Lukas 6 – Studienbibel

Elberfelder Übersetzung (Version 1.3 von bibelkommentare.de) (Vorwort)
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ELB-BK Luther 1912
1 Und es geschah am zweit-ersten SabbatSabbat, dass er durch die Saaten ging, und seine JüngerJünger die Ähren abpflückten und aßen, indem sie sie mit den Händen zerrieben. 1 Und es begab sich an einem SabbatSabbat, dass er durchs Getreide ging; und seine JüngerJünger rauften Ähren aus und aßen und rieben sie mit den Händen.
2 Einige der PharisäerPharisäer aber sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was nicht erlaubt ist am SabbatSabbat zu tun?2 Etliche aber der PharisäerPharisäer sprachen zu ihnen: Warum tut ihr, was sich nicht ziemt zu tun an den Sabbaten?
3 Und JesusJesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr auch dieses nicht gelesen, was DavidDavid tat, als ihn und die bei ihm waren hungerte?3 Und JesusJesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht das gelesen, was DavidDavid tat, da ihn hungerte und die mit ihm waren?
4 wie er in das HausHaus GottesGottes ging und die SchaubroteSchaubrote nahm und aß, und auch denen gab, die bei ihm waren, die niemand essen darf, als nur die PriesterPriester allein?4 wie er zum HauseHause GottesGottes einging und nahm die SchaubroteSchaubrote und aß und gab auch denen, die mit ihm waren; die doch niemand durfte essen als die PriesterPriester allein?
5 Und er sprach zu ihnen: Der SohnSohn des Menschen ist HerrHerr auch des SabbatsSabbats.5 Und er sprach zu ihnen: Des Menschen SohnSohn ist ein HerrHerr auch des SabbatsSabbats.
6 Es geschah aber auch an einem anderen SabbatSabbat, dass er in die SynagogeSynagoge ging und lehrte; und es war dort ein MenschMensch, dessen rechte Hand verdorrt war. 6 Es geschah aber an einem anderen SabbatSabbat, dass er ging in die Schule und lehrte. Und da war ein MenschMensch, des rechte Hand war verdorrt.
7 Die Schriftgelehrten und die PharisäerPharisäer aber lauerten darauf, ob er am SabbatSabbat heilen würde, damit sie eine Beschuldigung gegen ihn fänden. 7 Aber die Schriftgelehrten und PharisäerPharisäer lauerten darauf, ob er auch heilen würde am SabbatSabbat, auf dass sie eine Sache wider ihn fänden.
8 Er aber wusste ihre Überlegungen und sprach zu dem Menschen, der die verdorrte Hand hatte: Steh auf und stelle dich in die Mitte. Er aber stand auf und stellte sich hin1. 8 Er aber merkte ihre Gedanken und sprach zu dem Menschen mit der dürren Hand: Stehe auf und tritt hervor! Und er stand auf und trat dahin.
9 JesusJesus sprach nun zu ihnen: Ich will euch fragen, ob es erlaubt ist, am SabbatSabbat Gutes zu tun oder Böses zu tun, das2 LebenLeben zu retten oder zu verderben. 9 Da sprach JesusJesus zu ihnen: Ich frage euch: Was ziemt sich zu tun an den Sabbaten, Gutes oder Böses? das LebenLeben erhalten oder verderben?
10 Und nachdem er sie alle umher angeblickt hatte, sprach er zu ihm: Strecke deine Hand aus! Und er tat es; und seine Hand wurde wiederhergestellt, wie die andere. 10 Und er sah sie alle umher an und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! und er tat’s; da ward ihm seine Hand wieder zurechtgebracht, gesund wie die andere.
11 Sie aber wurden mit Unverstand erfüllt und besprachen sich untereinander, was sie JesusJesus tun sollten.11 Sie aber wurden ganz unsinnig und beredeten sich miteinander, was sie ihm tun wollten.
12 Und es geschah in diesen Tagen, dass er auf den BergBerg hinausging, um zu betenbeten; und er verharrte die NachtNacht im GebetGebet zu GottGott. 12 Es begab sich aber zu der ZeitZeit, dass er ging auf einen BergBerg zu betenbeten; und er blieb über NachtNacht in dem GebetGebet zu GottGott.
13 Und als es TagTag wurde, rief er seine JüngerJünger herzu und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch ApostelApostel nannte:13 Und da es TagTag ward, rief er seine JüngerJünger und erwählte ihrer zwölf, welche er auch ApostelApostel nannte:
14 SimonSimon, den er auch PetrusPetrus nannte, und AndreasAndreas, seinen BruderBruder, und JakobusJakobus und JohannesJohannes und PhilippusPhilippus und BartholomäusBartholomäus,14 SimonSimon, welchen er PetrusPetrus nannte, und AndreasAndreas, seinen BruderBruder, JakobusJakobus und JohannesJohannes, PhilippusPhilippus und BartholomäusBartholomäus,
15 und MatthäusMatthäus und ThomasThomas und JakobusJakobus, den SohnSohn des AlphäusAlphäus, und SimonSimon, genannt Zelotes3,15 MatthäusMatthäus und ThomasThomas, JakobusJakobus, des AlphäusAlphäus SohnSohn, SimonSimon genannt ZelotesZelotes,
16 und JudasJudas, den BruderBruder des4 JakobusJakobus, und JudasJudas IskariotIskariot, der auch sein VerräterVerräter wurde.16 JudasJudas, des JakobusJakobus SohnSohn und JudasJudas Ischariot, den VerräterVerräter.
17 Und als er mit ihnen herabgestiegen war, stand er auf einem ebenen Platz, und eine Menge seiner JüngerJünger und eine große Menge des Volkes von ganz JudäaJudäa und JerusalemJerusalem und von der Seeküste von TyrusTyrus und SidonSidon, die kamen, ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden; 17 Und er ging hernieder mit ihnen und trat auf einen Platz im Felde und der Haufe seiner JüngerJünger und eine große Menge des Volks von allem jüdischen Lande und JerusalemJerusalem und TyrusTyrus und SidonSidon, am MeerMeer gelegen,
18 und die von unreinen GeisternGeistern Geplagten wurden geheilt. 18 die da gekommen waren, ihn zu hören und dass sie geheilt würden von ihren Seuchen; und die von unsauberen GeisternGeistern umgetrieben wurden, die wurden gesund.
19 Und die ganze Volksmenge suchte ihn anzurühren, denn es ging KraftKraft von ihm aus und heilte alle.19 Und alles Volk begehrte ihn anzurühren; denn es ging KraftKraft von ihm und er heilte sie alle.
20 Und er hob seine AugenAugen auf zu seinen JüngernJüngern und sprach: Glückselig ihr Armen, denn euer ist das ReichReich GottesGottes. 20 Und er hob seine AugenAugen auf über seine JüngerJünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich GottesReich Gottes ist euer.
21 Glückselig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Glückselig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.21 Selig seid ihr, die ihr hier hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr hier weint; denn ihr werdet lachen.
22 Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden, und wenn sie euch absondern und schmähen und euren NamenNamen als böse verwerfen werden um des SohnesSohnes des Menschen willen; 22 Selig seid ihr, so euch die Menschen hassen und euch absondern und schelten euch und verwerfen euren NamenNamen als einen bösen um des Menschensohns willen.
23 freut euch an diesem TagTag und hüpft, denn siehe, euer LohnLohn ist groß in dem HimmelHimmel; denn desgleichen taten ihre VäterVäter den ProphetenPropheten. 23 Freut euch alsdann und hupfet; denn siehe, euer LohnLohn ist groß im HimmelHimmel. Desgleichen taten ihre VäterVäter den ProphetenPropheten auch.
24 Aber wehe euch Reichen, denn ihr habt euren Trost dahin. 24 Aber dagegen weh euch Reichen! denn ihr habt euren Trost dahin.
25 WeheWehe euch, die ihr voll seid, denn ihr werdet hungern. WeheWehe euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet trauern und weinen. 25 WehWeh euch, die ihr voll seid! denn euch wird hungern. WehWeh euch, die ihr hier lachet! denn ihr werdet weinen und heulen.
26 WeheWehe, wenn alle Menschen wohl von euch reden; denn desgleichen taten ihre VäterVäter den falschen ProphetenPropheten. 26 WehWeh euch, wenn euch jedermann wohlredet! Desgleichen taten eure VäterVäter den falschen ProphetenPropheten auch.
27 Aber euch sage ich, die ihr hört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen;27 Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, die euch hassen;
28 segnet die, die euch fluchen; betetbetet für die, die euch beleidigen.28 segnet die, die euch verfluchen und bittet für die, die euch beleidigen.
29 Dem, der dich auf den Backen schlägt, biete auch den anderen dar; und dem, der dir den MantelMantel nimmt, wehre auch den Leibrock nicht. 29 Und wer dich schlägt auf einen Backen, dem biete den anderen auch dar; und wer dir den MantelMantel nimmt, dem wehre nicht auch den RockRock.
30 Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.30 Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das deine nimmt, da fordere es nicht wieder.
31 Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, tut auch ihr ihnen ebenso. 31 Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr.
32 Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für Dank ist es euch? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben. 32 Und so ihr liebet, die euch lieben, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder lieben auch ihre Liebhaber.
33 Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für Dank ist es euch? Denn auch die Sünder tun dasselbe. 33 Und wenn ihr euren WohltäternWohltätern wohltut, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder tun das auch.
34 Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr wieder zu empfangen hofft, was für Dank ist es euch? [denn] auch die Sünder leihen Sündern, damit sie das gleiche wieder empfangen. 34 Und wenn ihr leihet, von denen ihr hoffet zu nehmen, was für Dank habt ihr davon? Denn die Sünder leihen den Sündern auch, auf dass sie Gleiches wiedernehmen.
35 Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu hoffen, und euer LohnLohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. 35 Vielmehr liebet eure Feinde; tut wohl und leihet, dass ihr nichts dafür hoffet, so wird euer LohnLohn groß sein, und ihr werdet KinderKinder des Allerhöchsten sein; denn er ist gütig über die Undankbaren und Bösen.
36 Seid nun barmherzig, wie auch euer VaterVater barmherzig ist.36 Darum seid barmherzig, wie auch euer VaterVater barmherzig ist.
37 Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen5 werden.37 Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergebenvergeben.
38 Gebt, und es wird euch gegeben werden: Ein gutes, gedrücktes und gerütteltes und überlaufendes MaßMaß wird man in euren SchoßSchoß geben; denn mit demselben MaßMaß, mit dem ihr messt, wird euch wieder gemessen werden.38 Gebt, so wird euch gegeben. Ein voll, gedrückt, gerüttelt und überfließend MaßMaß wird man in euren SchoßSchoß geben; denn eben mit dem MaßMaß, mit dem ihr messet, wird man euch wieder messen.
39 Er sagte aber auch ein GleichnisGleichnis zu ihnen: Kann etwa ein Blinder einen Blinden leiten? Werden nicht beide in eine GrubeGrube fallen? 39 Und er sagte ihnen ein GleichnisGleichnis: Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die GrubeGrube fallen?
40 Ein JüngerJünger ist nicht über dem LehrerLehrer; jeder aber, der vollendet ist, wird sein wie sein LehrerLehrer. 40 Der JüngerJünger ist nicht über seinen MeisterMeister; wenn der JüngerJünger ist wie sein MeisterMeister, so ist er vollkommen.
41 Was aber siehst du den6 SplitterSplitter, der in deines BrudersBruders Auge ist, den Balken aber, der in deinem eigenen Auge ist, nimmst du nicht wahr? 41 Was siehst du aber einen SplitterSplitter in deines BrudersBruders Auge, und des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr?
42 Oder wie kannst du zu deinem BruderBruder sagen: BruderBruder, erlaube, ich will den SplitterSplitter herausziehen7, der in deinem Auge ist, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den SplitterSplitter herauszuziehen, der in deines BrudersBruders Auge ist. 42 Oder wie kannst du sagen zu deinem BruderBruder: Halt stille, BruderBruder, ich will den SplitterSplitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuvor den Balken aus deinem Auge und siehe dann zu, dass du den SplitterSplitter aus deines BrudersBruders Auge ziehest!
43 Denn es gibt keinen guten Baum, der faule Frucht bringt, noch einen faulen Baum, der gute Frucht bringt; 43 Denn es ist kein guter Baum, der faule Frucht trage, und kein fauler Baum, der gute Frucht trage.
44 denn jeder Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt; denn von DornenDornen sammelt man nicht Feigen, noch liest man von einem DornbuschDornbusch Trauben8. 44 Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man liest nicht Feigen von den DornenDornen, auch liest man nicht TraubenTrauben von den Hecken.
45 Der gute MenschMensch bringt aus dem guten SchatzSchatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse bringt aus dem bösen das Böse hervor; denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund. 45 Ein guter MenschMensch bringt Gutes hervor aus dem guten SchatzSchatz seines Herzens; und ein böser MenschMensch bringt Böses hervor aus dem bösen SchatzSchatz seines Herzens. Denn wes das HerzHerz voll ist, des geht der Mund über.
46 Was nennt ihr mich aber: HerrHerr, HerrHerr!, und tut nicht, was ich sage?46 Was heißet ihr mich aber HerrHerr, HerrHerr, und tut nicht, was ich euch sage?
47 Jeder, der zu mir kommt und meine WorteWorte hört und sie tut – ich will euch zeigen, wem er gleich ist:47 Wer zu mir kommt und hört meine Rede und tut sie, den will ich euch zeigen, wem er gleich ist.
48 Er ist einem Menschen gleich, der ein HausHaus baute, der grub und vertiefte und den Grund auf den Felsen legte; als aber eine FlutFlut kam, schlug der Strom an jenes HausHaus und vermochte es nicht zu erschüttern, denn es war auf den Felsen gegründet. 48 Er ist gleich einem Menschen, der ein HausHaus baute und grub tief und legte den Grund auf den FelsFels. Da aber Gewässer kam, da riss der Strom zum HauseHause zu, und konnte es nicht bewegen; denn es war auf den FelsFels gegründet.
49 Der aber gehört und nicht getan hat, ist einem Menschen gleich, der ein HausHaus auf die ErdeErde baute ohne Grundlage, an das der Strom schlug, und sogleich fiel es, und der Sturz jenes Hauses war groß. 49 Wer aber hört und nicht tut, der ist gleich einem Menschen, der ein HausHaus baute auf die ErdeErde ohne Grund; und der Strom riss zu ihm zu, und es fiel alsbald, und das HausHaus gewann einen großen Riss.

Fußnoten

  • 1 O. stand da
  • 2 O. ein
  • 3 Eiferer
  • 4 And.: Sohn
  • 5 O. sprecht frei, und ihr werdet freigesprochen
  • 6 O. auf dem
  • 7 Eig. hinauswerfen; so auch nachher
  • 8 Eig. eine Traube