Römer 3 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.2 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
Die Bibel durchsuchen
  • ELB-BK – Elberfelder Übersetzung (V. 1.2 von bibelkommentare.de)
  • ELB-CSV – Elberfelder Übersetzung (Edition CSV Hückeswagen)
  • ELB 1932 – Unrevidierte Elberfelder Übersetzung von 1932
  • Luther 1912 – Luther-Übersetzung von 1912
  • New Darby (EN) – Neue englische Darby-Übersetzung
  • Old Darby (EN) – Alte englische Darby-Übersetzung
  • KJV – Englische King James V. von 1611/1769 mit Strongs
  • Darby (FR) – Französische Darby-Übersetzung
  • Dutch SV – Dutch Statenvertaling
  • Persian – Persian Standard Bible of 1895 (Old Persian)
  • WHNU – Westcott-Hort mit NA27- und UBS4-Varianten
  • BYZ – Byzantischer Mehrheitstext
  • WLC – Westminster Leningrad Codex
  • LXX – Septuaginta (LXX)
Ansicht
ELB-BK Luther 1912
1 Was ist nun der Vorteil des Juden oder was der Nutzen der BeschneidungBeschneidung?1 Was haben denn die Juden für Vorteil, oder was nützt die BeschneidungBeschneidung?
2 Viel, in jeder Hinsicht. Denn zuerst sind ihnen die Aussprüche GottesGottes anvertraut worden. 2 Fürwahr sehr viel. Zum ersten: ihnen ist vertraut, was GottGott geredet hat.
3 Was denn? Wenn einige nicht geglaubt haben, wird etwa ihr Unglaube1 die TreueTreue GottesGottes aufheben?3 dass aber etliche nicht daran glauben, was liegt daran? Sollte ihr Unglaube GottesGottes Glauben aufheben?
4 Das sei ferne! GottGott aber sei wahrhaftig, jeder MenschMensch aber Lügner, wie geschrieben steht: „Damit du gerechtfertigt wirst in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.“24 Das sei ferneDas sei ferne! Es bleibe vielmehr also, dass GottGott sei wahrhaftig und alle Menschen Lügner; wie geschrieben steht: „Auf dass du gerecht seist in deinen Worten und überwindest, wenn du gerichtet wirst.“
5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit GottesGottes GerechtigkeitGerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist GottGott etwa ungerecht, der ZornZorn auferlegt? (Ich rede nach Menschenweise.) 5 Ist’s aber also, dass unsere Ungerechtigkeit GottesGottes GerechtigkeitGerechtigkeit preist, was wollen wir sagen? Ist denn GottGott auch ungerecht, wenn er darüber zürnt? (Ich rede also auf Menschenweise.)
6 Das sei ferne! Wie könnte3 sonst GottGott die WeltWelt richten?6 Das sei ferneDas sei ferne! Wie könnte sonst GottGott die WeltWelt richten?
7 Denn wenn die WahrheitWahrheit GottesGottes durch meine Lüge überströmender geworden ist zu seiner HerrlichkeitHerrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet? 7 Denn so die WahrheitWahrheit GottesGottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seinem PreisPreis, warum sollte ich denn noch als Sünder gerichtet werden
8 Und warum nicht, wie wir gelästert werden und wie einige sagen, dass wir sprechen: Lasst uns das Böse tun, damit das Gute komme? – deren GerichtGericht gerecht ist. 8 und nicht vielmehr also tun, wie wir gelästert werden und wie etliche sprechen, dass wir sagen: „Lasset uns Übles tun, auf das Gutes daraus komme“? welcher VerdammnisVerdammnis ist ganz recht.
9 Was nun? Haben wir einen Vorzug?4 Durchaus nicht; denn wir haben sowohl Juden als GriechenGriechen zuvor beschuldigt, dass sie alle unter der SündeSünde seien, 9 Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, dass beide, Juden und GriechenGriechen, alle unter der SündeSünde sind,
10 wie geschrieben steht: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;10 wie denn geschrieben steht: „Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer.
11 da ist keiner, der verständig sei; da ist keiner, der GottGott sucht.11 Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach GottGott frage.
12 Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut5, da ist auch nicht einer.“612 Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer.
13 „Ihr Schlund ist ein offenes GrabGrab; mit ihren Zungen handelten sie trügerisch.“7 „Otterngift ist unter ihren Lippen.“8 13 Ihr Schlund ist ein offenes GrabGrab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter den Lippen;
14 „Ihr Mund ist voller Fluchen und BitterkeitBitterkeit.“914 ihr Mund ist voll Fluchens und BitterkeitBitterkeit.
15 „Ihre Füße sind schnell, BlutBlut zu vergießen;15 Ihre Füße sind eilend, BlutBlut zu vergießen;
16 VerwüstungVerwüstung und Elend ist auf ihren Wegen,16 auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid,
17 und den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.“1017 und den Weg des Friedens wissenwissen sie nicht.
18 „Es ist keine Furcht GottesGottes vor ihren AugenAugen.“1118 Es ist keine Furcht GottesGottes vor ihren AugenAugen.“
19 Wir wissenwissen aber, dass alles, was das GesetzGesetz sagt, es denen sagt, die unter dem GesetzGesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und die ganze WeltWelt dem GerichtGericht GottesGottes verfallen sei. 19 Wir wissenwissen aber, dass, was das GesetzGesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem GesetzGesetz sind, auf dass aller Mund verstopft werde und alle WeltWelt GottGott schuldig sei;
20 Darum, aus12 Gesetzeswerken wird kein FleischFleisch vor ihm gerechtfertigt werden; denn durch GesetzGesetz kommt ErkenntnisErkenntnis der SündeSünde.20 darum dass kein FleischFleisch durch des GesetzesGesetzes WerkeWerke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das GesetzGesetz kommt ErkenntnisErkenntnis der SündeSünde.
21 Jetzt aber ist, ohne13 GesetzGesetz, GottesGottes GerechtigkeitGerechtigkeit offenbart worden, bezeugt durch das GesetzGesetz und die ProphetenPropheten:21 Nun aber ist ohne Zutun des GesetzesGesetzes die GerechtigkeitGerechtigkeit, die vor GottGott gilt, offenbart und bezeugt durch das GesetzGesetz und die ProphetenPropheten.
22 GottesGottes GerechtigkeitGerechtigkeit aber durch Glauben an JesusJesus ChristusChristus14 gegen alle und auf alle, die glauben. Denn es ist kein Unterschied,22 Ich sagesage aber von solcher GerechtigkeitGerechtigkeit vor GottGott, die da kommt durch den Glauben an Jesum Christum zu allen und auf alle, die da glauben.
23 denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die15 HerrlichkeitHerrlichkeit GottesGottes23 Denn es ist hier kein Unterschied: sie sind allzumal Sünder und mangeln des Ruhmes, den sie bei GottGott haben sollten,
24 und werden umsonst gerechtfertigt durch seine GnadeGnade, durch die ErlösungErlösung, die in ChristusChristus JesusJesus ist;24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner GnadeGnade durch die ErlösungErlösung, so durch Jesum Christum geschehen ist,
25 den GottGott dargestellt hat zu einem GnadenstuhlGnadenstuhl16 durch den Glauben an sein BlutBlut, zur Erweisung seiner GerechtigkeitGerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden unter der Nachsicht GottesGottes; 25 welchen GottGott hat vorgestellt zu einem GnadenstuhlGnadenstuhl durch den Glauben in seinem BlutBlut, damit er die GerechtigkeitGerechtigkeit, die vor ihm gilt, darbiete in dem, dass er SündeSünde vergibt, welche bisher geblieben war unter göttlichergöttlicher Geduld;
26 zur Erweisung seiner GerechtigkeitGerechtigkeit in der jetzigen ZeitZeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an JesusJesus17 ist. 26 auf dass er zu diesen ZeitenZeiten darböte die GerechtigkeitGerechtigkeit, die vor ihm gilt; auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist des Glaubens an Jesum.
27 Wo ist denn der Ruhm? Er ist ausgeschlossen worden. Durch was für ein GesetzGesetz? Der WerkeWerke? Nein, sondern durch das GesetzGesetz des Glaubens. 27 Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch das GesetzGesetz? Durch der WerkeWerke GesetzGesetz? Nicht also, sondern durch des Glaubens GesetzGesetz.
28 Denn wir urteilen, dass ein MenschMensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne18 Gesetzeswerke.28 So halten wir nun dafür, dass der MenschMensch gerecht werde ohne des GesetzesGesetzes WerkeWerke, allein durch den Glauben.
29 Oder ist GottGott der GottGott der Juden allein? Nicht auch der NationenNationen? Ja, auch der NationenNationen,29 Oder ist GottGott allein der Juden GottGott? Ist er nicht auch der HeidenHeiden GottGott? Ja freilich, auch der HeidenHeiden GottGott.
30 weil es ein einiger GottGott ist, der die BeschneidungBeschneidung aus Glauben und die Vorhaut durch den Glauben rechtfertigen wird. 30 Sintemal es ist ein einiger GottGott, der da gerecht machtmacht die Beschnittenen aus dem Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben.
31 Heben wir denn das GesetzGesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir bestätigen das GesetzGesetz. 31 Wie? Heben wir denn das GesetzGesetz auf durch den Glauben? Das sei ferneDas sei ferne! sondern wir richten das GesetzGesetz auf.

Fußnoten

  • 1 O. wenn einige untreu waren, wird etwa ihre Untreue
  • 2 Ps. 51,6
  • 3 Eig. wird
  • 4 O. Schützen wir etwas vor?
  • 5 Eig. Güte übt
  • 6 Ps. 14,1–3
  • 7 Ps. 5,10
  • 8 Ps. 140,4
  • 9 Ps. 10,7
  • 10 Jes. 59,7.8
  • 11 Ps. 36,2
  • 12 O. verfallen sei, weil er aus usw.
  • 13 Eig. außerhalb, getrennt von
  • 14 O. Glauben Jesu Christi
  • 15 im Sinn von: reichen nicht hinan an die, ermangeln der
  • 16 O. zu einem (od. als ein) Sühnungsmittel
  • 17 O. Glaubens Jesu
  • 18 Eig. außerhalb, getrennt von