Betrachtung über Johannes (Synopsis)

Kapitel 12

Betrachtung über Johannes (Synopsis)

Wir finden in jener Familie zu Bethanien ein Bild des wahren Überrestes Israels, und zwar erblicken wir hinsichtlich seiner Stellung vor Gott drei verschiedene Fälle oder Klassen. Martha hatte einen Glauben, der sie ohne Zweifel mit Christo verband, der aber nicht weiterging, als es für das Reich nötig war. Diejenigen, die Gott in den letzten Tagen für die Erde aufsparen wird, werden denselben Glauben haben. Ihr Glaube wird schließlich Christum als den Sohn Gottes anerkennen. Ferner war Lazarus da, und er lebte durch jene Macht, die in derselben Weise1  alle gestorbenen Heiligen hätte auferwecken können, und die am letzten Tage Israel durch die Gnade moralisch aus seinem Zustande des Todes hervorrufen wird. Wir finden mit einem Wort den Überrest, der nicht sterben wird, indem er auf Grund eines wahren Glaubens verschont bleibt (eines Glaubens jedoch an einen lebendigen Heiland, der Israel befreien sollte), und diejenigen, die gleichsam aus den Toten zurückgeführt werden, um in den Genuss des Reiches zu gelangen. Martha diente, Jesus ist in der Gesellschaft, und Lazarus liegt mit Ihm zu Tische. Doch die Vertreterin einer dritten Klasse ist ebenfalls anwesend. Maria, die an der Quelle der Wahrheit getrunken und jenes lebendige Wasser in ihr Herz aufgenommen hatte, verstand, dass es sich um etwas mehr als um die Hoffnung und Segnung Israels, nämlich um Jesum Selbst handelte. Sie tut, was für Jesum in Seiner Verwerfung passend ist; sie tut es für Ihn, der die Auferstehung ist, bevor Er unser Leben ist. Ihr Herz verbindet sie mit Seinem Werke, mit der Liebestat Jesu, und sie salbt Ihn zu Seinem Begräbnis. Es handelt sich für sie um Jesum Selbst, und zwar um den verworfenen Jesus; und der Glaube nimmt seinen Platz in dem, was der Same der Kirche war, die zwar noch in dem Boden Israels und dieser Welt verborgen war, aber in der Auferstehung in der ganzen Schönheit des Lebens Gottes, des ewigen Lebens, hervor sprießen sollte. Es ist ein Glaube, der alles für Jesum verwendet, für Seinen Leib, in dem Er im Begriff stand, zu unserem Heil die Strafe der Sünde zu erdulden. Der Eigennutz des Unglaubens, der seine Sünde in der Verachtung Christi und durch seine Gleichgültigkeit verrät (V. 5+6), gibt dem Herrn Gelegenheit, der Handlung Seiner geliebten Jüngerin ihren wahren Wert beizulegen. Es wird hier auf ihr Salben Seiner Füße aufmerksam gemacht, um zu zeigen, dass alles, was von Christo, was Christus war, für sie einen Wert hatte, der sie verhinderte, auf irgendetwas anderes Rücksicht zu nehmen. Das ist eine wahre Würdigung Christi. Der Glaube, der die Liebe kennt, die alles Verständnis übersteigt, ein solcher Glaube ist ein Wohlgeruch im ganzen Hause; und Gott gedenkt dessen gemäß Seiner Gnade. Jesus verstand Maria, das war alles, was sie bedurfte. Er rechtfertigt sie; wer wollte wider sie aufstehen?

Damit ist die Szene in Bethanien zu Ende, und der Lauf der Ereignisse wird wieder aufgenommen. Die Feindschaft der Juden (die Feindschaft, ach! des menschlichen Herzens, das auf diese Weise sich selbst und infolgedessen dem Feinde, diesem Mörder von Natur und dem Feinde Gottes – einem Feinde, den nichts zu überwältigen vermag – überlassen ist) möchte auch Lazarus töten. Der Mensch ist in der Tat fähig hierzu, fähig zu allem, was man sich nur zu denken vermag. Nichts kommt dem Hasse gegen den Gott gleich, der Sich hier offenbart; denn ohne diesen Hass würde in der Tat eine solche Handlung unbegreiflich sein. Man musste jetzt entweder an Jesum glauben oder Ihn verwerfen; denn Seine Macht war so augenscheinlich geoffenbart worden, dass das eine oder das andere zur Notwendigkeit wurde. Wenn ein Mensch, der schon vier Tage im Grabe gelegen hatte, öffentlich aus den Toten auferweckt worden war und in der Mitte des Volkes lebte, so war jede Unentschiedenheit unmöglich. Jesus wusste dieses nach Seiner göttlichen Kenntnis. Er stellt Sich als der König Israels vor, um Seine Rechte geltend zu machen und dem Volke und Jerusalem das Heil und die verheißene Herrlichkeit anzubieten. Das Volk verstand dieses. Wurde Er verworfen, so musste dies ein wohlüberlegter Entschluss sein, und das wussten die Pharisäer sehr wohl. Doch die Stunde war gekommen; und wiewohl sie nichts tun konnten (denn alle Welt lief ihm nach), so wurde Jesus dennoch getötet; denn „Er gab Sich Selbst hin“.

Jetzt wird Ihm als dem wahren Sohne Davids von Gott Zeugnis gegeben. Als Sohn Gottes war Er erwiesen worden durch die Auferweckung des Lazarus; als Sohn Davids wird Er erwiesen durch Seinen Einzug in Jerusalem auf dem Füllen einer Eselin. Indes war noch ein anderer Titel anzuerkennen. Als Sohn des Menschen wird Er einmal alle Reiche der Erde besitzen. Die Griechen2  kommen und wünschen Ihn zu sehen; denn Sein Ruf war bis in die Ferne gedrungen. Jesus antwortet. „Die Stunde ist gekommen, dass der Sohn des Menschen verherrlicht werde.“ Das aber führt Ihn zu den Gedanken zurück, von denen die Salbung Marias für Sein Herz der Ausdruck war. Er hätte als der Sohn Davids aufgenommen werden sollen; aber indem Er Seinen Platz als der Sohn des Menschen einnimmt, tut sich notwendigerweise eine ganz andere Sache vor Ihm auf. Wie konnte Er, ohne zu sterben, als Sohn des Menschen gesehen werden, kommend in den Wolken des Himmels, um nach den Ratschlüssen Gottes von allem Besitz zu nehmen? Wäre Er, nachdem Sein menschlicher Dienst auf Erden beendigt war, frei ausgegangen und hätte Er nötigenfalls zwölf Legionen Engel verlangt, so hätte niemand irgendwie teil mit Ihm haben können; Er würde allein geblieben sein. „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viele Frucht.“ Wenn Christus Seine himmlische Herrlichkeit annimmt und nicht allein darin sein will, so stirbt Er, um dieselbe zu erlangen und die Seelen, die Gott Ihm gegeben hat, mit Sich zu führen.

In der Tat, die Stunde war gekommen; sie konnte nicht länger zögern. Alles war bereit für das Ende der Probe dieser Welt, des Menschen und Israels; und vor allem sollten die Ratschlüsse Gottes erfüllt werden.

Äußerlich gab alles Zeugnis von Seiner Herrlichkeit. Er hält im Triumph Seinen Einzug in Jerusalem, indem die Menge Ihn als König begrüßt. Aber was werden die Römer dazu sagen? Sie verstummen vor Gott. Die Griechen kommen, um Jesum zu suchen. Alles ist bereit für die Herrlichkeit des Sohnes des Menschen. Indes wusste das Herz Jesu wohl, dass Er für diese Herrlichkeit sterben musste; wollte Er das Werk Gottes vollbringen, wollte Er auch nur ein menschliches Wesen bei Sich in der Herrlichkeit haben und den Speicher Gottes nach den Ratschlüssen der Gnade füllen, so musste Er durch den Tod gehen. Für schuldige Seelen gab es keinen anderen Weg, um zu Gott zu kommen. Was die Liebe der Maria voraussah, das kennt Jesus der Wahrheit gemäß, und Er fühlt es und unterwirft Sich demselben nach den Gedanken Gottes; und der Vater antwortet in diesem feierlichen Augenblick, indem Er der herrlichen Wirkung dessen Zeugnis gibt, was Seine unumschränkte Majestät zu gleicher Zeit forderte, eine Majestät, die Jesus durch Seinen Gehorsam völlig verherrlichte. Und wer war fähig, dies zu tun außer Ihm, der durch diesen Gehorsam die Liebe und die Macht Gottes einführte, die es allein vollbringen konnten?

In dem Folgenden stellt der Herr einen wichtigen Grundsatz auf, der mit der in Seinem Opfer enthaltenen Wahrheit verbunden ist. Zwischen dem natürlichen Leben des Menschen und Gott war kein Band vorhanden. Wenn es in dem Menschen Christus Jesus ein Leben in vollkommener Übereinstimmung mit Gott gab, so musste Er das wegen dieses Zustandes des Menschen notwendigerweise hingeben. Weil Er von Gott war, so konnte Er nicht in Verbindung mit dem Menschen bleiben; der Mensch wollte es nicht. Jesus wollte lieber sterben, als nicht Seinen Dienst zur Verherrlichung Gottes erfüllen – als nicht gehorsam sein bis ans Ende. Wer aber sein Leben in dieser Welt liebte, der verlor es; denn es stand nicht in Verbindung mit Gott. Wer aber durch die Gnade es hasste, sich mit ganzem Herzen von diesem Grundsatz der Entfremdung von Gott trennte und Ihm sein Leben widmete, der sollte es in dem neuen und ewigen Zustande besitzen (V. 25). Jesu dienen hieß deshalb Ihm nachfolgen; und wo Er hinging, da sollte auch Sein Diener sein. Wenn Ihm jemand diente, so würde der Vater dessen gedenken und ihn ehren.

Alles das ist im Hinblick auf Seinen Tod gesagt. Der Gedanke an diesen Tod bemächtigt sich Seiner, und Seine Seele ist betrübt. In dem gerechten Schrecken vor dieser Stunde – die an und für sich das Gericht Gottes und das Ende des Menschen ist, so wie Gott ihn hier auf Erden geschaffen hat – bittet Er Gott um Errettung aus dieser Stunde. Doch in Wahrheit war Er gekommen, nicht um damals (wiewohl Er es war) der Messias zu sein, nicht um damals (wiewohl Er das Recht dazu besaß) das Reich zu übernehmen, sondern Er war gerade für diese Stunde gekommen, um durch den Tod Seinen Vater zu verherrlichen. Das ist es, was Er begehrt, mag darin eingeschlossen sein, was da will. „Vater, verherrliche deinen Namen!“ so lautet Seine einzige Bitte. Das ist Vollkommenheit. Er fühlt, was der Tod ist. Es wäre kein Opfer gewesen, wenn Er es nicht gefühlt hätte; aber indem Er es fühlt, hat Er nur das eine Verlangen, Seinen Vater zu verherrlichen. Wenn die Erfüllung dieses Verlangens Ihn alles kostete, so war das Werk in diesem Verhältnis vollkommen.

Da Jesus in diesem Verlangen, den Vater zu verherrlichen, vollkommen war, so konnte der Vater nicht anders als Ihm antworten. In Seiner Antwort kündigt der Vater, wie mir scheint, die Auferstehung an. Aber welch eine Gnade, welch ein Wunder, zu solchen Mitteilungen Zutritt zu haben! Das staunende Herz wird erfüllt mit Anbetung und Gnade, indem es die Vollkommenheit Jesu, des Sohnes Gottes, bis zum Tode, d. h. die absolute Vollkommenheit, betrachtet, und indem es Ihn sieht, der im vollen Bewusstsein dessen, was der Tod war, nur die Herrlichkeit des Vaters suchte; indem es endlich die Antwort des Vaters hört – eine Antwort, die wegen dieses Opfers des Sohnes sowie wegen der Herrlichkeit des Vaters Selbst eine moralische Notwendigkeit war. Die Antwort lautet daher: „Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen.“ Ich glaube, dass der Vater Seinen Namen in der Auferweckung des Lazarus3  verherrlicht hatte, und Er wollte es wiederum tun in der Auferweckung Christi – in einer glorreichen Auferweckung, die die unsrige in sich schließt, wie es der Herr, ohne die Seinigen zu nennen, gesagt hatte.

Betrachten wir jetzt den Zusammenhang der Wahrheiten, von denen in dieser bemerkenswerten Stelle die Rede ist. Die Stunde für die Verherrlichung des Sohnes des Menschen war gekommen. Aber dazu war es nötig, dass dieses kostbare Weizenkorn in die Erde fiel und starb; anders würde es allein geblieben sein. Das war der allgemeine Grundsatz. Das natürliche Leben dieser Welt in uns hat kein Teil mit Gott. Man muss Jesu nachfolgen. Auf diese Weise ist man bei Ihm; das heißt Ihm dienen. Alsdann wird man auch von dem Vater geehrt werden. Christus schaut für Sich Selbst dem Tode ins Angesicht und fühlt dessen ganze Bedeutung; dessen ungeachtet beschäftigt Ihn nur eine einzige Sache: die Verherrlichung Seines Vaters. Der Vater antwortet Ihm hierin; Sein Verlangen sollte erfüllt werden. Er sollte nicht ohne eine Antwort auf Seine Vollkommenheit bleiben. Das Volk hört das, was der Vater zu Ihm redet, als die Stimme Jehovas Gottes, so wie diese in den Psalmen beschrieben ist. Christus, der Sich in allem diesem gänzlich beiseite gesetzt und nur von der Herrlichkeit derer, die Ihm folgen, und von derjenigen Seines Vaters gesprochen hatte, kündigt an, dass diese Stimme um des Volkes willen geschehen sei, damit sie verstehen möchten, was Er zu ihrem Heile war. Dann öffnet sich vor Ihm, der Sich um des Vaters willen also beiseite gesetzt und Sich allem unterzogen hatte, nicht die zukünftige Herrlichkeit, sondern der Wert, die Wichtigkeit und die Herrlichkeit des Werkes, das Er auszuführen im Begriff war. Die Grundsätze, von denen wir gesprochen haben, werden hier zu dem Brennpunkt ihrer Entwicklung gebracht. In dem Tode Christi wurde die Welt gerichtet. Satan war ihr Fürst, und er wird hinausgeworfen. Dem Anschein nach geschah dies mit Christo. Allein durch den Tod machte Er in moralischer und gerichtlicher Weise den zunichte, der die Gewalt des Todes hatte. Als der Sohn Gottes und der Sohn des Menschen (als Mensch und im Gehorsam bis zum Tode) das Gericht Gottes trug, vernichtete Er ganz und völlig alle Rechte des Feindes (vgl. Heb 2,14), über wen und was diese sich auch erstrecken mochten. Alle Rechte, die Satan durch den Ungehorsam des Menschen und durch das Gericht Gottes über diesen Ungehorsam besaß, waren nur Rechte vermöge der Ansprüche Gottes an den Menschen und kehrten jetzt auf Christum allein zurück. Und indem Christus aus Gehorsam am Kreuze zwischen Gott und der Welt erhöht war, indem Er das trug, was die Sünde verdiente, wurde Er zum Anziehungspunkt für alle lebenden Menschen, damit sie durch Ihn Gott nahen könnten. Während Jesus auf der Erde lebte, hatte Er als der Messias anerkannt werden sollen; aber als Opfer vor Gott von der Erde erhöht und nicht mehr auf derselben lebend, war Er der Anziehungspunkt zu Gott hin für alle, die, auf Erden lebend, Gott entfremdet waren, wie wir gesehen haben, auf dass sie (durch die Gnade) zu Ihm kommen und durch den Tod des Heilandes das Leben haben möchten.

Jesus kündigt der Menge an, dass Er, das Licht der Welt, nur noch eine kleine Zeit bei ihnen bleiben werde: sie sollten deshalb glauben während es noch Zeit sei; bald werde die Finsternis kommen, und dann würden sie nicht wissen, wohin sie gingen. Wir sehen, dass die Liebe Jesu nicht erkaltet, welche Gedanken auch Sein Herz beschäftigen mögen; Er denkt an die, die Ihn umgeben, an die Menschen, je nach ihren Bedürfnissen. Dennoch glauben sie nicht, in Übereinstimmung mit dem Zeugnis des Propheten, das Er im Hinblick auf die Erniedrigung Jesu bis zum Tode abgelegt, und zwar nachdem Er Seine göttliche Herrlichkeit geschaut hatte eine Herrlichkeit, die nur das Gericht über ein rebellisches Volk herbeiführen konnte (Jes 53; Jes 6). Nichtsdestoweniger – so ist die Gnade – sollte die Erniedrigung des Herrn ihr Heil werden; und in der Herrlichkeit, die dieses Volk richtete, wollte Gott Sich der Ratschlüsse Seiner Gnade erinnern, die eine ebenso gewisse Frucht jener Herrlichkeit sind wie das Gericht, das der dreimal heilige Jehova der Heerscharen über das Böse aussprechen musste. Jahrhundertelang war dieses Gericht durch Seine Langmut aufgeschoben worden; nun aber, da die letzten Bemühungen Seines Erbarmens verachtet und verworfen wurden, musste es vollzogen werden. Sie liebten die Ehre bei den Menschen mehr als die Ehre bei Gott.

Schließlich erklärt Jesus, was Sein Kommen wirklich war: dass diejenigen, die an Ihn glaubten – an den Jesus, den sie auf Erden sahen –, an Seinen Vater glaubten und Seinen Vater sahen. Er war als Licht in die Welt gekommen, und die, die glaubten, sollten nicht in Finsternis wandeln. Er richtete nicht; Er war gekommen, um zu erretten; aber das Wort, das Er geredet hat, wird diejenigen richten, die es gehört haben, denn es war das Wort des Vaters und es war ewiges Leben.

Fußnoten

  • 1 Ich rede nur von der Macht, die nötig ist, um diese Wirkung zu erzeugen; denn in Wahrheit erheischte der sündhafte Zustand des Menschen, ob Jude oder Heide, die Versöhnung, und es würden keine Heiligen aus den Toten zu berufen gewesen sein, wenn nicht die Gnade Gottes kraft und angesichts dieser Versöhnung gewirkt hätte. Ich spreche nur von der Macht, die in der Person Christi wohnte und die alle Mächte des Todes, der nichts wider den Sohn Gottes vermochte, überwältigte. Der Zustand des Menschen aber, der den Tod Christi notwendig machte, wurde durch Seine Verwerfung nur offenbar, und diese letztere bewies, dass alle Mittel nutzlos waren, um den Menschen, so wie er war, zu Gott zurückzuführen.
  • 2 Eigentliche Griechen (also heidnische Proselyten) und nicht Hellenisten (= Juden, die die griechische Sprache redeten und in fremden Ländern wohnten, indem sie „von der Zerstreuung“ waren ).
  • 3 Die Auferweckung steht in Übereinstimmung mit dem jeweiligen Zustande Christi. Lazarus wurde auferweckt, während Christus hier im Fleische lebte, und so wurde er auferweckt, um im Fleische zu leben. Wenn der verherrlichte Christus uns auferweckt, so wird Er uns in Herrlichkeit auferwecken. Und selbst jetzt, während Christus verborgen ist in Gott, ist unser Leben mit Ihm dort verborgen.
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