Das Bild gesunder Worte
„Halte fest das Bild gesunder Worte.“ (2. Tim 1,13)

Kapitel 9: Auserwählung und Gnade

Von Beginn der Bibel-Geschichte an bilden zwei große Tatsachen die Grundlage für jedes Handeln Gottes mit dem Menschen. Die erste, dass Gott absolut souverän ist. Die zweite, dass der Mensch ein intelligentes Geschöpf mit moralischen Fähigkeiten und somit vor seinem Schöpfer verantwortlich ist.

Manche Menschen sehen einen Widerspruch zwischen der Souveränität Gottes, die sich zeigt in der Auserwählung einiger zum Segen, und dem freien Angebot der Gnade, das sich an alle Menschen richtet. Die Ultra-Calvinisten lösen diese Schwierigkeit, indem sie die Verantwortung des Menschen verwerfen, während die Arminianer das Problem durch die Verwerfung von Gottes Souveränität lösen. Jedoch sind beide „Lösungen“ schriftwidrig, da sie die oben genannten biblischen Tatsachen abstreiten. Das wirkliche Problem besteht darin, dass unsere kleinen Köpfe Schwierigkeiten damit haben, Gottes große Gedanken zu erfassen.

Die erste Tatsache sehen wir in 1. Mose 1,1: „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“ Gott ist souverän. Dann schuf Gott den Menschen „in unserem Bild, nach unserem Gleichnis“, und gab dem Menschen Herrschaft (1. Mose 1,26). Hier sehen wir den Menschen als geschaffen, um Gottes Vertreter in der Schöpfung zu sein. Anfänglich war er ein freier, intelligenter, moralisch handelnder Stellvertreter, der für seine Handlungen völlig verantwortlich war. Obwohl der Mensch heute nicht mehr sündlos ist, sondern ein gefallenes Geschöpf, bleibt seine Verantwortlichkeit bestehen.

Eins der größten Zeugnisse von Gottes Souveränität kam von Nebukadnezar, dem großen heidnischen König, in dem menschliche Souveränität ihren höchsten Ausdruck fand. Er sagte: „... nach seinem Willen tut er [Gott] mit dem Heer des Himmels und mit den Bewohnern der Erde; und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du?“ (Dan 4,32). Auf der anderen Seite wird die Verantwortung des Menschen in seinem gefallenen Zustand deutlich in Römer 1,18–3,19 gezeigt, wo Paulus den völligen Ruin der Menschheit aufzeigt. Wenn die Sünde die Verantwortung des Menschen zerstören würde, dann wäre der ruinierte Zustand des Menschen zu entschuldigen – jedoch zeigt Paulus, dass der niedrigste Heide, der gebildetste Götzendiener und der absolut religiöse Jude gleichermaßen „ohne Entschuldigung“ sind.

Gläubige werden angesprochen als auserwählt „in Ihm“ (Christus) „vor Grundlegung der Welt“ (Eph 1,4) und „nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters“ (1. Pet 1,2). Der Herr sagte zu seinen Jüngern: „Ihr habt mich nicht auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt“ (Joh 15,16), und: „Niemand kann zu mir kommen, wenn der Vater, der mich gesandt hat, ihn nicht zieht“ (Joh 6,44).

Sollten wir nun aus diesen Schriftstellen schließen, dass alle evangelistischen Bemühungen nutzlos wären? Dass zu predigen, außer zu denen, die von Gott auserwählt sind, eine Zeitverschwendung sei? Lasst uns schauen, was die Apostel taten. Petrus drängte in Apostelgeschichte 2,40 seine Zuhörer, als er eindringlich ihre Herzen ansprach: „Lasst euch retten von diesem verkehrten Geschlecht.“ In Apostelgeschichte 3,19 forderte er rebellische Sünder auf, Buße zu tun und sich zu bekehren. Paulus verkündigte „Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus“ (Apg 20,21).

Hätten die Apostel nicht eher sagen sollen: „Ihr könnt absolut nichts tun. Ihr seid geistlich tot und müsst daher einfach auf die Begnadigung Gottes warten. Wenn Er euch erwählt hat, dann werdet ihr errettet; wenn nicht, dann werdet ihr verloren gehen“? Oder etwa: „Der Mensch ist ein absolut frei Handelnder und fähig, in der richtigen Weise zu entscheiden, wenn es ihm nur ausreichend attraktiv vorgestellt wird. Gott kennt das Ende bereits von Anfang an, aber Er hat keinen bestimmten Willen in Bezug auf jemanden. Daher müssen wir alles tun, was wir können, um das Evangelium so anziehend wie möglich vorzustellen, damit Menschen gewonnen werden“? Jedoch sagten die Apostel weder das eine noch das andere. Tatsache ist, wenn wir zu einem der beiden vorher genannten Schriftabschnitte auf Kosten des anderen tendieren, wir uns den Worten des Herrn aus Lukas 24,25 aussetzen: „O ihr Unverständigen und trägen Herzens, an alles zu glauben, was die Propheten geredet haben.“

Alle oben genannten Schwierigkeiten verschwinden, sobald wir den wahren Charakter des menschlichen Ruins und der göttlichen Gnade sehen. Indem er sündigte, hat der Mensch eine Schuldenlast aufgehäuft und sich so das Gericht zugezogen. Er empfing auch eine völlig böse und gefallene Natur und hat nun ein Herz (ein inneres Ich), das „arglistig ist, mehr als alles, und verdorben“ (Jer 17,9).

Des Weiteren wirkte die Sünde wie eine subtile Droge und hat die Vernunft, den Willen und das Urteilsvermögen des Menschen so sehr eingenommen und verdorben, dass „da keiner ist, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht“ (Röm 3,11). Selbst in der Gegenwart der wunderbaren Gnade sowie der liebevollen Bitten des Evangeliums lehnen die Menschen denjenigen ab, der sie erretten möchte, und bevorzugen die leeren und kurzlebigen Torheiten der Welt. Wie eine „Herde vieler Schweine“ (Mt 8,31.32) eilen sie zum Verderben. Daher ist ihre einzige Hoffnung das souveräne Eingreifen Gottes.

Das Gleichnis vom „großen Gastmahl“ in Lukas 14,15–24 illustriert dies. Der Gastmahltisch voller Überfluss stellt die geistlichen Segnungen dar, die aus dem hohen Preis des Todes Christi resultieren. Alles ist bereitet, und dennoch kommt niemand. Es wird noch etwas anderes benötigt: die Sendung des Heiligen Geistes, dargestellt in dem Botengang des Knechtes. Das Haus wurde nur deshalb gefüllt, weil er die Menschen nötigte, hereinzukommen. Wenn wir daher das volle Ausmaß unserer Verdorbenheit als Folge der Sünde begreifen, dann werden wir auch verstehen, dass das souveräne Handeln Gottes – dass Er uns auserwählt und uns durch die drängende Kraft des Heiligen Geistes nahe zu sich gebracht hat – unsere einzige Hoffnung war. Statt über diese Seite der Wahrheit zu streiten, führt sie uns dahin, dass wir unsere Herzen in dankbarer Anbetung vor Ihm beugen.

Nichtsdestotrotz ist der arme, gefallene, selbst-zerstörte Mensch immer noch ein verantwortliches Wesen. Seine Vernunft, sein Wille und sein Urteilsvermögen sind zwar verdorben, aber nicht zerstört. Daraus ergibt sich die Größe der Gnade Gottes. Was ist Gnade? Ist es etwa Gottes Güte, die den Auserwählten errettet? Nein, es ist Barmherzigkeit. In Römer 9 und 11, wo die Auserwählung das große Thema ist, wird die Barmherzigkeit wiederholt erwähnt. Gnade ist der mächtige Ausfluss des Herzens Gottes zu dem völlig sündigen Menschen, der nichts davon verdient hat. Sie zeigt keine Parteilichkeit und kennt keine Einschränkungen. Sie umfasst „alle Menschen“ (1. Tim 2,3–6), und „wo die Sünde überströmend geworden ist, ist die Gnade überreichlicher geworden“ (Röm 5,20).

Gnade sehen wir in dem letzten großen Auftrag des auferstandenen Christus an seine Jünger, dass „in seinem Namen Buße und Vergebung der Sünden gepredigt werden sollten allen Nationen, angefangen von Jerusalem“ (Lk 24,47). Diese Anweisungen waren denen ähnlich, die der König in dem Gleichnis von dem großen Festmahl in Matthäus 22,1–14 gegeben hatte: „So geht nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele irgend ihr findet, ladet zur Hochzeit.“

In diesem Gleichnis finden wir Diener, nicht „den Diener“ wie in Lukas 14. Die Diener sind nicht der Heilige Geist in seinen souveränen und verborgenen Handlungen, sondern gerettete Menschen, die einfach die Angelegenheit des Königs ausführen. Sie reichen die Einladung an alle, die sie finden, ohne nach dem Charakter oder der Auserwählung dieser Menschen zu fragen. Alle, die hören, werden gesammelt, sowohl solche, die in den Augen der Menschen böse, als auch solche, die gut sind – und so wird die Hochzeit mit Gästen gefüllt.

In dem Wissen, dass es Gott gefällt, „durch die Torheit der Predigt die Glaubenden zu erretten“ (1. Kor 1,21), verkündet der Evangelist das Evangelium weit und breit. Wenn die Menschen seiner Botschaft glauben, schreibt er alle Ehre dem Heiligen Geist zu und freut sich darüber, dass sie von Gott auserwählt sind (1. Thes 1,4).

Nichts an dieser Wahrheit über die Auserwählung bringt den suchenden Sünder zum Stolpern [obwohl die Auserwählung eine Wahrheit ist, über die Gläubige sich freuen, und nicht etwas, was Ungläubigen gepredigt werden sollte, Hrsg.]. Gerade die Tatsache, dass er sucht, deutet darauf hin, dass er durch den Vater gezogen wird. Die Vorstellung, dass ein Sünder in der Zeit der Gnade verzweifelt nach dem Heiland suchen könnte und doch ungehört bleiben sollte (und somit ewig verloren wäre), weil er nicht erwählt sei, ist eine furchtbare Verdrehung der Wahrheit.

Die Worte des Herrn Jesus sind: „Sucht, und ihr werdet finden“ (Mt 7,7). Fakt ist, dass die Auserwählung nichts mit dem Sünder als solchem zu tun hat. Sie wird in der Bibel in keiner der Evangeliumspredigten verwendet, obwohl häufig darauf Bezug genommen wird, um den Glauben der Gläubigen zu stärken. Im Allgemeinen ist das Thema der Auserwählung nur schwierig für eine nicht errettete Person, wenn unausgewogene Prediger das Thema aus dem Zusammenhang der Schrift reißen und ihre unbekehrten Zuhörer damit behelligen.

Wir sind „auserwählt nach Vorkenntnis Gottes, des Vaters“ (1. Pet 1,2). Die Auserwählung wird von der Vorkenntnis Gottes unterschieden, basiert jedoch auf dieser. Gottes Auserwählung oder Auswahl ist nicht ein blindes, fatalistisches Werfen von Losen. Das ist ein ganz heidnischer Gedanke. Gott erwählt im vollen Licht seiner Vorkenntnis. Daher wird kein Sünder, der wirklich errettet werden will, jemals vor verschlossenen Türen stehen, weil er nicht auserwählt worden sei. In Wirklichkeit ist schon sein Wunsch eine Frucht der Wirksamkeit des Heiligen Geistes. Auch wird Gottes Auserwählung (wie bei Jakob und Esau) immer durch die Ergebnisse gerechtfertigt (vgl. Röm 9,12.13 mit Mal 1,2.3).

[Beachte: Es wird uns an keiner Stelle mitgeteilt, was genau in der göttlichen Vorkenntnis unsere Auserwählung ausmacht. Jedoch basiert sie nicht auf der göttlichen Vorkenntnis unseres Glaubens oder Verdienstes, denn dies würde bedeuten, unsere Errettung sei auf unsere eigenen Werke und nicht auf die Gnade allein gegründet (Röm 9,11; Eph 2,8.9 und 2. Tim 1,9). In Wirklichkeit können wir uns nicht einmal unseres Glaubens rühmen, den ein anderer nicht hat, denn sogar unser Glaube war eine Gabe Gottes an uns: „Denn durch die Gnade seit ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Eph 2,8.9), Hrsg.].

Es wird uns an keiner Stelle mitgeteilt, weshalb Gott nicht einfach alle auserwählt hat. Wäre unser kleiner Verstand überhaupt in der Lage, seine Gründe zu begreifen, wenn Er beschlossen hätte, uns seine unendlichen Wege mit uns zu erläutern? Wir können jedoch sicher sein, dass alle Wege Gottes in vollkommener Harmonie mit der Tatsache sind, dass Gott Liebe und dass Gott Licht ist (1. Joh 1,5; 4,8). Wenn jemand immer noch streiten möchte, so müssen wir uns zufriedengeben mit der Schrift, welche sagt: „Siehe, ... antworte ich dir; denn Gott ist erhabener als ein Mensch. Warum hast du gegen ihn gehadert? Denn über all sein Tun gibt er keine Antwort“ (Hiob 33,12.13). Warum – da Er doch Gott ist – sollte Er das tun? Lies dazu Römer 9,14–24.

Manche haben gefragt, wie der Mensch verantwortlich gemacht werden kann, wenn er so unfähig ist, richtig zu entscheiden. Als Beispiel nannten sie eine arme Frau, die zum 201. Mal wegen Trunkenheit und eines unordentlichen Wandels verhaftet wurde. Sie erklärten, die Frau sei so tief gesunken und dadurch unfähig, dem Alkohol zu widerstehen oder ein besseres Leben zu wählen, dass sie nicht länger verantwortlich gemacht werden könne. Dieser Denkansatz ist jedoch vergeblich. Keine gesunde Person würde glauben, dass jemand nur tief genug in die Kriminalität abrutschen müsse, um von Verantwortlichkeit und Strafe befreit zu werden. Durch die Sünde ist der Mensch selbst in unermessliches Verderben und Unfähigkeit versunken – dennoch bleibt seine Verantwortlichkeit bestehen.

Freie Gnade bedeutet, dass die Absicht des Evangeliums Gottes alle umfasst – und nicht, dass unsere Errettung einfach unsere Wahl durch unseren eigenen sogenannten freien Willen ist. Christus ist für alle gestorben (1. Tim 2,4–6), und das Evangelium richtet sich ganz großzügig an alle – so uneingeschränkt, als ob alle es annehmen würden, obwohl die meisten es ablehnen. Und doch nehmen viele es tatsächlich an. Dann ist Gottes Gerechtigkeit, die sich in ihrer Absicht „an alle“ richtet, in ihrer eigentlichen Auswirkung „auf alle, die glauben“ (Röm 3,22–24). Diese werden durch Gnade mittels des Glaubens gerettet, der jedoch nicht von ihnen selbst kommt, sondern eine Gabe Gottes ist (Eph 2,8.9). Ihr Segen kommt ganz und gar von Gott, und sie sollten sich selbst als von Ihm auserwählt betrachten.

Der Sünder soll Christus annehmen, nicht wählen. „Wählen“ ist ein aktiver Ausdruck, der eine gewisse Berechtigung zur Unterscheidung und persönlichen Wahl impliziert – eine Berechtigung, die der Sünder jedoch nicht besitzt. „Annehmen“ ist ein passives Wort, das andeutet, dass der Sünder einfach in Einklang mit Gottes Angebot kommt. „So viele ihn aber aufnahmen“ (Joh 1,12), sind errettet. Dieses Aufnehmen ist das Ergebnis von Gottes barmherzigem Wirken durch die Neugeburt (Joh 1,13), nicht des sogenannten freien Willens, den der Mensch nicht länger besitzt.

Deshalb ist es richtig, Sünder zur Buße und zum Glauben zu drängen. Unser Herr hat das in Markus 1,15 getan, wie auch Petrus in Apostelgeschichte 3,19 und Paulus in Apostelgeschichte 16,31, 20,21 und 26,20. Wir sollten verkünden, dass der Glaube das Prinzip ist, durch welches Gott den Sünder rechtfertigt, und die Menschen ebenfalls zum Glauben drängen. Die Tatsache, dass der Glaube ausschließlich ein Ergebnis von Gottes Wirken an einer Seele ist und jedes geistliche Wachstum in einem Gläubigen nur durch die Wirksamkeit des Heiligen Geistes kommt, spricht keineswegs dagegen, dass die Diener Gottes die Menschen ernsthaft zu überzeugen suchen. Paulus predigte „unter großem Kampf“ (1. Thes 2,2) und spricht von einem „Überreden der Menschen“ (2. Kor 5,11). Diese Beispiele zeigen Gottes Willen, unabhängig von jeglichen Argumenten für das Gegenteil.

Mancher Sünder mag sich damit entschuldigen, dass er behauptet, er könne nicht glauben, solange Gott ihm nicht die Kraft dafür gebe. Doch braucht es sowohl für Buße als auch für Glauben eher Schwachheit als Kraft. Buße zu tun bedeutet die Wahrheit über sich selbst anzuerkennen; zu glauben bedeutet seine arme, gebeutelte Seele auf Christus zu stützen. Gottes Befehl ist zugleich eine Befähigung für den Menschen, so wie es bei dem Mann mit der verdorrten Hand zu sehen ist. Die Kraft zum Ausstrecken war da, sobald Christus ihn dazu aufforderte. Wenn ein Sünder gerne glauben möchte, so wird ihm Gott die Fähigkeit schenken; denn wenn auch nur das kleinste Verlangen nach Christus im Herzen eines Sünders vorhanden ist, wird die Gnade es zum endgültigen Glauben und zur Errettung führen (siehe Phil 1,6).

Die oben genannten Bemerkungen könnten aber womöglich auch von jemandem kommen, der nur streiten möchte; in diesem Fall sollten wir einen solchen ignorieren. Wenn diese Person jedoch wirklich besorgt und verwirrt ist, so würde ich ihr dringlich empfehlen, sich in einfachem Vertrauen auf den Heiland zu stützen und den großen Wahrheiten zu glauben, die so einfach sind, dass, „wer auf dem Weg wandelt – selbst Einfältige werden nicht irregehen“ (Jes 35,8).

Ich würde ihm ebenfalls empfehlen, sich nicht mit Fragen bezüglich Gottes Souveränität zu beschäftigen, die er nicht verstehen kann. Lass es niemals zu, dass etwas, du nicht verstehst, dir das nimmt, was du verstanden hast! Vergiss niemals, dass Christus, der gesagt hat: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen“, unmittelbar hinzufügte: „... und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Joh 6,37).

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