Botschafter des Heils in Christo 1863

Was ist die Heiligung?

Es gibt viele Gläubige, die über diese höchst wichtige Frage mangelhafte oder gar irrige Begriffe haben. In vielen Fällen wird sogar die Lehre der Heiligung so sehr missverstanden, dass dadurch die Wahrheit der vollkommenen Rechtfertigung des Glaubens vor Gott ganz und gar beeinträchtigt wird. Oft spricht man z. B. von der Heiligung als einem fortschreitenden Werk, wodurch unsere alte Natur nach und nach verbessert werde, und dass, solange dieser Fortschritt seinen Höhepunkt nicht erreicht habe, solange die gefallene und verdorbene menschliche Natur nicht vollständig geheiligt sei, wir nicht für den Himmel taugen.

Was nun diese Ansicht über die Frage betrifft, so haben wir einfach zu sagen, dass beides, die Schrift und die Erfahrung aller Gläubigen, ganz und gar dagegen ist. Gottes Wort lehrt uns in keiner Stelle, dass der Heilige Geist die Verbesserung – sei es allmählich oder auf einmal – unserer alten Natur – jener Natur, die wir durch die natürliche Geburt von dem gefallenen Adam erben, zum Zweck habe. Dieses Wort lehrt uns im Gegenteil, dass „der natürliche Mensch nicht annimmt, was des Geistes Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es wird geistlich beurteilt“ (1.Kor 2,14). Diese eine Stelle ist sehr klar und entscheidend über diesen Punkt. Wenn „der natürliche Mensch von dem, was des Geistes Gottes ist“, weder etwas „annehmen“, noch „erkennen“ kann, wie kann denn der „natürliche Mensch“ durch den Geist Gottes geheiligt werden? Wenn wir also von der Heiligung unserer Natur sprechen, so sind wir im Widerspruch mit der klaren Unterweisung des Heiligen Geistes in 1.Korinther 2,14. Noch andere Stellen könnten angeführt werden, dass der Zweck der Wirksamkeit des Heiligen Geistes nicht ist, das Fleisch zu verbessern oder zu heiligen; doch ist es unnötig. Ein gänzlich verderbtes Ding kann nimmer geheiligt werden. Was du auch damit anfangen magst – es ist und bleibt verdorben; und sicher kam der Heilige Geist nicht hernieder, um etwas völlig Verderbtes zu heiligen, sondern um den verdorbenen Sünder zu Jesu zu führen. Von jedem Versuch, das Fleisch zu heiligen, weit entfernt, lesen wir: „Das Fleisch gelüstet wider den Geist, der Geist aber wider das Fleisch. Diese aber sind einander entgegengesetzt“ (Gal 5,17). Könnte der Heilige Geist dargestellt werden, als kämpfend wider Dasjenige, was er nach und nach verbessern und heiligen will? Würde nicht der Kampf enden, sobald der Prozess seinen Höhepunkt erreicht hätte? Hört aber des Gläubigen Kampf je auf, solange er in diesem Leib ist?

Dies führt uns zum zweiten Beweis gegen die irrige Theorie der fortschreitenden Heiligung unserer Natur – zu dem Beweis nämlich, der aus der Erfahrung aller Gläubigen geschöpft wird. Ist der Leser ein wahrer Gläubiger? Und wenn er es ist – hat er je eine Verbesserung seiner alten Natur wahrgenommen? Ist sie jetzt ein Titelchen besser, als beim Anfang seiner christlichen Wallfahrt? Er mag durch die Gnade fähig sein, sie völliger zu unterwerfen; aber sie selbst ist um nichts besser. Wenn sie nicht unterdrückt oder niedergehalten wird, dann ist sie noch ebenso fähig und bereit, hervorzubrechen, wie ehemals, und sich in ihrer ganzen Hässlichkeit zu zeigen. Das Fleisch in einem Gläubigen ist in keiner Weise besser, als das Fleisch in einem Ungläubigen. Wenn dies vergessen wird, so wird es schwer sein, die daraus entstehenden Folgen zu berechnen. Wenn der Christ sich nicht erinnert, dass das ich oder das Fleisch von Tag zu Tag gerichtet werden muss, so wird er bald durch bittere Erfahrungen lernen, dass seine alte Natur so böse ist, wie sie je war; und also wird sie bis ans Ende sein.

Es ist schwer zu begreifen, wie jemand, der eine allmähliche Verbesserung seiner Natur erwartet, eine Stunde Frieden haben kann, indem er, wenn er sich im Licht des heiligen Wortes Gottes beschaut, wahrnehmen muss, dass nicht die geringste Veränderung in dem wahren Charakter seines Herzens zu bemerken ist; dass sein Herz ein ebenso trotziges und verzagtes Ding ist, als zu jener Zeit, da er in der moralischen Finsternis seines unbekehrten Zustandes wandelte. Sein innerer Zustand und Charakter sind in der Tat durch den Besitz einer neuen, ja einer „göttlichen Natur“ (2.Pet 1,4), und durch die Innewohnung des Heiligen Geistes verändert worden; aber sobald die alte Natur wirksam ist, findet er sie, wie immer, im Gegensatz zu Gott.

Es ist ohne Zweifel, dass die Dunkelheit und Mutlosigkeit, worüber viele klagen, ihre Quelle in dem Mangel an wahrem Verständnis dieses wichtigen Gegenstandes der Heiligung haben. Sie suchen, was sie nie finden werden. Sie suchen den Grund ihres Friedens in einer geheiligten Natur, anstatt in einem vollkommenen Opfer, – in einem fortschreitenden Werk der Heiligung, anstatt in einem vollendeten Werk der Versöhnung. Sie halten es für Anmaßung, sich der Vergebung ihrer Sünden versichert zu halten, solange die böse Natur nicht vollständig geheiligt ist, und haben deshalb, indem sie sehen, dass dies Ziel nicht erreicht ist, keine Gewissheit der Vergebung, und sind stets unruhig und unglücklich. Mit einem Wort, sie suchen einen Grund, der ganz und gar verschieden ist von dem, welchen Gott gelegt hat (1.Kor 3,11), und darum fehlt ihnen alle Gewissheit. Das Einzige, was ihnen einen Strahl des Trostes zu geben vermag, ist jene scheinbar erfolgreiche Wirkung ihrer Anstrengung nach persönlicher Heiligkeit. Wenn sie – wie sie sagen – einen guten Tag gehabt haben; wenn sie eine Zeitlang mit erquickender Gemeinschaft begünstigt worden sind – wenn sie sich in einem ruhigen und andächtigen Gemütszustand fühlen, dann sind sie bereit, auszurufen: „Durch dein Wohlgefallen hast du meinen Berg stark gemacht; ich werde nimmermehr darniederliegen“ (Ps 30). Aber ach! diese Dinge bieten einen traurigen Grund für den Frieden der Seele dar. Sie sind nicht Christus; und solange wir nicht Christus haben, haben wir Nichts. Wenn wir aber Ihn empfangen, so empfangen wir alles. Eine Seele, die Christus wirklich ergriffen hat, sehnt sich gewiss nach Heiligkeit; aber wenn sie versteht, was Christus für sie ist, so hat es mit allen Gedanken über die Heiligung der Natur ein Ende. Der Gläubige hat sein alles in Christus gefunden, und der höchste Wunsch seines Herzens ist, seinem Ebenbild völlig gleich zu sein. Dies ist die wahre, praktische Heiligung.

Es ist nicht selten der Fall, dass Personen, indem sie von der Heiligung reden, das Richtige meinen, obwohl sie sich nicht schriftgemäß ausdrücken. Es gibt auch viele, welche in Betreff der Heiligung die eine Seite der Wahrheit sehen, aber nicht die andere; und wiewohl es uns leidtun würde, jemanden um eines Ausdrucks willen zu beschuldigen, so ist es doch immer sehr wünschenswert, wenn man über irgendeinen Punkt der Wahrheit spricht, und besonders über einen so überaus wichtigen, wie dieser der Heiligung, dass man in völliger Übereinstimmung mit der heiligen Schrift darüber redet. Wir wollen daher einige Hauptstellen des Neuen Testaments anführen, worin diese Lehre behandelt wird. Diese Stellen werden uns namentlich über zwei Dinge unterweisen: was die Heiligung ist, und wie sie bewirkt wird. Die erste Stelle, auf welche wir die Aufmerksamkeit richten, ist 1.Korinther 1,30: „Aus Ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligung und Erlösung geworden ist.“ Hier lernen wir, dass Christus diese vier Stücke „uns geworden ist.“ Gott hat uns in Ihm ein kostbares Kästchen gegeben; und wenn wir es mit dem Schluss des Glaubens öffnen, so ist der erste Edelstein, der uns entgegen strahlt, „die Weisheit“ – der zweite, „die Gerechtigkeit“ – der dritte, „die Heiligung“ – und der vierte, „die Erlösung.“ Wir haben sie alle in Christus. Als wir den einen empfingen, empfingen wir auch die anderen, und empfingen alle. Wie aber empfangen wir den einen und alle? Durch den Glauben. Aber warum nennt der Apostel die „Erlösung“ zuletzt? Weil sie die endliche Erlösung des Leibes des Gläubigen von der Macht der Sterblichkeit miteinschließt, welche erfüllt werden wird, wenn er bei der Stimme des Erzengels und der Posaune Gottes aus dem Grab auferweckt, oder in einem Nu, in einem Augenblick verwandelt werden wird (1.Thes 4,16–17; 1.Kor 15,51–52). Wird dieser Akt allmählich und fortschreitend sein? Gewiss nicht. Es wird „in einem Nu, in einem Augenblick“ geschehen.

Der Leib ist jetzt in einem niedrigen Zustand, aber „in einem Augenblick“ wird er in einem verherrlichten sein. In dem kurzen Zeitraum, den wir gebrauchen, um die Augenwimpern zu bewegen, wird der Leib von der Verweslichkeit zur Unverweslichkeit, von der Unehre zur Herrlichkeit, von der Schwachheit zur Kraft übergehen (1.Kor 15,43). Welch eine Verwandlung! Sie wird augenblicklich, völlig, ewig und göttlich sein.

Was aber sollen wir von dieser Tatsache lernen, dass hier die „Heiligung“ mit der „Erlösung“ in eine Reihe gestellt ist? Wir lernen daraus, dass das, was die Erlösung einst für den Leib sein wird, die Heiligung jetzt schon für die Seele ist. Mit einem Wort, die Heiligung ist in dem Sinn, wie sie hier dargestellt wird, ein augenblickliches, ein vollkommenes, ein ewiges, ein göttliches Werk. Das eine ist ebenso wenig fortschreitend wie das andere; das eine ist ebenso augenblicklich wie das andere; das eine ist ebenso vollkommen und ebenso unabhängig vom Menschen wie das andere. Ohne Zweifel, wenn einmal der Leib die herrliche Umwandlung erfahren haben wird, werden Höhen von Herrlichkeit zu betreten, Tiefen von Herrlichkeit zu durchdringen, und weite Felder von Herrlichkeit zu – durchforschen sein. Alle diese Dinge werden uns während der ganzen Ewigkeit beschäftigen. Aber das Werk, welches uns für solche Szenen fähig macht, ist in einem Augenblick geschehen. So ist es auch in Betreff der Heiligung. Ihre praktischen Resultate werden sich immerfort entwickeln; aber die Heiligung selbst, wie an dieser Stelle von ihr gesprochen wird, ist in einem Augenblick vollendet.

Welch eine unendliche Beruhigung würde es für Taufende von ernsten, ängstlichen und sich vergeblich abmühenden Seelen sein, wenn sie Christus als ihre Heiligung durch den Glauben ergreifen könnten! Wie viele strengen sich umsonst an, um durch sich selbst eine Heiligung zu erlangen. Sie sind nach vielen vergeblichen Versuchen, um ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten, zu Christus gekommen, und haben Ihn als ihre Gerechtigkeit angenommen; aber die Heiligung wollen sie auf einem ganz anderen Wege suchen. Sie haben eine „Gerechtigkeit ohne Werke“ bekommen; aber sie sind der Meinung, dass sie die Heiligung durch Werke bekommen müssten. Sie haben die Gerechtigkeit durch den Glauben erlangt, aber sie bilden sich ein, die Heiligung durch Anstrengung erlangen zu müssen. Auf diese Weise verlieren sie ihren Frieden. Sie erkennen nicht, dass wir die Heiligung auf dieselbe Weise empfangen, wie die Gerechtigkeit, dass uns nämlich „Christus von Gott geworden ist“ das eine wie das andere. Empfangen wir Christus durch Anstrengung? Nein; sondern durch den Glauben. Es ist „für den, der nicht wirkt“ (Röm 4,5). Dies passt auf alles, was wir in Christus empfangen. Wir haben kein Recht aus 1.Korinther 1,30 die „Heiligung“ auszusondern und sie auf einen anderen Grund zu stellen, als die übrigen darin enthaltenen Segnungen. Wir haben weder „Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung, noch Erlösung“ in uns selbst; noch können wir sie durch irgendwelche Anstrengung erwerben, sondern Gott hat Christus gemacht, um uns dies alles zu sein. Indem Er uns Christus gab, schenkte Er uns alles, was in Christus ist. Die Fülle Christi ist unser, und Christus ist die Fülle Gottes.

Weiter wird in Apostel Geschichte 26,18 in Bezug auf die Bekehrten aus den Nationen gesagt: „damit sie Vergebung der Sünden und ein Erbe unter den Geheiligten empfangen, durch den Glauben an mich.“ Hier wird der Glaube als das Werkzeug bezeichnet, durch welches wir geheiligt werden, weil es uns mit Christus verbindet. Sobald der Sünder an den Herrn Jesus Christus glaubt, wird er mit Ihm verbunden. Er wird eins mit Ihm, vollkommen in Ihm, angenommen in Ihm. Dies ist die wahre Heiligung und Rechtfertigung. Es ist kein allmähliches, fortschreitendes Werk. Das Wort ist sehr deutlich. Es sagt: „unter den Geheiligten, durch den Glauben an mich.“ Durch den Glauben an Christus empfingen sie Vergebung der Sünden, und durch den Glauben an Ihn empfingen sie „ein Erbteil unter den Geheiligten.“ Es heißt nicht: „unter denen, die geheiligt werden oder werden sollen“, sondern unter denen, die geheiligt waren. Dies war ihr Charakter und ihre Stellung vor Gott.

Ohne Zweifel wächst der Gläubige in der Erkenntnis dieser Heiligung, in dem Bewusstsein ihrer Kraft und ihres Wertes, ihres praktischen Einflusses und ihrer Resultate, in der Erfahrung und im Genuss derselben. Je mehr „die Wahrheit“ ihr göttliches Licht in seine Seele ausströmen lässt, desto tiefer wird er in die Erkenntnis dessen eingehen, was mit diesem – für Christus, inmitten einer bösen Welt abgesondert oder bei Seile gesetzt zu sein – verbunden ist. Dies alles ist eine gesegnete Wahrheit; aber je mehr wir diese Wahrheit erkennen, desto klarer werden wir auch verstehen, dass die Heiligung nicht nur ein durch den Heiligen Geist in uns gewirktes, fortschreitendes Werk, sondern eine Folge unserer Verbindung mit Christus durch den Glauben ist, wodurch wir Mitgenossen von allem werden, was Er ist. Dies ist ein augenblickliches, ein vollkommenes und ein ewiges Werk. „Alles, was Gott tut, das besteht für immer; man kann nichts dazutun, noch abtun“ (Pred 3,14). Ob Er rechtfertigt oder heiligt – „es besteht für immer.“ Beides ist von Gott; auf beides ist der Stempel der Ewigkeit gedrückt; „man kann nichts dazutun“, und – gepriesen sei sein Name! – „nichts davon tun“.

Es gibt Stellen in der heiligen Schrift, die diesen Gegenstand von einem anderen Gesichtspunkt aus darstellen. In 1.Thessalonicher 5,23 bittet der Apostel für die Heiligen, an welche er schreibt: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch vollkommen, und euer Geist und Seele und Leib werde ganz und gar untadelig bewahrt bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ Hier wird das Wort auf eine fortschreitende Heiligung angewandt. Die Thessalonicher hatten mit allen Gläubigen eine vollkommene Heiligung in Christus; aber der praktische Genuss und die Verwirklichung derselben waren nur zum Teil erfüllt, und deshalb bittet der Apostel, dass sie vollkommen geheiligt werden möchten. – Es ist bemerkenswert, dass an dieser Stelle „das Fleisch“ nicht erwähnt ist. Unsere gefallene, verdorbene Natur wird immer als eine hoffnungslos verlorene Sache behandelt. Sie ist in der göttlichen Waagschale gewogen, und zu leicht erfunden. Gott hat sie bei Seite gesetzt. Ihr „Ende ist vor Ihn gekommen.“ Er hat sie verurteilt und getötet. Nach seiner Stellung von Natur ist der Gläubige mit Christus gekreuzigt, gestorben und begraben. Sollten wir nun noch einen Augenblick daran denken, dass der Heilige Geist zu dem Zweck vom Himmel herniedergekommen sei, um das, was verurteilt, gekreuzigt und begraben ist, wieder zum Vorschein zu bringen und zu heiligen? dieser Gedanke braucht nur ausgesprochen zu werden, um von jedem, der sich unter die Autorität der Schrift beugt, für immer verworfen zu werden. Je mehr wir das Gesetz, die Propheten, die Psalmen und das ganze Neue Testament mit Einsicht betrachten, desto deutlicher werden wir erkennen, dass das Fleisch unverbesserlich ist. Es taugt absolut zu gar nichts. Der Geist heiligt es nicht; aber Er gibt dem Gläubigen Kraft, es zu unterdrücken oder zu töten. Es wird uns geboten, „den alten Menschen abzulegen.“ Diese Vorschrift würde uns nie gegeben worden sein, wenn der Zweck des Heiligen Geistes wäre, den „alten Menschen“ zu heiligen.

Wir hoffen, dass niemand uns vorwerfen wird, den Standpunkt persönlicher Heiligkeit erniedrigen oder das ernste Streben nach jener Reinheit, welche jeder wahre Gläubige inbrünstig begehren muss, schwächen zu wollen. Da sei Gott vor! Wenn wir eine Sache vor jeder anderen in uns und anderen fördern möchten, so ist es eine tiefe, persönliche Reinheit – einen erhabenen Ton praktischer Heiligkeit – eine gänzliche Trennung von allem Bösen in jedweder Form oder Gestalt. Hiernach verlangen wir, hierfür beten wir, hierin wünschen wir täglich und stündlich zu wachsen. Doch sind wir völlig überzeugt, dass die wahre praktische Heiligung nicht auf einem gesetzlichen Grund errichtet werden kann, und darum möchten wir 1.Korinther 1,30 der Aufmerksamkeit unserer Leser auf das dringendste anempfehlen. Es ist zu befürchten, dass viele, die in Betreff der „Rechtfertigung“ den gesetzlichen Boden, wenigstens einigermaßen, verlassen haben, in Betreff der „Heiligung“ noch dabei verweilen. Wir glauben, dass dies mehr oder weniger der Irrtum von Tausenden ist, und es liegt uns sehr daran, sie völlig davon zu befreien. Wenn 1.Korinther 1,30 einfach im Herzen durch den Glauben aufgenommen würde, so würde dieser Irrtum gänzlich verschwinden.

Alle wahre Christen sind in Betreff der Fundamentalwahrheit – „der Gerechtigkeit ohne Werke“ – eines Sinnes. Alle bekennen frei und völlig, dass wir nicht durch unsere eigenen Anstrengungen eine Gerechtigkeit vor Gott erlangen können. Allein es wird nicht so klar erkannt, dass die Rechtfertigung und die Heiligung im Wort Gottes auf denselben Grund gestellt sind. Wir können ebenso wenig eine Heiligung als eine Rechtfertigung hervorbringen. Wir mögen es versuchen, aber wir werden früher oder später gewähren, dass es eine ganz vergebliche Mühe ist. Wir mögen Gelübde tun und allerlei gute Vorsätze fassen; wir mögen arbeiten und kämpfen; wir mögen die Hoffnung hegen, dass es morgen besser gehen werde als heute; aber zuletzt werden wir gezwungen werden, einzusehen, dass wir in Betreff der Heiligung ebenso völlig ohne Kraft sind, als wir es schon in Betreff unserer Rechtfertigung erfahren haben.

Ach, welch ein süßer Trost ist es für den, der auf dem Pfad der persönlichen Heiligkeit umhergestolpert ist, wenn er nach jähre langem, vergeblichem Kampf gerade das, wonach er so sehnlichst verlangte, in Christus in völliger Bereitschaft für sich findet, sogar eine vollkommene Heiligung, die durch den Glauben genossen wird. Ein solcher mag gegen seine Gewohnheiten, seine Neigungen, seine Begierden gekämpft und die mühsamsten Anstrengungen gemacht haben, um sein Fleisch zu unterjochen oder zu kreuzigen und in der inneren Heiligung zu wachsen, aber ach! er wird erfahren, dass es vergeblich war. – Er findet zu seinem tiefen Leidwesen, dass er nicht heilig ist, und doch geschrieben steht, „dass ohne Heiligkeit niemand den Herrn schauen wird“ (Heb 12,14). Und beachte wohl, es steht nicht da, ohne ein gewisses Maß von Heiligkeit, oder ohne ein Verlangen danach, sondern ohne die Sache selbst, welche ein jeder Christ von dem Augenblick an, wo er glaubt, besitzt, er mag es wissen oder nicht. Vollkommene Heiligung ist eben sowohl in dem Wort „Errettung“ mit einbegriffen als „Weisheit und Gerechtigkeit und Erlösung.“ Der Gläubige empfing Christus nicht durch Anstrengung, sondern durch den Glauben; und sobald er Christus durch den Glauben ergriffen hatte, empfing er alles, was in Christus ist. Deshalb hat er nur im Glauben zu Jesu aufzuschauen, um seine Neigungen, Lüste, Gewohnheiten, Umstände und Einflüsse niederzuhalten. Er muss in Bezug auf alles auf Jesus blicken. Er vermag ebenso wenig eine –einzige böse Lust oder Laune zu bezwingen, als er das große Verzeichnis seiner Sünden auszutilgen, oder eine vollkommene Gerechtigkeit zu bewirken, oder einen Toten zu erwecken vermochte. „Christus ist alles und in allem.“ Die Errettung ist eine goldene Kette, die sich von Ewigkeit zu Ewigkeit erstreckt; und jedes Glied dieser Kette ist Christus alles ist Christus, vom ersten bis zum letzten Glied.

Dies ist so einfach als möglich. Die Stellung des Gläubigen ist in Christus; und wenn in Christus für eine Sache, so ist es auch in Christus für alles. Ich bin nicht in Betreff der Gerechtigkeit in Christus und in Betreff der Heiligung außer Ihm. Bin ich ein Schuldner Christi für die Gerechtigkeit, so bin ich auch ebenso sein Schuldner für die Heiligung. Ich bin weder für das eine noch für das andere ein Schuldner des Gesetzes. Beides erlange ich aus Gnaden durch den Glauben, und alles in Christus. Ja, alles – alles in Christus. Sobald der Sünder zu Christus kommt und an Ihn glaubt, wird er von dem alten Grund der Natur völlig hinweggenommen; er verliert seine alte gesetzliche Stellung und alles, was dazu gehört, und wird als in Christus betrachtet. Gott sieht ihn nur in Christus, und wie Christus. Er wird für immer eins mit Christus. „Gleich wie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt“ (1.Joh 4,17). Dies ist der bestimmte Platz – die ewige und sichere Stellung des schwächsten Kindes in der Familie Gottes. Es gibt nur eine Stellung für jedes Kind Gottes, für jedes Glied Christi. Ihre Erkenntnis, Erfahrung, Kraft, Gabe und Einsicht mag verschieden sein, aber ihre Stellung ist ein und dieselbe. Was sie an Gerechtigkeit oder Heiligung besitzen – sie verdanken es allein dieser Tatsache, dass sie in Christus sind; folglich, wenn sie keine völlige Heiligung empfangen haben, so haben sie auch keine völlige Rechtfertigung empfangen. Doch 1.Korinther 1,30 lehrt bestimmt, dass Christus das eine wie das andere für alle Gläubigen geworden ist. Es wird nicht gesagt, dass wir die Gerechtigkeit und „ein gewisses Maß“ von Heiligung haben. Wir haben ebenso viel Recht, das Wort „Maß“ vor Gerechtigkeit als vor Heiligung zu setzen. Der Geist Gottes aber setzt es weder vor das eine, noch vor das andere. Beides ist vollkommen, und wir besitzen beides in Christus. Gott tut nie eine Sache halb. Es gibt weder eine halbe Rechtfertigung, noch eine halbe Heiligung. Der Gedanke, dass ein Glied der Familie Gottes, oder des Leibes Christi ganz gerechtfertigt, aber nur halb geheiligt sei, ist der heiligen Schrift zuwider, und für die Gefühle der göttlichen Natur verletzend.

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Missverständnis, welches in Betreff der Heiligung besteht, zum großen Teil daherkommt, dass man die Gewohnheit hat, zwei Dinge, die sehr voneinander abweichen, mit einander zu vermengen, nämlich: Stellung und Wandel, oder Stellung und Zustand. Die Stellung des Gläubigen ist vollkommen, ewig, göttlich, unveränderlich; sein Wandel ist unvollkommen, veränderlich und durch persönliche Schwachheit aller Art bezeichnet. Seine Stellung ist bestimmt und unwandelbar; sein praktischer Zustand dagegen mag mannigfache Unvollkommenheiten darbieten, insofern er noch im sterblichen Leib und von vielen feindlichen Einflüssen umgeben ist, die von Tag zu Tag auf seinen moralischen Zustand einwirken. Wird also seine Stellung nach seinem Wandel oder nach seinem Zustand, – wird das, was er in den Augen Gottes ist, nach dem, was er in den Augen der Menschen ist, gemessen, so muss das Resultat falsch sein. Wenn ich mich nach dem beurteile, was ich in mir selbst bin, anstatt nach dem, was ich in Christus bin, so muss ich notwendiger Weise einen falschen Schluss ziehen. Dies sollten wir mit Sorgfalt erwägen. Wir sind sehr geneigt, von uns aus zu Gott hinauf zu denken, anstatt von Gott hernieder zu uns. Wir sollten nie vergessen, dass, soweit der Himmel über der Erde ist, soweit Gottes Gedanken über unsere Gedanken sind. Und Gott kann von seinem Volk nur dessen Stellung in Christus gemäß denken und sprechen, und gegen sie handeln. Er hat ihnen diese Stellung gegeben. Er hat sie zu dem gemacht, was sie sind. Sie sind sein Werk. Darum, wenn wir von ihnen als halb gerechtfertigt oder halb geheiligt sprechen, so bringen wir eine Unehre auf Gott selbst.

Dies führt uns zu einem anderen wichtigen Beweis, geschöpft aus dem unfehlbaren und entscheidenden Buch der göttlichen Eingebung, nämlich zu 1. Korinther 6,11. In den, dieser Stelle vorhergehenden Versen hatte der Apostel ein schreckliches Bild von der gefallenen Menschheit entworfen, und den Heiligen zu Korinth ganz bestimmt gesagt, dass sie gerade solche gewesen seien. „Solche sind eurer etliche gewesen.“ Das ist eine offene Sprache. Es sind keine Schmeichelworte – kein zurückhalten der vollen Wahrheit in Betreff des gänzlichen und unabänderlichen Verderbens der menschlichen Natur. „ ... aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt in dem Namen unseres Herrn Jesus, und durch den Geist unseres Gottes“ (1.Kor 6,11).

Welch ein schlagender Gegensatz zwischen den beiden Seiten von des Apostels „aber“. Auf der einen Seite haben wir die ganze moralische Erniedrigung und Entartung des Zustandes des gefallenen Menschen – und auf der anderen haben wir die unbedingte Vollkommenheit der Stellung des Gläubigen vor Gott. Dies ist wahrlich ein wunderbarer Gegensatz; und wir mögen daran gedenken, dass die Seele in einem Augenblick von der einen zu der anderen Seite dieses „aber“ hinübergeht. „Solche sind eurer etliche gewesen; aber ihr seid“ jetzt etwas ganz anderes. In dem Augenblick, wo sie das Evangelium des Paulus annahmen, wo sie an Jesus glaubten, waren sie „abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt.“ Sie waren für den Himmel geschickt gemacht; und wenn sie es nicht gewesen wären, so wäre das ein Flecken auf dem göttlichen Werk gewesen; doch der Herr sagt: „Ihr seid ganz rein;“ das Werk Christi ist ein vollendetes Werk, und der schwächste Gläubige ist „ganz rein;“ und dies ist nicht eine Sache, die er nach und nach erreicht hat, sondern die notwendige Folge seiner Stellung in Christus. „Wir sind in dem Wahrhaftigen“ (1.Joh 5,20). Könnte jemand in Christus sein und zu gleicher Zeit nur halb geheiligt sein? Gewiss nicht. Er wird ohne Zweifel in der Erkenntnis und Erfahrung dessen, was die Heiligung wirklich ist, wachsen. Er wird in ihre praktische Kraft, in ihre moralische Wirkung auf seine Gewohnheiten, Gedanken, Gefühle und Beweggründe immer völliger eindringen; er wird, mit einem Wort, den mächtigen Einfluss der göttlichen Heiligung auf seinen ganzen Lebenslauf, auf sein Betragen und seinen Charakter immer mehr verstehen und verwirklichen; aber in den Augen Gottes war er in dem Augenblick, als er mit Christus durch den Glauben verbunden wurde, ebenso vollkommen geheiligt, als er es an jenem Tag sein wird, wenn er dahin kommt, um sich im Sonnenlicht der göttlichen Gegenwart zu erquicken und die glänzenden Strahlen der Herrlichkeit, die von dem Thron Gottes und des Lammes ausströmen, zurück zu werfen. Er ist jetzt in Christus und wird dann in Christus sein. Sein Aufenthalt und seine Umstände werden verschieden sein. Anstatt auf dem dürren Sand der Wüste, werden seine Füße auf dem goldenen Pflaster des oberen Heiligtums stehen. Anstatt in einem Leib der Niedrigkeit, werden wir in einem Leib der Herrlichkeit sein. Aber in Betreff seiner Stellung, seiner Annahme, seiner Vollkommenheit, seiner Rechtfertigung und seiner Heiligung, war alles in jenem Augenblick in Ordnung gebracht, als er an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes glaubte. Dies alles geht als eine notwendige und unwiderlegbare Folgerung aus 1.Korinther 6,11 hervor.

Es ist von der größten Wichtigkeit, den Unterschied zwischen einer Wahrheit und der praktischen Anwendung, den praktischen Resultaten derselben recht klar zu verstehen. Dieser Unterschied wird im Wort Gottes immer aufrechterhalten. „Ihr seid geheiligt.“ Dies ist die unumstößliche Wahrheit in Betreff eines jeden Gläubigen, als in Christus betrachtet und als die Frucht eines ewig vollendeten Werkes. „Christus hat die Versammlung geliebt, und sich selbst für sie hingegeben, damit er sie heiligte“ (Eph 5,25–26). „Er selbst aber, der Gott des Friedens heilige euch vollkommen“ (1.Thes 5 23). Hier haben wir die praktische Anwendung der Wahrheit für den Gläubigen und ihre Resultate in dem Gläubigen.

Wie aber wird diese Anwendung gemacht und dieses Resultat erreicht? Durch den Heiligen Geist mittels des geschriebenen, Wortes. Darum lesen wir: „Heilige sie durch deine Wahrheit“ (Joh 17). Und wiederum: „Gott hat euch von Anfang zur Seligkeit erwählt in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit“ (2.Thes 3,13). Ebenso in 1.Petrus 1,2: „Den auserwählten Fremdlingen nach der Vorkenntnis Gottes des Vaters, in Heiligung des Geistes.“ Der Heilige Geist bewirkt auf Grund des vollkommenen Werkes Christi die praktische Heiligung des Gläubigen; und dies tut er dadurch, dass er die Wahrheit, wie sie in Jesu ist, auf Herz und Gewissen anwendet. Er offenbart die Wahrheit in Betreff unserer vollkommenen Stellung vor Gott in Christus; und indem Er den neuen Menschen in uns kräftigt, befähigt Er uns, alles zu entfernen, was mit dieser vollkommenen Stellung in Christus unverträglich ist. Ein Mensch, der abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt ist, sollte keiner unheiligen Neigung, Lust oder Leidenschaft Raum geben. Er sollte sich von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes reinigen. Es ist sein heiliges und gesegnetes Vorrecht, nach den höchsten Höhen persönlicher Heiligkeit zu trachten. Sein Herz und seine Gewohnheiten sollten unter die Kraft dieser großen Wahrheit, dass er vollkommen „abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt ist“, gebracht und gehalten werden.

Dies ist die wahre praktische Heiligung. Es ist nicht ein Versuch zur Wiederherstellung der alten Natur. Nein, es ist der Heilige Geist, der durch die mächtige Anwendung „der Wahrheit“ den neuen Menschen befähigt, in einer Sphäre, zu der er gehört, zu leben, sich zu bewegen und zu sein. Hierin wird ohne Zweifel ein Fortschritt sein. Es wird ein Wachstum in der moralischen Kraft dieser teuren Wahrheit da sein ein Wachstum in der geistlichen Fähigkeit, alles, was zum natürlichen Menschen gehört, niederzuhalten eine wachsende Kraft der Absonderung von dem Bösen um uns her eine wachsende Bereitschaft für den Himmel, dem wir angehören und zu welchem wir pilgern eine wachsende Fähigkeit für den Genuss seiner heiligen Übungen. Dies alles wird da sein durch das segensreiche Wirken des Heiligen Geistes, der das Wort Gottes gebraucht, um unseren Seelen die Wahrheit, in Betreff unserer Stellung in Christus und in Betreff des Wandels, der mit jener Stellung im Einklang ist, zu offenbaren. Lasst es uns aber recht klar verstehen, dass das Kerl des Heiligen Geistes in der praktischen und täglichen Heiligung auf die Tatsache gegründet ist, dass die Gläubigen „geheiligt sind durch das ein für alle Mal (geschehene) Opfer des Leibes Jesu Christi“ (Heb 10,10). Der Zweck des Heiligen Geistes ist, uns zu der Erkenntnis, Erfahrung und praktischen Offenbarung dessen zu führen, was für uns völlig in Christus war in demselben Augenblicke, als wir glaubten. Was dies betrifft, so wird immer ein Fortschritt da sein; aber unsere Stellung in Christus ist ewig vollkommen.

„Heilige sie durch deine Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit“ (Joh 17,17). Und wiederum: „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch vollkommen“ (1.Thes 5,23). In diesen Schriftstellen haben wir die große praktische Seite dieser Frage. Hier sehen wir die Heiligung dargestellt, nicht als unbedingt und ewig wahr für uns in Christus, sondern als solche, die täglich und stündlich durch den Heiligen Geist, durch das Wort bewirkt wird. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, ist die Heiligung augenscheinlich eine wachsende, und fortschreitende Sache. Ich sollte durch die Gnade von Jahr zu Jahr in der persönlichen Heiligung weiter gefördert sein, von Tag zu Tag in der praktischen Heiligung wachsen. Worin aber besteht dies? Es besteht einfach in der Verwirklichung dessen in mir, was in Betreff meiner in Christus wahr war in demselben Augenblick, als ich glaubte. Der Heilige Geist setzt das Werk in uns fort, was außer uns in Christus vollkommen ist.

Endlich erinnern wir noch an Hebräer 12,14: „Strebt dem Frieden nach mit allen, und der Heiligung, ohne welche niemand den Herrn schauen wird.“ Hier haben wir ebenfalls die praktische Seite der Heiligung. Sie wird uns als eine Sache dargestellt, der wir nachstreben sollen, die durch ernstliches Streben erlangt und jeder wahre Gläubige zu erlangen sehnlichst wünschen wird.

Möge uns der Herr in die wirkliche Kraft dieser Dinge einführen! Möchten sie nicht als tote Lehren und Dogmen in unserem Verstand sein, sondern als lebendige, heilige und kräftig wirkende Wahrheiten in unser Herz eindringen und darin wohnen! Möchten wir erkennen die heiligende Kraft der Wahrheit (Joh 17,17), die heiligende Kraft des Glaubens (Apg 26,15), die heiligende Kraft des Namens Jesu (1.Kor 1,30; 6,11), die heiligende Kraft des Heiligen Geistes (1.Pet 1,2), und die heiligende Gnade des Vaters! (Jud 1,1).

Und nun dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist sei Ehre und Herrlichkeit, Macht, Majestät und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

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