Betrachtung über 1.Thessalonicher (Synopsis)

Kapitel 3

Betrachtung über 1.Thessalonicher (Synopsis)

Durch dieses unfreiwillige Fernbleiben des Apostels, als des Hauptarbeiters, wurden nun, ohne das Band zwischen ihm und den Jüngern zu lockern, andere Bande gebildet, welche die Versammlung befestigten und stärkten, indem die Glieder durch das, was jedes Gelenk darreichte, miteinander verbunden wurden. Dies steht im Zusammenhang (denn alle Dinge dienen schließlich nur als Werkzeuge der Macht und Weisheit Gottes) mit den Umständen, deren wichtigste Einzelheiten uns die Apostelgeschichte mitteilt (Apg 17). Nach den von den Juden hervorgerufenen Verfolgungen blieb der Apostel eine kurze Zeit in Thessalonich und war dann genötigt, die Stadt zu verlassen und nach Beröa zu gehen. Sogar dorthin folgten ihm die Juden aus Thessalonich und beeinflussten die Beröer, so dass die Brüder zu Beröa auf seine Sicherheit bedacht sein mussten. Die Personen, denen sie den Apostel anvertrauten, geleiteten ihn nach Athen; Silas und Timotheus blieben vorläufig in Beröa, kamen aber bald nachher auf seinen Befehl zu ihm nach Athen. Unterdessen wütete eine heftige Verfolgung gegen die Christen zu Thessalonich, einer wichtigen Stadt, in der, wie es scheint, die Juden bereits einen beträchtlichen Einfluss auf die heidnische Bevölkerung erlangt hatten, der durch die Fortschritte des von den Juden in ihrer Blindheit verworfenen Christentums untergraben wurde.

Als der Apostel diesen Stand der Dinge von Silas und Timotheus erfuhr, war er bekümmert wegen der Gefahr, dass seine Neubekehrten durch die sie umringenden Schwierigkeiten im Glauben erschüttert werden könnten, da sie ja noch jung im Glauben waren. Seine Liebe ließ ihm keine Ruhe; er musste sich mit ihnen in Verbindung setzen, und schon von Athen aus hatte er Timotheus gesandt, um Nachrichten über ihre Lage zu erhalten und um ihre Herzen zu befestigen, indem er sie daran erinnerte, dass er ihnen, als er noch bei ihnen war, diese Verfolgungen vorhergesagt hatte. Während der Abwesenheit des Timotheus verließ Paulus Athen und ging nach Korinth, wo jener ihn durch die guten Nachrichten, die er von Thessalonich brachte, wieder tröstete, so dass er seine Arbeit zu Korinth mit neuer Kraft und neuem Mut fortsetzen konnte (siehe Apg 18, 5).

Nach der Ankunft des Timotheus schrieb Paulus seinen Brief. Timotheus hatte ihn von dem guten Zustand der thessalonischen Christen benachrichtigt: dass sie den Glauben festhielten, dass sie sehr wünschten, den Apostel zu sehen, und dass sie untereinander in Liebe wandelten. Inmitten seiner Trübsale und des Widerstandes der Menschen – mit einem Wort, der Leiden des Evangeliums – wird der Geist des Apostels durch diese Nachrichten erquickt. Er selbst ist gestärkt; denn wenn der Glaube des Arbeiters das Mittel der Segnung für die Seelen und im allgemeinen der Maßstab des äußeren Charakters des Werkes ist, so ist auf der anderen Seite der Glaube der Christen, welche die Frucht seiner Arbeit sind und die dieser Arbeit entsprechen, eine Quelle der Kraft und der Ermutigung für den Arbeiter. Zugleich tragen ihre Gebete in hohem Maß zu seiner Segnung bei.

Die Liebe findet in dem geistlichen Wohl der Christen ihre Nahrung und Freude, der Glaube seine Stütze und Stärke; denn man sieht das Werk Gottes darin. „Wir leben“, sagt der Apostel, „wenn ihr feststeht im Herrn. Denn was für Dank“, fügt er hinzu, „können wir Gott für euch vergelten über all der Freude, womit wir uns euretwegen freuen vor unserem Gott?“ Ein schönes und rührendes Gemälde von der Frucht der Wirksamkeit des Geistes Gottes, die einerseits die Seelen von dem Verderben der Welt befreit und andererseits die reinsten Gefühle, die größte Selbstverleugnung für das Wohl anderer, die größte Freude an ihrem Glück hervorruft. Es war eine göttliche Freude, die vor dem Angesicht Gottes verwirklicht und deren Wert in seiner Gegenwart geschätzt wurde durch ein geistliches Herz, das sich in dieser Gegenwart befand, und das, von Seiten des Gottes der Liebe, das Mittel zu jenem Glück gewesen war.

Welch ein Band ist doch das Band des Geistes! Wie wird da die Selbstsucht vergessen, wie verschwindet sie in der Freude einer solchen Liebe! Der Apostel, belebt durch diese Liebe, die, anstatt zu ermüden, durch ihre Ausübung und durch die Freude, die sie an dem Glück anderer fand, nur zunahm, wünscht, da er durch die Thessalonicher so gestärkt wurde, um so mehr, sie wieder zu sehen; doch jetzt nicht zu dem Zweck, sie zu befestigen, sondern weiterzubauen auf dem Grund, der schon so fest gelegt war, und ihre geistliche Belehrung zu vollenden durch die Mitteilung dessen, was noch an ihrem Glauben mangelte. Aber er war und sollte ein Arbeiter sein und nicht ein Herr (Gott lässt uns das fühlen), und er hing bezüglich seines Werkes und der Auferbauung anderer gänzlich von Gott ab. In der Tat vergingen Jahre, bevor er die Thessalonicher wieder sah. Er blieb eine lange Zeit in Korinth, wo der Herr ein großes Volk hatte; er besuchte Jerusalem aufs neue, dann ganz Kleinasien, wo er früher gearbeitet hatte; von da ging er nach Ephesus, wo er beinahe drei Jahre blieb; und erst danach sah er die Thessalonicher wieder, als er auf seiner Reise von Ephesus nach Korinth seinen Weg durch Mazedonien nahm, um nicht eher nach Korinth zu kommen, als bis die dortigen Gläubigen sich wieder in einem geordneten Zustand befänden.

„Gott selbst“, so drückt der Apostel seinen Wunsch und zugleich seine Unterwürfigkeit unter den Willen Gottes aus, „Gott selbst richte unseren Weg zu euch.“ Sein Wunsch ist nicht unbestimmt. Er stellt es Gott als seinem Vater anheim, der Quelle aller dieser heiligen Gefühle, Dem, der den Platz eines Vaters uns gegenüber einnimmt und alle Dinge lenkt im Blick auf das Wohl seiner Kinder, nach jener vollkommenen Weisheit, die alle Dinge und alle seine Kinder zugleich umfasst. „Unser Gott und Vater selbst“, sagt der Apostel. Aber dann drängt sich ihm noch ein anderer Gedanke auf, der hiermit gewiss nicht im Widerspruch steht – denn Gott ist einer – der aber einen anderen und weniger persönlichen Charakter hat; er fügt hinzu: „unser Herr Jesus Christus“. Christus ist Sohn über das Haus Gottes, und es waren nicht nur Freude und Segnung und persönliche Gefühle in Betracht zu ziehen, sondern auch das Wachstum, das Wohl und die Entwicklung der ganzen Versammlung. Diese beiden Seiten des Christentums stehen sicherlich in Wechselwirkung.

Wo die Wirksamkeit des Geistes völlig und ungehindert ist, da stehen das Wohl der Versammlung und die persönlichen Gefühle miteinander in Einklang. Wenn an dem einen etwas mangelt, so benutzt Gott gerade diesen Mangel, um kräftig auf die anderen zu wirken. Wenn die Versammlung als ein Ganzes schwach ist, so tritt der persönliche Glaube in besonderer Weise in Tätigkeit und stützt sich unmittelbar auf Gott selbst. Unter der Regierung Salomos gab es keine Elias und Elisas. Auf der anderen Seite besteht in der wachsamen Sorge für die Versammlung seitens derer, die von Gott damit beauftragt sind, die wahre Kraft ihrer geistlichen Verfassung; sie stärkt das Leben und weckt die geistlichen Gefühle ihrer schlummernden Glieder wieder auf. Doch diese beiden Dinge sind verschieden. Daher fügt der Apostel dem ersten Ausdruck: „unser Gott und Vater“ hinzu: „und unser Herr Jesus“, der, wie gesagt, nach Heb 3 Sohn über sein Haus ist. Es ist ein Segen, dass unser Pfad von der Liebe eines Vaters abhängt, der Gott selbst ist, und der nach den zärtlichen Gefühlen handelt, die dieser Name ausdrückt, und dass andererseits das Wohl der Versammlung von der Regierung eines Herrn wie Jesus abhängt, der sie mit einer vollkommenen Liebe liebt, und der, obwohl Er einen solchen Platz eingenommen hat, doch auch der Gott ist, der alle Dinge schuf, der Mensch, dem alle Gewalt im Himmel und auf Erden übergeben ist, und für den die Christen die Gegenstände einer immerwährenden und treuen Sorge bilden – einer Sorge, die Er anwendet, um die Versammlung schließlich mit Sich selbst in Herrlichkeit den Ratschlüssen Gottes gemäß zu vereinigen 1.

Das war also der erste Wunsch des Apostels, und wir haben gesehen, betreffs welcher Personen er diesen Wunsch hegte. Inzwischen muss er seine geliebten Thessalonicher der unmittelbaren Sorge des Herrn, von dem er abhängig war, überlassen (vgl. Apg 20,32). Dahin wendet sich denn auch sein Herz. Gott „richte unseren Weg zu euch. Euch aber mache der Herr völlig und überströmend in der Liebe gegeneinander und gegen alle“ (V. 11. 12). Und er konnte die Liebe seines Herzens zu ihnen als ein Muster dessen darstellen, was sie gegen andere fühlen sollten. Diese Kraft der Liebe hält das Herz in der Gegenwart Gottes und lässt es seine Freude finden in dem Licht seiner Gegenwart; sie erweckt den innigen Wunsch, dass alle Heiligen sich in dieser Gegenwart befinden und für sie passend sein möchten. Denn Gott ist Liebe, und die Ausübung der Liebe in dem Herzen des Christen (die Frucht der Gegenwart und der Wirksamkeit des Geistes) ist tatsächlich die Wirkung der Gegenwart Gottes; und zugleich lässt sie uns seine Gegenwart fühlen, so dass sie uns vor seinem Angesicht erhält und die fühlbare Gemeinschaft im Herzen bewahrt. Die Liebe mag dulden und dadurch ihre Kraft beweisen, aber hier handelt es sich um die freiwillige Ausübung der Liebe den Gegenständen gegenüber, die Gott ihr darbietet.

Weil die Liebe die Entfaltung der göttlichen Natur in uns ist und durch sie unsere Herzen in Gemeinschaft mit Gott selbst erhalten werden, so ist sie das Band der Vollkommenheit, das wahre Mittel zur Heiligkeit, falls sie echt ist. Das Herz wird fern vom Fleisch und dessen Gedanken, in dem reinen Licht der Gegenwart Gottes bewahrt, die dadurch von der Seele genossen wird. Aus diesem Grund bittet der Apostel, in der Erwartung, dass ihnen mehr Licht gegeben werde, dass der Herr sie in der Liebe überströmend mache, um ihre Herzen tadellos in Heiligkeit zu befestigen vor unserem Gott und Vater, bei der Ankunft unseres Herrn Jesu mit allen seinen Heiligen (V. 13). Hier finden wir wieder die beiden großen Grundsätze, von denen am Ende des 1. Kapitels die Rede war: Gott in der Vollkommenheit seiner Natur, und der Herr Jesus in der Innigkeit seiner Verbindung mit uns – Gott indes als Vater und Jesus als Herr. Wir sind vor Gott, und Jesus kommt mit seinen Heiligen. Er hat sie zur Vollkommenheit gebracht; sie sind bei Ihm und also vor Gott, den sie als ihren Gott und Vater kennen.

Bemerken wir auch, dass alles sich hier auf diese Hoffnung bezieht: es war eine wirkliche und gegenwärtige Erwartung. Waren sie bekehrt, so waren sie es zu dem Zweck, um Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu erwarten. Alles bezog sich auf jenen wunderbaren Augenblick, wann Er kommen würde. Es sollte dann auch offenbar werden, was Heiligkeit ist, wenn sie vor Gott stehen und die Heiligen mit ihrem Haupt vereinigt sein würden; zugleich sollten sie, wenn mit Ihm in Herrlichkeit offenbart, völlig die Frucht ihrer Bemühungen und den Lohn der Liebe genießen in der Freude aller derer, die sie geliebt hatten 2.

Die Szene, in der die Vollendung des Werkes zur Darstellung kommen wird, liegt hier in ihrer ganzen sittlichen Tragweite vor uns. Wir sind vor Gott, in seiner Gegenwart, da wo die Heiligkeit in ihrem wahren Charakter offenbart wird; wir sind dort, um vollkommene Gemeinschaft mit Gott im Licht zu genießen, da wo die Verbindung der Heiligkeit mit seiner Natur und mit der Offenbarung seiner selbst in Erscheinung tritt; so ist auch diese Offenbarung, verbunden mit der Entfaltung einer Natur in uns, die uns durch die Gnade mit Ihm in Verbindung bringt.

„Tadellos“, sagt der Apostel, „in Heiligkeit“, und zwar in Heiligkeit „vor Gott“. Und Er ist Licht. Welch eine unaussprechliche Freude, aber auch welche Kraft liegt (durch die Gnade) für uns in dem Gedanken, dass wir schon in der Jetztzeit in unseren Herzen vor Ihm offenbar sein sollen! Aber nur die Liebe, die wir in Ihm kennen, vermag diese Wirkung in uns hervorzubringen.

Doch es heißt nicht allein: „vor unserem Gott“, wir fügen auch hinzu: „und Vater“. Unsere Beziehung zu Gott ist wohl gekannt und wirklich.

Sie trägt ihren besonderen Charakter; es ist eine Beziehung der Liebe. Es ist nicht eine Sache, die erworben werden muss; auch ist Heiligkeit nicht das Mittel, um sie zu erwerben. Heiligkeit ist vielmehr der Charakter unserer Beziehung zu Gott, insofern wir als seine Kinder seine Natur empfangen haben, sowie die Offenbarung der Vollkommenheit dieser Natur in Ihm in Liebe. Die Liebe selbst hat uns diese Natur gegeben und uns in diese Beziehung versetzt; praktische Heiligkeit ist die Ausübung derselben in Gemeinschaft mit Gott, indem wir mit Ihm in seiner Gegenwart verkehren, gemäß der Liebe, die wir also kennen, d. i. Gott selbst gemäß, wie Er sich uns offenbart hat.

Aber das Herz ist nicht allein in dieser Freude und in dieser Vollkommenheit. es hat Mitgenossen; und vor allem nimmt Jesus selbst teil daran. Er wird kommen, Er wird gegenwärtig sein, und nicht nur Er, der das Haupt ist, sondern auch alle Heiligen mit Ihm. Das ist dann die Vollendung der Wege Gottes bezüglich derer, die Er Jesus gegeben hat. Wir werden Ihn in seiner Herrlichkeit sehen, in der Herrlichkeit, die Er, in Verbindung mit seinem Kommen für uns, eingenommen hat. Wir werden alle Heiligen sehen, in denen Er bewundert werden wird; und wir werden sie sehen in der Vollkommenheit, die unsere Herzen jetzt für sie wünschen.

Beachten wir auch, dass die Liebe uns über die Schwierigkeiten, die Verfolgungen und die Furcht erhebt, die der Feind hervorzurufen sucht. Wenn wir mit Gott beschäftigt, glücklich in Ihm sind, so wird der Druck dieser Leiden nicht gefühlt. Die Kraft Gottes ist im Herzen; der Wandel ist fühlbar verbunden mit der ewigen Glückseligkeit, die wir mit Ihm besitzen werden, und die Drangsal wird nur als „leicht und schnell vorübergehend“ empfunden. Und nicht allein das: wir leiden um Christi willen; es ist Freude, das mit Ihm zu tun, und die Innigkeit der Gemeinschaft mit Ihm wird darin genossen, wenn wir sie anders zu schätzen wissen, und wir sehen alles im Licht der Herrlichkeit und der Errettung, die wir am Ende finden werden, „bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen“.

Beim Lesen dieser Stelle muss uns auffallen, wie unmittelbar und lebendig die Ankunft des Herrn mit dem täglichen praktischen Leben verbunden wird, so dass das vollkommene Licht jenes Tages auf den täglichen Pfad der gegenwärtigen Zeit fällt. Durch die Ausübung der Liebe sollten die Thessalonicher befestigt werden in Heiligkeit vor Gott bei der Ankunft Christi. Von einem Tag zum anderen wurde jenem Tag als der Vollendung und dem einzigen Ziel des gewöhnlichen täglichen Lebens hienieden entgegengeharrt. Wie brachte das die Seele in die Gegenwart Gottes! Überdies, wie ich schon angedeutet habe, lebten die Thessalonicher in einem gekannten Verhältnis zu Gott, auf das dieses Vertrauen gegründet war. Er war ihr Vater; Er ist auch der unsrige. Das Verhältnis der Heiligen zu Jesus war ebenfalls gekannt. Die Heiligen sind „Seine Heiligen“. Sie sollen alle mit Ihm kommen. Sie sind mit seiner Herrlichkeit verbunden. Es gibt nichts Zweideutiges in dem Ausdruck „die Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen“. Er lässt uns an kein anderes Ereignis denken als an seine Rückkehr in Herrlichkeit. Dann wird Er auch in seinen Heiligen verherrlicht werden, die bereits zu Ihm gegangen sind, um für immer bei Ihm zu sein. Es wird der Tag ihrer Offenbarung wie der seiner eigenen sein.

Fußnoten

  • 1 Es ist gut, sich hierbei zu vergegenwärtigen, dass Christus, obwohl Er Sohn über das Haus Gottes ist, als Herr nicht Herr über die Versammlung, sondern über einzelne Personen ist. Überdies ist Er in allgemeinem Sinn aller Herr. Doch seine Tätigkeit im Blick auf einzelne Personen dient dem Wohl der Versammlung.
  • 2 Die Art und Weise, wie die Schrift die Heiligkeit hienieden und das Offenbarwerden in Herrlichkeit als eine Sache zusammenfasst, ist sehr eindrucksvoll; nur dass dann, wenn die Herrlichkeit erscheint, der Schleier weggezogen ist. Sogar Christus wurde „als Sohn Gottes in Kraft erwiesen dem Geist der Heiligkeit nach durch Toten-Auferstehung“. „Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bilde von Herrlichkeit zu Herrlichkeit.“ So auch hier: wir sollen in Liebe wandeln, um tadellos in Heiligkeit zu sein. Wir würden gesagt haben: hier auf Erden; aber nein, der Schleier wird erst weggezogen bei der Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus mit allen seinen Heiligen. In Eph 5 wäscht der Herr uns durch das Wort, um uns als einen verherrlichten Leib ohne Flecken sich selbst darzustellen.
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