Römer 12 – eine Bibelarbeit

Teil 1: Die Beziehung des Gläubigen zu Gott – Hingabe und Gehorsam (Verse 1-2)

„Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer, was euer vernünftiger Dienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist“ (Römer 12,1–2).

Mit diesen Worten leitet Paulus den dritten Teil des Briefes ein. Für uns liegen darin vier wichtige Aussagen:

  1. Es handelt sich um Ermahnungen: Das Wort mag gewisse negative Assoziationen auslösen, die an einen erhobenen Zeigefinger und an Korrektur denken lassen. Nun wird wohl niemand behaupten, dass wir keine Korrektur nötig hätten und tatsächlich finden wir im Neuen Testament Verse, in denen für „Ermahnung“ ein Wort steht, das Korrektur und Zurechtweisung bedeutet (z. B. Apg 20,31; Röm 15,14). Hier – und an vielen anderen Stellen wird jedoch ein Wort benutzt, das ebenso mit „Ermutigung“ oder „Trost“ übersetzt werden kann. Es bedeutet eigentlich, dass man jemanden zur Seite ruft, um mit ihm zu reden und ihn zu etwas zu veranlassen. Um ein etwas moderneres Wort zu benutzen, könnten wir von einer Motivation reden. Es geht darum, dass Paulus uns Mut machen möchte, ein Leben zu führen, an dem Gott Freude hat.
  2. Es geht um apostolische Worte: Paulus schreibt den Brief nicht nur als „Knecht Christi Jesu“, sondern zugleich als berufener Apostel (Röm 1,1). Was er schreibt, ist nicht unserer Beliebigkeit überlassen, sondern hat Autorität. Wir können diese praktischen Hinweise nicht einfach ignorieren oder abschwächen. Sie sind weder zeit- noch situationsgebunden. Die Bibel ist in ihren Anweisungen immer zeitlos.
  3. Die Hinweise sind für alle Gläubigen gültig: In Titus 2,11 lesen wir, dass die Gnade Gottes allen Menschen erschienen ist. Im nächsten Vers wird allerdings gesagt, dass diese Gnade „uns“ (das sind die Glaubenden) unterweist, damit wir ein Leben führen, in dem etwas von unserem Herrn gesehen wird. Gott unterweist in diesem Sinn keine Ungläubigen. Er möchte, dass sie sich bekehren. Gegenstand der göttlichen Unterweisung für das tägliche Leben sind jedoch diejenigen, die dem Evangelium geglaubt haben. Das wird durch die Anrede „Brüder“ unterstrichen, wobei die Schwestern unbedingt eingeschlossen sind. Niemand, der das Evangelium angenommen hat, ist von diesen praktischen Hinweisen ausgenommen.
  4. Die praktischen Hinweise haben eine Grundlage: Das kleine Wörtchen „nun“ zeigt diese Grundlage. Die Ermahnungen im dritten Teil des Briefes fußen auf dem, was Paulus vorher erklärt hat. H. Smith schreibt: „Es ist offensichtlich, dass die Lehre der Praxis vorausgehen muss. Mit anderen Worten: Die Wahrheit der Beziehung zu Gott muss gekannt sein, bevor man in einer Weise handeln kann, die zu dieser Beziehung passt“1. Das Christentum unterscheidet sich in diesem Punkt von jeder anderen Religion. Es fordert uns nicht auf, etwas zu tun, um etwas von Gott zu bekommen (Rettung durch Werke), sondern es fordert uns auf, etwas zu tun, weil wir etwas bekommen haben. Gott geht sozusagen in „Vorleistung“ und weil Er das tut und uns reich beschenkt, sollen wir nun dankbar und hingebungsvoll zu seiner Freude leben. In diesem Sinn spricht Paulus wiederholt von „guten Werken“, die wir tun sollen (z. B. 1. Tim 6,18; Tit 2,14). Niemand kann sich durch gute Werke den Himmel „verdienen“ (Eph 2,9; Tit 3,5). Wir tun sie deshalb, weil Gott uns in Christus angenommen hat.

Durch die Erbarmungen Gottes

Der letztgenannte Punkt wird hier unterstrichen. Die Basis für alle Ermahnungen der Kapitel 12–16 sind die Erbarmungen Gottes. Paulus hat darüber in den ersten beiden Teilen des Briefes ausführlich gesprochen. Das Erbarmen Gottes hat mit seiner Liebe zu tun, denn Gott ist reich „an Barmherzigkeit, wegen seiner vielen Liebe, womit er uns geliebt hat“ (Eph 2,4). Liebe, Gnade und Barmherzigkeit sind eng miteinander verbunden und doch nicht dasselbe. Liebe ist ein Wesenszug Gottes. Er liebt, weil Er Liebe ist. Göttliche Liebe zeigt sich darin, dass sie gibt. Gnade ist ihrem Wesen nach unverdient. Man kann sie nicht „erarbeiten“ oder „verdienen“. Durch seine Gnade bringt Gott uns aus unserem verlorenen Seelenzustand zu sich selbst. Er erhebt uns sozusagen zu sich. In seiner Barmherzigkeit hingegen kommt Gott in unseren elenden Zustand, um uns zu helfen und zu retten. Die eindrucksvollste Illustration von Erbarmen finden wir vermutlich in der Begebenheit von dem „barmherzigen Samariter“ (Lk 10). Gott lässt sich in seinem Sohn zu uns herab, kommt in unseren elenden Zustand und hilft uns heraus.

Der Römerbrief spricht in seinem ersten Teil sowohl von der Liebe Gottes (Röm 5,8), als auch von seiner Gnade (Röm 3,24 u. a.). Hier nun wird von dem Erbarmen Gottes gesprochen und damit werden die Belehrungen des ersten Teils des Briefes zusammengefasst. Unser Elend und unsere Not haben das Herz Gottes so bewegt, dass Er seinen Sohn gesandt hat, um uns zu retten. Das Neue Testament gebraucht zwei verschiedene Worte für „Barmherzigkeit“. Hier steht ein Wort, das nur noch an vier anderen Stellen vorkommt (2. Kor 1,3; Phil 2,1; Kol 3,12; Heb 10,28). W.E. Vine weist darauf hin, dass dieses Wort ein sanfteres Wort ist als das sonst übliche und damit den Appellen hier eine besondere Herzlichkeit verleiht.2

Die Erinnerung an das große Erbarmen Gottes soll in unserem Leben zwei Dinge auslösen. Das erste ist Dankbarkeit. Deshalb schließt Paulus den zweiten Teil des Briefes an die Römer in Kapitel 11,33–36 mit einem großartigen Lobpreis (einer Doxologie). Das zweite ist Hingabe und eine Lebensführung zur Freude Gottes. Und das finden wir in Kapitel 12.

Die Leiber darstellen

Jetzt kommt die eigentliche Aufforderung. Der Gläubige wird aufgefordert, seinen Leib als ein lebendiges Schlachtopfer darzustellen. Das bedeutet nichts Anderes als völlige Hingabe an Gott. Mit Recht ist gesagt worden, dass ein halber Christ ein ganzer Unsinn ist. Gott hat uns völlig erworben und kann erwarten, dass wir nun in unserer Lebenspraxis ganz Ihm gehören. Anders ausgedrückt: „Sei ganz sein oder lass es ganz sein“. Diese Aussage soll von dem bekannten Essener Pastor und Evangelisten Wilhelm Busch stammen. Was er damit ausdrücken will, ist die einfache Tatsache, dass Gott nicht an unserer Halbherzigkeit interessiert ist. Es ist leider ein Widerspruch im Leben vieler Christen. Viele Dinge verfolgen wir mit vollem Interesse und von ganzem Herzen (Ausbildung, Beruf, Freizeit, Hobbys etc.). Doch wenn es um Hingabe an den geht, der uns gerettet hat, meinen wir mit weniger auszukommen.

Der Leib ist unser Körper. Das Wort wird im Neuen Testament sowohl für den physischen Leib gebraucht als auch im übertragenen Sinn. An manchen Stellen steht „Leib“ im Gegensatz zu „Geist und Seele“ und bezeichnet dann den äußeren Menschen (z. B. Röm 6,12; Phil 3,21; 1. Thes 5,23). Es ist denkbar, dass Paulus hier darauf hinweisen will, dass selbst der Körper des Christen Gott gehört und nicht uns selbst. Viele gelehrte Griechen damals dachten, der Körper des Menschen sei minderwertig und wie alles Materielle unrein. Doch das stimmt so nicht. Hier steht ausdrücklich nicht, dass wir „uns selbst“ darstellen sollen (wie manche Übersetzungen den Text etwas moderner wiedergeben), sondern es geht tatsächlich zunächst einmal um den Körper. Er gehört Gott und wird einmal an der Errettung teilhaben (Phil 3,21). Es ist ein Leib der Niedrigkeit (oder der Schwachheit). Es ist ein Leib, in dem wir sündigen. Dennoch ist der Körper wichtig. Er gehört nicht uns, sondern ist ein Tempel des Heiligen Geistes (1. Kor 6,19). Die Aussage, die wir manchmal hören „Mein Körper gehört mir“, gilt für Christen nicht. Sie ist schlichtweg falsch. Wir dienen unserem Gott nicht nur mit dem Geist und der Seele, sondern der Körper ist involviert. Gott hat einen Anspruch auf den ganzen Menschen, d. h. auf unseren Geist, unsere Seele und unseren Körper. Die meisten Aktivitäten des Christen haben mit unserem Körper zu tun. Mit unseren Füßen gehen wir gute oder schlechte Wege. Mit unserem Mund segnen oder fluchen wir. Mit den Händen können wir Gott oder uns selbst dienen. Unsere natürliche Neigung ist es immer, mit dem Körper den Willen der alten Natur zu tun. Deshalb die Aufforderung, den Körper Gott zur Verfügung zu stellen.

Obwohl das die erste Bedeutung zu sein scheint, müssen wir diesen Hinweis jedoch nicht zwingend nur auf den physischen Körper beziehen. Der Zusammenhang spricht dafür, dass wir hier ebenfalls an den ganzen Menschen denken können. Geist, Seele und Körper bilden eine untrennbare Einheit, wobei das, was sich im Inneren (Geist, Seele) abspielt, durch unser Verhalten (unseren Körper) sichtbar wird. Der „Leib“ kann hier also auch als Synonym für das Leben des Christen verstanden werden, das Gott geweiht sein soll. In diesem Sinn erinnert Paulus die Korinther daran, dass wir am Richterstuhl des Christus das empfangen werden, was wir „in dem Leib“ getan haben, d. h., in der Zeit, als wir auf dieser Erde gelebt haben. Die Botschaft ist so oder so klar: Gott möchte uns ganz haben.

Ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer

Ein Schlachtopfer erinnert an den Opferdienst im Alten Testament. Das Blut der geschlachteten Tiere diente zur Sühnung. Das Tier wurde dann entweder auf dem Altar verbrannt oder außerhalb des Lagers (oft wurde nur das Fett verbrannt). Die erste Bedeutung des Schlachtopfers ist, dass es von dem Opfer des Herrn Jesus spricht, der sich ein für alle Mal am Kreuz für Gott und für uns hingegeben hat. So wird dieses Wort im Neuen Testament häufig gebraucht (vgl. z. B. Eph 5,2; Heb 5,1; 10,12).

Doch das Wort „Schlachtopfer“ wird im Neuen Testament ebenfalls auf uns angewandt. 1. Petrus 2,5 spricht von „geistlichen Schlachtopfern“, die wir darbringen. Der Hauptgedanke, der sich damit verbindet ist dieser, dass Gott Freude daran findet. Ein Nebengedanke ist, dass es uns etwas kostet:

  1. Es geht um Lob und Anbetung, wenn wir mit dem Opfer unseres Herrn beschäftigt sind. Hebräer 13,15 nennt das ein „Opfer (gemeint ist ein Schlachtopfer) des Lobes“.
  2. In Hebräer 13,16 ist von materiellen Opfern (eigentlich Schlachtopfern) die Rede, von dem, was wir für andere geben.
  3. Philipper 2,17 und 4,18 spricht schließlich von dem (Schlacht)Opfer des Dienstes. Das kommt dem, was wir in unserem Vers finden, am nächsten, denn Paulus nennt dieses Opfer ja unseren „vernünftigen Dienst“.

Wir verstehen gut, dass es hier um Bildersprache und Symbolik geht, denn ein Schlachtopfer ist ein Tier, das stirbt, während es hier ausdrücklich heißt, dass wir ein lebendiges Schlachtopfer sein sollen. Als Gläubige kommen wir nicht mit einem geschlachteten Tier zu Gott, sondern mit dem geistlichen Opfer eines hingebungsvollen Lebens, das wir hier auf dieser Erde führen. Es geht nicht darum, dass wir dieses Leben in den Tod geben (was nicht ausschließt, dass das für einige Gläubige den Märtyrertod bedeutet hat und immer noch bedeuten kann). Es geht nicht darum, dass wir besondere Heldentaten vollbringen, um Gott zufriedenzustellen (so wie es manche Heiden für ihre Götter taten). Alles, was wir in unserem Leben und mit unserem Körper tun (die Dinge des täglichen Lebens eingeschlossen), gehört Gott. Er möchte Freude an dem haben, was wir tun und lassen. Wir können das mit einem Webopfer vergleichen, das im Alten Testament vor Gott hin und her bewegt wurde (z. B. 4. Mo 11,8). Es geht darum, dass unser Leben dauerhaft Gott geweiht ist, denn ein Schlachtopfer gehört immer Gott. Der Herr Jesus ist darin unser großes Vorbild. Sein ganzes Leben – bis in den Tod – war ein solches Schlachtopfer für Gott. Völlige Hingabe lernen wir am besten von Ihm, der sich selbst ohne Flecken Gott geopfert hat (Heb 9,14). Es war in allen Details des Lebens seine Freude, das Wohlgefallen Gottes in seinem ganzen Leben zu tun (Ps 40,9).

Von diesem Schlachtopfer werden drei Dinge gesagt:

  1. Es ist ein lebendiges Schlachtopfer: Ein lebendiges Schlachtopfer ist ein Mensch, der sich mit seiner ganzen Kraft, seinem ganzen Herzen und seinem Verstand Gott weiht und das mit Geist, Seele und Körper. Die Frage ist, ob wir bereit sind, unser Leben – mit allem, was es ausmacht – Gott zur Verfügung zu stellen oder nicht. Wir gleichen einem Sklaven, der für einen Preis erkauft worden ist und nun ganz seinem neuen Eigentümer gehört (1. Kor 6,20).
  2. Es ist ein heiliges Schlachtopfer: Heilig zu sein bedeutete erstens, dass etwas oder jemand vollständig Gott gehört oder Gott geweiht ist (vgl. 1. Mo 2,3; 2. Mo 13,2). Heilig zu sein bedeutet zweitens – und das kann nicht anders sein –, dass etwas vom Bösen und von der Sünde getrennt ist. So verstehen wir, dass Gott selbst heilig ist (1. Pet 1,16). Heilig zu sein hat an manchen Stellen etwas mit unserer Stellung zu tun, denn in Christus sind wir geheiligt (Heb 10,10), oft wird es jedoch mit unserem täglichen Leben verbunden. Wir sollen uns in unserem Leben als solche erweisen, die wir in Gottes Augen sind. Genau das ist in unserem Vers gemeint. Die Frage lautet, ob wir tatsächlich für unseren Gott leben und alles das vermeiden, was nicht zu Ihm passt.
  3. Es ist ein Gott wohlgefälliges Schlachtopfer: Wer heilig lebt, lebt Gott wohlgefällig und zu seiner Freude. Das Wort „wohlgefällig“ setzt sich aus den zwei Worten „gut“ und „gefallen“ zusammen. Es ist im Neuen Testament an allen Stellen mit Gott verbunden, d. h., es geht darum, dass etwas oder jemand Gott gefällt (vgl. z. B. Röm 14,18; 2. Kor 5,9; Eph 5,10; Phil 4,18). Dabei geht es nicht in erster Linie um äußere Dinge, sondern darum, dass unser ganzes Leben zu seiner Freude ist. Dann fragen wir nicht mehr, ob wir dieses oder jenes noch tun dürfen oder ob wir dieses oder jenes lassen müssen. Dann fragen wir, was unserem Gott Freude macht und Ihm gefällt. Es geht nicht darum, dass unser Leben uns selbst oder anderen gefällt, sondern um die Beurteilung Gottes. Dann beten wir mit dem Psalmdichter: „Lehre mich dein Wohlgefallen tun! Denn du bist mein Gott; dein guter Geist leite mich in ebenem Land!“ (Ps 143,10)

Diese drei Punkte sind einfach und schnell formuliert und doch wissen wir aus Erfahrung, dass sie schwierig umzusetzen sind. Wir erkennen wohl, dass wir so leben sollten und tun es doch oft nicht. Der Grund ist die in uns wohnende Sünde und der Eigenwille. Wenn wir dem Raum geben, ist unser Leben kein Schlachtopfer mehr für Gott. Wenn wir uns hingegen vom Heiligen Geist füllen lassen, kann unser Leben ein solches Schlachtopfer sein.

Der vernünftige Dienst

Dieses Schlachtopfer wird nun mit unserem vernünftigen Dienst verbunden.

  • Dienst: Das Wort kommt im Neuen Testament fünfmal vor (Joh 16,2; Röm 9,4; 12,1; Heb 9,1; 9.6). Das korrespondierende Verb „dienen“ kommt allerdings deutlich häufiger vor. An den meisten Stellen ist damit gemeint, dass jemand Gottesdienst übt (z.B. Phil 3,3). Es geht also um einen Dienst, der auf Gott ausgerichtet ist.3 Es ist das, was wir für Gott tun und nicht für uns selbst. Dabei kann es durchaus sein, dass ein anderer der Nutznießer des Dienstes ist. Alles, was wir auf dieser Erde tun, soll Gott als Adressaten haben. Wir können diesen „Gottesdienst“ also nicht auf Dank und Anbetung beschränken, sondern es geht deutlich weiter. Ähnlich spricht Paulus in Römer 15,16 davon, dass wir „priesterlich“ an dem Evangelium Gottes dienen „damit das Opfer der Nationen wohlangenehm werde, geheiligt durch den Heiligen Geist“. Priesterlich zu dienen meint hier wörtlich „Tempel-Werk“ zu tun. Es ist im Grundtext ein einziges Wort. Nicht ohne Grund besteht dieser Dienst im Evangelium, dessen Nutznießer Menschen sind.
  • Vernünftiger Dienst: Das Wort kommt außer an dieser Stelle nur noch in 1. Petrus 2,2 vor, wo von der vernünftigen Milch die Rede ist. Das Wort ist mit unserem Fremdwort „Logik“ verwandt (man könnte auch „rational“ sagen). Der christliche Opferdienst ist in dem Sinn vernünftig, dass er sich von den vernunftlosen Tieren unterscheidet, die im Alten Testament gebracht wurden. Kein einziges Tier verstand, was mit ihm geschah, wenn es geopfert wurde. Auch die Opfernden verstanden – wenn überhaupt – nur wenig von dem, was sie eigentlich taten. Ganz anders war es bei der Erfüllung aller Opfer, bei unserem Herrn. Er hat sich durch den ewigen Geist ohne Flecken Gott geopfert (Heb 9,14). Es war sein fester Wille, Gott zu dienen und sich Ihm hinzugeben. So sollte es bei uns sein. Der christliche Dienst geschieht nicht „automatisch“ und nach einer bestimmten Vorschrift, sondern mit Einsicht und Vernunft (Verstand). Wir dienen unserem Gott ganz bewusst. Der Dienst des Gläubigen wird durch den erleuchteten geistlichen Verstand gesteuert und durch den Heiligen Geist geleitet. Es ist kein Automatismus, etwa wie bei einer Maschine oder einem Roboter. Die Persönlichkeit ist involviert. Wir lieben und dienen Gott mit dem ganzen Herzen, der ganzen Seele, mit der ganzen Kraft und mit dem ganzen Verstand.

Mit diesem vernünftigen Dienst kann man nicht zu früh anfangen. Es ist gut, wenn wir die besten Kräfte (die Kräfte der Jugendzeit) unserem Gott weihen. Allerdings ist es auch nie zu spät, damit anzufangen. Wenn wir unser Leben bisher für uns selbst gelebt haben, so kann das kein Argument sein, das heute nicht zu ändern.

Nicht gleichförmig dieser Welt

Paulus kommt nun zunächst auf ein Hindernis zu sprechen, das wir aus Erfahrung nur zu gut kennen. Wenn wir dieser Welt gleichförmig sind, ist es mit der Hingabe an Gott vorbei. Deshalb erfolgt diese ernste und aktuelle Warnung vor etwas, das wir unbedingt und dauerhaft vermeiden müssen. Die Zeitform macht klar, dass wir das nicht ein für alle Mal tun, sondern ständig praktizieren müssen.

Jeder Christ hat mindestens drei Feinde. Der Teufel ist ein Feind, der sich gegen uns stellt. Das Fleisch ist ein Feind, den wir ständig in uns tragen. Die Welt ist ein Feind, der uns umgibt. Diese drei Feinde kooperieren miteinander, um uns zu schaden. Der Römerbrief erwähnt alle drei Feinde. Hier ist es die Welt. Sie zieht und lockt ständig und die alte Natur in uns findet die Dinge dieser Welt immer attraktiv.

Besehen wir zunächst die beiden Ausdrücke „Welt“ und „gleichförmig“.

  • Welt: Das Neue Testament gebraucht unterschiedliche Worte, um diese Welt zu beschreiben. Häufig wird ein Wort gebraucht, das wir in dem uns bekannten Wort „Kosmos“ wiederfinden und das eigentlich ein geordnetes System beschreibt. Es beschränkt sich allerdings keineswegs auf das Materielle, was Gott erschaffen hat, sondern hat eine weite Bedeutung. An manchen Stellen sind damit die ungläubigen Menschen gemeint, die auf dieser Erde leben (z.B. Joh 3,16). An anderen Stellen ist damit das Gott feindliche System gemeint, das von Satan beherrscht wird (z.B. 1. Joh 2,15). In unserem Vers benutzt Paulus ein anders Wort. Es wird manchmal mit „Ewigkeit“ übersetzt (z.B. Röm 1,25; 9,5). Doch das ist nicht die einzige Bedeutung. Das Wort wird an anderen Stellen mit „Zeitalter“ oder „Zeitlauf“ übersetzt (z.B. 1. Kor 1,20; 2,6.8; 3,18; Eph 2,2; 1. Tim 6,17; 2. Tim 4,10; Tit 2,12). Wir können ebenso von dem „Zeitgeist“ sprechen. Gemeint ist damit eine Ordnung, die von Menschen geprägt und gottlos ist. Es geht um das, was die menschliche Gesellschaft in jeder Hinsicht prägt – moralisch, kulturell, politisch. Es ist eine Welt, deren Gott der Teufel ist (2. Kor 4,4). Das sollten wir nicht vergessen.
  • Gleichförmig: Dieses Wort kommt im Neuen Testament nur noch einmal vor, nämlich in 1. Petrus 1,14. Dort lesen wir, dass wir uns als Kinder des Gehorsams nicht nach den vorigen Begierden bilden lassen sollen. Es handelt sich um ein Wort, das sich aus den beiden Wortteilen „identifizieren“ und „eine äußere Form haben“ zusammensetzt. Gemeint ist, dass etwas durch eine bestimmte Form geprägt oder gebildet wird. Man könnte es so formulieren: „Lasst euch nicht von dem Zeitgeist der ungläubigen Menschen (der Gesellschaft) prägen“ oder: „Lasst euch nicht von der Welt um euch her ihren Stempel aufdrücken“. Hermann Menge übersetzt: „Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Weise dieser Weltzeit“. Wir können das mit einem Beispiel aus dem täglichen Leben illustrieren. Wir denken an ein Produkt, das mittels eines Werkzeugs (einer Form) von einer Maschine hergestellt wird. Das fertige Produkt wird immer der Form (dem Werkzeug) entsprechen. Wenn das Werkzeug einen Fehler hat, wird das Produkt mit Sicherheit den gleichen Fehler aufweisen. Es kann nicht anders sein. Was also von der Welt geformt ist, ist Welt und kann Gott nicht gefallen, denn der Zeitgeist steht Gott immer feindlich gegenüber.

Die Warnung ist eindeutig: Wer von dem Zeitgeist und Verhalten der Welt beeinflusst und geprägt wird, lebt wie die Welt, zu der wir nicht mehr gehören. Es liegt auf der Hand, dass es nicht nur um äußere Dinge geht. Das Äußere ist letztlich ein Spiegel des Inneren. Es fängt im Herzen und im Denken an. Diese Warnung nur auf „Äußerlichkeiten“ wie Kleidung, Haartracht, Schmuck und andere Dinge zu beschränken, ist deutlich zu kurz gesprungen. Das macht auch die zweite Aufforderung (werdet in eurem Sinn verwandelt) deutlich. Vergessen wir es nicht: Selbst Gesetzlichkeit kann zu einer subtilen Form der Weltförmigkeit werden.

Wir sind Gott dankbar, dass Er uns aus der gegenwärtigen bösen Welt herausgenommen hat. Dafür musste unser Herr sich für unsere Sünden geben (Gal 1,4). Deshalb haben wir grundsätzlich nichts mehr mit dieser Welt zu tun, obwohl wir noch auf der Erde leben. Es ist daher traurig und unnormal, wenn wir uns wieder von dem prägen lassen, was wir hinter uns gelassen haben.

Vergessen wir es nicht: Diese Welt hat ihre Prinzipien, ihre eigenen Werte und Denkmuster, ihre eigene Politik, ihre eigene Religion, ihre eigenen Vergnügungen, ihre eigenen Einstellungen und Gewohnheiten. Und sie wird alles versuchen, uns ihren Stempel aufzudrücken. Wenn es dem Teufel gelingt, uns der Welt anzupassen und dem Zeitgeist (Mainstream) zu folgen, hat er sein Ziel erreicht. Gläubige, die mit dem Strom schwimmen und die Methoden und Mittel dieser Welt übernehmen, sind für den Teufel keine Gefahr. Gläubige hingegen, die bereit sind, anders zu sein und Flagge zu zeigen, sind ihm ein Dorn im Auge. Das gilt in allen Lebensbereichen, in denen wir uns bewegen, im Arbeitsleben, im Familienleben, im Eheleben und sogar im Gemeindeleben. Denken wir nicht, dass der Zeitgeist vor irgendeiner Tür freiwillig haltmacht.

Werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes

Paulus stellt dem Negativen jetzt etwas Positives entgegen. Er warnt uns nicht nur vor der Gefahr, sondern zeigt das, was wir positiv dagegensetzen können. Das ist ein wichtiges Prinzip, das wir häufig im Neuen Testament finden. Es besteht darin, uns einerseits deutlich zu zeigen, was wir nicht tun sollen (Warnung) und andererseits klarzumachen, was wir sehr wohl tun sollen (Ermutigung). Beides ist notwendig. Wir wenden dieses Prinzip z. B. bei der Erziehung unserer Kinder, in der Pädagogik oder in der Führung von Mitarbeitern an.

Verwandelt zu werden ist etwas anderes als gleichförmig zu sein. Paulus zeigt hier einen Gegensatz. Das eine soll vermieden werden, das andere soll angestrebt werden.

  1. Das Wort „Verwandlung“ kennen wir aus dem Fremdwort „Metamorphose“ (Umgestaltung). Es beschreibt in unserem Vers die Umgestaltung einer äußeren Form durch eine innere Transformation. Das Wort kommt im Neuen Testament viermal vor. Es wird von den Evangelisten Matthäus und Markus für die „Verklärung“ (Umgestaltung) des Herrn auf dem Berg gebraucht. In 2. Korinther 3,18 ist die Rede davon, dass wir alle „mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend“, verwandelt werden „nach demselben Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist“. Es geht dabei nicht um eine Veränderung dadurch, dass man bestimmten religiösen Ritualen folgt oder bestimmte Regeln einhält. Ein solches Verhalten stellt letztlich wieder das eigene „Ich“ in den Vordergrund. Es ist eine Veränderung, die aus dem Inneren hervorkommt und die nur dadurch realisiert werden kann, dass wir unseren Herrn anschauen und Ihm auf diese Weise ähnlicher werden. Dafür brauchen wir unser ganzes Leben. Während das Wort „gleichförmig“ in Vers 2 das betont, was nach außen sichtbar ist, betont das Wort „Verwandlung“ die innere Seite. Folglich ist von einer „Erneuerung des Sinnes“ die Rede.
  2. Das Wort „Erneuerung“ kommt als Substantiv nur in Römer 12,2 und in Titus 3,5 vor. In Titus 3 ist von der „Erneuerung des Heiligen Geistes“ die Rede.4 Als Verb finden wir es in 2. Korinther 4,16 (der innere Mensch wird Tag für Tag erneuert) und in Kolosser 3,10 (der neue Mensch wird erneuert). Es gibt eine einmalige Erneuerung bei der neuen Geburt, doch das ist hier nicht gemeint. Es geht in unserem Vers tatsächlich um einen Prozess, die ständige Erneuerung des neuen Lebens, das wir haben. Wir könnten das mit einer Art „Instandhaltung“ vergleichen – so wie ein Gebäude täglich gepflegt werden muss, damit es gut erhalten bleibt. Es geht um etwas, das wir ständig tun. Es ist ein Wachstumsprozess, der die notwendige Voraussetzung dafür ist, sich dem Zeitgeist der Welt zu widersetzen und den Willen Gottes zu erkennen und zu tun.
  3. Der „Sinn“ (gemeint sind hier nicht unsere fünf Sinne) beschreibt die Gesinnung oder die Gesamtheit unserer Gedanken, d. h. die Denkart und Denkrichtung. Das Wort wird sonst auch mit „Gesinnung, Verstand, Verständnis“ übersetzt. Es geht um unsere Gedankenweilt, die erneuert werden muss.

Gemeint ist nicht, dass wir etwas völlig wegtun und ersetzen, sondern, dass wir das bei der Bekehrung erneuerte Denken in einem guten und frischen Zustand erhalten. Wie tun wir das? Wir tun es erstens, indem wir uns vor Dingen bewahren, die unser Denken in eine falsche Richtung führen. Das sind die Einflüsse und der Zeitgeist der Welt. Wir tun es zweitens, indem wir das Wort Gottes lesen, im Gebet vor Gott sind und uns von dem Beispiel unseres Herrn leiten lassen. Das Wort Gottes und das Gebet sind die beiden Ströme, die unsere Gedankenwelt beeinflussen und formen. So werden wir durch den Heiligen Geist innerlich verändert und das wird nach außen sichtbar. Gedanken werden zu Taten. Noch einmal sei betont, dass es dabei nicht um einen frommen Schein geht, der nach außen hin etwas anderes widerspiegelt, als im Inneren vorhanden ist.

Wenn das bei uns der Fall ist, werden wir erleben, was der Wille Gottes für uns bedeutet. Wir lernen, dass dieser Wille keinen Zwang auf uns ausübt, sondern dass er gut, wohlgefällig und vollkommen ist.

Eine wichtige Prüfung

Das Ganze hat ein Ziel: Wir sollen prüfen, was der Wille Gottes ist. Etwas zu prüfen bedeutet nicht, etwas auszuprobieren. Es bedeutet vielmehr, eine Sache einem Test zu unterziehen, um es zu unterscheiden und zu bestätigen. Das Wort wird an anderen Stellen mit „beurteilen“ (Lk 12,56), „für gut befinden“ (Röm 1,28) oder „erproben“ (1. Tim 3,10) übersetzt. Mit anderen Worten: Wir sollen eine feste Überzeugung oder ein sicheres Urteil von dem haben, was Gottes Wille ist. Die bisherigen Gedanken haben gezeigt, dass es dazu drei wesentliche Voraussetzungen gibt. Erstens Hingabe an Gott, zweitens Trennung von den Prinzipien dieser Welt und drittens ein verwandelter Sinn, d. h. eine ständige Erneuerung der Gedankenwelt. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, dürfen wir nicht damit rechnen, den Willen Gottes als gut, wohlgefällig und vollkommen zu erkennen.

Paulus gebraucht das Wort prüfen auch in Philipper 1. Dort schreibt er den Philippern: „Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und aller Einsicht, damit ihr prüfen mögt, was das Vorzüglichere ist, damit ihr lauter und ohne Anstoß seid auf den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus ist, zur Herrlichkeit und zum Preise Gottes (Phil 1,9–11). In Epheser 5,10 drückt er es ganz knapp aus: „indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist“.

Um eine solche Prüfung durchführen zu können, benötigen wir einen Standard oder eine Norm. Erstens ist das das vorbildliche Leben unseren Herrn, das uns nicht nur Anschauungsunterricht gibt, sondern uns zeigt, wie ein Leben zur Ehre Gottes aussieht. Dass wir an diesen Standard nicht heranreichen, ist uns klar. Dennoch kann Gott uns keinen niedrigeren Standard geben. Zweitens besitzen wir das Wort Gottes, in dem Gott uns zeigt, wie wir leben sollen. Davon spricht Paulus im Folgenden. Wir sollen prüfen, was der Wille Gottes ist.

Nun stellt sich die Frage, was an dieser Stelle konkret mit dem Willen Gottes gemeint ist. Geht es darum, den Willen Gottes in den täglichen und praktischen Entscheidungen des Lebens zu erkennen, in denen Gottes Wort keine direkte Anweisung gibt (z. B. Wahl des Berufs, des Wohnorts etc.)? Oder geht es um den Willen Gottes, so wie er uns in seinem Wort offenbart ist? Der Zusammenhang deutet in die zweite Richtung. Gemeint ist, was der Wille Gottes für alle Gläubigen unter allen Umständen ist. In 1. Thessalonicher 4,3 lesen wir z. B., dass Heiligkeit nach Gottes Willen ist. In 1. Thessalonicher 5,18 ist es Dankbarkeit. Wenn wir es auf das beziehen, was in unserem Abschnitt zuvor gesagt wurde, dann ist der Wille Gottes, dass wir unseren Leib als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Schlachtopfer darstellen. Wenn es darum geht, müssen wir nicht fragen, was Gottes Wille ist. Er ist völlig klar, nur wir erkennen ihn erst dann, wenn wir uns tatsächlich erneuern lassen und nicht gleichförmig dieser Welt sind. Wir können den Willen Gottes allerdings auch auf das beziehen, was Paulus im weiteren Verlauf sagt, denn Vers 3 beginnt mit dem Wort „denn“, d. h., Paulus bezieht sich in Vers 3 auf das, was er vorher gesagt hat.

Von dem Willen Gottes werden drei Dinge gesagt:

  1. Er ist gut (gemeint ist das, was in sich selbst gut ist)
  2. Er ist wohlgefällig (d. h., es ist zur Freude Gottes)
  3. Er ist vollkommen (d. h., es hat einen perfekten Reifegrad erreicht)

Allerdings kann man diese Aussage auch etwas anders übersetzen, nämlich so, dass der Wille Gottes für unser Leben das ist, was gut, wohlgefällig und vollkommen ist. Es ist ja klar, dass der Wille Gottes objektiv betrachtet immer gut, wohlgefällig und vollkommen ist. Das kann nicht anders sein. Was Gott erreichen möchte, ist, dass wir in unserem Leben gut, wohlgefällig und vollkommen sind. Er möchte nicht das sehen, was dieser Welt entspricht und vom Zeitgeist geprägt ist, sondern Er möchte bei uns das sehen, was Ihm entspricht. Das ist es, was der Herr in der Bergpredigt sagt: „Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist“ (Mt 5,48).

Fußnoten

  • 1 H. Smith: The Letter to the Romans
  • 2 W.E. Vine: Expository Dictionary of New Testament Words
  • 3 Gottesdienst ist in der Bedeutung des Neuen Testaments etwas anderes als im allgemeinen Sprachgebrauch, wo man unter Gottesdienst in der Regel eine Predigt meint. Es ist ohne Frage gut, eine biblische Predigt zu hören. Allerdings ist das kein Dienst, den wir für Gott tun, sondern vielmehr ein Dienst, den Gott an uns tut.
  • 4 Gemeint ist die Erneuerung durch den Heiligen Geist. Der Ausdruck bezieht sich auf die Neugeburt eines Menschen, wenn er Jesus Christus im Glauben annimmt. Das ist – im Gegensatz zu Römer 12,2 – eine einmalige Sache, die nicht wiederholt werden kann. Man wird nur einmal geboren.
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