Einführung in das Buch Nehemia

Geistliche Lektionen

Die Begebenheiten des Alten Testamentes sind nicht nur historisch und – jedenfalls häufig – prophetisch bedeutsam, sondern beinhalten in jedem Fall geistliche Lektionen für jeden Leser. Sie tragen vorbildhaften und belehrenden Charakter, um uns Orientierung zu geben (Röm 15,4; 1. Kor 10,11). Das Buch Nehemia ist für uns Christen unter anderem deshalb so wichtig, weil wir – wie Nehemia – in einer Zeit der „kleinen Dinge“ leben (Sach 4,10). Das macht das Buch Nehemia für uns besonders spannend. Es ist bei weitem mehr als nur ein historisches Dokument aus alter Zeit, sondern hat eine zeitgemäße Ansprache an uns.

Die geistlichen Lektionen im Buch Nehemia sind vielfältig. Wir können sie unter drei Blickwinkeln zusammenfassen:

  1. Das Vorbild Nehemias selbst
  2. Die zeitgeschichtliche Anwendung
  3. Die praktische Anwendung

Das Vorbild Nehemias selbst

  1. Wenn wir uns Nehemia als Person etwas näher anschauen, erkennen wir zunächst erstaunliche Merkmale eines Dieners und Arbeiters Gottes, der zugleich ein geistlicher Führer mit besonderem Profil ist. Er erwies sich in Jerusalem als geeigneter und engagierter Arbeiter, Moderator und Organisator. Er war kein Mann der Theorie, sondern der Tat. Er sah Aufgaben, er nahm Herausforderungen an, er überwand Hindernisse, konnte anpacken und andere begeistern. Es gehörte schon etwas dazu, das Werk des Mauerbaus zu organisieren, zu überwachen und in weniger als 2 Monaten – nämlich in 52 Tagen – zu realisieren. Und das nicht unter optimalen, sondern durchaus erschwerten Bedingungen, denn es gab Widerstand und Feindschaft. Nehemia erwies sich als jemand, der Leitungsaufgaben übernehmen konnte und engagiert war, der dabei dennoch bescheiden, integer, selbstlos und gottesfürchtig auftrat. Darin ist er uns in der Tat ein Vorbild.
  2. Was zweitens auffällt, ist die Tatsache, dass Nehemia nicht nur ein „Macher“ war, der gegen das Böse auftrat, sondern zugleich ein Mann, der über den Zustand des Volkes und die aufgetretenen Missstände tief traurig war. W. Kelly schreibt: „Was war nun das erste große und hervorragende Merkmal? Was ist das große moralische Kennzeichen, das Nehemia auszeichnete? Wir finden es nicht nur am Anfang, sondern permanent vom Anfang bis zu Ende. Es ist, wie ich zu behaupten wagen, sein tiefes und dauerhaftes Empfinden des niedrigen Zustandes des Volkes Gottes“.1 Nehemia war dem gegenüber, was er hörte und sah, nicht gleichgültig. Er identifizierte sich mit der Not seines Volkes und hatte ein Empfinden dafür, was dies in den Augen Gottes war. Und nicht nur das. Nehemia ging mit dem, was er empfand, im Gebet zu Gott. Er war – ähnlich wie Mose, Samuel, David, Paulus, Epaphras und andere – ein Mann des Gebets. Dort fand er Wegweisung und Hilfe für seine Aufgaben. Von C.H. Spurgeon stammt der Ausspruch: „Aktivität ohne Gebet ist Vermessenheit. Gebet ohne Aktivität ist Heuchelei“2. Nehemia handelte weder vermessen noch heuchlerisch.
  3. Nehemia war drittens durch eine tiefe und innige Beziehung zu Gott geprägt. Er fastete und betete vor dem Gott des Himmels (Neh 1,4; 2,4). Er wusste, dass die gute Hand seine Gottes in Güte über ihm war (Neh 2,8.18). Er war sich sicher, dass Gott ihm etwas ins Herz gegeben hatte und er im Auftrag Gottes handelte (Neh 2,12). Er hatte die tiefe Überzeugung, dass Gott ihn hörte (Neh 3,36) und dass Er für sein Volk kämpfen würde (Neh 4,14). Nehemia lebte in Ehrfurcht vor Gott (Neh 5,9.15). Er fühlte sich nicht selbst stark, sondern wollte sich von Gott stärken lassen (Neh 6,9). Er zeichnete sich durch geistliches Unterscheidungsvermögen aus und merkte, wer nicht von Gott gesandt war (Neh 6,12). Und vor allem hatte er ein Empfinden dafür, was Gott angetan wurde, wenn das Volk von Ihm abwich (Neh 13,11). Schließlich war ihm klar, dass alles, was er für seinen Gott tat, von Ihm nicht vergessen werden würde (Neh 5,19; 13,14.22.31).
  4. Schließlich lernen wir von Nehemia, wie man mit „Gegenwind“ umgeht. Nehemia erlebte Widerstand von außen und innen. Der Feind war aktiv, und er wählte die beiden bekannten Taktiken, nämlich List und Androhung von Gewalt (Eph 6,11; 1. Pet 5,8). Nehemia erkannte die List und fiel ihr nicht zum Opfer. Nehemia fürchtete sich nicht vor den Drohungen, sondern widerstand ihnen in der Kraft Gottes. Er war ein geistlicher Überwinder (1. Joh 2,13.14). Zugleich fand er eine Antwort auf Widerstand von innen (Apg 20,30) und erwies sich erneut als Überwinder, der sich nicht beirren ließ. Nehemia war niemand, der sich anpasste, sondern der eigene Spuren hinterließ. Der „Mainstream“ interessierte ihn wenig. Er war bereit, gegen den Strom zu schwimmen. Für ihn galt, was der Herr viele Jahrhunderte später der Versammlung (Gemeinde) in Philadelphia sagen ließ: „Denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet“ (Off 3,8). Wir wollen wie Nehemia Leute sein, die das Wort Gottes im Herzen tragen, es ernst nehmen und den Namen des Herrn schätzen.

Die zeitgeschichtliche Anwendung

  1. Der aufmerksame Leser der Geschichte Israels wird interessante Parallelen zur sogenannten „Kirchengeschichte“ feststellen.3 Das gilt besonders für die Spätgeschichte Judas, d. h. für die Zeit nach dem babylonischen Exil. Man kann diesen Teil der Geschichte, so wie er in den historischen Büchern Esra und Nehemia sowie in den Propheten Haggai, Sacharja und Maleachi beschrieben wird, an folgenden fünf Kernpunkten festmachen:
  • Das Ende der babylonische Gefangenschaft
  • Der Bau des Altars an seiner Stelle
  • Der Bau des Tempels in Jerusalem
  • Die Wiederherstellung des Tempeldienstes
  • Der Bau der Mauer, der Tore und der Stadt Jerusalem

W. Kelly schreibt sagt dazu in seinen einführenden Vorträgen zu den Büchern der Bibel: „Das Buch, mit dem wir uns heute Abend beschäftigen, lässt uns einen Blick auf die Geschichte des Volkes Gottes im Alten Testament werfen und diese verdient unser größtes Interesse. Es ist die letzte Zeit für die Juden, so wie wir heute herausgerufen sind, Gottes Volk hier auf der Erde zu sein. So findet selbst der flüchtige Leser hier eine unübersehbare Analogie zwischen den Worten, die damals über Israel gesagt wurden und der Stellung, die uns die Güte Gottes heute gegeben hat. Ich sage das nicht, um unsere Phantasie anzuregen, sondern damit wir die Belehrungen verstehen, die der Heilige Geist uns gegeben hat, indem er uns etwas über den zurückgekehrten Überrest und seinen Zustand mitteilt“.4

Die fünf genannten Punkte könnten wir wie folgt in die Zeit der Kirche übertragen:

  1. Das Ende der babylonischen Gefangenschaft erinnert uns an das Ende der langen Zeit der Verirrung und Verwirrung durch die Reformation. Viele Jahrhunderte hindurch war die Christenheit in einem großen religiösen System festgehalten, dass das Neue Testament ebenfalls mit „Babylon“ beschreibt (Off17 und 18) und das sein prophetisches Gegenstück in dem Sendschreiben an Thyatira findet (Off 2,18–29). Der Herr Jesus sagt selbst, dass diese Kirche den Namen hat, dass sie lebt, in Wirklichkeit jedoch tot ist (Off 3,1). Es ist keine Phantasie notwendig, um in Offenbarung 17 und 18 die sieben Hügel mit Rom und der dort beheimateten großen Kirche zu identifizieren.
  2. Der Bau des Altars an seiner Stelle lässt uns an die Zeit der Reformation denken, als eine Reihe von Gläubigen das System „Babylon“ verließ und erkannte, dass es Rechtfertigung nur aufgrund des Opfers des Herrn Jesus (Altar) geben kann. Es war eine erste Rückkehr zu dem, was Gott in seinem Wort sagt.
  3. Der Bau des Tempels in Jerusalem zeigt uns, dass es einige Zeit später solche gab, die sich besonders für die Wahrheit der Versammlung (Kirche, Gemeinde) Gottes interessierten und denen die Grundsätze Gottes in Verbindung mit der Versammlung wieder wichtig wurden. Sie erkannten, dass Gläubige nicht nur eine persönliche Stellung vor Gott haben, sondern dass wir gemeinsam vor und für Gott sind, nämlich die Versammlung (Gemeinde) des lebendigen Gottes (1. Tim 3,15) und dass diese Versammlung der „Tempel Gottes“ ist (1. Kor 3,17), eine „Behausung Gottes im Geist“ (Eph 2,22).5
  4. Die Wiederherstellung des Tempeldienstes: Der Tempeldienst erinnert uns im Licht des Neuen Testamentes daran, dass wir Gott als Anbeter nahen und dass der Vater solche als „seine Anbeter“ sucht (Joh 4,23). Kinder Gottes dienen Gott „durch den Geist“ (Phil 3,3). Sie kennen den geistlichen Ort, wo sie allein zum Namen des Herrn Jesus hin zusammenkommen (Mt 18,20), um Gott zu dienen und das Mahl des Herrn nach den Grundsätzen der Bibel, über die kirchlichen Mauern hinweg, zu nehmen. Auch das wurde diesen Gläubigen klar, indem sie die von Menschen gemachten Benennungen verließen und sich fortan allein zum Namen des Herrn Jesus hin versammelten. Man begann gemeinsam darüber nachzudenken, „wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist“ (vgl. 1. Tim 3,15). Den Gläubigen wurde deutlich, dass es nicht um einen äußeren Gottesdienst, nicht um offizielle Ämter und ordinierte „Geistliche“ geht, die das Haus Gottes führen, sondern dass jeder Gläubige seinen Platz im Haus und Dienst Gottes hat und der Geist Gottes alles so führt und leitet, wie der Herr es will.
  5. Der Bau der Mauer, der Tore und der Stadt Jerusalem: Wirklicher Gottesdienst ist nur dann möglich, wenn Absonderung von dem, was nicht zu Gott passt, tatsächlich praktiziert wird (2. Kor 6,14–18; 2. Tim 2,19–21). Die Mauer und Tore lassen uns daran denken, dass wir uns von Einflüssen von außen schützen müssen, damit wir wirklich zur Ehre Gottes leben können. Auch das erkannten viele Gläubige in vergangenen Jahrzehnten und gingen diesen Weg konsequent mit einem weiten Herzen.

Den letzten Punkt nun finden wir besonders im Buch Nehemia. Die Gläubigen, die vor nahezu 200 Jahren die Wahrheit über die Versammlung, den Gottesdienst (in Verbindung mit dem Tisch des Herrn) wieder neu „entdeckten“, blieben dabei nicht stehen, sondern erkannten, welchen Wert die Tore und die Mauer haben, was biblische Absonderung bedeutet und wie sich das Leben der Christen im Inneren der Stadt abspielt.

Leider müssen wir heute feststellen, dass wir in allen Punkten erneut von dem abgewichen sind, was das Buch Nehemia uns zeitgeschichtlich lehrt. Gerade deshalb hat dieses Buch zugleich eine hohe praktische Relevanz für uns.

Die praktische Anwendung

Die Bilder im Alten Testament helfen uns, die Lehre des Neuen Testamentes besser zu verstehen und vor allem, sie im täglichen Leben zu praktizieren. Wir lernen, was dazu beiträgt und was uns daran hindert. Gerade deshalb hat das Studium der Bilder im Alten Testament für uns einen besonderen Wert. Was wir heute nötig haben, ist nicht so sehr die Erklärung der Wahrheit an sich (so wichtig das natürlich immer ist), sondern unsere Herausforderung besteht vielmehr darin, die Wahrheit zu praktizieren.

Ich möchte zwei besondere Punkte herausgreifen, die für uns wichtig sind:

  1. Das zentrale Thema im Buch Nehemia sind der Bau der Mauer und die zivile Ordnung in der Stadt. Auf uns übertragen spricht die Mauer von der Absonderung, zu der der Christ berufen ist6. Die Mauer schützt die Stadt und diejenigen, die sich in ihr aufhalten. Absonderung ist notwendig, damit wir zur Ehre Gottes leben können (vgl. 2. Tim 2,21). Die Stadt spricht von dem täglichen Leben des Christen, das mit seinem Bekenntnis übereinstimmen muss. Innerhalb der Mauer einer Stadt lebt man in Sicherheit. Innerhalb von Jerusalem lebte man unter dem Einfluss des Tempels und damit der Gegenwart Gottes. Wir befinden uns nicht nur sonntags im „Haus Gottes“, sondern die Aufforderung von Paulus, unser Verhalten dem Haus Gottes anzupassen, (1. Tim 3,15) gilt jeden Tag unseres Lebens. Paulus spricht davon, dass wir „Mitbürger der Heiligen“ sind (Eph 2,19). Diese Aussage hat etwas mit dem Leben einer Stadt zu tun, wo wir zusammenleben. Deshalb sehen wir im Bild der Stadt etwas von der Gemeinschaft der Kinder Gottes im täglichen Leben. Dieses Leben der Gläubigen soll jederzeit vom Wort und Willen Gottes gelenkt werden. Der Bau der Mauer ist für uns eine Art Lebensprogramm, d. h. wir arbeiten täglich daran. Feinde von außen und Widerstand von innen stellen sich uns ebenso in den Weg wie es damals bei Nehemia der Fall war. H. Smith schreibt: „Die Bemühung, die Mauer zu bauen, ruft Widerspruch hervor. Heute wie damals begegnet man dem energischen Widerstand von innen und außen.“7 Deshalb gilt es zu überwinden und notfalls gegen den Strom zu schwimmen. Wie Nehemia wollen wir uns nicht davon abbringen lassen, die Mauer zu bauen, „um zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen zu scheiden“ (Hes 42,20). Wenn wir als Christen zur Ehre des Herrn leben wollen, ist es notwendig, uns vom Bösen und von der Ungerechtigkeit zu trennen.
  2. Das gilt ebenso für eine örtliche Versammlung. Dazu gehört einerseits die Trennung von allem, was nicht in die Gegenwart des Herrn passt, sektiererische Tendenzen und menschliche Traditionen eingeschlossen. Andererseits sind wir gehalten, die Tore zu öffnen, „dass einziehe eine gerechte Nation, die Treue bewahrt“ (Jes 26,2). Wir wollen beachten, dass das religiöse Fleisch durchaus in der Lage ist, Mauern für sektiererische Zwecke und Parteiungen zu missbrauchen. Dem „frommen Fleisch“ ist nie zu trauen (Phil 3,2.3).

Das Buch Nehemia ist eine echte Motivation für jeden, der sich im Werk des Herrn engagiert. Wer das Werk des Herrn betreibt, sollte das Buch Nehemia lesen. Für Nehemia war es ein „großes Werk“ (Neh 6,3) und das, obwohl er in einer Zeit der „kleinen Dinge“ lebte (Sach 4,10). Was in den Augen der Menschen klein und verächtlich war, war für Nehemia groß und wichtig. Das ist die richtige Sichtweise auf das Werk des Herrn. Wir leben in einer Zeit der „kleinen Kraft“ (Off 3,8). Heute bekehren sich nicht mehr – wie in der ersten Zeit des Christentums tausende von Menschen durch eine einzige Predigt. Das darf jedoch kein Argument sein, das Werk des Herrn gering zu achten. Im Gegenteil: es ist und bleibt ein „großes Werk“ – selbst wenn wir selbst nur ein kleines Rädchen daran sind. Der Herr erwartet bis heute den leidenschaftlichen Einsatz Nehemias für seine Sache (1. Kor 15,58) und für die die Wahrheit des Wortes Gottes – und das ohne Rücksicht auf mögliche negative Konsequenzen.

Fußnoten

  • 1 W. Kelly: The Book of Nehemiah
  • 2 Quelle unbekannt
  • 3 Die „Kirchengeschichte“ beschreibt im weitesten Sinn die äußere und innere Entwicklung des christlichen Bekenntnisses von Beginn an bis heute. Sie zeigt, was die Glaubenden im Laufe der Jahrhunderte erlebt haben, welche Höhen und Tiefen und welche Fehlentwicklungen und Reformen es gab. Es geht also zum einen um die äußere Entwicklung des Christentums, aber eben vor allem um die innere Entwicklung der Versammlung (Kirche, Gemeinde) Gottes auf dieser Erde. Der Blickwinkel ist weniger der Ratsschluss Gottes im Blick auf die Versammlung, sondern ihre Entwicklung auf dieser Erde.
  • 4 W. Kelly: Lectures Introductory into the Study of the Old Testament
  • 5 Es ist wichtig zu bemerken, dass alle echten (d. h. wiedergeborenen) Gläubigen zu diesem Tempel Gottes gehören. Gläubige der Gnadenzeit gehen nicht zu irgendeinem christlichen Tempel (in eine Kirche), sondern sie bilden gemeinsam den Tempel (die Versammlung) Gottes.
  • 6 Petrus fordert uns auf: „… sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig in allem Wandel“ (1. Pet 1,15). Heiligung und Absonderung gehören untrennbar zusammen. In beiden Fällen geht es nicht nur um die Frage, wovon wir uns trennen (Absonderung von etwas), sondern es geht vor allem um die Frage, wem wir gehören, zu wem wir uns absondern oder heiligen. Wir sind Heilige, weil wir dem gehören, der uns geheiligt hat. Deshalb ist Absonderung immer „zu ihm hinaus“ (Heb 13,13).
  • 7 H. Smith: The Book of Nehemiah
Nächstes Kapitel »« Vorheriges Kapitel

Ihre Nachricht