich, Herr, Jehova... Und wer ist wie dein Volk, wie Israel?“ (Kapitel 7,18.23). Die Ehre Israels lag weder in seiner Stärke, noch in der Zahl seiner Krieger, wie das bei den übrigen Nationen der Fall war. Sie bestand in dem Namen Jehovas, dessen Volk es war (siehe Psalm 20,7)!

Joab, obwohl er Gott nicht fürchtet, sieht klarer als David und sucht ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Vergeblich! Die Volkszählung wird durchgeführt – aber kaum sind die Zahlen bekannt, wird dem König seine Torheit bewusst. Trotz seiner Reue hat er es einmal mehr mit der „Regierung Gottes“ zu tun.

2. Samuel 24,14–25

Die göttliche Strafe trifft das Volk. Und kaum ist die Zählung der Kriegshelden beendet, wird ihre Zahl schon durch eine Epidemie verringert. Es ist, wie wenn Gott zu David sagen wollte: Es steht mir zu, dieses Volk innert drei Tagen zu vermehren oder zu vermindern, während du fast zehn Monate gebraucht hast, um es zu zählen.

David gibt eine schöne Antwort auf die schwierige Wahl, die ihm vorgelegt wird: „Mögen wir doch in die Hand Jehovas fallen, denn seine Erbarmungen sind groß“ (Vers 14). Er kennt das Herz Gottes, und selbst unter der Zucht wird sein Vertrauen in die göttliche Liebe nicht erschüttert. Dieses Vertrauen wird nicht enttäuscht werden. Einmal mehr nimmt Gott die Sünde des Menschen zum Anlass, die wunderbaren Hilfsquellen seiner Barmherzigkeit und seiner Vergebung zu zeigen. „Genug!“, – sagt Er, als die Frucht, die Er erwartete, in den Herzen hervorgebracht ist.

Ein Opfer wird gebracht. Und die Tenne, die der König von Arawna kauft, wird, wie wir sehen werden, später der Standort des Tempels.

David will Jehova keine Opfer darbringen, die nichts kosten. Wir denken an das Opfer Marias in den Evangelien. Auch sie wollte Dem, den sie über alles schätzte, einen Wohlgeruch von sehr hohem Wert bringen (Johannes 12,3).

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