Die Feste des Herrn im Lichte des Evangeliums

Das Laubhüttenfest

Die Feste des Herrn im Lichte des Evangeliums

Das Laubhüttenfest war das letzte im jüdischen Jahr; es war ein Fest der Freude. Wir lesen darüber: „Am fünfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das Fest der Laubhütten sieben Tage dem Jehova [...] Wenn ihr den Ertrag des Landes eingesammelt habt, sollt ihr das Fest Jehovas feiern sieben Tage. Am ersten Tage soll Ruhe sein, und am achten Tage soll Ruhe sein. Und ihr sollt euch am ersten Tage Frucht von schönen Bäumen nehmen, Palmzweige und Zweige von dichtbelaubten Bäumen und von Bachweiden, und sollt euch vor Jehova, eurem Gott, freuen sieben Tage [...] In Laubhütten sollt ihr wohnen sieben Tage“ (3. Mo 23,33–44). „Und du sollst dich an deinem Feste freuen [...] du sollst nur fröhlich sein“ (5. Mo 16,13–15).

Das Laubhüttenfest war das dritte oder Haupt-Erntefest. Es erstreckte sich nicht nur auf die Einsammlung des Weizens, sondern alles Gewächses, also auch des Obstes und Weines (5. Mo 16,13). Nun ist aber der Weinberg und Weinstock ein bekanntes Sinnbild für Israel. So lesen wir schon im Alten Bunde: „Der Weinberg Jehovas der Heerscharen ist das Haus Israel.“ „Einen Weinstock zogest du aus Ägypten, vertriebest Nationen und pflanztest ihn“ (siehe Jes 5,1–7; Ps 80,8.9; Mt 21,33–46).

Auch wissen wir aus den prophetischen Schriften des Wortes Gottes, dass Israel, das jetzt zerstreut ist, später wieder gesammelt und im Lande seiner Väter gesegnet werden wird. Ja, dieses Volk, welches Gott jetzt „Lo-Ammi“ und „Lo-Ruchama“, d.h. „Nicht-Mein-Volk“ und „Nicht-Begnadigte“ nennen muss, wird einst wieder „Ammi“ und „Ruchama“, d.h. „Mein Volk“ und „Begnadigte“ genannt werden (Hos 2,1.23; Röm 9,25). Dann wird erfüllt werden, was unser Herr beim letzten Passahmahl zu seinen Jüngern sagte, ehe er litt, dass er „an jenem Tage neu“ mit seinem Volke von dem Gewächs des Weinstocks trinken werde in dem Reiche seines Vaters (Mt 26,29), d.h., dass er dann Israels Freude teilen werde; denn der Wein ist ein Bild der Freude.

Auch der Feigenbaum, ein anderes Sinnbild von Israel, der jetzt verflucht ist, wird, wie der Herr verheißen hat, wieder ausschlagen und auf dem Boden der Gnade Frucht für Gott tragen. Dann erst, wenn, bildlich gesprochen, Obst und Wein eingebracht ist, wenn also nicht nur der Weizen (die zur Kirche gehörenden Gläubigen) in die himmlischen Scheunen eingebracht ist (Mt 13,30), wovon, wie wir sahen, „das Fest der Wochen“ das vorbildliche Erntefest war, sondern auch Israel durch die große Drangsal zur Buße und Umkehr gebracht worden ist, um nun Gott in Wahrheit Frucht zu bringen durch seine Gnade, dann wird auf der Erde das wahre Laubhüttenfest gefeiert werden.

Welch gesegnete, herrliche Zeit wird es sein für das wiederhergestellte Volk Israel und alle Nationen, die sich dann auf der ganzen Erde dem Zepter Jesu Christi unterwerfen! Selbst das Seufzen der Schöpfung hat dann ein Ende gefunden; sie ist freigemacht worden „von der Knechtschaft des Verderbnisses zu der Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes“ (Röm 8,21).

Schon in alten Zeiten war der Festjubel in Jerusalem am Laubhüttenfest unbeschreiblich groß. Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus erzählt, dass das Freudengeschrei der feiernden Tausende in Jerusalem weithin gehört wurde. Es war der Glanzpunkt, das letzte und höchste der Feste im Jahr und währte acht volle Tage.

Ein besonderer Augenblick des Jubels und der Freude war es, wenn der Hohepriester „am letzten Tage, dem großen Tage des Festes“, mit einer goldenen Kanne voll Wasser, das er aus der Quelle Siloah geschöpft, die Stufen heraufging und im Tempelhofe das Wasser unter dem Blasen der Posaunen in eine silberne Schale und Wein in eine zweite goss, um dann beide auf dem Altar auszugießen. Das Wasser und der Wein deuten den Segen (oder das Leben) und die Freude an, welche unter Christi, des ersehnten Messias und Königs Zepter über Israel kommen werden, wie der Prophet geredet hat: „Ich preise dich, Jehova, denn du warst gegen mich erzürnt: Dein Zorn hat sich gewendet und du hast mich getröstet. Siehe, Gott ist mein Heil; ich vertraue und fürchte mich nicht; denn Jah, Jehova, ist meine Stärke und mein Gesang; und er ist mir zum Heil geworden. Und mit Wonne werdet ihr Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils und werdet sprechen an jenem Tage: Preiset Jehova, rufet seinen Namen aus, machet unter den Völkern kund seine Taten, verkündet, dass sein Name hoch erhaben ist! Besinget Jehova, denn Herrliches hat er getan; solches werde kund auf der ganzen Erde! Jauchze und jubele, Bewohnerin von Zion! denn groß ist in deiner Mitte der Heilige Israels“ (Jes 12).

Mit welch schmerzlichen Gefühlen wird der Herr der Herrlichkeit als der verworfene König, den die Juden zu töten suchten, auf jenem Laubhüttenfest gewesen sein, das der Apostel Johannes bezeichnenderweise schon „das Fest der Juden“, nicht mehr „das Fest Jehovas“ nennt, wie es im Alten Bunde hieß (Joh 7,1.2f.)! Er war der verheißene Messias und Davids Sohn, welcher Israel die Zeiten der Segnungen bringen sollte, aber Israel sah keine Gestalt in ihm, dass es seiner begehrt hätte. Darum ging er „nicht offenbar“ auf das Fest, wie einer, der das Fest mitfeiern wollte. Ach, wie hätte er gekonnt? Die Herzen, welche Freude heuchelten und laut jubelten bei der Feier eines Festes, das auf die herrliche Zeit hinwies, da er groß sein würde in ihrer Mitte als der Heilige Israels, waren verfinstert und hassten ihn, suchten ihn zu töten.

Und als der letzte Tag kam, „der große Tag des Festes“, wo die Freude und der Jubel des betörten Volkes ihren Höhepunkt erreicht hatten, „da stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“ (Joh 7,37).

In welch scharfem, schneidendem Gegensatz zu dem lauten Jubel der feiernden Menge, die dem Ausgießen des Wassers und Weins auf den Altar zuschaute und den Priester von dem Schöpfen des Wassers „aus den Quellen des Heils“ reden hörte, aber bei allem Festjubel aus Mangel an dem wahrhaftigen Wasser und fern von dem wahren Quell des Heils verschmachten und verdursten musste, ja, in welchem Gegensatz zu diesem allem, was da zu sehen und zu hören war, und doch in welch kostbarer Verbindung mit dem Vorbilde dort steht der Zuruf des Herrn der Herrlichkeit an jeden einzelnen: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“

Ach, Israel als Nation ist noch nicht zu dem Wasser des Heils gekommen; es hat nicht getrunken und ist, bis es zum Herrn umkehren wird, verworfen worden. Aber so viele aus Israel und aus den Nationen an ihn glauben, den von Menschen verworfenen, aber von Gott erhöhten Erlöser, den Sohn Gottes, sind Kinder Gottes geworden (Joh 1,12) und haben den Heiligen Geist empfangen. Ganz, wie der Herr dort auf dem Laubhüttenfest gesprochen: „Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ Und Johannes fügt noch hinzu: „Dies aber sagte er von dem Geiste, welchen die an ihn Glaubenden empfangen sollten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war“ (Joh 7,37.39).

So sind denn jetzt die Gläubigen einzeln und in ihrer Gesamtheit, während Israel wegen seines Unglaubens beiseite gestellt ist, die Wohnung des Heiligen Geistes geworden, der von dem verherrlichten Christus herabgekommen ist. Leben und Freude ist ihr Teil, und Ströme des Segens gehen aus von allen, die vom Heiligen Geiste versiegelt und erfüllt sind, was wir als das Vorrecht aller gläubigen Christen erachten müssen.

Der Augenblick naht, da das Laubhüttenfest seine vorbildliche Erfüllung für Israel im Reiche finden wird, und dies ist die erste Bedeutung. Ja, sobald Christi himmlische Braut diesen Schauplatz verlassen hat und gen Himmel entrückt ist ins Vaterhaus (Joh 14,3; 1. Thes 4,17), wird Gottes Geist die Totengebeine Israels berühren, es ins Leben rufen und zurückführen in das Land der Väter (Hes 37).

Zuerst kehren einzelne Juden aus den zwei Stämmen, die das Reich Juda bildeten, nach Kanaan zurück 1, und dies noch im Unglauben, ohne wahres Schuldbewusstsein und ohne in Buße und Reue von Herzen zu Gott gefleht zu haben: „Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte; nach der Größe deiner Erbarmungen tilge meine Übertretungen! Wasche mich völlig von meiner Ungerechtigkeit und reinige mich von meiner Sünde [...] Errette mich von Blutschuld!“ (Ps 51,1.2.14).

Ja, die Blutschuld, größer als die des Königs David, liegt noch auf Israel, das seinen Messias und König verworfen und ans Kreuz geheftet hat mit den Worten: „Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“

Wenn erst Israel von Herzen Buße tut und sich zu ihm bekehrt, den sie durchstochen haben, dann wird Gott „Wasser gießen auf das Durstige und Bäche auf das Trockene“, und aus Jerusalem selbst, unter der Schwelle des neuen Tempels her, wird ein Strom fließen, ein Strom des Lebens und Segens für Volk und Land und für alle Völker und Länder der Erde (Jes 44,3; Hes 47).

Dann wird Israel wiederum, aber nun in höherer Freude denn je, das Laubhüttenfest im Lande der Väter feiern und, in Hütten wohnend, dankend und lobend, all der wunderbaren Wege gedenken, die Gott in seiner Güte und Treue es geführt hat, auch durch die weite Wüste, wo es in Zelten und Hütten wohnte (3. Mo 23,43), um es hinzuführen in die verheißene Ruhe und Herrlichkeit.

Aber selbst diese Zeit der Ruhe und Herrlichkeit Israels im Tausendjährigen Reiche nimmt wieder ihr Ende, solange sie auch währen und so köstlich sie auch sein wird. Nicht so ist es mit der ewigen und himmlischen Sabbatruhe und Herrlichkeit, in welche Gott einst alle bringen wird, die er sich im Laufe der verschiedenen „Haushaltungen“ 2 oder auch in den einzelnen „Zeitaltern“ aus der Menschheit berufen und erworben hat, die also von jeher auf Erden zu seinem Volk gehörten. Sie alle werden auf der neuen Erde und im neuen Himmel mit Gott in ewiger Glückseligkeit versammelt sein. 3

Es scheint uns, dass der achte Tag des Laubhüttenfestes, welcher der Anfang oder erste Tag einer neuen Woche war (die Auferstehung des Herrn Jesus fand gleicherweise an einem achten Tage oder dem „ersten Tage der Woche“ statt), insbesondere ein Bild ist von dem glückseligen, ewigen Zustand der Dinge auf der neuen Erde und im neuen Himmel.

Von dieser wunderbaren und ewigen Verbindung der neuen Erde und des neuen Himmels, welche der Patriarch Jakob schon in seinem Traume bei Bethel in der Leiter, die von der Erde bis zum Himmel reichte, vorgebildet sah, und von jener Herrlichkeit ohne Ende lesen wir: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen von Gott, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe, denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird dieses ererben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein“ (Off 21,1–7).

Hier gibt uns Gott durch den Seher eine Schilderung von dem ewigen Zustand der Dinge, wenn das Endergebnis aller Wege Gottes mit den Menschen oder seinen Erlösten ans Licht getreten ist. Der Mittlerdienst Christi als Schöpfer, Erlöser und Richter, selbst als König in der Unterwerfung aller Dinge unter seine Herrschaft, ist dann vollendet, und er hat das Reich Gott übergeben, damit „Gott alles in allem sei“ (1. Kor 15,28). Ein neuer Himmel und eine neue Erde sind da. Das Erste ist vergangen. Alles ist gesegnet in der Gegenwart Gottes, und die Erlösten genießen ihre Segnungen in nie endender Herrlichkeit.

Was Gottes Gedanke und Ratschluss war von Anbeginn, bei den Menschen zu wohnen, in ihrer Mitte seine Wohnstätte zu haben auf immerdar, das ist nun erfüllt: „Siehe die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“

Wie wunderbar! Gottes Wohnstätte ist auf ewig bei den Menschen. Es handelt sich nicht mehr um einzelne Personen oder um Völker, aus denen selbstverständlich alle Bösen ausgeschieden sind. Gott wohnt auch nicht mehr bei den Juden oder irgendeinem anderen Volke, sondern „bei den Menschen“. Es sind die Erlösten aller Zeiten und Völker.

Aber in der Mitte aller Erlösten, hier allumfassend „Menschen“ genannt, hat die Kirche Christi eine Sonderstellung und behält sie auch auf ewig. Die Versammlung ist nämlich ohne Frage „die Hütte Gottes“, welche der Seher als „die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herniederkommen“ sieht. Wir hören ja, dass diese himmlische Stadt „die Braut, das Weib des Lammes“ ist (Off 21,9.10). Also inmitten aller Erlösten aller Zeiten wohnt Gott; und seine Wohnstätte, seine Hütte, ist das himmlische Jerusalem, die Versammlung.

Wenn wir einen Rückblick werfen auf Adam und den Garten Eden, so finden wir, dass Gott nicht bei ihm bleiben oder wohnen konnte. Der Mensch in der Unschuld musste sich erst entscheiden, ob er Gott dauernd gehorchen wolle, so dass Gott bei ihm weilen und wohnen konnte. Der Mensch bestand die Probe nicht; und Gott konnte unmöglich bei dem Sünder weilen.

Dann gab Gott auf den Sündenfall des Menschen die Verheißung des zweiten Menschen, des Herrn vom Himmel. „Der letzte Adam“, „der zweite Mensch“ 4 sollte kommen und die Macht der Schlange vernichten, deren List der erste Mensch erlegen war. Und wie der Tod durch die Sünde in die Welt gekommen war, sollte durch den Tod die Sünde aus der Welt kommen, dem Schlangenzertreter sollte die Ferse zermalmt werden.

Achtete die Menschheit auf Gottes Verheißung? Nein, sie ging in Sünde voran und suchte die Welt wohnlich einzurichten ohne Gott. Nur von Henoch hören wir, dass er mit Gott wandelte. Aber wohnen konnte Gott nicht bei ihm. Auch nicht bei Noah, „dem Prediger der Gerechtigkeit“, konnte Gott wohnen, noch die Erde durch ihn trösten 5. Gott musste vielmehr in seinen Tagen die Erde um ihrer zunehmenden Gottlosigkeit willen verderben, wobei er Noah und seiner Familie eine Wohnstätte bereitete zur Rettung und Sicherheit im Gericht. – Auch nachher achteten die Menschen nicht auf Gott und sehnten sich nicht nach seiner Nähe. Sie wollten vielmehr unabhängig sein von ihm und bauten den Turm von Babel. Die Folge war die Verwirrung und Zersplitterung der Menschen in einzelne Völker.

Nun erschien der Gott der Herrlichkeit dem Vater Abraham. Er erwählte ihn, dass er der Vater werde eines Volkes, welches Gottes Volk sei, zu dem er sagen könnte: „Ich werde in der Mitte [...] wohnen.“ „Ich werde meine Wohnung in eure Mitte setzen“ (2. Mo 29,45.46; 3. Mo 26,11.12). Und tatsächlich hat Gott in gewisser Hinsicht auch in Israels Mitte gewohnt. In der Lichtwolke „Schechinah“, welche sich auf die Stiftshütte niederließ, später auch auf dem Tempel und über der Bundeslade lag, war Gottes Nähe, Gottes Hütte oder Gottes Wohnstätte der Herrlichkeit.

Aber, wie wir oben beim großen Versöhnungsfeste sahen, war der Weg ins Allerheiligste, wo die Wolke war, noch nicht geoffenbart, nicht aufgetan. Erst im Reiche wird Jehova in der Mitte Israels, seines dann erlösten und heiligen Volkes, unverhüllt wohnen, wie wir dies schon oben vernommen haben (Hes 48,35).

Also in Israel sehen wir im Tausendjährigen Reiche ein Volk, das von den Völkern der Erde abgesondert ist und in dessen Mitte Gott wohnen wird. Aber es kommt auch in Israel als Volk die Absicht und der Ratschluss Gottes nicht voll und ewig zur Ausführung und Darstellung. Das geschieht erst in der Kirche.

Seitdem das Werk der Erlösung völlig geschehen und der Sohn Gottes als der verherrlichte Mensch zu Gottes Rechten über alle Gewalten erhöht worden, sammelt Gott seinem Sohne eine himmlische Braut aus allen Völkern der Erde. Und zugleich ist diese Braut „ein geistliches Haus“, „ein heiliger Tempel“, Gottes Wohnung, „die Behausung Gottes im Geiste“ (1. Pet 2,5; Eph 2,21.22).

Und die Versammlung ist die Hütte Gottes nicht nur für eine bestimmte Zeit auf Erden, sondern für alle „Zeitalter der Zeitalter“, für die ganze unermessliche Ewigkeit.“ 6

Auch dann, wenn alle Heilsgedanken Gottes mit der Menschheit ihren Abschluss gefunden, wenn „das Erste vergangen und alles neu geworden“, wenn jede Ernte – Weizen, Obst und Wein – heimgebracht ist; wenn alle Erlösten aus Israel vom Alten und vom Neuen Bunde als selige „Menschen“ mit den übrigen Seligen, die Gott von jeher sowohl vor dem Alten Bunde, als auch in der Gnadenzeit, wie auch nachher, besonders in der Zeit des Tausendjährigen Reiches, aus der Menschheit gewann, auf immer bei Gott sein und weilen werden, auch dann wird die Kirche Gottes, welche mit Jesus Christus im Heiligen Geiste auf ewig eine glückselige lebendige Einheit bildet, „die Hütte Gottes“ sein inmitten aller Erlösten aus allen Zeiten: „Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen!“

Im Blick auf diese ewige Seligkeit in der Herrlichkeit Gottes, deren wir uns jetzt schon in Hoffnung rühmen dürfen (Röm 5,2), wenn die „Zweige der Fruchtbäume“ und „Palmenzweige“ des Laubhüttenfestes ihr Gegenbild gefunden haben werden in unseren Harfen und Überwinderkronen, mögen wir wohl voll Sehnsucht singen:

Erd' und Himmel werden spenden
Lob und Preis an allen Enden;
o, welch seliges Vollenden!
Herr Jesus, komm!

Wahrlich, das ist Seligkeit für die Erlösten, die ja alle in der Wiedergeburt des göttlichen Lebens teilhaftig geworden, auf immer und ewig mit Gott, der Licht und Liebe ist, in ungestörter Gemeinschaft zu sein. Und Gottes Nähe und Gemeinschaft ist in der Ewigkeit nicht etwa nur das Teil der Kirche Christi, sondern vielmehr aller Seligen von Anbeginn, wenn auch die Kirche als die „Hütte Gottes“ inmitten der seligen Menschen eine herrliche Sonderstellung haben und behalten wird. Wie köstlich ist es, dass wir lesen: „Siehe, die Hütte Gottes bei den Menschen. Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.“ Das ist also aller Seligen köstliches Teil, dass Gott mit seiner „Hütte“ Wohnung nimmt in ihrer Mitte auf ewig. Und dann wird erfüllt, was ein Lied sagt:

Im ewigen Halleluja verstummt der Erde Pein.

Aber damit nicht genug! Wir lesen auch: „Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen!“ Wahrlich, welch ein Ausgang aller Wege Gottes mit den Menschen! Welch ein Laubhüttenfest und Erntetag am Schluss des ganzen Erdenlaufs der Menschheit! Nicht nur ist alles Böse und alles Erdenleid von den Erlösten auf immer entfernt und weggetan, denn wir lesen: „Und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein“, nein, auch jede Träne wird abgewischt. Und wer ist es, der sie abwischt? Gott selbst! Das ist das Kostbarste, dass er es selber tut.

Ja, Gott lässt die seinen die gesegneten Früchte ihres Erdenleids in der Ewigkeit schauen, und tröstet sie durch die Enthüllung der Vollkommenheit seiner Weisheit und Liebe, mit der er sie geführt und geleitet, als sie auf Erden trauerten und weinten. Er enthüllt uns dort, was hier uns dunkel blieb. Und wenn wir hier durch seine Gnade es geglaubt, dass auch da, wo wir Gottes Führungen nicht verstanden, doch seine Gedanken höher sind als unsere Gedanken und seine Wege höher als unsere Wege, dort in der seligen Ewigkeit werden wir es schauen: Lob und Anbetung werden wir Ihm dann bringen für all sein Wundertun mit uns.

Israel dachte, als es in dem gesegneten Lande wohnte, am Laubhüttenfeste dankend an die Zeit zurück, da es in der Wüste in Hütten wohnte, wir aber werden in der Ewigkeit mit allen Erlösten aller Zeiten, Gott preisend und rühmend, an die Güte, Treue und Weisheit denken, in welcher Gott uns auf Erden in den Tagen der Pilgerschaft so wunderbar trug und leitete.

Die Grundlage dieser ewigen Gemeinschaft und Seligkeit und Anbetung bildet selbstverständlich die Erlösung. Hätte unser hochgelobter Herr und Heiland nicht das Gericht für uns am Kreuz erduldet und dort sterbend gerufen: „Es ist vollbracht!“, so könnte er nicht später rufen, d.h. dann, wenn der neue Himmel und die neue Erde auf Grund der Erlösung erschaffen sein werden und Gott in der Mitte aller Erlösten ewig wohnen wird: „Es ist geschehen!“ Dieser letzte Ruf des Herrn am Schluss der Zeiten oder bei Beginn des ewigen Zustandes der Dinge hat den ersten Ruf, den Ruf vom Kreuze, zur festen Grundlage und Voraussetzung.

Nachdem der Herr der Herrlichkeit noch hinzugefügt, dass er der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende sei, sagt Er: „Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst. Wer überwindet, wird dieses ererben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein“ (Off 20,6.7).

Diese Worte enthalten zwei wichtige Dinge, welche wir noch betrachten müssen. Der Herr spricht hier von einem „Dürstenden“ und einem „Überwinder“. Gott wirkt selbst das Verlangen der Seele oder ihren Durst. Dieser geht zuerst wohl nur nach Vergebung der Sünden, nach Frieden mit Gott. Dann auch nach Wachstum am inneren Menschen und Heiligung und weiter nach Gemeinschaft mit Gott und nach bleibender Freude im Herrn. Und Gott entspricht auch den Bedürfnissen der Seele. Sie findet Vergebung und Frieden durch den Glauben an sein vollkommenes und freies Heil in Christus Jesus, seinem Sohne; auch wächst der Gläubige und nimmt zu am inneren Menschen durch die Erkenntnis der Gnade Gottes und seiner Wahrheit, und Friede und Freude mehren sich im Heiligen Geiste. Aber solange der Gläubige auf Erden ist, ist noch nicht das Ziel seiner Wünsche erreicht; erst beim Herrn wird das Begehren der Seele völlig gestillt. Hier sagt sie: „Nicht, dass ich es schon ergriffen habe [...] ich jage ihm aber nach [...] ich jage, das Ziel anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes, nach oben in Christo Jesu“ (Phil 3,12–14). Auch der Psalmist sehnte sich, obwohl er sich noch nicht der hohen und geistlichen Segnungen eines gläubigen Christen erfreuen konnte, schon nach Gott, weil er wiedergeboren war: „Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich kommen und erscheinen vor Gottes Angesicht?“ (Ps 42,2). Und anderswo sagt er zu Gott im Gebet: „Ich, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild“ (Ps 17,15). Diesem Dürsten und Verlangen des Gerechten nach Gott selbst und dem Erlöser als der Quelle alles Heils, alles Glücks, alles Segens und aller Freude entspricht die göttliche Verheißung in den obigen Worten vom ewigen Zustand der Dinge oder dem ewigen Teil der Erlösten. Gott sagt: „Ich will dem Dürstenden aus der Quelle des Wassers des Lebens geben umsonst.“ Er sagt also nicht: Ich will ihm „das Wasser“ oder „das Wasser des Lebens“ geben; nein, er sagt: Ich will dem Dürstenden „aus der Quelle“ geben. Und diese sprudelt in seiner unmittelbaren Nähe und Gegenwart, in ihm selbst.

Ganz im Einklang mit dieser Verheißung für die ewige Herrlichkeit hören wir den Herrn schon „an dem letzten, dem großen Tage“ auf dem Laubhüttenfeste in Jerusalem rufen: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke!“ In der Tat, der Gerechte wird zu aller Zeit bekennen müssen: „Alle meine Quellen sind in dir!“ (Ps 87,7). Und dort erst an der Quelle, wenn wir nicht nur dem Glauben nach, sondern auch dem Schauen nach bei Gott sind in neuen, verklärten Leibern, ist es wahr:

Dann ist jeder Wunsch erfüllt,
unser Sehnen ganz gestillt.

Wir kommen nun zu der zweiten Verheißung, die dem Überwinder zugesichert ist. Wir sind, wie wir alle wissen und noch eben sagten, noch nicht am Ziele der Glückseligkeit und in der ewigen Herrlichkeit, sondern erst auf dem Wege dorthin. Und dieser Weg führt uns durch eine Welt und Wüste, die dem Pilger Gefahren und Versuchungen aller Art bieten, wo Satan und Sünde ihm täglich entgegenstehen. Von unserem Erlöser nun, der zugleich unser Vorbild ist, lesen wir, dass er in dieser Welt und Wüste „auf dem Wege aus dem Bache“ trank (Ps 110). Darum ermattete er nicht, sondern er überwand und war „mehr als Überwinder“, denn er trank auf dem Wege aus dem Bache der Gemeinschaft, der Kraft und Liebe; und dieser Bach hat in Gottes Vaterherzen seinen Quell und Ursprung. Jesus lebte „von jedem Worte, das durch den Mund Gottes ausgeht“ (Mt 4,4), und er war viel oder stets im Gebet hienieden, des Morgens früh, des Abends spät und selbst zuweilen „die ganze Nacht hindurch“ (Mk 1,35; 6,46; Lk 6,12). So ließ er sich Tag für Tag leiten und jeden Morgen „das Ohr öffnen“ wie ein gelehriger Schüler; „darum ist er nicht zu Schanden geworden“, und darum hat er das Haupt erhoben (Jes 50,4–7; Ps 110,7) und „sich gesetzt zur Rechten des Thrones Gottes“ (Heb 12,2).

Wir unsererseits überwinden durch den Herrn und mit ihm. Wir lesen von den Erlösten, die in der Trübsalszeit in Gottes Ruhe eingehen: „Sie haben ihn (den Satan) überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen“ (Off 12,11). Und den gläubigen Jünglingen ruft der Apostel zu: „Ich habe euch geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt“ (1. Joh 2,14). Er, unser Erlöser, schlug für uns den Feind am Kreuz und hat dort „einen Triumph“ über ihn gehalten und ihn „öffentlich zur Schau“ gestellt (Kol 2,15). Auch die Welt hat er für uns überwunden. Er ruft uns zu: „Seid gutes Mutes, ich habe die Welt überwunden!“ (Joh 16,33). Wenn wir willig auf ihn blicken, an den wir geglaubt zu unserem Heil und Leben, und folgsam auf ihn hören, der uns geliebt, so sind auch wir „mehr als Überwinder“ (Röm 8,37). Durch ihn und mit ihm gehen wir durch diese Welt und Wüste siegreich voran, wie geschrieben steht: „Glückselig der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herzen gebahnte Wege sind. Durch das Tränental gehend, machen sie es zu einem Quellenort, ja, mit Segnungen bedeckt es der Frühregen. Sie gehen von Kraft zu Kraft (also nicht von Niederlage zu Niederlage); sie erscheinen vor Gott in Zion“ (Ps 84,5–8).

Im Sendschreiben an Laodizea sagt der Herr Jesus: „Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater gesetzt habe auf seinen Thron“ (Off 3,21). Und hier, im Blick auf die ewige Wohnung mit und bei Gott auf der neuen Erde und im neuen Himmel, hören wir: „Wer überwindet, wird dieses ererben.“ Ja, als erlöst durch Christus und verbunden mit ihm und als Überwinder durch ihn und mit ihm, erben wir dort, sind wir Erben Gottes und Christi Miterben der ewigen Ruhe und Herrlichkeit. Auf immer werden wir mit Jesus, unserem Herrn, in Gottes Nähe sein, er unser Gott, wir sein Volk und seine Wohnung.

Lieber Leser, wenn dich je von Herzen gedürstet hat nach Vergebung und du Frieden gefunden hast und ewiges Leben in Jesus Christus, dem Sohne Gottes, der für unsere Sünden das Kreuz erduldete und das Gericht, so wirst du auch gewiss begehren, durch ihn in dieser Welt zu überwinden und mehr als Überwinder zu sein. Möchten doch alle Erlösten in der Gnade und Kraft des Herrn auf Erden einhergehen zu seiner Ehre, möchten alle in der Energie des neuen Lebens und Heiligen Geistes vorwärts eilen dem herrlichen Ziele zu, um mit ihm zu erben und zu ernten am großen und ewigen Laubhüttenfest!

Wenn schon von der Freude Israels im Reiche, das doch nur ein Vorbild sein wird von jener endlosen Seligkeit, geweissagt ist: „Sie werden kommen mit Jubel, und ewige Freude wird über ihrem Haupte sein“, und wenn es von der Freude Gottes im Tausendjährigen Reiche heißt: „Jehova, dein Gott, ist in deiner Mitte, [...] er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel“ (Jes 51,11; Zeph 3,17), wie viel größer und herrlicher wird die Freude der Erlösten sein in der Ewigkeit, und wie groß die ewige Wonne Gottes in der Mitte seiner Erlösten aus allen Zeiten und Völkern auf der neuen Erde und im neuen Himmel!

So zeigen uns die Feste Jehovas in Israel schon, dass das Endziel aller Wege Gottes mit Seinem Volke oder das Endergebnis und die volle Ernte seiner wunderbaren Erlösung die ewige selige Gemeinschaft mit Gott ist und die ewige Anbetung.

Wohlan, den steilen Pfad
hinangeklommen!
Es ist der Mühe und des
Schweißes wert,
dahin zu eilen und dort
anzukommen,
wo, mehr als wir verstehn,
der Herr beschert.

Fußnoten

  • 1 Als diese Ausführungen niedergeschrieben wurden, gab es noch keinen Staat Israel. Damals entstand die weltweite – politische – Bewegung des Zionismus, die sich die Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in Palästina zum Ziel gesetzt hatte. Sie führte nach Ende des 2. Weltkrieges zur Gründung des Staates Israel (im Jahre 1948). Wir dürfen in diesen Ereignissen den Beginn der Erfüllung der Prophezeiungen aus Hesekiel 37 sehen: das Getöse des Zusammenrückens der Totengebeine. Allerdings geschieht dies im Unglauben, es ist noch „kein Odem in ihnen“, d.h. sie sind noch nicht durch den Geist Gottes lebendig gemacht. Da es sich in Hesekiel 37, wie ausdrücklich betont wird, um ganz Israel handelt (V. 11), können wir schließen, dass die Vollerfüllung dieser Prophezeiung erst erfolgen wird, wenn auch die zehn Stämme, über deren Verbleib bis heute nichts Gewisses bekannt ist, zurückkehren werden.
  • 2 Wir haben verschiedene „Haushaltungen“ oder „Verwaltungen“ (vgl. Eph 1,10; 3,2 u. a. Stellen) in dem Tun Gottes mit den Menschen zu unterscheiden. Wir können reden von: 1. dem Haushalt der Unschuld bis zur Austreibung aus dem Paradiese (1. Mo 1,28–3,24) 2. dem Haushalt des Gewissens bis zur Flut (1. Mo 3,24–7,23); 3. dem Haushalt der erneuten Auflehnung (1. Mo 8,20–11,9); 4. dem Haushalt der Verheißung (1. Mo 12,1 bis 2. Mo 19,6); 5. dem Haushalt des Gesetzes vom Sinai bis zum Kreuze (2. Mo 19,8 bis Mt 27,31); 6. dem Haushalt der Gnade oder der gegenwärtigen Zeit der Sammlung der himmlischen Braut (Joh 1,17 bis Röm 11,25 oder 1. Thes 4,17); 7. dem Haushalt der Wiederherstellung Israels (Röm 11,26.27; Off 12,1 f.) und der Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches Christi auf Erden. – Die Aufteilung in „Zeitalter“ kann auch nach anderen Gesichtspunkten erfolgen, so dass sich nicht sieben Perioden ergeben.
  • 3 Die Versammlung wird dann die Hütte Gottes bei den Menschen sein.
  • 4 1. Kor 15,45.47
  • 5 1. Mo 5,29; Noah heißt Trost. Der Trost kam erst mit Christus; Er ist der wahre „Trost“ und „Tröster“, wie heute noch die Juden den erwarteten Messias nennen. Vgl. Lk 2,25 u. Joh 14,16, wo der Heilige Geist „der andere Tröster“ heißt.
  • 6 Als der Herr Jesus von den geliebten Seinen aus dieser Welt schied, verhieß er ihnen den Heiligen Geist, „den Geist der Wahrheit“, auf ewig, denn er sagt von Ihm: „dass er bei euch sei in Ewigkeit [...], denn er bleibt bei euch und wird in euch sein“ (Joh 14,16.17).
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