Einführender Vortrag zum 2. Johannesbrief

Kapitel 1

Einführender Vortrag zum 2. Johannesbrief

Das Besondere am 2. Johannesbrief besteht darin, daß er als einziger von allen inspirierten Mitteilungen unmittelbar an eine Frau gerichtet ist, und nicht allein das, sondern zudem sogar an ihre Kinder. Es gibt bestimmt gute, aber auch besondere Gründe für eine so außergewöhnliche Handlungsweise. Wir wissen, wie weit das Wort Gottes – nicht zu reden von jedem geistlichen Empfinden – eine christliche Frau dazu anleiten würde, einen Platz der Zurückgezogenheit und eines unauffälligen Dienstes zu suchen, so begabt sie auch sein mag.

Fühlen wir nicht, wie das alles von Gottes Gnade gesegnet ist? – Ich darf hinzufügen, daß es sich um eine Gabe Gottes handelt. Das wird umso offensichtlicher, wenn wir eine Frau sehen, die sich ausschließlich auf das beschränkt, was die Gnade des Herrn ihr anvertraut hat, und nichtsdestoweniger den Platz versteht, auf den Er sie hienieden gestellt hat. Hier haben wir also einen der nachdrücklichsten Briefe, die der Heilige Geist jemals schrieb; und dieser Brief ist an eine Frau gerichtet – an die auserwählte Herrin – und ihre Kinder als die unmittelbaren Empfänger. Der Heilige Geist richtete sich nicht an einen apostolischen Sondergesandten, nicht an einen Ältesten und noch weniger an eine Versammlung mit Aufsehern und Dienern. Warum? – Weil vor dem Heiligen Geist ein Problem von solcher unsagbarer Dringlichkeit und Bedeutung stand, daß alle besonderen Erwägungen davor weichen mußten! Gott ordnete alles so, daß dieser Brief ursprünglich an eine Frau gesandt wurde. Das geschah zu dem Zweck, uns zu zeigen, daß es Gelegenheiten und Zeiten gibt, in welchen die Grundlagen Seiner Gnade und Seiner sittlichen Herrlichkeit um jeden Preis festgehalten werden müssen, wie immer auch die normalen Wege Gottes in Seiner Kirche (Versammlung) sein mögen. Wo immer dieses der Fall sein sollte, kann keine Entschuldigung mit Bezug auf Geschlechtszugehörigkeit oder Jugend toleriert werden. Sage nicht zu mir, es handle sich ja nur um ein Kind oder eine Frau! Falls das Problem sich auf Christus bezieht, muß alles andere zurücktreten. Das ist keineswegs ein Opfer, sondern ein echter Gewinn.

Diese Bemerkungen sollen dazu dienen, uns die alles andere beiseite stellenden Folgen dessen zu zeigen, was der Heilige Geist hier sagen will. Christus wurde von jenen, die Seinen Namen trugen, angegriffen. Es geht um die Frage eines wahren oder falschen Christus. Dann spielt das Geschlecht keine Rolle mehr. Auch ein jugendliches Alter soll nicht mehr berücksichtigt werden. Sowohl das Geschlecht als auch das Alter sind von großer Bedeutung, wenn alles regelmäßig und in ordnungsgemäßer Weise abläuft. Wir alle wissen, wie ungehörig es ist, eine Frau oder einen Jugendlichen in den Vordergrund zu stellen. Das gilt noch mehr, wenn sie selbst so handeln. Trotzdem wendet sich der Heilige Geist jetzt an diese, und wir werden sehen – wie es immer der Fall ist –, daß eine Handlungsweise, welche im Wort Gottes wie eine Unnormalität aussieht, bei richtiger Betrachtung sich als voll tiefgründiger Belehrung für alle unsere Seelen erweist. Keine andere denkbare Empfängerschaft wäre für den zweiten Johannesbrief so angemessen gewesen.

Wäre dieser Brief in allgemeinen Ausdrücken geschrieben worden wie der erste, würde viel verloren gehen. Ebenso kann ich mir auf der anderen Seite kaum vorstellen, daß der 1. Johannesbrief an die auserwählte Frau und ihre Kinder hätte geschrieben werden können. Alles ist genau so, wie es sein muß. Im ersten Brief finden wir Gegenstände von allgemeiner Bedeutung für die Kinder Gottes. Darum wird er an die ganze Familie Gottes gerichtet – an die Väter, die Jünglinge und die Kindlein. Inzwischen setzte die Hochflut des Bösen mit Stärke ein. Daher wurden gründliche Untersuchungen erforderlich. Nicht nur die normalen Formen des Bösen wuchsen immer mehr und in einem schnell zunehmenden Maß, sondern auch die größte Gefahr für die Grundlage aller unserer Hoffnungen. Folglich wird die Warnung passenderweise an eine Familie und Einzelpersonen gerichtet. Wo der erste Brief diese Dinge in einer allgemeineren Weise an alle aufzeigt, wird hier das Böse mit größerer Genauigkeit beschrieben; und jetzt haben wir es auch mit bestimmten Personen zu tun.

Wie oft haben wir das Argument gehört, daß es sich für eine Frau nicht geziemt dieses zu beurteilen, oder daß kein weiser Mann der Ansicht sein kann, jenes sei eine Frage für Kinder! Man hält sie für Probleme, zu denen Fingerspitzengefühl gehört und für die eine tiefe theologische Kenntnis und reifes Urteilsvermögen erforderlich sind. Sogar die Versammlung Gottes – sollte sie in solchen Angelegenheiten richten können? – Aber der Heilige Geist wendet sich hier an eine Frau und ihre Kinder; und sie werden verpflichtet zu urteilen. Falls sie es nicht tun, wird um ihrer eigenen Bequemlichkeit willen Christus verachtet. Es geht in diesem Zusammenhang um Christus, den Christus Gottes. Wir werden das klarer sehen, wenn wir weitergehen. Ich versuche jetzt nur die schöne Angemessenheit dessen zu zeigen, was einem oberflächlichen Auge in der Anrede dieses Briefes etwas unpassend erscheint. „Der Älteste der auserwählten Frau und ihren Kindern, die ich liebe in der Wahrheit; und nicht ich allein, sondern auch alle, welche die Wahrheit erkannt haben.“ (V. 1).

Das ist ein weiterer sehr kennzeichnender Punkt im zweiten Brief des Johannes. Tatsächlich finden wir ihn in allen seinen Schriften. Im Evangelium wird Christus Selbst, wie wir wissen, ausdrücklich als die Wahrheit vorgestellt; und seine Briefe sind, wie wir gesehen haben und noch sehen werden, mit derselben Beständigkeit überreich an dem, was durch und in Christus geoffenbart worden ist. Auch hier finden wir es. Es ist schon in den Gruß des Briefes eingewoben. „Der Älteste der auserwählten Frau und ihren Kindern, die ich liebe in der Wahrheit.“ Sofort verstehen wir den Gedankenfluß. Wer eine solche bemerkenswerte Anrede liest, weiß sofort, was auf dem Spiel steht. Wenn Maria, welche die Mutter Jesu werden sollte, sich über die Einzigartigkeit des Grußes seitens des Engels wunderte, sollte es auch hier so sein. Es sollte das Gewissen erforschen und die Seelen der auserwählten Frau und ihrer Kinder aufrütteln, wenn ein inspirierter Apostel eine Mitteilung von solch ungewohntem Ernst an sie richtet. Wie groß ist die Gnade Christi und wie unendlich die Herablassung, welche uns zeigen, wie kostbar jeder Gläubige für Ihn ist! Wir finden keinen vergleichbaren Gruß in irgendeinem der vorigen Briefe wie dem an die Galater, die Römer, die Korinther oder die Epheser; und doch behaupte ich, daß er genau hier nötig war. Es ging um eine grundsätzlichere Frage und einen viel verhängnisvolleren Irrtum. Es ging nicht um eine Verteidigung oder Geltendmachung der Rechtfertigung durch Glauben. Johannes stellt nicht die richtige Ordnung in der Versammlung Gottes heraus, noch führt er die Erlösten in die himmlischen Vorrechte als Einzelpersonen oder als Leib [Christi; Übs.]. Das Problem war: Christus oder gar nichts! Sage ich: „Gar nichts!“? – Schlimmer als gar nichts! Es ging entweder um den Christus Gottes in all Seiner göttlichen Herrlichkeit oder das größte denkbare Verderben, in welches ein Mensch durch den Feind gestürzt werden kann. Es handelte sich, kurz gesagt, um Krieg bis aufs Messer – um die große Auseinandersetzung zwischen Christus und dem Antichristen. Es ist ernst daran zu denken und davon zu reden, daß genau dieselbe Krise auch in der gegenwärtigen Zeit auf jede Seele einwirkt.

Ich erinnere mich, daß ich vor Jahren ein Buch1 von einer gefeierten Person, die nun vom Schauplatz abgetreten ist, gelesen habe. In diesem wagt sie zu fragen, ob es irgendwelche besonderen Anzeichen im 2. oder 3. Johannesbrief gibt, aufgrund dessen wir sie als göttlich inspirierter ansehen müßten als solche anderen Schriftstücke wie die Hirtenbriefe eines Ignatius.2 Das heißt nicht, daß dieser Schreiber die Stellung eines Ungläubigen einnahm. Tatsächlich war er Rektor des Englischen Kollegs in Rom und später Kardinal in diesem Land.3 Dieses schreckliche Kennzeichen der Kirchlichkeit ist nicht selten zu finden, nämlich eine ungläubige Beweisführung unter der Kapuze eines Mönchs oder von den Lippen ihrer gelehrtesten Professoren. Daher dürfen wir nicht überrascht sein, wenn ein so herausragender Kirchenmann den klarsten Beweis liefert, daß er an das Wort Gottes nicht glaubt und an seiner Kraft kein Teil hat. Auf diese Weise kann die strengste Form der Geltendmachung von kirchlicher Autorität unter ihren Roben in Wirklichkeit nicht mehr als roheste Ungläubigkeit verraten. Er fragt, wie man aus inneren Gegebenheiten die Inspiration des 2. und 3. Johannesbriefes aufzeigen kann4, da sie weder eine Weissagung noch irgend etwas anderes enthalten, das nicht auch von einem sehr heiligen und frommen Mann ohne irgendeine Hilfe durch Inspiration hätte geschrieben werden können? Dasselbe vergiftende Argument befleckt in einer noch verderblicheren und dreisteren Weise Dr. Milners „End of Controversy“.5 Tatsächlich durchdringt es den Romanismus insgesamt und beweist seinen im wesentlichen ungläubigen Charakter.

Ich denke, meine Geschwister, daß unsere Erfahrung ausreichend Grundlagen liefert, um eine Antwort zu geben, wenn auch vielleicht nicht von der Art, wie sie einem Menschen genügt, der solche Einwürfe macht. Es wird eine Zeit kommen, in der das Gericht alles entscheidet. Doch das Gewissen, auf das der Heilige Geist einwirkt, kann schon heute eine Überzeugung bilden. Dieses ist natürlich nicht unfehlbar – denn Gott allein ist unfehlbar –, aber ausreichend für die Bedürfnisse der Seele. Ich sage, daß der Verlust unendlich groß wäre, wenn wir nicht auch diese beiden Briefe besäßen, deren Thema keine erhabenere Grundlage hat als die vorliegende. Ich brauche nicht zu sagen, daß ich mich weigere, irgendeine Frage der Heiligen Schrift einfach auf dem Boden der Nützlichkeit zu behandeln. Obwohl wir natürlich wissen, daß Gott nichts ohne Sinn geschrieben hat. Außerdem, wenn in der schweren Krise vor einiger Zeit irgendeine Schriftstelle ernstlich benötigt und ihr Fehlen vermißt worden wäre, dann genau dieser zweite Brief des Johannes. Ohne denselben hätten wir in den prüfenden Umständen, wie sie niemals vorher irgendeine Seele in diesem Raum oder anderswo betroffen haben, nicht gewußt, wie wir mit festem Sinn hätten handeln sollen.

Der Apostel läßt also seine Empfänger wissen, daß er sie alle in der Wahrheit liebt; denn ein Gläubiger – jung oder alt, Mann, Frau oder Kind – wird gerade um der Wahrheit willen am höchsten geliebt. Wer von der Wahrheit abweicht, was ist ein solcher? – Ein Rebell! Aber jene, die in der Wahrheit wandeln – wären sie auch Kinder oder noch so klein – sind für Gott kostbar; und Sein Geist kümmert sich um solche, schreibt an sie und legt ihnen in ihrem eigenen Pflichtenkreis die schwerwiegende Frage zur Entscheidung in der Gegenwart Gottes vor: „Ist meine Seele in Gemeinschaft mit Gott bezüglich Seines Sohnes? Welches Ansehen andere auch haben mögen, wie groß meine persönliche Schwachheit und die Aufforderung zu einem demütigen Wandel auch sein mag – empfinde ich, daß das einzige, was alles andere für mich bestimmt, die Wahrheit, die Wahrheit Christi, ist?“ Falls es so ist, wird im wesentlichen alles andere in Ordnung sein. Johannes schreibt folglich zu diesem Zweck an die auserwählte Frau, die er in der Wahrheit liebt, und an ihre Kinder. Diese Zuneigung war nicht von einem persönlichen oder von den Umständen abhängigen Charakter. „Die ich liebe in der Wahrheit; und nicht ich allein, sondern auch alle, welche die Wahrheit erkannt haben.“ Die Offenbarung Gottes in Christus verbindet durch den Heiligen Geist alle, welche die Wahrheit lieben. Wegen dieser Wahrheit schrieb er jetzt – wie gesagt wird: „Um der Wahrheit willen.“

Wie unermüdlich stellt er das vor, was jetzt jeden einzelnen persönlich prüfen soll! (V. 2). „Um der Wahrheit willen, die in uns bleibt und mit uns sein wird in Ewigkeit. Es wird mit euch sein Gnade, Barmherzigkeit, Friede.“ Wie schon oft und zu Recht bemerkt worden ist – überall wo auf diese Weise Einzelpersonen vor den Augen des Geistes Gottes stehen, wird das Bedürfnis nach Barmherzigkeit vorausgesetzt und gezeigt. „Von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohne des Vaters, in Wahrheit und Liebe.“ Diesen Ausdruck finden wir, soweit ich mich erinnere, nirgendwo sonst. Er steht hier genau an richtiger Stelle. Satan untergrub die Herrlichkeit von „dem Sohne des Vaters.“ Wenn Er nicht der Sohn wäre, wie könnte ich dann zu Ihm gehen? Wie könnte meine Seele, mein Alles, auf Ihm ruhen? Wie könnte Gott auf Ihn und Sein Werk in Hinsicht auf jede Seele blicken, die zu Ihm gebracht wird?

Darin findet der Apostel die Quelle seiner Freude: „Ich freute mich sehr, daß ich einige von deinen Kindern in der Wahrheit wandelnd gefunden habe, wie wir von dem Vater ein Gebot empfangen haben.“ (V. 4). Der Wandel in der Wahrheit ist das Ergebnis des Besitzes der Wahrheit. Die Wahrheit ruft Wahrheitsliebe hervor. Ein Mensch, der die Wahrheit nicht empfangen hat, kann unmöglich in der Wahrheit wandeln. Er wird auch den Anschein davon nicht lange aufrecht erhalten können. Ein Wandel in der Wahrheit zeigt, daß diese bekannt ist. Sie wandelten in der Wahrheit, „wie wir von dem Vater ein Gebot empfangen haben.“

„Und nun bitte ich dich, Frau, nicht als ob ich ein neues Gebot dir schriebe, sondern das, welches wir von Anfang gehabt haben: daß wir einander lieben sollen.“ (V. 5). Es war das alte, doch immer wieder neue Wort – alt, weil es sich in Christus geoffenbart hat, neu, weil es in uns genauso wahr ist wie in Ihm. Göttliche Liebe fließt aus der Liebe hervor und pflanzt sich in allen fort, die Christus, die Wahrheit, kennen. Aber was ist Liebe? – „Dies ist die Liebe“ – nicht Unabhängigkeit voneinander, nicht die Erlaubnis, unterschiedlicher Meinung zu sein, oder irgendeine andere von jenen Erfindungen der Menschen, welche nicht nur eine Abweichung von der Wahrheit darstellen, sondern in Wirklichkeit sittlich böse und schädlich sind. „Dies ist die Liebe, daß wir nach seinen Geboten wandeln.“ (V. 6). Du kannst Liebe nicht von Christus trennen; du kannst sie nicht von Gehorsam trennen. Es ist Liebe in Ausübung; und es ist auch die Liebe, welche uns durch den Glauben an Jesus mitgeteilt wird. „Dies ist das Gebot, wie ihr von Anfang gehört habt, daß ihr darin wandeln sollt.“

Nun gibt Johannes den Grund an, warum er so ernst an diese Frau und ihre Kinder schreibt. „Denn viele Verführer sind in die Welt ausgegangen, die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen; dies ist der Verführer und der Antichrist.“ (V. 7). „Viele Verführer sind in die Welt ausgegangen.“ Darum ist es nötig, ja, unerläßlich, auf die Anrechte der Wahrheit Gottes nachdrücklich zu bestehen. „Die nicht Jesum Christum im Fleische kommend bekennen.“ Die Darstellungsweise ist hier etwas anders als im ersten Brief. (1. Johannes 4, 2–3). Dort wurde auf die Tatsache angespielt – doch mit dem Nachdruck darauf, daß Sein Wesen beständig durch diese gekennzeichnet ist: Der Christus, Der kam. Hier geht es nicht nur darum, daß Er kam. Hingegen scheint mir jetzt, wenn möglich, eine tiefere Form des Unglaubens angezeigt zu werden. Zweifellos bezieht sich der Apostel auf dieselben Personen. Es sieht indessen so aus, als hätten sie ihren Unglauben inzwischen weiter entwickelt. Denn an dieser Stelle handelt es sich nicht einfach um eine Leugnung der Tatsache, sondern um die Zurückweisung ihrer Möglichkeit. Jene Menschen dachten sich aus, daß diese Wahrheit in der einen oder anderen Weise Seiner Herrlichkeit Abbruch tun könnte. Die einen leugneten Seine Gottheit, die anderen Seine Menschheit.

Bei der Erläuterung von 1. Johannes 4 habe ich schon angemerkt, daß der Ausdruck „Jesum Christum im Fleische gekommen“ weder allein Seine Gottheit, noch allein Seine Menschheit, sondern beide zusammen voraussetzt. Diese Aussage hätte, scheint mir, keinen Sinn, wenn sie nicht von einer Verbindung beider Wahrheiten in einer einzigen Person sprächen. Tatsächlich sind es diese Schwenkungen zur einen oder anderen Seite, indem ein Teil der Wahrheit über Christus ausgewählt wird, um das Übrige beiseite zu schieben, welche sich zu einer ergiebigen Quelle des Irrtums hier und überall entwickeln. Das gilt in ganz verhängnisvoller Weise gerade bei diesem Thema. „Dies ist der Verführer und der Antichrist.“ Es ist weit schlimmer als die Einführung von Spaltung und Anstoß, so böse diese auch sind. Ja, es ist sogar schwerwiegender als die Untergrabung der Sittlichkeit, so zerstörerisch letzteres auch wirken muß. Die Kraft einer verdorbenen Sittlichkeit zerstört zweifellos den Betreffenden selbst sowie häufig auch andere. Hier geht es jedoch darum, Christus, den Sohn des Vaters, zu schmähen und herabzuwürdigen. Das ist demnach ein kühnerer Angriff Satans. Darum bezeichnet Johannes einen Menschen, der dieser Tat schuldig ist, nicht nur als „der Verführer“ (jeder falsche Lehrer ist mehr oder weniger ein Verführer), sondern auch als „der Antichrist“.

Folglich ruft Johannes seine Leser auf, zu hause sorgfältig aufzupassen, damit sie nicht abirren; denn allein Gott bewahrt die Seele; und das geschieht durch und in der Wahrheit. „Sehet auf euch selbst, auf daß wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben [von dem der Apostel das Werkzeug war], sondern vollen Lohn empfangen.“ (V. 8).

Danach legt er in Vers 9 den großen Grundsatz nieder: „Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ Das ist ein umfangreicheres Prinzip als eine einfache Leugnung eines im Fleisch kommenden Christus. Egal, wo es ist oder wie so etwas geschieht – wenn du über die Person Christi Falsches verbreitest, übertrittst du die Lehre des Christus. Im siebenten Vers hatten wir einen besonderen Fall. Von diesem ausgehend erhebt sich der Geist Gottes zu diesem Ausdruck der Wahrheit, der jedem möglichen Fall begegnet. „Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus [das ist jene Belehrung, welche der Heilige Geist in Seinem Wort – nicht über Sein Werk, sondern – über Christus Selbst, nämlich Seine Person, gegeben hat], hat Gott nicht“, und zwar in jedem Sinn oder Maß, seitdem Christus gepredigt wird.

Der größte Irrtum über Sein Werk ist nicht so direkt verhängnisvoll für die Seele, weil er nicht so unmittelbar die persönliche Herrlichkeit des Herrn Jesus angreift. Hier geht es indessen um die Lehre von Christus Selbst. So wie ein Mensch sich zuerst davor hüten muß abzuirren, soll er sich auch davor hüten, nicht in der Lehre des Christus zu bleiben. Ein Mann mag den Namen des Herrn bekannt haben und einige Zeit mit der Versammlung Gottes gegangen und als Gläubiger und vielleicht sogar als Lehrer angenommen worden sein. Falls er jedoch nicht in der Wahrheit Christi bleibt, ist es bedeutungslos, was er einmal gewesen war. Dabei spielt nicht im geringsten eine Rolle, wie sehr er allem Anschein nach gesegnet worden ist. Mit ihm ist alles vorbei, wenn er nicht in der Lehre des Christus bleibt. Dann wird das Folgende zur Notwendigkeit, und zwar nicht allein für die eigene und anderer Gläubiger Sicherheit, sondern auch für Gottes Herrlichkeit, welche hier empfindlicher betroffen ist als in irgendwelchen anderen Umständen. „Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht.“

Es mag gesagt werden, daß ein Mensch doch durchaus die Wahrheit des Alten Testaments besitzen kann, so wie es solche Personen gab, bevor Christus geoffenbart wurde. Falls jemand darin versagt, in die ganze Wahrheit, welche das Christentum verkündigt hat, einzudringen – kann es schlimmer um ihn stehen als um jene, die lebten und starben, bevor Jesus kam? – Die Antwort ist: Jegliche solche Verteidigung ist ganz und gar nutzlos! Ein solcher ist unvergleichlich schuldiger und übler dran, weil jetzt der Maßstab nicht darin besteht, was Gott früher gab, sondern in dem, was Er jetzt in einem Christus gibt, der vollständig geoffenbart ist. Darum ist es sinnlos, davon zu reden, was andere noch nicht wußten. Das ist ein wichtiger praktischer Gesichtspunkt; denn er begegnet – wenn auch nicht in demselben Maß – einer Schwierigkeit, nämlich der, daß die Menschen sich ständig auf das beziehen, was ihre Voreltern – möglicherweise ausgezeichnete Menschen – vor zwei oder dreihundert Jahren getan haben. Welche Bedeutung hat das für die gegenwärtige Zeit? – Falls Gott durch Seinen Geist bewirkt, daß uns Seine Wahrheit in einer Form und Kraft erreicht, die unseren Tagen angepaßt ist – falls Gott den einen oder anderen Punkt derselben uns klarer vorstellt, so sind es diese Erkenntnisse, welche die Seele unter eine neue Verantwortung stellen. Das wird anscheinend in der Art und Weise, in welcher der Heilige Geist sich in unseren Versen mit dem Irrtum beschäftigt, aufgezeigt. „Jeder, der weitergeht und nicht bleibt in der Lehre des Christus, hat Gott nicht.“ Damit wird nicht allein gesagt, daß ihm die Segnung der christlichen Offenbarung fehlt, sondern er hat auch Gott nicht. Er hat überhaupt weder Teil noch Los mit Gott. Gott wurde den alt-testamentlichen Gläubigen auf verschiedene Weisen geoffenbart. Sie empfingen Sein Wort und freuten sich nach dem Maß ihres Glaubens an der Wahrheit, wie Gott sie ihnen damals bekannt machte. Aber jetzt ist Christus gekommen. Jetzt wurde der Heilige Geist hernieder gesandt. Jetzt wurde die persönliche Herrlichkeit Christi enthüllt sowie Seine Erhöhung und die unendliche Gnade Seines Werkes verkündigt. Daher ist es völlig sinnlos, den gegenwärtigen Unglauben mit der Unwissenheit vergangener Jahre zu verdecken. Es ist die heutige Aufdeckung der Gedanken Gottes, welche jede Seele auf die Probe stellt. Daher gilt: Wer diese nicht annimmt, nicht in ihnen bleibt, nachdem sie angenommen wurden, wieder zurück oder über sie hinaus geht, nach der einen oder anderen Seite abweicht oder sie preisgibt, endet in derselben wesentlichen Sünde und im Verderben.

Andererseits liegt hierin der Trost für die auserwählte Frau und ihre Kinder und jeden sonst, der an der Wahrheit festhält: „Wer in der Lehre bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ Liebe Geschwister, in diesem „Bleiben“ finden wir einen großen Segen. Es ist von hohem Wert, nicht leicht erschüttert und nicht hin und her bewegt zu werden von jedem Wind der Lehre, insbesondere wenn sie sich in irgendeiner Weise auf Christus bezieht. Hüte dich! Prüfe ernstlich jeden Gedanken, egal, woher er stammt – sogar jedes Wort, das dich abzubewegen scheint von dem, was du hast, und deine Sicherheit bezüglich dessen schwächt, was du von Gott empfangen hast! Erlaube niemals, von einer alten Wahrheit, wenn du sie tatsächlich besitztst und kennst, wegbewegt zu werden! Andererseits halte deine Seele immer offen für mehr! Achte darauf, daß du nicht Meinungen, die du aufgenommen hast (vielleicht aus Tradition, möglicherweise aus dir selbst), mit der Wahrheit Christi verwechselst! Sonst kann es geschehen, daß du dann, wenn die Tradition angetastet wird, dich dem Geist des Unglaubens auslieferst. Infolgedessen gibt du entweder eine Wahrheit, die du gewöhnlich festhieltest (oder festzuhalten schienst), auf oder wütest gegen die Wahrheit Gottes in anderen Gläubigen, die sie besser kennen als du.

In diesen Umständen benötigen wir sicherlich die verheißene Leitung des Heiligen Geistes. Ohne dieselbe können wir nicht beginnen oder weiter fortschreiten, noch wollten wir es, auch wenn wir könnten. Es ist ein Segen für unsere Seelen, durch einen solchen heiligen Führer und in solch sicherer Gesellschaft bewahrt zu werden. Aber dann gilt ebenso wie für unseren gewöhnlichen Wandel: Wenn wir im Geist leben, müssen wir auch im Geist wandeln, und gleichfalls: Wenn wir vom Heiligen Geist belehrt wurden, müssen wir auch im Heiligen Geist vorangehen und verharren. Das widerspricht nicht im Geringsten dem „Bleiben“. Der einzige Weg, bewahrt zu werden, besteht im Festhalten dessen, was Gott uns wirklich gelehrt hat, und dieses als Grundlage für Fortschritte zu nutzen. Das ist die wahre Bedeutung des „Bleibens“. „Wer in der Lehre [des Christus] bleibt, dieser hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ Jetzt, da die Lehre des Christus im Wort Gottes vollständig herausgestellt worden ist, dürfen wir umso sicherer sein, daß nichts hinzugefügt werden kann. Es ist unmöglich, eine Wahrheit Gottes zu entdecken, die nicht schon in der Bibel steht. Aber wir haben noch viel zu lernen, von dem, was, wie ich überzeugt bin, schon in ihr enthalten ist. Diese beiden Gesichtspunkte dürfen wir nicht durcheinander werfen. Wer möchte voraussetzen, daß du oder ich alles wissen, was in der Bibel steht? – Falls demnach eine Linie der Wahrheit irgendwo in der Heiligen Schrift aufgedeckt wird, verleumde sie nicht als ein solches „Weitergehen“, weil du zu träge warst, sie zu sehen! Gerade der Glaube weiß, daß Gott unendlich ist; genauso enthält auch Sein Wort grenzenlose Reichtümer für uns. Es enthält Wahrheiten, welche durch den Heiligen Geist immer vollständiger verstanden werden können. Dennoch geht es stets um denselben heiligen Vorrat, der den Christen von Anfang an gegeben worden ist.

Der Apostel kommt jetzt zu den praktischen Folgen. Den Grundsatz hatte er im neunten Vers dargelegt. Nun folgt die Praxis. „Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmet ihn nicht ins Haus auf und grüßet ihn nicht. Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.“ (V. 10–11). Beachte, wie es hier dargestellt wird! Wir lesen nicht: „Bringt nicht die wahre Menschheit“ oder „die uneingeschränkte Gottheit [Christi; Übs.]“; denn Satan kann seine Lehre etwas wechseln, um für den Einfältigen einen guten Schein zu wahren. Darum genügte es nicht, eine besondere Form des Irrtums genau anzugeben. Der Teufel bräuchte dann nur diese Form zu meiden; und es gäbe keinen Ausweg mehr. Hier steht es indessen fest und doch umfassend: „Wenn jemand zu dir kommt und diese Lehre (das ist die Lehre Christi) nicht bringt, so nimm ihn nicht auf!“ Es spielt keine Rolle, in welcher besonderen Weise der Feind diese Seele verführt hat und durch sie Christus verunehrt. Es spielt keine Rolle, von welchem besonderen Wesen die falsche Lehre ist. Falls ein Mensch zu euch kommt und nicht die göttlich geoffenbarte Lehre, die Belehrung des Heiligen Geistes über Christus im geschrieben Wort Gottes, bringt, „so nehmet ihn nicht ins Haus auf und grüßet ihn nicht.“ Letzteres heißt: Biete ihm keine der üblichen Begrüßungen! In dem Wort χαίρειν spricht nichts von „Gottes Segen“. „Alles Gute!“ mag als Übertragung erlaubt sein. Der stärkere Ausdruck ist erst von den englischen Übersetzern6 eingeführt worden. Es geht in unseren Versen um die gewöhnliche Form des alltäglichen Höflichkeitsgrußes.7

Das ist meiner Ansicht nach ein ernster Gedanke. Denkt ihr, liebe Geschwister, daß wir alle dieser Anweisung so folgen, wie wir sollten? Sind wir uns nicht bewußt, daß wir vor den Kosten zurückschrecken aus Furcht, wenn nicht sogar Angst, für unhöflich gehalten zu werden? – Ich kann nur für mich selbst sprechen; und ich bezweifle sehr, daß wir im allgemeinen ausreichend empfindsam für den Ernst der Ziele sind, die Satan ständig verfolgt. Laßt mich ganz besonders hinzufügen, daß wir uns in einer Stellung befinden, in welcher Versagen alle Kinder Gottes den Angriffen des Feindes aussetzt. Es gibt, wie ich annehme, keine anderen Gläubigen, welche er so sehr in den Schlamm ziehen will, um auf diese Weise den Namen Jesu zu beschmutzen.

Falls ein solcher Mensch den Boden der Wahrheit einnimmt, aber ohne die richtige Lehre kommt, sollst du ihn nicht aufnehmen. Wo? Am Tisch des Herrn? – Nein, das konnte zu der auserwählten Frau und ihren Kindern nicht gesagt werden. Die Ermahnung ist völlig unabhängig von einer öffentlichen Gemeinschaft. Die Frage nach dem Tisch des Herrn wird noch nicht einmal angeschnitten. Sie sollen einen solchen Menschen nicht in ihr Privathaus aufnehmen, noch mit einem gewöhnlichen Gruß ansprechen. Warum diese strenge und zwingende Ablehnung? – „Denn wer ihn grüßt [das bedeutet nicht, ihn ins Haus aufnehmen, sondern ein – natürlich bewußter und vorsätzlicher – Wechsel höflicher Worte mit einer solchen Person], nimmt teil an seinen bösen Werken.“ (V. 11). Du, als ein Bekenner Christi, machst dich damit eins mit diesem Leugner Christi. Du könntest nicht schlimmer handeln, außer du selbst verleugnest Christus. Tatsächlich bist du in einem gewissen Sinn schuldiger, als wenn du selbst für eine Zeit in jene widerwärtige Lehre hineingezogen worden wärest. In letzerem Fall würdest du nämlich ehrlich dementsprechend handeln, worin Satan dich im Unglauben verwickelt hat. Je mehr du indessen den wahren Christus festhältst, desto schamloser ist deine Untreue Christus gegenüber, wenn du dich mit solchen eins machst, die Ihn aufgeben.

Das mag einigen zu streng erscheinen. Doch wer hat diese Aufforderung geschrieben? Wer verpflichtet dazu? Handelt es sich um einen Mann ohne Gott? Ist es nicht der Geist Gottes, welcher uns im Namen des Herrn Jesus anweist, so feinfühlig für die Wahrheit Christi zu empfinden? Laßt uns nicht taub sein bezüglich einer solchen Forderung seitens einer solchen Person! Mögen wir unsere warmen Gefühle nicht ausschließlich unseren Freunden vorbehalten und dem Name Jesu gegenüber nichts als gleichgültig sein! Wer einen Menschen, der nicht die Lehre Christi bringt, freundlich grüßt, ist ein Verräter an Christus.

Laßt mich hier noch einmal wiederholen, daß es sich nicht um den Gruß „Gottes Segen!“ handelt. Das würde einen falschen Gedanken erwecken. Das würde sich so anhören, als wünschten wir ihm in seinem Werk Gelingen. So ist gewöhnlich die Folgerung eines Menschen, der die Sprache des Heiligen Geistes8 nicht zu lesen vermag. Doch der Ausdruck vermittelt keinen solchen Gedanken. Es handelt sich einfach um ein griechisches „Guten Morgen!“ – der Austausch eines Grußes zwischen Bekannten in der geläufigen Sprache, die zu jener Zeit gesprochen wurde.

Wer also etwas (und mag es noch so unbedeutend sein) zu einem Verleumder Christi sagt, welches berechtigterweise als eine Zustimmung ausgelegt werden kann, wird zum Teilhaber seiner bösen Taten. Es geht nicht darum, ein Genosse seiner bösen Lehre zu sein. Von der auserwählten Frau und ihren Kindern wurde natürlich angenommen, daß sie die gesunde Lehre festhalten. Doch gerade sie werden hier ein für allemal dazu aufgerufen, jegliche Form von Ermutigung einer Person, welche nicht die Lehre Christi bringt, zu vermeiden. Sie sollen eine solche nicht nur nicht in ihr Haus aufnehmen, sondern sie auch nicht außerhalb des Hauses grüßen. Das war ein Teil der Treue, die sie Christus schuldeten.

Johannes schließt mit diesen Worten: „Da ich euch vieles zu schreiben habe, wollte ich es nicht mit Papier und Tinte tun, sondern ich hoffe, zu euch zu kommen und mündlich mit euch zu reden, auf daß unsere Freude völlig sei. Es grüßen dich die Kinder deiner auserwählten Schwester.“ (V. 12–13). Wir finden herzliche Liebe – aber nur in der Wahrheit. Christus ist dafür die einzige Probe und Gehorsam das Ergebnis.

Fußnoten

  • 1 Nicholas Wiseman: Lectures on the Doctrines and Practices of the Roman Catholic Church, London, 1836. (W. K.).
  • 2 Ignatius von Antiochien, alter Kirchenlehrer, der um das Jahr 110 n. Chr. als Märtyrer starb. Er schrieb sieben Briefe an klein-asiatische Versammlungen. (Übs).
  • 3 Anm. d. Übers.: Es handelt sich um Nicholas Wiseman (1802–1865), seit 1828 Rektor des Englischen Kollegs in Rom und Professor; ab 1850 Erzbischof von Westminster in England und Kardinal. (Nach: Brockhaus Enzyklopädie (1974), Bd. 20, S. 409).
  • 4 Anm. d. Übers.: siehe 1. Fußnote auf S. 296!
  • 5 John Milner (1752–1826): englischer katholischer Theologe; bei dem erwähnten Werk handelt es sich wahrscheinlich um „End of religious controversy“ von 1818. (nach: Catholic Encecloplädia: Stichwort: John Milner; www.newadvent.org besucht am 20. 11. 2013). (Übs.).
  • 6 In der „Authorized Version“. (Übs.).
  • 7 Anm. d. Übers.: Kelly begegnet hier dem Einwand, daß wir einem solchen Menschen in unserem Gruß nicht Gottes Segen wünschen dürfen, aber die normale Grußfloskel durchaus benutzen können. Aber gerade diese Grußfloskel wird hier verboten.
  • 8 d. i. das Griechisch des Neuen Testaments. (Übs.).