Was Paulus den Kolossern noch sagen wollte …
Eine Auslegung zu Kolosser 4

Die Notwendigkeit des Gebets (Kol 4,2-4)

Nach den konkreten Hinweisen an einzelne Personengruppen kehrt Paulus zu allgemeinen praktischen Hinweisen zurück. Sie gelten allen Gläubigen, egal in welch einer irdischen Beziehung oder Stellung sie sich befinden. Paulus schließt an das an, was er in Kapitel 3 bis Kapitel 4,1 behandelt hat. Es sind einige kurze und präzise Anweisungen, die für jeden Leser gut verständlich sind. Wenn wir sie beachten, werden wir gesegnet sein.

„Verharrt im Gebet und wacht darin mit Danksagung“ (Kol 4,2).

Im Gebet verharren

Die erste Aufforderung betrifft das Gebet. Das Gebet ist ein wesentliches Kennzeichen eines Christen (Apg 9,11). Das Neue Testament enthält eine Vielzahl von Aufforderungen zum Gebet. Der Herr Jesus selbst hat seine Jünger darauf hingewiesen, wie notwendig es ist zu beten (z.B. Lk 18,1; 22,40). Er selbst hat es als Mensch auf dieser Erde vorgelebt. Häufig finden wir Ihn im Gebet, manchmal eine ganz Nacht lang. Wenn einer im Gebet „verharrt“ hat, dann Er (Lk 6,12). In den Briefen werden wir ebenfalls wiederholt zum Gebet aufgefordert (z.B. Röm 12,12; 15,30; Eph 6,18; Phil 4,6; 1. Thess 5,17–18; 1. Tim 2,1–2; 2,8; Hebr 4,16; 13,18; Jak 5,13; 1. Petr 4,7). Die ersten Christen haben im Gebet verharrt (Apg 2,42; 12,5). Die Apostel haben immer wieder gebetet (Apg 1,14; 4,31; 6,6). Paulus war nicht nur ein Mann, der gepredigt und geschrieben hat. Seine Briefe beweisen, dass er ein Mann des Gebets war. Er fordert hier nicht, was er nicht selbst vorgelebt hätte.

Das Gebet ist eine der Säulen, auf der das christliche Leben ruht. So wichtig die Arbeit für den Herrn ist, so wichtig ist es, dass wir im Gebet verharren. Das Wort kommt im Neuen Testament zehn Mal vor (Mk 3,9; Apg 1,14; 2,42 und 46; 6,4; 8,13; 10,7; Röm 12,12; 13,6; Kol 4,2)1. Es bedeutet ausharrend an etwas festzuhalten, in etwas zu bleiben und nicht davon ablassen. Es ist wichtig, dass wir uns von nichts und niemand davon abhalten lassen, immer wieder zu beten. Der Teufel wird alles versuchen, uns gerade vom regelmäßigen Gebet abzuhalten. Die Beschäftigungen des Lebens sind ebenfalls dazu angetan, die Gebetszeiten zu reduzieren oder ganz auf „Null“ zu fahren.

Das Gebet ist Ausdruck unserer Gemeinschaft mit Gott. Es drückt zugleich unsere Abhängigkeit von Ihm und Unterordnung an Ihn aus. Wenn wir beten, geben wir zu, dass wir schwach sind und Hilfe brauchen. Wer im Gebet verharrt, bleibt in Gemeinschaft mit Gott und im Bewusstsein der Abhängigkeit von Ihm. In 1. Thessalonicher 5,17 bringt Paulus es auf die kürzest mögliche Formel: „betet unablässig“2.

Paulus spricht hier nicht von einem spontanen und situationsbedingten Gebet, das wir ebenfalls kennen. Hier geht es um das kontinuierliche und regelmäßige Gebet, in dem wir nicht nachlassen sollen. Dieses Gebet sollten wir persönlich und gemeinschaftlich kennen.

F.B. Hole schreibt: „Was das Gebet betrifft, sind wir heute sehr, sehr schwach. Im modernen Leben muss alles immer schnell gehen, und so wird das Gebet allzu oft an den Rand gedrängt. Wie sieht es mit deiner Beharrlichkeit in diesem Punkt aus? Wenn wir etwas unbedingt haben wollen, tun wir es wohl, aber wie oft haben wir so oberflächliche Wünsche! Unsere Anteilnahme wird auf einen Punkt gelenkt, und so beten wir dafür. Und das ist dann schon alles. Wir vergessen es bald und haben keine Ausdauer“3.

Im Gebet wachen

Nachdem Paulus über die Beharrlichkeit im Gebet gesprochen hat, spricht er jetzt über die Wachsamkeit im Gebet. Gemeint ist in erster Linie eine geistliche Wachsamkeit. Wir müssen zum Gebet wachsam sein und wir müssen im Gebet wachsam sein. Zu wachen bedeutet „sich wach zu halten“ oder „auf der Hut zu sein“. Geistliche Wachsamkeit steht der geistlichen Trägheit gegenüber. Die Jünger waren weder auf dem Berg der Verklärung wachsam, um die Herrlichkeit des Herrn Jesus zu sehen, noch waren sie in Gethsemane wachsam, um dem Herrn in seinem Gebetskampf zu unterstützen. Obwohl der Herr sie aufgefordert hatte: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt“ (Mt 26,41; Mk 14,38), waren sie eingeschlafen. Geistliche Trägheit steht dem Gebet immer im Wege. Gläubige, die geistlich schlafen, stehen in großer Gefahr. Die 10 Jungfrauen waren alle eingeschlafen. Sie hatten nicht gewacht. Darin unterschieden sie sich nicht.

Auch als örtliche Versammlung haben wir es nötig, wach zu sein (Offb 3,3) und das Gebet nicht zu vernachlässigen. Satan wird immer versuchen, uns einzuschläfern. Ein schlafender Gläubiger ist von einem Ungläubigen nicht zu unterscheiden (Eph 5,14). Wenn wir beten, ohne dabei wirklich wach zu sein, wird das Gebet sehr schnell zu einer reinen Formsache.

Wachsamkeit im Gebet hat noch eine andere Seite. Wir denken an einen Wächter, der aufmerksam nach vorne spät, um nichts zu verpassen. In diesem Sinn wachen wir so, dass wir gespannt auf die Antwort Gottes warten, die Er uns gibt. Wenn wir beten, sollen wir damit rechnen, dass Gott unser Gebet immer hört und nach seiner Weisheit erhört.

Mit Danksagung

Was die Freude im Philipperbrief ist, ist die Dankbarkeit im Kolosserbrief (Kap 1,3.12; 2,7; 3,15.17; 4,2). Dabei ist klar, dass Freude und Dankbarkeit eng miteinander verbunden sind. Ohne Freude gibt es keinen Dank und ohne Dank gibt es keine Freude. In Philipper 4,6 verbindet Paulus das Gebet ebenfalls mit der Dankbarkeit: „Seid um nichts besorgt, sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden“.

Dankbarkeit ist ein Heilmittel gegen Trägheit im Gebet. Es ist die richtige Einstellung des Christen Gott und Menschen gegenüber. Dankbare Christen leben besser. Den Ephesern schreibt Paulus: „... danksagend allezeit für alles dem Gott und Vater im Namen unseres Herrn Jesus Christus“ (Eph 5,20). Es ist wichtig, dass wir das Gebet mit Dankbarkeit verbinden, denn dazu haben wir immer Ursache. Gott ist uns gegenüber gütig. Er beschenkt uns reichlich und dafür sollen wir Ihm dankbar sein. Wer nicht dankbar ist, wird unzufrieden und unglücklich.

„Und betet zugleich auch für uns, damit Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden, um dessentwillen ich auch gebunden bin“ (Kol 4,3).

Betet für uns

Von der eher allgemein gehaltenen Aufforderung zum Gebet in Vers 2 kommt Paulus nun auf das konkrete Gebet für ihn und seine Mitarbeiter zu sprechen. Wir gehen wohl nicht fehl in der Annahme, dass mit „uns“ nicht nur Paulus und Timotheus gemeint sind (vgl. Kap 1,1), sondern die in den Versen 10 bis 14 genannten Brüder und Diener eingeschlossen sind.

Im Gebetsleben des Gläubigen bestehen mehrere Gefahren. Eine Gefahr ist, dass wir sehr viel bitten und wenig danken (siehe Vers 2). Eine weitere Gefahr besteht darin, dass sich das Gebet sehr stark um unsere eigenen Interessen dreht, wir primär unsere eigenen Bedürfnisse sehen und andere vergessen. Eine dritte Gefahr besteht darin, dass wir sehr allgemein und zu wenig konkret beten.

Es ist gut, wenn wir beim Beten ein waches Auge für andere haben. Das Neue Testament macht uns klar, dass wir für „alle Menschen“ beten sollen (1. Tim 2,1). Größer könnte der Umfang nicht sein. Wir lernen auch, dass wir für „alle Heiligen“ beten sollen (Eph 6,18)4. Das nimmt jedoch nichts davon weg, dass wir zugleich konkret für einzelne Diener Gottes beten sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Diener dem Herrn „vollzeitig“5 dienen oder nicht. Wir wissen nicht, ob die in den Versen 10–14 genannten Mitarbeiter „vollzeitig“ gearbeitet haben oder nicht. Diese Unterscheidung ist ohnehin eine relativ künstliche Unterscheidung, denn jeder Gläubige sollte – unabhängig davon, ob er einen irdischen Beruf ausübt, sich um den Haushalt kümmert oder Rentner ist, allezeit im Werk des Herrn überströmend sein (1. Kor 15,58).

Paulus hat selbst für die Gläubigen gebetet. Zugleich war er sich bewusst, wie wichtig die Fürbitte der Gläubigen für ihn war. Paulus appelliert wiederholt an seine Glaubensgeschwister, für ihn zu beten (z.B. Röm 15,30; Eph 6,18–19; 1. Thess 5,25; 2. Thess 3,1). Jeder Diener Gottes hat das Gebet der anderen nötig. Wenn schon ein hervorragender Diener wie Paulus um Fürbitte bat, wie viel mehr brauchen wir sie heute. Jeder Diener des Herrn braucht die Gebete seiner Glaubensgeschwister. Damit wir das so konkret wie möglich tun können, ist es erforderlich, dass wir uns für das Werk des Herrn interessieren und in etwa wissen, wer welche Dienste tut.

Eine geöffnete Tür des Wortes

Paulus gibt den Kolossern einen ganz konkreten Gebetsinhalt. Er erbat sich von Gott eine geöffnete Tür des Wortes. Das Gebt füreinander kann einerseits allgemein sein, andererseits soll es sehr konkret und spezifisch sein. Konkretes und auf den Punkt gebrachtes Gebet ist immer gut und notwendig.

Das Neue Testament gebraucht den Ausdruck „Türen“ im buchstäblichen Sinn (z.B. Joh 20,19.26; Apg 5,19.23; 16,26.27; 21,30) und im symbolischen Sinn, d.h. in der geistlichen Übertragung. Wenn es als Metapher gebraucht wird, steht es immer in der Einzahl. Wir lesen von einer Tür des Glaubens (Apg 14,27), einer großen und wirkungsvollen Tür im Dienst (1.Kor 16,9), einer Tür des Evangeliums (2. Kor 2,12), einer Tür des Herzens (Offb 3,20) und – in unserem Vers – von einer Tür des Wortes.

Ein Diener Gottes kann nie gleichzeitig durch zwei Türen gehen. Es ist immer nur eine Tür, die er benutzen kann. Diener Gottes müssen jeweils Schritt für Schritt erkennen, welche Tür sie nutzen, welchen Dienst sie jetzt gerade tun sollen. Routine ist dabei eine große Gefahr. Deshalb sind das persönliche Gebet und das Gebet der Geschwister wichtig.

Paulus wollte nicht selbst eine Tür öffnen, sondern er bat darum, dass Gott eine Tür des Wortes öffnete. Jeder Knecht Gottes muss aufpassen, dass er nicht selbst eine Tür öffnet. Nur wenn wir durch die von Gott geöffnete Tür gehen, sind wir auf dem richtigen Weg.

Als Paulus diese Worte schrieb, war er im Gefängnis. Wir würden gut verstehen, wenn er um eine geöffnete Gefängnistür gebetet hätte. Doch das tat er nicht. Obwohl er ein Gefangener war, betete er nicht, aus dem Gefängnis befreit zu werden, sondern darum, eine geöffnete Tür des Wortes zu finden. Trotz der Gefangenschaft sah er die Möglichkeit, die ihm anvertraute Botschaft zu verbreiten (Phil 1,13; 2,24; Phlm 22).

Das Geheimnis des Christus

Paulus wollte das Geheimnis des Christus reden. Gleichzeitig war dieses Geheimnis der Grund seiner Gefangenschaft. Über dieses Geheimnis hatte er bereits in Kapitel 1,26–27 gesprochen. Erklärt wird dieses Geheimnis in seinem vollen Umfang im Epheserbrief. Dort schreibt Paulus an die Gläubigen: „... dass mir durch Offenbarung das Geheimnis kundgetan worden ist, wie ich es zuvor in kurzem beschrieben habe, woran ihr beim Lesen mein Verständnis in dem Geheimnis des Christus wahrnehmen könnt, das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten im Geist: dass die aus den Nationen Miterben seien und Miteinverleibte und Mitteilhaber der Verheißung in Christus Jesus durch das Evangelium“ (Eph 3,3–6). Das ist der einzige Vers, wo das Wort „Geheimnis des Christus“ noch einmal vorkommt.

Es geht bei diesem Geheimnis – wie bei allen Geheimnissen, die im Neuen Testament erwähnt werden – nicht um etwas, das heute noch geheimnisvoll, verborgen und unverständlich ist. Gemeint ist vielmehr eine Wahrheit, die im Alten Testament verborgen war und jetzt in der Haushaltung der Gnade offenbart und kundgemacht ist. Es gibt im Alten Testament wohl Bilder von diesem „Geheimnis des Christus“, jedoch keine einzige Weissagung (Prophezeiung). Ohne das Licht des Neuen Testamentes bleibt diese Wahrheit völlig im Dunkeln.

Das Geheimnis des Christus macht uns klar, dass es nicht nur um die Erlösung verlorener Menschen geht (was unbedingt wichtig ist), sondern dass Gott in dieser Zeit der Gnade alle Menschen – seien es von Geburt Juden oder Nationen – in dem Herrn Jesus segnet und zu einer Einheit (einem Leib) zusammenfügt. Es geht in diesem Geheimnis um die herrliche Tatsache, dass Gott die Glaubenden aus den Nationen mit in den Segen des Evangeliums bringt, indem sie ein Teil des Leibes Christi sind, von dem Er das Haupt ist.

Diese Wahrheit war Paulus überaus wichtig. Paulus verkündigte eine Lehre, die für ihn einen hohen Preis forderte. Sie brachte ihn ins Gefängnis. Paulus redete nicht das, was die Menschen hören wollten und was ihn populär machte. Im Gegenteil. Nicht nur die Predigt des Evangeliums, sondern besonders die Wahrheit von der Versammlung (der Tatsache der Einheit von gebürtigen Juden und Heiden) brachte ihn immer wieder in Probleme und schließlich ins Gefängnis. Diese Haft fand ihren Anfang in Jerusalem. Dort wurde Paulus festgenommen und der Grund war, dass er davon zeugte, dass Gott ihm einen Auftrag an die Nationen gegeben hatte (Apg 22,21–22). Es bleibt für uns die Frage, wie wichtig uns diese Wahrheit heute ist und ob wir bereit sind, dafür Nachteile in Kauf zu nehmen. Vergessen wir nicht, dass dieses „Geheimnis“ in einem gewissen Sinn die Existenzgrundlage der Versammlung Gottes ist.

Paulus war das Evangelium (die gute Botschaft Gottes) überaus wichtig. Aber nicht nur das. Es ging ihm um die ganze Wahrheit, und die schließt unbedingt dieses Geheimnis von Christus und seiner Versammlung mit ein. Nicht ohne Grund nennt Paulus sich in Kolosser 1 sowohl ein „Diener des Evangeliums“ und ein „Diener der Versammlung“ (Kol 1,23.25). Man kann die Predigt des Evangeliums nicht von der Wahrheit über die Versammlung trennen. Wir predigen bis heute beides.

Das Geheimnis wird hier das „Geheimnis des Christus“ genannt. Es geht eigentlich um die Versammlung, d.h. die Einheit der Glaubenden mit jüdischem und heidnischem Hintergrund. Dennoch wird es unmittelbar mit Christus verbunden, denn auch hierin soll Er in allem den Vorrang haben (Kol 1,18). Paulus geht hier im gewissen Sinn weiter als in Epheser 6,19, wo er darum bittet, dass ihm „Rede verliehen werde im Auftun meines Mundes, um mit Freimütigkeit kundzutun das Geheimnis des Evangeliums“. Wie oft beten wir – persönlich und gemeinsam – für die Verbreitung des Evangeliums. Doch wie selten beten wir für die Verbreitung dieses Geheimnisses, das Paulus so am Herzen lag.

„Damit ich es offenbare, wie ich es reden soll“ (Kol 4,4).

Die Offenbarung des Geheimnisses

Paulus kannte dieses Geheimnis. Es war ihm offenbart worden. Doch nun wollte er es (das ist dieses Geheimnis) anderen kundtun, die es bisher nicht kannten. Offenbart wird etwas, das bisher nicht bekannt ist. Paulus war völlig klar, was er offenbaren wollte. Dafür brauchte nicht gebetet werden. Sein Wunsch war vielmehr, Weisheit zu haben, wie er es reden sollte. Es war sein Wunsch, dass die Predigt des Geheimnisses tatsächlich die Herzen erreichte.

Etwas zu offenbaren bedeutet, etwas klar und freimütig zu erklären und darzulegen. Damit dieses Ziel erreicht wurde, waren die Gebete der Geschwister notwendig. Paulus hatte einen klaren Auftrag, was er sagen sollte. Nun bat er um Abhängigkeit, um die richtige Art und Weise zu finden. Obwohl er ein auserwähltes Gefäß war, erkennen wir, dass er bescheiden und klein in seinen Augen blieb. Er suchte und fand seine Kraft in der Abhängigkeit von seinem Herrn. Das gilt für uns umso mehr. Jeder Prediger des Wortes hat dieses Gebet seiner Glaubensgeschwister nötig. Es gibt einen Auftrag von Gott zum Reden. Das ist die Voraussetzung. Doch dann geht es um die Art und Weise, wie wir einen solchen Auftrag ausführen und auch um den richtigen Zeitpunkt.

Fußnoten

  • 1 Ein Vergleich der Stellen zeigt, dass das Wort unterschiedlich übersetzt werden kann.
  • 2 Das bedeutet nicht, dass wir 24 Stunden lang am Tag beten sollen, sondern dass wir immer wieder Gelegenheiten zum Gebet nutzen und darin nicht nachlassen.
  • 3 F.B. Hole: The Letter to the Colossians
  • 4 Im 1. Timotheusbrief geht es u.a. um die Wahrheit, dass Gott ein Heiland-Gott ist, der alle Menschen retten will. In Übereinstimmung damit beten wir für alle Menschen. Im Epheserbrief geht es u.a. um die Wahrheit von Christus und seiner Versammlung. In Übereinstimmung damit beten wir für alle Heiligen.
  • 5 Damit ist gemeint, dass sie ihren irdischen Beruf aufgegeben haben, um dem Herrn zeitlich ganz für seine Arbeit zur Verfügung stehen zu können.
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