Die Gnade Gottes

Zum Abschluss

Wir wollen uns durch die Betrachtung der unermeßlichen Gnade Gottes ermuntern lassen, sie mehr und mehr zu erkennen (Kol 1,6).

Laßt uns auch danach streben, in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus zu wachsen (2. Pet 3,18), denn es ist gut, daß das Herz durch Gnade befestigt wird (Heb 13,9), damit wir stark werden in der Gnade (2. Tim 2,1). Um Gott wohlgefällig zu leben, brauchen wir die Gnade (Heb 12,28). Der Apostel Paulus lebte nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in Einfalt und Lauterkeit des Herzens, kurz: in der Gnade Gottes (2. Kor 1,12). Auch den ersten Christen in Jerusalem wird das Zeugnis gegeben, daß große Gnade auf ihnen allen war (Apg 4,33).

Wenn wir zum Schluß noch einmal die Briefe des Neuen Testaments anschauen, in denen so viel von der Gnade die Rede ist, dann verstehen wir jetzt vielleicht besser, warum die meisten von ihnen mit dem Wunsch oder der Bitte um Gnade für die Empfänger beginnen und enden. Die errettende Gnade brauchte ihnen nicht mehr nahegebracht zu werden, denn die hatten sie bereits kennengelernt. Aber das Bewußtsein, in der Gnade Gottes zu stehen und aus ihr zu leben, muß bei allen Kindern Gottes immer aufs neue geweckt und erhalten werden. Auch dies gehört zu den Unterweisungen der Gnade Gottes, daß wir sie täglich brauchen und aus ihr und mit ihr leben.    

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