Einführende Vorträge zum Matthäusevangelium

Kapitel 4

Einführende Vorträge zum Matthäusevangelium

Der Herr Jesus ging dann weiter auf einen anderen Schauplatz, in die Wüste, um vom Teufel versucht zu werden. Wir müssen dabei sehr beachten, dass dies erst geschah, nachdem Er vom Vater öffentlich anerkannt und der Heilige Geist auf Ihn herabgestiegen war. Ich möchte sagen, dass es meistens so ist. Wenn die Seelen in dieser Weise gesegnet worden sind, dann kommen oft die Versuchungen Satans. Die Gnade reizt den Feind. Wir können darüber natürlich nur in einem eingeschränkten Maß von jemand anderem als Jesus sprechen. Doch es galt sogar für Ihn, der voller Gnade  und  Wahrheit  war  und  in  dem  die  Fülle  der  Gottheit  wohnte.  Der Grundsatz gilt allerdings für einen jeden. Er wurde vom Geist in die Wüste geführt, um dort vom Teufel versucht zu werden. Der Heilige Geist gibt uns die Versuchungen im Matthäusevangelium in der Reihenfolge, in der sie geschahen. Aber auch hier geht es Ihm nicht, wenn wir nach der Absicht fragen, um den historischen Gesichtspunkt, sondern um den Aspekt der Haushaltungen, auch wenn hier zufällig die richtige Reihenfolge gewahrt bleibt. Und ich halte fest, indem ich dies im Auge behalte, dass der Herr nur nach der letzten Versuchung sagt: „Geh hinweg, Satan!“ (V. 10). Wir werden bald sehen, warum diese Worte im Lukasevangelium verschwinden. Wir finden hierin eine Lektion über Weisheit und Geduld selbst vor dem Feind – die vortreffliche, unvergleichliche Gnade der Geduld in der Prüfung. Denn was lag näher, als anzunehmen, dass es die ganze Zeit Satan war? Aber trotzdem war unser Heiland darin so vollkommen, dass Er erst das Wort „Satan“ äußerte, nachdem die letzte, kühne und schamlose Anstrengung gemacht wurde, Ihn dazu zu verleiten, dem Bösen die Anbetung Gottes zu bringen. Erst dann sagte unser Herr: „Geh hinweg, Satan!“

Wir werden uns, wenn der Herr will, etwas mehr mit der inneren sittlichen Bedeutung der drei Versuchungen beschäftigen, wenn wir das Lukasevangelium betrachten. Ich begnüge mich jetzt damit aufzuzeigen, aus welchem Grund meiner Ansicht nach der Geist Gottes an der richtigen Reihenfolge der Versuchungen festhält. Trotzdem muss ich eindringlich darauf hinweisen, dass gerade das Abweichen von einer Reihenfolge auf die ordnende Hand Gottes zeigt, und zwar aus einem ganz einfachen Grund: Wenn jemand Tatsachen in menschlicher Weise kennt, dann ist nichts natürlicher, als diese in der Reihenfolge ihres Geschehens niederzulegen. Niemand würde daran denken, von einer historischen Reihenfolge abzuweichen, insbesondere wenn er vorher schon die richtige Reihenfolge aufgeschrieben hat, es sei denn, er hätte dafür schwerwiegende Gründe. Doch das ist nichts Ungewöhnliches. Es gibt Fälle, wo ein Autor notwendigerweise von der bloßen Folge der Ereignisse abweichen muss. Angenommen man beschreibt einen bestimmten Charakter. Dann trägt man aus seinem ganzen Leben treffende Charakterzüge zusammen. Man beschränkt sich nicht auf die bloßen Daten der Ereignisse. Falls man jedoch nur die Chronik der Begebenheiten eines Jahres schreibt, dann folgt man der Reihenfolge, in der die Ereignisse geschahen. Doch wenn man sich der höheren Aufgabe widmet, moralische Besonderheiten herauszustellen, dann ist man häufig gezwungen, die Reihenfolge, in der die Ereignisse abliefen, zu verlassen.

Genau das ist auch der Grund, warum von Lukas diese Veränderung vorgenommen wurde; denn er ist, wie wir sehen werden, wenn wir zu seinem Evangelium kommen, der Moralist. Das heißt, Lukas sieht die Dinge kennzeichnenderweise in Hinsicht auf  ihre Quellen und ihre Auswirkungen. Es ist nicht seine Aufgabe, eingehend die Person Christi zu betrachten, d. h. Seine göttliche Herrlichkeit. Er beschäftigt sich auch nicht mit dem Zeugnis oder dem Dienst Jesu hienieden, was, wie wir alle wissen, Markus herausstellt. Es stimmt auch nicht, dass Matthäus bei Gelegenheit die Ereignisse in der richtigen zeitlichen Reihenfolge gibt, weil er immer so handelt. Im Gegenteil, keiner von den Schreibern der Evangelien weicht, wenn sein Gegenstand es verlangt, so oft von dieser Ordnung ab. Ich hoffe, dass ich es denen, die sich überzeugen wollen, genügend beweisen kann, bevor wir mit diesem Evangelium zu Ende sind. Wenn es aber so ist, dann muss es auch einen Schlüssel zu diesen Phänomenen geben. Dann müssen Gründe vorliegen, die ausreichend erklären, warum Matthäus einmal an der Reihenfolge festhält und ein anderes Mal nicht.

Ich denke, der Grund dafür ist folgender: Zunächst gibt Gott durch einen der Evangelisten  (Markus)  die  genaue  historische  Reihenfolge  des  ereignisreichen  Dienstes unseres Herrn. Das hätte jedoch bei weitem nicht ausgereicht, uns Christus zu offenbaren. Deshalb mussten uns außer der Reihenfolge, welche grundlegend und an ihrem Platz wichtig ist, andere Darstellungen seines Lebens gegeben werden. Das geschah entsprechend verschiedener geistlicher Gesichtspunkte, wie es die göttliche Weisheit für angemessen hielt und wie sogar wir es nach unserem Maß des Verständnisses würdigen können. Deshalb denke ich, dass bestimmte Erwägungen dieser Art dafür verantwortlich sind, wie Matthäus geleitet wurde. Er sollte uns die große Lektion vorstellen, dass unser Herr die ganze Versuchungszeit, und zwar nicht bloß die vierzig Tage, sondern auch die Versuchungen, die sie am Ende krönten, durchlebt hatte. Er sollte zeigen, dass seine Seele, erst als ein offener Schlag gegen die göttliche Herrlichkeit geführt wurde, diesen sofort mit den Worten „Geh hinweg, Satan!“  zurückwies. Im Gegensatz dazu lässt Lukas, der aus einem guten und von Gott gegebenem Grund die Reihenfolge ändert, notwendigerweise diese Worte aus. (…)1 Er liefert damit eine sehr eingängige Illustration von der Handlungsweise des Heiligen Geistes bei der Inspiration. Der Grund für die Auslassung liegt darin, dass die letzte Versuchung den zweiten Platz bei Lukas einnimmt. Wenn die Worte eingefügt worden wären, dann sähe es so aus, als hätte Satan seine Stellung behalten und seine Versuchungen erneuert, nachdem der Herr ihn weggeschickt hatte. (...)2

An einem späteren Tag, als sein Jünger Petrus, von Satan verführt, auf menschliche Gedanken verfiel und seinen Meister vom Kreuz abhalten wollte, sagte Er: „Geh hinter mich, Satan!“ (Mt 16,23). Denn unser Herr wollte sicherlich nicht, dass Petrus von Ihm weg und verloren gehe, was das Ergebnis gewesen wäre. Er sagte nicht: „Geh hinweg!“, sondern „Geh hinter mich!“  Er tadelte seinen Jünger, ja, Er schämte sich seiner, und wollte, dass auch Petrus sich schämte. „Geh hinter mich, Satan!“, waren die damals angemessenen Worte. Satan war die Quelle der Gedanken, die sich in den Worten des Petrus ausdrückten. Aber als Jesus zu dem sprach, dessen letzte Versuchung völlig den Widersacher Gottes und des Menschen offenbarte, das heißt, Satan selbst, da war seine Antwort nicht nur: „Geh hinter mich!“, sondern „Geh hinweg, Satan!“ (...)3 Der Grund dafür, warum diese Worte – „Geh hinweg, Satan!“ – im Lukasevangelium nicht gebracht werden, liegt darin, dass Lukas mit unvergleichlicher Weisheit von Gott inspiriert war, die zweite Versuchung als letzte und die letzte Versuchung als zweite zu geben. Da diese Worte bei der dritten Versuchung in eine solche Umstellung der Reihenfolge absolut nicht passen, werden sie von Lukas weggelassen, während Matthäus, der hier die Reihenfolge einhält, sie gibt. Ich halte mich hierbei besonders auf, weil es in einer einfachen, doch treffenden Weise den Finger und die Gedanken Gottes zeigt. Es zeigt uns aber auch, dass die Abschreiber der Schriften in Irrtum verfallen können, wenn sie dem Grundsatz der Harmonisten folgen. Ihre große Idee besteht darin, aus allen vier Evangelien ein einziges zu machen [d. h. eine Evangelienharmonie; Übs.]. Das bedeutet jedoch, dass man sie zu einer einzigen Masse verschmilzt, so dass am Ende nur noch eine einzige Stimme zum Preise Jesu übrigbleibt. Bitte, nicht so! Wir haben vier verschiedene Stimmen, die sich zur vollsten Harmonie vereinigen; und in jeder und in allen zusammen hören wir Gott. Dabei werden völlig, aber in unterschiedlicher Weise die Herrlichkeiten seines Sohnes ausgebreitet. Die Neigung, diese Unterschiede auszugleichen, hat soviel Unheil, nicht nur über die Abschreiber, sondern auch über unser eigenes unsorgfältiges Lesen der Evangelien gebracht. Wir haben nötig, alles aufzusammeln, denn alles ist wertvoll. Wir sollten uns an jedem Gedanken, den der Geist Gottes für uns aufgehäuft hat – sozusagen jedem Wohlgeruch, den Er uns von den Wegen Jesu bewahrt hat – erfreuen!

Wir verlassen jetzt die Beschäftigung mit den Versuchungen, die wir unter einem anderen Gesichtspunkt wieder aufnehmen wollen, wenn das Lukasevangelium vor uns steht. Dann wollen wir uns mit den verschiedenen Versuchungen und ihrer geänderten Reihenfolge in moralischer Hinsicht beschäftigen. Im Matthäusevangelium begegnet uns jetzt ein charakteristischer Unterschied. Unser Herr betritt den Weg seines öffentlichen Dienstes als ein Diener der Beschneidung und beruft Jünger zur Nachfolge. Wie wir aus dem Johannesevangelium entnehmen, war es nicht seine erste Begegnung mit Simon, Andreas und den übrigen. Sie hatten schon vorher Bekanntschaft mit Ihm gemacht, und zwar, wie ich fest annehme, als ihrem Erretter. Sie werden jetzt zu seinen Begleitern in Israel berufen, indem Er sie nach seinem Herzen als seine Diener hienieden formt. Doch vorher wird noch eine bemerkenswerte Schriftstelle auf unseren Herrn angewandt. Er wechselt seinen Wohnsitz von Nazareth nach Kapernaum. Und das fällt umso mehr auf, weil im Lukasevangelium die Eröffnung seines Dienstes ausdrücklich in Nazareth geschah. Dagegen wird von Matthäus nachdrücklich betont, dass Er Nazareth verlässt, nach Kapernaum kommt und dort wohnt. Natürlich sind beide Angaben in gleicher Weise richtig. Aber wer kann sagen, dass es sich um dieselben Ereignisse handelt oder dass der Geist Gottes nicht seine gesegneten Gründe hat, indem Er beide Ereignisse hervorhebt? Der Grund dafür ist keineswegs dunkel. Sein Umzug nach Kapernaum war die Erfüllung des Wortes in Jesaja 9, das insbesondere zur Belehrung der Juden erwähnt wird. Auf diese Weise wurde erfüllt, „damit erfüllt würde, was durch den Propheten Jesaja geredet ist, der spricht: „Land Sebulon und Land Naphtali, gegen den See hin, jenseits des Jordan, Galiläa der Nationen: Das Volk, das in Finsternis sitzt, hat ein großes Licht gesehen, und denen, die im Land und im Schatten des Todes sitzen – Licht ist ihnen aufgegangen‘“ (V. 14–16). Jener Teil des Landes wurde als Schauplatz der Finsternis angesehen; es war jedoch gerade dort, wo Gott plötzlich ein Licht aufgehen ließ. Nazareth war in Nieder- und Kapernaum in Obergaliläa. Aber darüber hinaus war diese Gegend, mehr als jede andere im Land, ein Wohnsitz der Heiden – Galiläa (d.i. Kreis, Landstrich) der Nationen. Nun finden wir überall in diesem Evangelium eine Wahrheit, die man an dieser Stelle gut vorstellen kann und die in anderen Schriftabschnitten vollauf bestätigt wird. Denn der Gegenstand unseres Evangeliums besteht nicht nur darin zu beweisen, was der Messias für Israel sowohl dem Fleisch als auch seiner inneren göttlichen Herrlichkeit nach war. Es zeigt auch, was die Folgen seiner Verwerfung durch Israel für die Nationen bedeuten würde, und zwar unter zwei Gesichtspunkten: Zum einen sollte das Reich der Himmel in einer neuen Form eingeführt werden, zum anderen gab sie Christus die Gelegenheit, seine Versammlung (Kirche) zu bauen. Das waren die beiden Hauptfolgen der Verwerfung des Messias durch Israel.

Wir sahen in Kapitel 2, wie Heiden aus dem Osten kamen, um den neugeborenen König der Juden anzuerkennen, während sein Volk unter Knechtschaft und rabbinischer Überlieferung und außerdem herzloser Unaufmerksamkeit begraben lag – aber sich dabei seiner Vorrechte rühmte. Genauso finden wir hier, dass unser Herr am Anfang seines öffentlichen Dienstes, wie er uns im Matthäusevangelium berichtet wird, seinen Wohnsitz in diesen verachteten Gegenden des Nordens nahm. Auf das Land gegen den See hin, wo insbesondere Heiden lange Zeit gewohnt hatten, blickten die Juden als einen wilden und finsteren Ort, fern von dem Zentrum der religiösen Heiligkeit, herab. Dort sollte nach der Prophetie ein Licht aufgehen. Und wie strahlend wurde sie erfüllt! Als nächstes finden wir, wie schon erwähnt, die Berufung der Jünger. Am Ende des Kapitels steht eine allgemeine Zusammenfassung vom Dienst des Messias und seiner Wirkung in folgenden Worten: „Und [Jesus] zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volk. Und die Kunde von ihm ging aus nach ganz Syrien; und sie brachten zu ihm alle Leidenden, die von mancherlei Krankheiten und Qualen geplagt waren, und Besessene und Mondsüchtige und Gelähmte; und er heilte sie. Und es folgten ihm große Volksmengen von Galiläa und der Dekapolis und Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan“ (V. 23–25). Diese Verse lese ich vor, um zu zeigen, dass die Absicht des Geistes in diesem Teil unseres Evangeliums darin besteht, eine große Anzahl von Begebenheiten zusammenzufassen, ohne im Geringsten die Frage der Zeit zu berücksichtigen. Es ist klar, dass das, was hier in wenigen Versen beschrieben ist, zu seiner Ausführung einige Zeit erfordert hat. Der Heilige Geist gibt alles als ein zusammengefasstes Ganzes.

Fußnoten

  • 1 Anm. d. Übers.: W. Kelly geht hier auf ein Problem in der damals verbreiteten englischen Übersetzung, der „King-James-Bible“ („Authorized Version“), vergleichbar unserer „Luther-Bibel“, ein, das ich hier als Fußnote gebe. Der Grund dafür, dass ich diesen Text hier einfüge, obwohl wir doch mit unserer „Elberfelder Bibel“ eine nach heutigem Kenntnisstand des griechischen Urtextes genaue Übersetzung haben, liegt darin, dass man erfahrungsgemäß durch eigene oder fremde Fehler und Irrtümer sehr viel lernt. Diese Fehler machen gewisse Wahrheiten umso deutlicher, weil sie zum Nachdenken darüber zwingen, was Wahrheit und was Irrtum ist, und auch darüber, warum das eine Wahrheit und das andere Irrtum ist. Ich gebe hier also die im Haupttext weggelassenen Ausführungen Kellys wieder: „Ich leugne natürlich nicht, dass in eurer „Common-Bible“ ähnliche Worte stehen („Geh hinter mich, Satan!“; Lk 4,8). Aber jeder Gelehrte weiß, dass diese Worte im dritten Evangelium von den besten Autoritäten, gefolgt von fast jedem Textkritiker, weggelassen werden, obwohl wohl kaum jemand den wahren Grund dafür verstanden hat. Nichtsdestoweniger werden sie ausgelassen von Katholiken, Lutheraner und Calvinisten, von der High Church und der Low Church, von den Evangelikalen, Traktarianern und Rationalisten. Egal, wo sie stehen oder was für einem Gedankensystem sie angehören, alle, die allein dem äußeren Zeugnis folgen, müssen diese Worte in Lukas weglassen. Es gibt auch noch einen klaren und eindeutigen inneren Beweis für die Weglassung der Worte in Lukas, trotz der Vorurteile der Abschreiber.“
  • 2 siehe Fußnote 1. „Außerdem ist klar, dass der Text, wie er im überlieferten griechischen Text (Anm. d. Übers.: zur damaligen Zeit, 1866) und unserer gewöhnlichen englischen Bibel steht, nämlich „Geh hinter mich, Satan!“, ein weiterer Fehler ist. In Matthäus 4,10 heißt es richtig: „Geh hinweg, Satan!“ Ich möchte daran erinnern, dass ich dem Wort Gottes nicht den Schatten eines Irrtums zuschreibe. Der Fehler, von dem ich spreche, liegt allein bei stümperhaften Schriftgelehrten, Kritikern und Übersetzern, die der Bibelstelle keine Gerechtigkeit widerfahren lassen konnten. Die wahren Worte des Herrn an Satan waren: „Geh hinweg, Satan!“; und sie schlossen bei Matthäus die buchstäblich letzte Versuchung ab.“
  • 3 siehe Fußnote 1: „Wie wir gesehen haben, ist das aber nicht der einzige Fehler in diesem Abschnitt, wie er uns in der „Authorized Version“ gegeben wird. Denn der ganze Ausdruck muss nach den gewichtigsten Zeugnissen aus dem Bericht des Lukas verschwinden. Der Grund dafür ist auch klar. So, wie es jetzt dasteht, wird der Eindruck erweckt, dass Satan, nachdem er weggeschickt worden ist, einfach da bleibt. Denn im Lukasevangelium haben wir danach noch eine weitere Versuchung. Und deshalb musste Satan natürlich noch anwesend und konnte noch nicht weggegangen sein.“
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