Das Buch der Offenbarung

Kapitel 9

Das Buch der Offenbarung

Der dreizehnte Vers des vorhergehenden Kapitels gehört zu Kapitel 9 und ist die Einführung zu demselben. Man nimmt an, dass die vier ersten Posaunen mehr auf den westlichen Teil des Reiches beschränkt sind, während die beiden nächsten mehr Bezug auf den östlichen Teil haben. Die Wehe - Posaunen zeigen einen unterschiedlichen Charakter gegenüber denen, die im vorhergehenden Kapitel erwähnt sind. Johannes sieht einen Stern, der vom Himmel auf die Erde gefallen war. Dieser Stern, der durch den Platz, den er einnahm, ein Werkzeug des Lichtes und der geordneten Verwaltung für die Erde hätte sein sollen, ist aus seiner ursprünglichen Stellung gefallen. Hier wird er ein Werkzeug Satans, um solchen Qualen zuzufügen, die ihren Gott für die Lüge Satans aufgegeben haben. Zweifellos ist dies der Antichrist, der König der Juden, der von Satan mit Tatkraft ausgestattet ist, um seine religiösen Anmaßungen zu unterstützen. Ihm wird der Schlüssel zum Schlunde des Abgrundes gegeben, doch wird nicht gesagt, wer ihm diesen gibt. Dies ist der Platz, wo das Böse gebunden ist und zurückgehalten wird. Er darf nicht verwechselt werden mit dem Feuersee, wo endgültig mit dem Bösen gehandelt wird und wo es seine ewige Strafe findet. Der Abgrund ist der Platz, von welchem in den Evangelien gesagt wird, dass die Dämonen sich scheuten, in denselben gesandt zu werden (Lk 8,31). Es ist auch der Platz, wo der Satan während der tausend Jahre der Regierung Christi auf Erden gebunden sein wird.

Die Gerichte der vier ersten Posaunen sind einleitend, obwohl von Gott auferlegt, aber in dem was jetzt folgt, sehen wir satanische Kräfte in ihrem Ursprung und ihrer Natur, obwohl unter Gottes Kontrolle. „Und er öffnete den Schlund des Abgrundes; und ein Rauch stieg auf aus dem Schlunde wie der Rauch eines großen Ofens, und die Sonne und die Luft wurden von dem Rauche des Schlundes verfinstert“ (Vers 2). Kraft ist ihm gegeben, die vollen finsteren Einflüsse Satans auszulösen. Der Rauch, hat einen mehr moralischen Charakter und bezieht sich auf den verfinsternden und vergiftenden Einfluss Satans auf die Gesinnung der Menschen. Wie Rauch die Sicht behindert und ein großer Ofen von einem großen Feuer kündet, so werden die Menschen blind in ihrem Geiste und ihre Gewissen werden ausgedörrt. Die Sonne, welche von der höchsten Autorität redet, und alle himmlischen Lichter, die einen heilsamen Einfluss der Ordnung ausüben könnten, werden ihres Scheines beraubt durch die bösen satanischen Einflüsse, die alles in Finsternis hüllen. Die Luft ist das Gebiet, über welches Satan herrscht (siehe Epheser 2,2). Durch den Rauch aus dem Abgrunde wird der Verstand der Menschen verfinstert, so dass sie das Licht nicht im Lichte Gottes zu sehen vermögen.

„Und aus dem Rauche kamen Heuschrecken hervor auf die Erde. Und es wurde ihnen Gewalt gegeben, wie die Skorpionen der Erde Gewalt haben“ (Vers 3). Sie sind die direkten Werkzeuge der Macht Satans, und wie die Heuschrecken für ihr Werk der Verwüstung sprichwörtlich sind, so ist es mit den Heuschrecken hier in bezug auf ihre moralische Verwüstung der Gesinnung der Menschen. Es handelt sich hier mehr um moralische als um buchstäbliche Wirkungen, wie der vierte Vers beweist.

„Und es wurde ihnen gesagt, dass sie nicht beschädigen sollten das Gras der Erde, noch irgend etwas Grünes, noch irgend einen Baum, sondern die Menschen, welche nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben“ (Vers 4). Heuschrecken sind hier offensichtlich bildlich zu verstehen, denn wirkliche Heuschrecken greifen Menschen nicht an, während diese Heuschrecken ihre Angriffe tatsächlich gegen abgefallene Israeliten richten. Von Heuschrecken ist im Buche Joel die Rede. Dort finden wir, dass die tatsächliche Heuschreckenplage, von welcher das Land heimgesucht wird, als Bild von einem moralischen und größeren Einfall gebraucht wird; und so ist es auch hier. Das Gras und das Grüne würden die natürliche Nahrung für wirkliche Heuschrecken sein, während ihnen hier befohlen wird, dasselbe nicht zu beschädigen, sondern die Menschen, welche nicht das Siegel Gottes an ihren Stirnen haben. Jene Versiegelten in Kapitel 7 waren die Auserwählten aus den Stämmen Israels. Bei denen, die nicht versiegelt sind, handelt es sich um den abgefallenen Teil der Nation, die in Jerusalem und Palästina wohnen. Es scheint daher in seiner Anwendung alles jüdisch zu sein. Manche haben gedacht, dass dieses Gericht Bezug hat auf den Einfall der Sarazenen im siebenten und achten Jahrhundert, aber hier in Kapitel 9 haben die Heuschrecken keine Macht, um zu töten, sondern nur für eine beschränkte Zeit zu quälen, während das Abschlachten von Menschen ein Charakterzug war, der jene mohammedanischen Eroberer kennzeichnete. In unserem Kapitel suchen die Menschen den Tod und können ihn nicht finden. Der Tod wird den Qualen vorgezogen, die ihnen durch Satan zugefügt werden. Obgleich also der Einfall der Sarazenen manche Züge zeigen mag, die der Schilderung in diesem Kapitel zu gleichen scheinen, so kann sich die genaue Anwendung unseres Kapitels doch nur auf zukünftige Tage beziehen. Außerdem haben die hier beschriebenen Leiden mehr Bezug auf Leiden der Seele und des Geistes als auf solche des Leibes.

„Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen-Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die der Löwen“ (Verse 7 und 8). Sie stellen eine gebietende militärische Macht dar, die den Anspruch erhebt, die gerechte Anerkennung der Gottheit für ihre Angriffe zu besitzen, wie auch böse Diktatoren unserer Tage Anspruch darauf machen, von Gott zu Regenten der Welt bestellt zu sein. Äußerlich waren die Heuschrecken durch große männliche Kraft gekennzeichnet, aber von Gottes Standpunkt gesehen, waren sie abhängig und schwach. Wie anschaulich ist dieses Gemälde auch von dem Fortschritt des Menschen in unseren Tagen. Es mag große kriegerische Angriffskräfte geben, und ihre Fortschritte mögen bei manchen den Eindruck hervorrufen, dass sie Gott auf ihrer Seite haben. Aber in Wirklichkeit sind sie die Narren Satans und seiner Macht unterworfen. Sie hatten Panzer wie eiserne Panzer und Zähne wie Löwen. Wie jemand gesagt hat, sie hatten Herzen und Gewissen von Stahl. Es war unmöglich, ihre Herzen zu erreichen, denn sie waren gegen jede Regung von Mitleid verhärtet und unbarmherzig in ihrer Grausamkeit. Sie waren blutdürstig; auch Schnelligkeit des Handelns wird ihnen zugeschrieben in dem Bilde der Flügel, deren Geräusch wie das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden war, die in den Kampf laufen. Aber ihr größter Fluch war wahrscheinlich in ihren Schwänzen mit ihren Stacheln. Es ist der Stachel falscher Lehre, die ihren verderblichen Lauf nimmt. Sie hatten Macht, die Menschen zu quälen fünf Monate. Fünf Monate ist die übliche Lebensdauer von Heuschrecken. Keine Erleichterung gibt es für die Leiden der Menschen; sie werden die ganze Zeit gequält, in welcher Zeit die Heuschrecken ihre Macht haben. Dies mag die Erfüllung von 2. Thess. 2,11-12 sein bezüglich der wirksamen Kraft des Irrtums, die Gott ihnen senden wird, dass sie der Lüge glauben, auf dass alle gerichtet werden.

Heuschrecken haben keinen König über sich, wie klar aus Sprüche 30,27 hervorgeht, aber diese Heuschrecken hier haben sehr wohl einen König. „Sie haben über sich einen König, den Engel des Abgrundes; sein Name ist auf hebräisch, Abaddon, und im Griechischen hat er den Namen Apollyon“ (Vers 11). Dieser König mag der vom Himmel gefallene Stern von Vers 1 sein, dem der Schlüssel zum Schlunde des Abgrundes gegeben wurde. Sowohl in seinem hebräischen als auch in seinem griechischen Namen ist sein Charakter als der Zerstörer deutlich ausgedrückt. Abaddon bedeutet „Zerstörung“ und Apollion „Zerstörer“. Der Name mag Satan persönlich oder dem Obersten der Engel zugehören, jedenfalls ist er es, der dieses Heer der Zerstörung durch einen Mann oder Menschen lenkt. Die Rache trifft solche, die den Namen tragen, Gottes Volk zu sein, die aber Abtrünnige geworden sind. Zuerst sind sie durch den falschen König getäuscht worden, aber wenn er sie völlig in seine Gewalt gebracht hat, quält er sie mit teuflischer Lust. Die Tatsache, dass der Name sowohl im Hebräischen als auch im Griechischen genannt wird, mag anzeigen, dass diese beiden Wehe sich auf abgefallene Juden und auch auf abgefallene Christen beziehen.

Von Satan wird irgendwo als dem Gott und Fürsten dieser Welt gesprochen. Er ist der Gott der religiösen Welt, der den Platz der Huldigung beansprucht, der Gott allein zukommt. Er ist auch der Fürst der politischen Welt, der Kriege und Kriegsgerüchte verursacht, welches anzeigt, dass die Welt im Argen liegt. Er ist auch der Fürst der Gewalt der Luft. In der Hölle wird er, wie ein anderer richtig gesagt hat, selbst gequält werden, und ohne Zweifel wird er dort das elendeste aller Wesen sein. Er wird dort in keiner Weise als ein König herrschen; es gibt sicherlich keinerlei Schriftstelle, die einen solchen Gedanken stützt, An dem zukünftigen Tage, wenn Christus auf Seinem Throne sein wird, finden wir den Schlüssel des Abgrundes in der Hand eines Engels, der auch in seiner Hand eine Kette hat, mit welcher er den Satan bindet und für die ganze Zeit der tausend Jahre in den Abgrund wirft. Danach wird er aus seinem Gefängnis losgelassen werden und ein ungeheures Heer sammeln, um wider die Heiligen in Jerusalem zu kämpfen, wird aber dann wieder ergriffen und in den Feuersee geworfen. Dies ist das Endgericht, und die Schrift bestätigt, dass er Tag und Nacht gepeinigt werden wird von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Mit dem Ertönen der sechsten Posaune werden wir auf einen ganz anderen Schauplatz versetzt. Nachdem das Wehe, das mit der fünften Posaune in Verbindung steht, vorüber ist, wird uns gesagt, dass noch zwei Wehe nach diesen Dingen kommen. „Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott ist“ (Vers 13). Dieser Vers und Off 8,3 enthalten die einzigen Bezugnahmen auf den goldenen Altar, die wir in der Offenbarung finden. Der goldene Altar stand in Verbindung mit den Gebeten des Volkes Gottes. Die vier Hörner drücken die volle Kraft des Altars aus, da ein Horn ein Sinnbild von Stärke ist. Hier finden wir die ganze Kraft des Altars, die sich gegen solche richtet, die die Gegenstände des nachfolgenden Wehe sind, und zwar als Antwort auf die Gebete der Heiligen in Kapitel 8, 4. Alles, was der Name Gottes in sich schließt, ist für die Heiligen. Aber hier finden wir, dass Seine ganze Macht sich gegen ihre Feinde wendet. Die Stimme, die dort gehört wird, ist zweifellos die Stimme Gottes. Hier ergeht der Befehl, die vier Engel zu lösen, welche an dem großen Strome Euphrat gebunden sind.

„Und die vier Engel wurden gelöst, welche bereitet waren auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, auf dass sie den dritten Teil der Menschen töteten“ (Vers 15). Dies ist ein Gericht, welches seinen Anfang im Osten nimmt, aber das in seinem Bereich liegende Römische Reich trifft. Die Engel sind durch Gott bereitet, sein Gericht genau zu der von Ihm festgesetzten Stunde auszuführen. Das bezieht sich nicht so sehr auf die Zeitdauer als auf den Anfang. Die vier Engel sind deutlich erkennbar böse Geister, welche, wie es mir scheint, vier große Mächte zu einer vereinigen, um sie zu lenken und zu beherrschen. Bis zu diesem Augenblick sind sie durch Gottes Macht zurückgehalten worden, aber jetzt sind sie losgelassen, nicht um zu quälen, wie bei dem letzten Wehe, sondern um zu schlachten mit furchtbarer Schlachtung. Der Fluss Euphrat bildete die Östliche Grenze des Landes, welches Abraham verheißen war. Er war auch die östliche Grenze des alten Römischen Reiches.

Mit der Lösung der vier Engel sehen wir ein ungeheures Heer von etwa 200 Millionen Menschen erscheinen. Es ist ein gewaltiges Heer, das der großen Macht des Menschen Ausdruck verleiht. Es scheint mir, dass dieses große Heer sein Gegenstück nur in der großen assyrischen Macht in jenen Tagen haben kann, welche Palästina überrennen und der großen römischen Macht, die den Antichristen, den König Israels, stützt, großen Verlust an Menschenleben zufügen wird. Die Einfälle der Türken in den östlichen Teil des Römischen Reiches im 15. Jahrhundert mögen als eine Vorahnung dessen gesehen werden, was wir hier haben. Aber die direkte Erfüllung liegt ohne Zweifel in der Zukunft. In dem gewaltigen Heer wird es sich um eine Zusammenfassung nördlicher Heere handeln, um die wiedererstandene römische Macht in ihrer Beherrschung von Palästina anzugreifen. Jesaja zeigt, dass der jüdische König einen Bund mit der römischen Macht schließen wird, um den Einfall der Mächte aus dem Norden und Osten zu verhindern. Aber wir sehen, dass dies nichts nützen wird. Dieser Bund wird satanischen Ursprungs sein und nicht von Gott. Das Ziel dieser gewaltigen, in das Land eindringenden Macht wird die Ausrottung der Juden und die Besetzung des Landes Palästina sein. Was den großen Streit zwischen diesen beiden sich bekämpfenden Mächten betrifft, finden wir anschauliche Schilderungen davon bei Daniel und anderen. Manche von den großen Streitigkeiten, die sich schon abgespielt haben, waren nur eine Teil-Erfüllung dessen, was in viel größerem Maße noch stattfinden wird. Diese beiden großen Mächte stehen in erbitterter Feindschaft gegeneinander, sie stehen aber beide ebenso in Gegensatz zu allem, was Gott heißt. Die eine ist durch und durch gottlos; den Geist hiervon sehen wir in Ländern wie Russland schon in unseren Tagen. Die andere Macht wird für eine Zeit Duldsamkeit zeigen und sich sogar durch die religiöse Macht Roms leiten lassen, um Einigkeit und Macht zu sichern. Dann, wenn das Ende gekommen sein wird, wird das Haupt des Römischen Reiches göttliche Ehren für sich beanspruchen und Anbetung und Huldigung für sich fordern, wie es in alten Zeiten schon Nebukadnezar tat. Dies wird in Palästina durch den Antichristen gefördert werden, der das Bild des ersten Tieres aufstellen und fordern wird, dass alle Juden dasselbe anbeten. Ein Bild hiervon haben wir in den drei hebräischen Glaubenshelden, welche, als sie sich weigerten, das Bild anzubeten, das Nebukadnezar gemacht hatte, in den brennenden Feuerofen geworfen wurden. Gott offenbarte Seine Macht in ihrer Befreiung, und zweifellos wird dieselbe Macht in den kommenden Tagen ausgeübt werden und viele retten, die auf Gott vertrauen. Denn „der Herr weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu retten, die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, um bestraft zu werden“ (2. Pet 2,9).

Jesajas spricht von diesem großen Einfall und von dem Verderber, der wie eine überströmende Flut das Land überfluten wird. Ein gewaltiges Schlachten findet in Verbindung mit dem zweiten Wehe statt, aber wir sehen auch, ebenso wie bei dem ersten Wehe, die Elemente falscher Lehre, obwohl hier in einem anderen Charakter. Wir sehen Gewalt in den Mäulern der Rosse und ebenso in ihren Schwänzen, die gleich Schlangen waren und Köpfe hatten, um mit ihnen zu beschädigen (Vers 19). Im Anschluss an ihre Eroberungen suchen sie ihre falschen, bösen Lehren auszustreuen, durch welche die Herzen der Menschen noch weiter von Gott entfernt werden. Viele von denen, die in dem großen Schlachten, welches stattfinden wird, nicht umkommen, werden den Täuschungen anheimfallen, durch welche die falschen Lehren ausgebreitet werden.

„Und die übrigen der Menschen, welche durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Busse von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht anbeteten die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die ehernen und die steinernen und die hölzernen Götzenbilder, die weder sehen noch hören noch wandeln können“ (Vers 20). „Und sie taten nicht Busse von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebstählen“ (Vers 21). Mit verhärteten Herzen und gefühllosen Gewissen sehen sie das Gemetzel rund um sie her und erfahren die schrecklichen Gerichte Gottes, die sowohl die Umstände der Menschen als die Menschen selbst treffen, aber sie tun nicht Busse. Sie beharren in dem Götzendienst, und ihr eigener Wandel ist durch Gewalttat und Verderben gekennzeichnet. Sie üben Zauberei und Hexenwerk, wie Wahrsagerei und schwarze Kunst und auch Hurerei, Unzucht, Zügellosigkeit und böse Lust. Es werden auch Diebstähle genannt, es ist keine Achtung vor dem Eigentum vorhanden, noch wird das Leben als heilig angesehen. Mordtaten werden alltäglich, die ungezügelter Leidenschaft und Lust entspringen. Es ist ein wirklich düsteres Gemälde, und es zeigt die Verkommenheit, in welche der Mensch absinken wird, wenn Gott aus seinem Leben ausgeschlossen ist. Das Licht wird Finsternis, und wie groß ist die Finsternis.

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